Zum Tod von Helmuth Coqui

„Es bleibt uns nur, noch einmal DANKE zu sagen“

Am Samstag, den 29. Juni 2019 verstarb Helmuth Coqui.
Der Diplom-Ingenieur (geb. 1935) war verheiratet
und hatte drei Kinder.
Seit 1970 war er Mitglied in der SPD, von 1994 bis 1998 Mitglied im Bayerischen Landtag. Hier war er vor allem in den Ausschüssen für Bundes- und Europaangelegenheiten tätig sowie für Hochschule, Forschung und Kultur.

Ehrenamtlich engagierte sich Helmuth Coqui als Mitglied des Vorstands der Lebenshilfe München ab dem Jahr 1992.
Von 1995 bis 2001 war er Vorsitzender des Vorstands.
In seine Amtszeit fiel unter anderem der Aus- und Umbau des Gebäudes in der St.-Quirin-Straße. Hier wurden verschiedene Einrichtungen der Lebenshilfe München e.V. untergebracht sowie die Geschäftsstelle eingerichtet. Noch weitere wichtige Weichenstellungen hat die Lebenshilfe München Helmuth Coqui zu verdanken: Er unterstütze die Gründung der Stiftung Lebenshilfe München und brachte die Gründung der beiden GmbH „Kinder und Jugend“ sowie „Wohnen“ auf den Weg.

Außerdem war Helmuth Coqui Mitglied des Vorstands der Bundesvereinigung Lebenshilfe, des Landesverbandes der Lebenshilfe und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Bayern.

Im Jahr 2015 kandidierte er erneut für den Vorstand der Lebenshilfe München. Damals begründete er sein Engagement so: „Es interessiert mich einfach, hier noch einmal einzusteigen und mitzumachen.“
Als Vater einer Tochter, die schwer mehrfachbehindert ist, kannte er privat und auch von seiner früheren Mitarbeit im Vorstand die Herausforderungen dieser Tätigkeit und hatte „viele Ideen was man auf den Weg bringen könnte.“ Als großer Freund des L.I.E.S. besuchte er in dieser Zeit immer wieder die Redaktionssitzungen und sorgte mit seinen Anregungen für interessante Themen und Aspekte.

Im Jahr 2018 beendete Helmuth Coqui seine Mitarbeit im Vorstand, war aber dennoch bei allen wichtigen Veranstaltungen des Vereins dabei.

Viele Jahre lang hat Helmuth Coqui seine Ideen, sein Wissen und sein ganz persönliches Engagement der Lebenshilfe zur Verfügung gestellt. Dieser unermüdliche Einsatz verdient uneingeschränkt unseren Respekt!

Deshalb bleibt uns nur, noch einmal ‚DANKE‘ zu sagen.
Wir werden Helmuth Coqui ein ehrenvolles Andenken bewahren!