Lebenshilfe München auf Expansionskurs

Fachkräfte gesucht:
Pädagogen, Erzieher und Pflegepersonal

Der gesellschaftliche Wandel ist auch bei einem Verein wie die Lebenshilfe München, der sich seit 55 Jahren für das Wohl von Menschen mit geistiger Behinderung einsetzt, zu spüren. Verstärkt wird dieser Prozess durch die UN-Behindertenrechtskonvention und der immer wiederkehrenden Forderung nach Inklusion in allen Gesellschaftsbereichen. Die Lebenshilfe München hat dabei vor allem in den letzten Jahren neue Angebote und Betreuungsformen aufgebaut, die immer stärker nachgefragt werden. Sie ist auf Expansionskurs.

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Die Lebenshilfe München hat viele Gesichter: neue Wohnformen wie die Wohngemeinschaft an der Landsberger Straße (l.) oder die TENE-Seniorenbetreuung in Unterhaching oder die klassischen Wohnhäuser und Einrichtungen wie die Frühförderung in Feldkirchen (r.). Gute Betreuung braucht Fachpersonal.

Zu den stark wachsenden Bereichen zählen die ambulante Betreuung von Menschen mit Behinderung im häuslichen Umfeld, die Schaffung von mehreren Seniorengruppen (TENE) und jüngst die erfolgreiche Besetzung einer Wohngemeinschaft. Hier leben Menschen mit geistiger und mit seelischer Behinderung zusammen und ‚meistern‘ ihr Leben, ihren Alltag selbständig. Unterstützt werden sie dabei für einige Stunden in der Woche für die Erledigungen privater und administrativer Belange. „Was wir jetzt brauchen sind vor allem Fachkräfte“, fordert Geschäftsführer Peter Puhlmann.   Weiterlesen

Die Zeit war reif für Reformen

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Geschäftsführer Peter Puhlmann erläutert die komplexen Strukturen der Lebenshilfe München – Foto: gsp

In sozialen Einrichtungen wird viel Gutes geleistet. Die Kunst ist, das richtige Maß zu finden und die nötige Struktur dafür zu schaffen. Wird zu viel geleistet, droht ein Burnout – auch auf betrieblicher Ebene -, bei zu wenig Leistung ist das Ende absehbar. Dazu kommt noch ein immenser Kostendruck von Kassen, vom Bezirk oder ganz einfach ‚vom Markt‘ in einer globalen Welt. Anpassungen, Änderungen und Entwicklung sind darum ein steter Prozess.    Weiterlesen

Soziokulturell und familiär

F U N D S T Ü C K E

In loser Folge veröffentlichen wir im Blog Texte, Beiträge und Statements aus der Geschichte der Lebenshilfe München. Sie verdeutlichen, wie intensiv sich die ‚Mütter und Väter‘ des Vereins schon früh mit der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung eingesetzt haben. Dabei entwickelte Grundsätze und Positionen zählen bis heute zum elementaren ‚geistigen Gut‘ der Lebenshilfe.

Folgender Beitrag setzt sich für lebensnahe Bedingungen für Menschen mit Behinderung ein. Er fordert familienähnliche Strukturen in Kleingruppen. Er appelliert für Teilhabe, für ein soziales Eingebundensein.

L.I.E.S.- HEFT , Ausgabe 1/ 1989 – Auszug aus dem Artikel:

„Wohn- und Betreuungsformen, Möglichkeiten und Grenzen für ein autonomes Leben, neue Wohnformen für Behinderte.“

Die richtigen Voraussetzungen schaffen

Ein Leben, das sich an den allgemein üblichen Normen orientieren soll und an den sozio-kulturellen Einrichtungen partizipieren soll, kann sich nur in Wohnformen vollziehen, die eine familienähnliche Gruppenstruktur aufweisen und in die normale Wohngebiete einer Gemeinde integriert sind. Die Gruppe muss geprägt sein von emotionaler Wärme und Akzeptanz.    Weiterlesen

Alleine und selbstbestimmt wohnen trotz Behinderung

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Termin/ Vortrag: 10. Oktober, 18.30 Uhr 

Die Lebenshilfe München informiert über
geeignete Wohnformen kugesp

Der Traum vom Glück in den eigenen vier Wänden bleibt für Menschen mit Behinderung oft ein Wunschtraum. Sie sind auf Hilfe, auf Unterstützung angewiesen. Darum bietet die Lebenshilfe München seit 2007 neben dem Betreuten Wohnen in kleinen Wohngruppen ein „Ambulant Unterstütztes Wohnen“ an. Hier führen Menschen mit Behinderung außerhalb von Familie und vollstationärer Unterbringung ein selbständiges Leben. Geholfen wird bei Bedarf, meistens nur wenige Stunden in der Woche.    Weiterlesen