Lebenshilfe Werkstätten bleiben bis zum 03. Mai geschlossen

Auch bei den Werkstätten der Lebenshilfe tagt täglich der Krisenstab. Aktuell wurden alle Mitarbeiter der Werkstätten und Beschäftigte in den Förderstätten sowie ihre Angehörigen darüber informiert, dass auch die Lebenshilfe Werkstatt bis 3. Mai 2020 geschlossen hat.

Hier im Wortlaut: „Die bayerische Staatsregierung hat entschieden, die Werkstätten und Förderstätten in Bayern und damit auch die Lebenshilfe Werkstatt München vorübergehend bis 3. Mai 2020 zu schließen.“

Berufsbildungsbereich

Für den Berufsbildungsbereich bieten die Einrichtungen ein virtuelles Lernangebot an. Bildungsbegleiter nehmen dazu telefonisch Kontakt mit den Teilnehmern des Berufsbildungsbereichs auf.

Betreuung in Notgruppen

Die Lebenshilfe Werkstätten bieten eine Betreuung der Menschen mit Behinderung in Notgruppen an, wenn die Betreuung daheim nicht sichergestellt ist. Bei Fragen dazu wird gebeten, sich zu den gewohnten Öffnungszeiten telefonisch mit Ihrem zuständigen sozialpädagogischen Fachdienst in Verbindung zu setzen.

Weitere Infos:

Über die Wiederaufnahme der Betreuung und Beschäftigung informieren die Lebenshilfe-Werkstätten frühzeitig schriftlich, sowie über die Homepage www.lhw-muc.de und über die Telefonnummer 089-71008 85.

„In der Zwischenzeit erarbeiten wir Hygienemaßnahmen und Bedingungen zum Schutz unserer Mitarbeiter für die Fortsetzung des Werkstattbetriebs.“

Neues von Werkstatt und OBA

Bereits am 12. März berichteten wir über die Absage aller Veranstaltungen der OBA der Lebenshilfe München. Die OBA und der FUD weisen nun ausdrücklich darauf hin, dass das Büro weiterhin besetzt ist und die Mitarbeiter für Gespräche und Beratungen zur Verfügung stehen. Weiter heißt es:

„Wenn Sie Bedenken haben, einkaufen zu gehen, weil Sie oder Ihre Angehörigen zu den Risikogruppen gehören, dann können Sie sich bei uns melden. Wir werden dann versuchen, einen Einkaufsdienst zu organisieren. Es gäbe die Möglichkeit, diesen Dienst über die Pflegekasse abzurechnen.“ Weiterlesen

Lebenshilfe achtsam vor Coronavirus

Bundesvorsitzende MdB Ulla Schmidt fordert Achtsamkeit

Die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Gesundheitsministerin a.D., MdB Ulla Schmidt, plädiert den Schutz und die Versorgung von Menschen mit Behinderung sicherzustellen. Wir müssen auf Menschen mit Behinderung in besonderer Weise achten, vor allem in Zeiten der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19)“, erklärt sie.

Wegen Vorerkrankungen haben diese Menschen häufig ein erhöhtes Risiko schwer zu erkranken. In besonderen Zeiten wie aktuell, müssen Einrichtungen, Zuhause, Arbeit und Schulen besonders achtsam sein. „Den Schutz und die Versorgung sicherzustellen, ist unsere gemeinsame Aufgabe“, appelliert sie an alle Beteiligten und Betroffenen. Deshalb müsse auch bei Schließungen, zum Beispiel von Werkstätten und Schulen, die Finanzierung ebenso gesichert werden, wie für Unternehmen. Dazu gehört auch die Bezahlung von Assistenzkräften wie Schulhelfern.“  Weiterlesen

Helden bei der Lebenshilfe

Neues aus der aktuellen L.I.E.S.-Ausgabe

„Die meisten Helden sind kleine Helden, leise Helden, unauffällige Helden, man erkennt sie erst bei genauem Hinsehen oder wenn sie einem unerwartet aus der Patsche helfen. Und daran, dass sie zufriedener, ausgeglichener und fröhlicher wirken als andere.“ – dieses Zitat aus dem Buch von Hannes Jaenicke „Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche. Warum wir dringend Helden brauchen.“, beschreibt genau die Menschen, die in dieser Ausgabe vorgestellt werden, Menschen aus dem Umfeld der Lebenshilfe.    Weiterlesen

Kaffee ist ein echter Lebenshelfer

Lebenshilfe startet eigene Kaffee-Rösterei „Moccasola“

Ein frischer Kaffee, duftend nach seinem unverwechselbaren Aroma, belebt die Sinne und weckt in uns das Verlangen nach einer Tasse ‚frisch aufgebrühten‘. Nur frisch entfaltet er sein volles Aroma, am Besten frisch gemahlen von einem professionellen Kaffeeautomaten. Das steigert sich nur noch, wenn man an einer Rösterei vorbeiläuft, wenn sie im Röstbetrieb ist. Dann wird die Lust auf eine frisch aufgebrühte Tasse Kaffee fast unwiderstehlich.

„Moccasola – Die kleine Rösterei“

So passiert das den Besuchern zuweilen in der Lebenshilfe-Werkstatt in Putzbrunn. Die hat jetzt eine eigene Kaffee-Rösterei ins Leben gerufen, genannt „Moccasola – Die kleine Rösterei“. Verantwortlich für die Röstung im Trommelröstverfahren ist Stefan Mancassola. „Röstmeister kannst du nicht lernen, du musst es werden“, erklärt er.   Weiterlesen

Südkorea lernt von der Lebenshilfe München

Strukturen und Förderprogramme sollen aufgebaut werden

Südkorea lernt von der Lebenshilfe München und besucht mit einer Delegation die Zweigniederlassung der Lebenshilfe-Werkstatt in Putzbrunn. Links der Übersetzer und Leiter der Delegation Dr. Seung-Ryong Kim, mit dem Leiter der Werkstatt (mitte) Dietmar Krinninger und Geschäftsführer der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann (rechts).

Südkorea lernt von der Lebenshilfe München und besucht mit einer Delegation die Zweigniederlassung der Lebenshilfe-Werkstatt in Putzbrunn. Links der Übersetzer und Leiter der Delegation Dr. Seung-Ryong Kim, mit dem Leiter der Werkstatt (mitte) Dietmar Krinninger und Geschäftsführer der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann (rechts).

(gsp) In Deutschland tritt der Staat als Leistungsträger und soziale Organisationen, wie etwa die Lebenshilfe München, als Leistungserbringer auf, wenn es um die Begleitung, Förderung und Integration von Menschen mit Behinderung geht. Ein System und Miteinander, das sich seit über 60 Jahren bewährt hat. Bei der Lebenshilfe München machen sich Delegationen aus ‚Fernost‘ immer wieder gerne ein Bild über das Geleistete. Von Interesse sind ebenso die Strukturen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Jetzt war wieder eine Gruppe aus Südkorea zu Gast, mit vier Berufsschullehrern und Vertretern der Integrationsbehörde und der nationalen Arbeitsagentur. Hier sind Leistungserbringer und Leistungsträger in staatlicher Hand vereint.   Weiterlesen

Endlich: ein barrierefreier Toilettencontainer für den Münchner Landkreis

Wer geht nicht gerne auf ein Volksfest, trifft und vergnügt sich in geselliger Runde? Der Gang auf die Toilette ist dabei kein Problem, es ist für alles gesorgt. Wirklich? – leider nicht. Für Menschen mit Behinderung oder Senioren mit Rollator gibt es keine entsprechende Möglichkeit. Volksfeste sind damit häufig nicht inklusiv, sondern exklusiv und nicht barrierefrei. Das soll sich jetzt ändern, zumindest im Landkreis München.

Alt-Landrätin und Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe München, Johanna Rumschöttel, hat sich intensiv für die Realisierung eines barrierefreien und behindertengerechten Toilettencontainers eingesetzt. Christoph Göbel, Landrat des Landkreises München, übergab nun an seine Amtsvorgängerin Johanna Rumschöttel den Schlüssel für die barrierefreie mobile Toilette des Landkreises.  Weiterlesen

Die große OBA-Unterhaltungs-Show der Lebenshilfe München war ein Riesen-Erfolg

Es hat lange Woche der Vorbereitung gebraucht, und am 12. März war es endlich soweit: die große OBA Samstag-Abend-Unterhaltung-Show ging über die Bühne. Die Bühne war das Café Plinganser in Sendling und 150 Besucher erlebten einen abwechslungsreichen Abend.

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Konzipiert und vorbereitet wurde die Show von Martin Knesevic und Armin Laußer, die ein großartiges Moderatoren-Team waren. Die beiden Freunde leben für die Show-Bühne, mit vielen kreativen Ideen und Gags führten sie das begeisterte Publikum durch den Showabend im Café Plinganser. Unterstützt wurden Knesevic, der in der Werkstatt der Lebenshilfe München in der Scharnitzstraße arbeitet, und sein Freund Armin von der OBA der Lebenshilfe.   Weiterlesen

Stiftungsvorsitzender der Lebenshilfe München informiert sich

MdB Hahn besucht Wohn-, Förder- und Werkstätten in Putzbrunn

Dass Arbeit Therapie sein kann, davon konnte sich der neue Vorsitzende der Stiftung Lebenshilfe München, Florian Hahn MdB, bei seinem Rundgang durch die Wohn- und Werkstätten in Putzbrunn überzeugen: „Ich bin beeindruckt, wie Menschen mit geistiger Behinderung ihre Belastbarkeit erproben und zugleich ihre Leistungsfähigkeit entwickeln und festigen können“, so Hahn. „Die angebotenen Maßnahmen in den Lebenshilfe-Werkstätten fördern nicht nur die berufliche Eignung, sondern auch das Sozial- und Arbeitsverhalten allgemein und stärken natürlich das Selbstwertgefühl. Ein ganz entscheidender Schritt zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.“  Weiterlesen

MdL Isabell Zacharias besucht die Lebenshilfe München

MdL Isabell Zacharias (SPD) besuchte jetzt Werkstatt und Wohnstätte der Lebenshilfe München in Putzbrunn. Die einzelnen Einrichtungen sind nur wenige Meter voneinander entfernt und so konnte sich die bayerische Kommunalpolitikerin gleich ein größere Bild machen. Im Fachgespräch mit Altlandrätin und Lebenshilfe-Vorstandsvorsitzende Johanna Rumschöttel sowie mit Geschäftsführer Peter Puhlmann standen aktuelle Themen im Mittelpunkt.

Treffen in der Lebenshilfe Werkstatt und Wohnstätte in Putzbrunn.

Von links: Altlandrätin und die Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe München, Johanna Rumschöttel, Andrea Stauber von der Lebenshilfe Werkstatt, MdL Isabell Zacharias, Einrichtungsleiterin Christine Wiesental-Moser und Geschäftsführer Peter Puhlmann.

Dabei wirkt sich das neue Pflegewohnqualitätsgesetz besonders auf die Lebenshilfeeinrichtungen in München direkt aus. So müssen etwa die Wohneinrichtungen für jedes Bewohnerzimmer Mindestgrößen entsprechen und über Nasszellen verfügen. Barrierefreiheit ist dabei sowieso eine grundlegende Voraussetzung. „Da kommt viel Arbeit und auch viele Investitionen auf die Lebenshilfe München zu“, räumt Peter Puhlmann ein und erklärt: „Viele unserer Einrichtungen sind vor über 30 entstanden und mit Kleingruppen häufig direkt in Wohngebiete gelegt worden. Inklusion hat die Lebenshilfe München damit schon sehr früh praktiziert, doch ‚beim Baulichen‘ waren die Ansprüche damals noch andere.“  Weiterlesen