Lebenshilfe München schafft neue Wohnangebote für Menschen mit Behinderung

René Pfeifer, Bereichsleiter ‚Wohnen‘ der Lebenshilfe München vor dem neuen Wohnhaus am Willinger Weg in München. Fotos: Gerd Spranger

Die Lebenshilfe München hat diesen Sommer in Ramersdorf am Willinger Weg ein neues Wohnhaus für 24 Menschen mit Behinderung eröffnet. Es ist das neue Aushängeschild des Elternvereins, denn vom Raumkonzept über die Barrierefreiheit bis hin zum Anspruch auf geräumige Zimmer wurden alle Standards erfüllt, die meisten verfügen noch über einen kleinen Balkon oder eine Terrasse. „Die ersten Überlegungen zur Erneuerung der alten Arztvilla aus den 30er-Jahren, idyllisch und zentral in einer Wohnsiedlung gelegen und seit 1988 Eigentum der Lebenshilfe München, gehen bis auf das Jahr 2012 zurück“, informiert Peter Puhlmann, Vorstand und Geschäftsführer der Lebenshilfe München. 2016 entschied dann ein Architektenwettbewerb über den Neubau.

Der Gang weitet sich für eine kleine Sitzgruppe mit hoher heller Glasfront

Die Bewohner fühlen sich wohl in ihrem neuen Zuhause. Bei unserem Besuch der Einrichtung waren einige anwesend, die meisten allerdings in der Lebenshilfe-Werkstatt an ihrem Arbeitsplatz. Sie genießen den schönen sonnigen Garten mit großer Freifläche und frisch angesätem Rasen. Bei unserem Besuch genoss Horst auf seinem Balkon das sommerliche Wetter und beschäftigte sich mit dem Lesen einer Zeitung. Es hielt ihn aber nicht davon ab, sich mit seinen Mitbewohnern im Garten angeregt zu unterhalten. Er freut sich vor allem über die schöne Lage des Anwesens. „Es sind mehrere Haltestellen für Busse und die U-Bahn in der Nähe, auch Geschäfte und der große Ostpark. Es ist schön hier zu wohnen“, äußert er sich sehr zufrieden. Eine andere Bewohnerin freut sich über ihren großen Fernseher im Zimmer und über eine eigene Dusche mit sanitären Einrichtungen, über die jedes Zimmer verfügt.

Renè Pfeifer im Gespräch mit Einrichtungsleiter Klaus Huber.

Zentral in den drei Etagen des Wohnhauses führt ein breiter heller Mittelgang, an dessen Ende eine große Glasfront mit Sitzgelegenheit eingerichtet ist. In der Mitte wurde er mit einem großen Raum hin zum Garten geöffnet, in der den Bewohnern eine gemeinsame Wohnküche zur Verfügung steht. René Pfeifer, Bereichsleiter Wohnen der Lebenshilfe München betont: „Jeder, der eine Wohngemeinschaft kennt weiß, dass die Wohnküche der zentrale Platz der Kommunikation in einer Einrichtung ist. Das Konzept geht auch hier auf. Für privaten Rückzug stehen den Bewohnern ihre großen hellen Zimmer zur Verfügung.“

Ein großer Garten mit Radgarage im Herzen von München.

Für ihn ist es ein immens wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung der Lebenshilfe München und er bekräftigt: „Wir sind froh 24 Bewohnern einen modernen und adäquaten Wohnraum zur Verfügung stellen zu können. Mit 24 Bewohnern in drei Wohngruppen ist es auch möglich rund um die Uhr eine Betreuung sicherzustellen, so dass immer eine ausgebildete Fachkraft vor Ort ist.“

Die Hühner in Nachbars Garten picken direkt an der Grenze des großen Grundstücks.

Das zweistöckige Gebäude mit ausgebauten Dachgeschoss fügt sich harmonisch in das Gesamtbild der Siedlung aus den 30er-Jahren ein, in denen kleine Häuschen mit Garten das Bild prägen. Zusätzlichen Raum des neuen Lebenshilfe-Wohnhauses am Willinger Weg bietet der Keller mit Heizung, Wirtschaftsräumen, Lager, einem großen Gemeinschaftsraum und ein eigener Personalraum. Die Lebenshilfe München arbeitet konsequent an neuen Raumkonzepten und Wohnformen für Menschen mit Behinderung.

Auch die Rückseite des Gebäudes ist sehr ansprechend gestaltet.

2005 wurde die Wohneinrichtung in Putzbrunn erweitert, 2015 in der Landsberger Straße eine eigene offene Wohngemeinschaft gegründet und der Ambulante Dienst konsequent ausgebaut. 2016 etablierte sich eine offene Seniorengruppe (TENE) in Putzbrunn, 2018 verwirklicht man eine inklusive Wohngemeinschaft in der Hermann von Sicherer Straße und in Unterschleißheim eine neue Wohneinrichtung für zehn Menschen mit Behinderung, die auch die nächsten zehn Jahre bestehen bleibt.

Weiter stark wachsend ist der Bereich des „Ambulanten Dienstes“, in der vor allem Familien oder allein lebende Menschen mit Behinderung Begleitung, Hilfe und Unterstützung erfahren.

Neue Projekte der Lebenshilfe-Wohnen sind bereits in Vorbereitung.
Wir informieren Sie weiter.

Weitere Links für Sie:

Die TENE in Putzbrunn:
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2016/02/24/besuch-bei-den-tene-senioren-der-lebenshilfe/

Wohngemeinschaft Landsberger Straße:
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2015/12/28/wohngemeinschaft-ergaenzt-das-wohnkonzept-der-lebenshilfe/

https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2016/04/14/neue-herausforderung-fuer-die-lebenshilfe-muenchen/

Wohngruppe in Unterschleissheim:
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2018/01/20/wohngruppe-der-lebenshilfe-zieht-nach-unterschleissheim/

Die inklusive Wohngemeinschaft:
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2020/02/25/16-monate-inklusive-wg-der-lebenshilfe/

Erweiterung des ambulant betreuten Wohnens:
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2014/03/03/lebenshilfe-munchen-erweitert-das-ambulant-betreute-wohnen/

„Hier möchte ich einziehen!“

Das Haus fügt sich gut in den von alten VIllen geprägten Umfeld ein.

Die Lebenshilfe München e.V. errichtet an ihrem alten Standort im Münchner Ortsteil Ramersdorf ein neues Wohnhaus, das 24 Menschen mit Behinderung ein neues Zuhause geben wird. Ende Juli war jetzt Richtfest für den Neubau. Vorstandsvorsitzende Andrea Siemen und Geschäftsführer Peter Puhlmann begrüßten die Vertreter der Baufirmen, Architekten und Fachplaner. Auch die ehemaligen Bewohner der alten Arztvilla und neue, zukünftige Bewohner, waren eingeladen.

Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Puhlmann

Die Zimmerleute lobten in ihrem traditionellen Richtspruch den guten Zuschnitt der Bauplanung, die Kurvatur des Hauses und das gute Raumangebot. Nach einem Architektenwettbewerb und der Genehmigung aller Planungsunterlagen war im Winter 2019 endlich Baubeginn. Zuvor wurde das alte Anwesen und sein Umfeld fachgerecht entkernt und vorbereitet (siehe Bericht). Peter Puhlmann freute sich über den bisherigen Planungs- und Baufortschritt. „Hier am Standort Willinger Weg wird eines der modernsten, urbansten und bedürfnis-orientiertesten Wohnheime in der Stadt München entstehen!“, erklärt er. Weiterlesen

Die Wohneinrichtung am Willinger Weg nimmt Formen an

Im Sommer kann man fast täglich den Fortschritt auf der Baustelle beobachten. Alle sind gespannt auf die Fertigstellung des Rohbau und natürlich freuen sich Betreuer und die Bewohner, Menschen mit geistiger Behinderung, auf die Eröffnung der neuen-alten Einrichtung der Lebenshilfe München am Willinger Weg.



Die Lebenshilfe München geht den Weg ihrer Erneuerung konsequent weiter. Größtes Projekt ist derzeit der Neubau eines Wohngebäudes am Willinger Weg. Seit 1988 nutzte der Elternverein die alte Arztvilla aus den 30er-Jahren als Wohneinrichtung. Der Zustand des Gebäudes, die Anforderungen an ein barrierefreies Wohnen und neue gesetzliche Auflagen machten einen Neubau unumgänglich. Die Bewohner sind seit Januar 2018 in einem eigenen Stockwerk einer großen Senioreneinrichtung in Unterschleißheim (siehe Bericht) untergebracht. Wohnbereichsleiter René Pfeiffer freut sich, dass die Arbeiten für den Neubau gut in der Zeit liegen, trotz eines langen und schneereichen Winters.  Weiterlesen

Ein Neuanfang der Wohneinrichtung der Lebenshilfe München am Willinger Weg

Im Januar zogen die zehn Bewohner, Menschen mit geistiger Behinderung, aus ihrem langjährigen Wohnhaus am Willinger Weg nach Unterschleißheim, sind dort großzügig, in hellen Räumen mit viel Platz untergebracht. Jetzt, im Dezember, haben die Abbrucharbeiten der alten Villa aus den 30er-Jahren begonnen, um einem Gebäude Platz zu machen, dass die Anforderungen des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes erfüllt. Für die Lebenshilfe München, als Eigentümer und Betreiber der Einrichtung, ist es ein langer Prozess, der jetzt endlich seinen Gang nimmt.



Geschäftsführer der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann erinnert sich. „Für uns war zunächst klar, dass dieses Haus in keiner Weise die Vorgaben eines behinderten gerechten Wohnens erfüllt. Wir waren also gezwungen etwas zu unternehmen. Im Jahr 2014 führte ich einige Gespräche mit dem Bezirksausschuss (BA) 16 Ramersdorf-Perlach. Der Ausschuss stimmte unseren Plänen nach intensiven Gesprächen, auch mit den Anwohnern, letztlich zu. Mein besonderer Dank geht dabei an Rechtsanwalt und BA-Bauexperte Wolfgang Thalmeir (CSU).“

2019 startet der Rohbau am Willinger Weg

Im Herbst 2016 konnte dann über einen Architektenwettbewerb über die Ausgestaltung des Neubaus entschieden werden, und im März 2019 soll dann der Rohbau starten.

Zunächst aber wurden im Dezember die unterschiedlichen Baustoffe im alten Gebäude vorschriftsmäßig entfernt, sortiert und entsorgt. Auch der Außenbereich wird vorbereitet und schützenswerte Bäume gesichert. Selbst die Humuserde des großen Gartens wird abgetragen und sicher gelagert, um sie vor Kontaminierung zu schützen.

Diese Arbeiten sollen bis zu den Weihnachtstagen abgeschlossen sein. Nach den Feiertagen steht dann der Abriss des alten Hauses an, so dass Ende Januar 2019 das Gelände für den Neubau entsprechend vorbereitet und gesichert werden kann, um den Aushub für den Keller zu starten. In der Zwischenzeit laufen die Gespräche mit den Firmen, die sich um die Errichtung des Rohbaus beworben haben. Ab 21. März 2019 wird die dann beauftragte Firma voraussichtlich mit dem geplanten Neubau starten können.

Ein DANK an alle Beteiligten

Für die Lebenshilfe München ist es ein wichtiger Schritt nach Jahren der Vorbereitung und ein großes Weihnachtsgeschenk. Geschäftsführer Peter Puhlmann bedankt sich bei allen Beteiligten, bei den Bewohnern und Betreuern, bei den Anwohnern und Nachbarn, bei den Architekten und Baufirmen und allen, die zu einem guten Gelingen der neuen Einrichtung am Willinger Weg mitwirken, zum Wohle von Menschen mit geistiger Behinderung.

Neues Wohnen bei der Lebenshilfe München

Viel Platz zum Kochen, Leben und Wohnen in der neuen Lebenshilfe-Einrichtung in Unterschleißheim. Text und Fotos: Gerd Spranger

So ein Wohnungswechsel hat es in sich. Bis alles verpackt und wieder seinen Platz findet, darüber können Wochen vergehen. Mancher hat vom letzten Umzug immer noch einen Karton im Keller stehen. Wenn aber gleich eine ganze Wohngruppe, wie jüngst bei der Lebenshilfe München, mit 10 Bewohnern umzieht, dann ist Organisationstalent gefragt. Darüber hinaus braucht es Zeit zum Einleben, um sich an das neue Umfeld zu gewöhnen. Fünf Wochen ist es jetzt her, dass die Wohngruppe vom Willinger Weg (Ramersdorf) in den Norden von München gezogen ist. Die Redaktion hat sich mit der Sozialpädagogin und Einrichtungsleiterin Birgit Fleischmann unterhalten und sie in Unterschleißheim besucht.

Eine Etage für die Lebenshilfe

Die Gruppe bewohnt einen eigenen Gebäudeteil eines großen Senioren-Wohnheimes (Haus am Valentinspark). Bei meinem Besuch werde ich am großen Empfang sofort freundlich begrüßt, und man schickt mich im Fahrstuhl hinauf in den vierten Stock, in die oberste Etage. Über einen breiten Gang und durch zwei große Glastüren gelange ich direkt zu der Wohngruppe, direkt in den großen Aufenthaltsraum mit offener Küche. Neugierige Blicke mustern mich, „wer ist das wohl, der da kommt?“.   Weiterlesen

Wohngruppe der Lebenshilfe zieht nach Unterschleißheim

Das Senioren- und Pflegezentrum ‚Haus am Valentinspark‘ in Unterschleißheim ist nur 200 Meter vom zentralen, schön angelegten Valentinspark entfernt. Der Bus hält direkt vor der Haustür und die S-Bahn fährt im 20-Minuten-Takt nach München. Ab 15. Januar ist es für 10 Bewohner der Lebenshilfewohngruppe vom Willinger Weg für ein bis zwei Jahre ein neues Zuhause.

Das Lebenshilfe-Wohnhaus am Willinger Weg wird abgerissen und neu gebaut. Es erfüllt nicht mehr die Vorgaben des Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG). Die Gesamtsituation, insbesondere das ganz persönliche Umfeld der Bewohner, soll nachhaltig verbessert werden.   Weiterlesen

30 Jahre Wohnheim am Willinger Weg der Lebenshilfe

Erinnerungen einer Zeitzeugin
– von Mathilde Stenner –

Das alte Wohnhaus der Lebenshilfe München am Willinger Weg wird in ein zeitgemäß modernes Zuhause verwandelt

Die Autorin war von ‚der ersten Stunde‘ an dabei, als 1988 in dem neuen Lebenshilfe-Wohnheim am Willinger Weg noch die letzten Handwerker arbeiteten. Als Pädagogin begleitete sie 30 Jahre lang das Wohnheim und seine Bewohner bis hin zum aktuellen Umzug nach Unterschleißheim. Für den Lebenshilfeblog hat sie einen kleinen Bericht geschrieben, ein Abschied-nehmen von dem alten Gebäude.   Weiterlesen

Neue Wohnqualität bei der Lebenshilfe München

Längst ist die öffentliche Diskussion bei betreuten Wohnformen in vollem Gange. Auch der Gesetzgeber hat reagiert und eine ganze Reihe von Bestimmungen greifen in diesen persönlichen und sensiblen Bereich des Wohnens. Auch Menschen mit geistiger Behinderung sind häufig in betreuten Wohneinrichtungen, wie etwa bei der Lebenshilfe München, untergebracht.

Aktuell sind die Anforderungen durch das Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) hoch und reichen über eine Heimmindestbauverordnung (HMBV) hinaus. Ebenso greift das Pflegestärkungsgesetz seit 2015, in seiner dritten Novelle seit Januar 2017 verstärkt, und festigt die Position von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz.

Handlungsbedarf für die Einrichtungen

Für gemeinnützige Anbieter und Betreuer wie die Lebenshilfe München besteht, was die Wohnsituation betrifft, damit aktueller Handlungsbedarf. Viele Wohneinrichtungen bestehen seit 30 bis 40 Jahren und entsprechen nicht mehr den Anforderungen . Der Elternverein arbeitet darum seit Jahren intensiv an einer langfristigen Verbesserung der Wohnsituation in den Häusern. Eltern, Betreuer, Bewohner, Unterstützer und der Elternverein selbst, ringen um die beste Lösung. Nach Monaten intensiver Vorbereitung wurde 2016 ein Architektenwettbewerb mit entsprechenden Wünschen und Vorgaben ausgeschrieben und vor einigen Monaten auch entschieden.  Weiterlesen

Unbekannter bietet Lebenshilfe-Einrichtung zum Verkauf an

– Eine völlig unglaubliche Geschichte –

Wenn Sie völlig unvermutet plötzlich eine Immobilienanzeige ihres eigenen Hauses lesen und darüber auch noch Anrufe von Interessenten erhalten, würden Sie sicher aus den sprichwörtlichen Wolken fallen. Sie haben ja niemals daran gedacht, ihr Haus zu verkaufen.

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Genau so ist es jetzt der Lebenshilfe München ergangen. Plötzlich wurde eines ihrer Wohnhäuser, in dem seit Jahrzehnten Menschen mit geistiger Behinderung leben, bei einer Immobilien-Internetplattform angeboten. Vereinsvorsitzende Johanna Rumschöttel und Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Puhlmann waren völlig überrascht. Die Süddeutsche Zeitung hat auf einer ganzen Seite über diesen Skandal berichtet.

Lesen Sie die ganze unglaubliche Geschichte in der
SZ-Ausgabe vom Freitag, 15. April 2016

Hier der Link zum Bericht: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-erst-mal-ist-mir-schlecht-geworden-1.2951640

Im Sommer 2013 haben wir exklusiv von der Lebens- und Wohngemeinschaft am Willinger Weg berichtet. Lesen Sie hier:
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2013/07/17/menschen-mit-behinderung-seit-30-jahren-in-lebensgemeinschaft/

 

Der Gesetzgeber schützt die Rechte von Menschen mit Behinderung

Lebenshilfe München: viel auf den Weg gebracht
Neue Strukturen mit besseren Lebensbedingungen
Auch für Wohnstätten – Beispiel: Willinger Weg

Die Lebenshilfe München betreut im Stadtgebiet neun Wohngemeinschaften, die zum Teil als große Wohneinheiten direkt in Wohnblöcke integriert sind, zum Teil auch in freistehenden Wohnhäusern. Eines der Häuser ist am Willinger Weg, im Stadtteil Ramersdorf. „Mittendrin“, nur drei Seitenstraßen vom Innsbrucker Ring entfernt, und doch in idyllischer und ruhiger Stadtlage.

Ganz bewusst wurden die Standorte vor 30 Jahren zentral gewählt. Menschen mit Behinderung sollten nicht ‚weit ab, irgendwo‘ untergebracht sein. Sie sollten an der Gesellschaft teilhaben (Teilhabe). Inklusion wurde von der Lebenshilfe so schon früh vorweggenommen. Auch am Willinger Weg sind die öffentlichen Verkehrsmittel gut zu erreichen, selbst Ostpark und Michaelibad fußläufig.   Weiterlesen

Menschen mit Behinderung seit 30 Jahren in Lebensgemeinschaft

Menschen bei der Lebenshilfe München: Bewohner

Lebenshilfe München:
Menschen ein Zuhause geben und sie fördern

Ein lauer Sommerabend im Garten, gepflegtes Grün umgibt uns, die Ruhe wird durch nichts gestört. Der Willinger Weg ist eine der ruhigen Seitenstraßen und Wohngegenden von München, nur einen Kilometer vom Luise Kieselbachplatz entfernt. In dem Haus mit großem Garten wohnen neun Menschen mit Behinderung in einer Wohngemeinschaft zusammen. Sie ist längst zu einer Lebensgemeinschaft geworden, denn die Hälfte von Ihnen ist von Anfang an dabei, seit 1983.

Zu einer echten Lebensgemeinschaft geworden

Gerne sitzt die Wohngemeinschaft gemütlich im ruhigen Garten zusammen. – Foto: Gerd Spranger

Das voll ausgebaute Einfamilienhaus am Willinger Weg ist eines von elf Wohn-Einrichtung der Lebenshilfe München. Bis heute ist es ein zentrales Anliegen, die Selbständigkeit von Menschen mit Behinderung zu fördern. Wie gut das funktioniert, wird in der Hermann von Sicherer Straße schnell deutlich. Die Bewohner kennen sich seit Jahrzehnten, sind ein eingespieltes Team, und die Abläufe sind geregelt. Dafür sorgt das Team der Lebenshilfe München unter der Leitung von Brigitte Steffen.
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