Was ist ein Behinderten-Testament?

Der 'Letzte Wille':
Verbindliche Anmeldung ab 23. Februar 2015

Den ‚letzten Willen‘ erklärt man gewöhnlicherweise in einem Testament. Es soll regeln, wie das hinterlassene Erbe auf die Nachkommen verteilt wird. Bei Menschen mit Behinderung ist das nicht so einfach, wenn sie auch zu den vom Testament Begünstigten zählen. Der Sozialhilfeträger muss nämlich Vermögen des Menschen mit Behinderung verwerten, um die hohen Kosten der Staatskasse abzudecken, die mit der Betreuung und Pflege verbunden sind. Zu diesem Vermögen gehört auch eine Erbschaft.    Weiterlesen

Lebenshilfe München informiert über Pflegeversicherung und Sozialrecht

– Seminar mit Fachanwalt für Sozial- und
Verwaltungsrecht Jürgen Greß – Auszug

Am 18. Oktober informierte Fachanwalt Jürgen Greß im Rahmen eines Seminars bei der Lebenshilfe München über Leistungen und Ansprüche aus der Pflegeversicherung, der Sozialhilfe und über Fragen der Testamentsgestaltung. Im Blickpunkt standen dabei stets die Rechte von Menschen mit Behinderung und ihrer Angehörigen, von Eltern und rechtliche Betreuer.

Wir veröffentlichen in unserem Blog einen kleinen Auszug. Das Script kann bei der Angehörigenberatung der Lebenshilfe München angefordert werden:
Beratung@lebenshilfe-muenchen.de

Die Pflegeversicherung

Seit 20 Jahren gibt es in Deutschland die Pflegeversicherung. Die Leistungen werden nach ‚Stufen der Pflegebedürftigkeit‘ und nur auf Antrag gewährt. Es gibt drei Leistungsstufen, und seit Juli 2008 mit der Stufe 0 (bei eingeschränkter Alltagskompetenz) noch eine vierte.   Weiterlesen