Zum Tod von Helmuth Coqui

„Es bleibt uns nur, noch einmal DANKE zu sagen“

Am Samstag, den 29. Juni 2019 verstarb Helmuth Coqui.
Der Diplom-Ingenieur (geb. 1935) war verheiratet
und hatte drei Kinder.
Seit 1970 war er Mitglied in der SPD, von 1994 bis 1998 Mitglied im Bayerischen Landtag. Hier war er vor allem in den Ausschüssen für Bundes- und Europaangelegenheiten tätig sowie für Hochschule, Forschung und Kultur.

Ehrenamtlich engagierte sich Helmuth Coqui als Mitglied des Vorstands der Lebenshilfe München ab dem Jahr 1992.
Von 1995 bis 2001 war er Vorsitzender des Vorstands.
In seine Amtszeit fiel unter anderem der Aus- und Umbau des Gebäudes in der St.-Quirin-Straße. Weiterlesen

Andrea Siemen ist neue Vorsitzende des Vorstands

Am 26. März 2019 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Lebenshilfe München statt. Im Rahmen der Versammlung wurde Andrea Siemen zur neuen Vorsitzenden des Vorstandes gewählt. Außerdem stellte sich der gesamte Vorstand zur Wahl. Dies war nötig geworden, weil seit der letzten Mitgliederversammlung im Oktober 2018 die Vorstände ihre Ämter nur geschäftsführend ausübten.

Andrea Siemen, die neue Vorstandsvorsitzende, mit Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München

Mit großer Mehrheit wurde Andrea Siemen zur neuen Vorsitzenden des Vorstandes der Lebenshilfe München gewählt. Die Volljuristin ist Jahrgang 1961 und Mutter von drei Kindern, ihr jüngster Sohn hat eine geistige Behinderung. Mitglied der Lebenshilfe München e.V. wurde Andrea Siemen nach einem Besuch bei der Angehörigenberatung im Jahr 2008. Kurz darauf stieg sie bei der L.I.E.S.-Redaktion ein, wo sie seither ehrenamtlich mitarbeitet. Seit 2015 ist Andrea Siemen darüber hinaus − ebenfalls ehrenamtlich − in der Angehörigenberatung tätig.  Weiterlesen

Lebenshilfe: Johanna Rumschöttel wiedergewählt

Am 10. Oktober 2017 fand die Mitgliederversammlung des Vereins Lebenshilfe München statt. Wichtigster Tagesordnungspunkt in diesem Jahr: die Neuwahl des Vorstandsvorsitzenden. Johanna Rumschöttel, Altlandrätin und seit drei Jahren Vorsitzende des Vorstands der Lebenshilfe München, stellte bei der Begrüßung der Mitglieder zunächst einmal fest: „Als ich das Amt der Vorsitzenden übernommen habe, war mir bewusst, dass einiges an großen Aufgaben ansteht, aber einiges ist noch dazu gekommen.“ So hat im Verlauf des letzten Jahres das neue Bundesteilhabegesetz und dessen Auswirkung auf die künftige Ausrichtung der Einrichtungen und die Vorhaben des Vereins den Vorstand intensiv beschäftigt.  Weiterlesen

Der lange Weg zum Erfolg in der Behindertenarbeit

 Gerlinde Engelmann:
„Menschen müssen sich für ihr Recht einsetzen“

(gsp) Immer wieder hört man von den schwierigen Zeiten in den 60er- und 70-Jahren, als sich in Deutschland der Umgang mit Menschen mit Behinderung gründlich veränderte. Das Denken war damals noch geprägt von der jüngeren deutschen Geschichte und „Behinderte“ wurden häufig in Psychatrien verwahrt, wurden als „Bildungsunfähig“ angesehen.

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Die Lebenshilfe verbindet Generationen. Gerlinde Engelmann ist seit 1972 in verantwortlicher Position für den Elternverein tätig, Peter Puhlmann seit 2012 als Geschäftsführer.

Eine schreckliche Zeit der Diskriminierung, dem sich einzelne Menschen mutig entgegenstellten, auch die Lebenshilfe München (1960 in München gegründet). Eine jener Pioniere der Lebenshilfe ist Gerlinde Engelmann. Die heute 78jährige Mutter von drei Kindern gründete 1972 mit zwei KollegInnen die Elternberatung der Lebenshilfe München und war bis 2001 im Vorstand des Elternvereins, dem sie heute noch als Ehrenvorstand angehört.

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