Mehr für Kinder und Jugend bei der Lebenshilfe München

Seit drei Jahren ist Sabine Refle neben ihrer Tätigkeit als Einrichtungsleiterin
der HPTG in Unterhaching auch Bereichskoordinatorin für Kinder und Jugend
bei der Lebenshilfe München. Das sind zwei Aufgaben, die eigentlich
ganz für sich beanspruchen. Dabei ist in dem großen Bereich Kinder und Jugend
bei der Lebenshilfe München noch viel Potential offen. So hat sich Sabine Refle mit Geschäftsführer Peter Puhlmann abgestimmt, sich vermehrt und ganz dem zu widmen.

Peter Puhlmann und Sabiine Refle bei einem Sommerfest in der HPT Unterhaching.

Peter Puhlmann: „Die Nachfrage für Beratung, Betreuung und Dienstleistungen der Lebenshilfe München wächst beständig. Das hat mit einem gestiegenen Bewusstsein der Gesellschaft, aber vor allem auch der Eltern zu tun, die eine größtmögliche Förderung ihrer Kinder nicht nur wünschen, sondern diese auch nachdrücklich verlangen. Auch ist die Zahl der Einwohner in Stadt und Land erheblich gewachsen.“

Das öffnet neue Räume und Möglichkeiten für die Lebenshilfe München. Es wird darüber nachgedacht, eine weitere Heilpädagogische und/oder schulvorbereitende Einrichtung zu eröffnen. „Es kann ja auch in die Richtung eines integrativen Kindergartens gehen,“ überlegt Sabine Refle. „Dabei könnte die ganz spezielle Ausrichtung des Elternvereins und seine über 55jährige Erfahrung mit einfließen. Die Lebenshilfe München hat hier die Chance ganz neue Wege zu beschreiten,“ ist sich Sabine Refle sicher.

So ist es übliche Praxis und auch Gesetz, dass Kindergärten in der Regel mit hohen Gruppenstärken (bis zu 25 Kinder) und mit wenig Personal arbeiten müssen. Bei integrativen Kindergärten liegt die Sache etwas anders. Hier liegt der Betreuungsschlüssel bei 4,5 und nicht bei 7,5 (Kinder je Erzieher) wie bei einem Regelkindergarten. „Es zählt aber nicht nur der Personalschlüssel, sondern auch eine qualitative Betreuung,“ weiß Sabine Refle aus eigener Erfahrung.

Fachkräfte müssen ausgebildet werden

Und das ist wiederum ein Punkt, dem sich die engagierte Pädagogin intensiv widmen möchte. „Um auf Dauer gut ausgebildete Fachkräfte zu haben, muss ein Unternehmen in die Fortbildung, aber heute noch viel stärker in die Ausbildung seiner Mitarbeiter investieren. Dieser Punkt aber wird von den Kostenträgern häufig nicht berücksichtigt und es gibt daher keine finanziellen Ressourcen. Dafür wird bei den Verfügungszeiten, wie Zeiten für Elterngespräche, für Dokumentationen, Feste und Vorbereitungen gekürzt. So werden fachlich sehr notwendige Qualitätsinstrumente reduziert.

Das Ergebnis dabei ist klar. Es gibt immer weniger qualifizierte Fachkräfte und die sind vor allem bei Kindern und Jugendlichen wichtig. Verstärkt noch, wenn etwa eine Entwicklungsverzögerung oder einer emotionalen Einschränkung vorliegt. Eine gezielte und fachliche Förderung des Kindes sind entscheidend für dessen Zukunftsperspektiven. Das entscheidet sich mitunter an der Frage, ob es der betreffenden Person später einmal möglich sein wird, ein selbständiges Leben zu führen oder einen Beruf zu ergreifen.

Sabine Refle sieht in dem Bereich Kinder und Jugend bei der Lebenshilfe München auf alle Fälle viel Entwicklungspotential und möchte sich ab dem Herbst verstärkt dieser Aufgabe widmen.

Wir wünschen Ihr viel Erfolg dabei!

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Sich gemeinsam großen Aufgaben stellen

Lebenshilfe München zu Gast in dem Integrationsbetrieb BalanDeli in der Balanstraße 73 in München. Text & Fotos: Gerd Spranger

Sommer, Ferien und Genuss im Freien. Ob in einem schattigen Biergarten oder einem gepflegten Gastgarten. Man genießt die Zeit im Freien, auch in München. Und man braucht nicht lange zu suchen, in München gibt es auch abseits vom Englischen Garten und der Touristenmeile zwischen Stachus und Marienplatz schöne Innenhöfe und modern angelegte Plätze. Etwa in der Balanstraße, wo die großen Gebäudekomplexe des einstigen Siemens-Standortes mit neuem Leben erfüllt sind. Der Mittelstand ist hier heimisch geworden.

Die Leiter der einzelnen Geschäftsbereiche der Lebenshilfe München trafen sich hier zu einem zwanglosen Austausch im Café-Restaurant BalanDeli. Das Lokal wurde nicht zufällig gewählt, es ist ein Integrationsbetrieb, der aus der integrativen Montessori-Schule hervorgegangen ist. Und das Café-Restaurant BalanDeli scheint gute Geschäfte zu machen. Alle Tische auf der Gartenterrasse waren reserviert, ausgebucht. Service und Essen waren hervorragend. Die neueste Ausgabe des L.I.E.S – Journals der Lebenshilfe München stellt den Betrieb ausführlich vor.

Das Treffen ‚im kleinen Kreis‘ gab auch Gelegenheit einen ‚Neuen‘ bei der Lebenshilfe München zu begrüßen, der aber längst allen bekannt ist. René Pfeifer hat nämlich 2016 über mehrere Wochen hinweg Deeskalations-Kurse gehalten und das Personal geschult, auf schwierige Situationen vorbereitet. Geschäftsführer Peter Puhlmann bekräftigte: „es ist natürlich am Besten, solche Situationen erst gar nicht entstehen zu lassen und rechtzeitig mit einer Deeskalation vorzubeugen.“

Ab 1. September fängt Renè Pfeifer bei der Lebenshilfe München an. Er ist Nachfolger von Christian Kerler, der sich nach über 40 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet (Bericht folgt). Als Koordinator des Bereiches ‚Wohnen‘ ist Pfeifer dann für alle Wohneinrichtungen der Lebenshilfe in Stadt und Land München zuständig.

Mit Fortbildung gute Voraussetzungen schaffen. Lesen Sie mehr:
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2016/07/12/

Neue Wohnqualität bei der Lebenshilfe München

Längst ist die öffentliche Diskussion bei betreuten Wohnformen in vollem Gange. Auch der Gesetzgeber hat reagiert und eine ganze Reihe von Bestimmungen greifen in diesen persönlichen und sensiblen Bereich des Wohnens. Auch Menschen mit geistiger Behinderung sind häufig in betreuten Wohneinrichtungen, wie etwa bei der Lebenshilfe München, untergebracht.

Aktuell sind die Anforderungen durch das Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) hoch und reichen über eine Heimmindestbauverordnung (HMBV) hinaus. Ebenso greift das Pflegestärkungsgesetz seit 2015, in seiner dritten Novelle seit Januar 2017 verstärkt, und festigt die Position von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz.

Handlungsbedarf für die Einrichtungen

Für gemeinnützige Anbieter und Betreuer wie die Lebenshilfe München besteht, was die Wohnsituation betrifft, damit aktueller Handlungsbedarf. Viele Wohneinrichtungen bestehen seit 30 bis 40 Jahren und entsprechen nicht mehr den Anforderungen . Der Elternverein arbeitet darum seit Jahren intensiv an einer langfristigen Verbesserung der Wohnsituation in den Häusern. Eltern, Betreuer, Bewohner, Unterstützer und der Elternverein selbst, ringen um die beste Lösung. Nach Monaten intensiver Vorbereitung wurde 2016 ein Architektenwettbewerb mit entsprechenden Wünschen und Vorgaben ausgeschrieben und vor einigen Monaten auch entschieden.

Platz für die Zukunft geben

Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Puhlmann: „Wir haben uns bei drei Häusern für einen Neubau entschieden, denn bei den alten Häusern würde so und so ‚kein Stein auf dem anderen‘ bleiben. Die alten Bausubstanzen und Wohnungszuschnitte sind zu weit von den aktuellen zeitgemäßen Standards und Forderungen entfernt. Wir handeln damit auch im Sinne unserer Bewohner, ihnen nämlich für die nächsten Jahrzehnte eine gesicherte Wohnung und damit ein gefestigtes Umfeld zu bieten.“

Flexibilität für mehr Selbstbestimmung

Zudem wird bei den Wohn- und Betreuungsformen mehr Flexibilität geschaffen, von der Selbstbestimmung bis hin zu einer 24-Stunden-Betreuung. „Wir bieten schon heute offene Wohnformen im Rahmen einer Wohngemeinschaft, eine Betreuung unserer Senioren, ambulant betreutes Wohnen bis hin zu der klassischen Form im betreuten Wohnen,“ erklärt Christian Kerler, Koordinator Wohnen bei der Lebenshilfe München. Damit wird der Weg für eine grundlegende Forderung nach mehr Selbstbestimmung für Menschen mit geistiger Behinderung geebnet.

Neue Wohnqualität am Willinger Weg

Für die Neubauten zeigt sich Geschäftsführer Peter Puhlmann zuversichtlich und hofft, nachdem die bekannten Bedenken aus dem näheren räumlichen Umfeld im Rahmen des Bauvorbescheides besprochen wurden, nun eine zügige Umsetzung zu erreichen. Mit dem ersten Bauprojekt soll die Wohneinrichtung am Willinger Weg erneuert werden. Die Lebenshilfe München bietet hier dann 24 moderne Wohnplätze für Menschen mit geistiger Behinderung. Zur Infrastruktur zählen auch Gemeinschafts- und Therapieräume sowie ein Bereich für die Betreuer. Damit ist der Fortbestand der Einrichtung für die nächsten Jahrzehnte gesichert. Die Einrichtung am Willinger Weg bietet für Menschen mit geistiger Behinderung eine zentrumsnahe Wohneinrichtung mit guter Infrastruktur in erreichbarer Nähe und guter Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz.

Enge Abstimmung mit der Heimaufsicht

Aktuell bereitet das Büro der Architekten Kaan GmbH die Feinplanung zur Abstimmung der Projektsteuerung vor. Sie erfolgt durch die Fachplaner Hitzler Ingenieure. Parallel dazu ist die Lebenshilfe München im Kontakt mit der Heimaufsicht für eine enge Abstimmung des Projektes. Damit könnte 2018 die Erteilung der Baugenehmigung durch die LBK (Lokal-Bau-Kommission) erfolgen und 2019 die Fertigstellung und Bezug des neuen Wohnhauses am Willinger Weg in München.

Seit mehr als 30 Jahren leben Menschen mit geistiger Behinderung am Willinger Weg zusammen, gehen gemeinsam in die Arbeit und sind eine enge Lebensgemeinschaft. Lesen Sie mehr – hier: https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2013/07/17/menschen-mit-behinderung-seit-30-jahren-in-lebensgemeinschaft/

Lebenshilfe München geht neue Wege

In unserer ersten Folge verfolgten wir den Weg der Lebenshilfe München
von den 60er-Jahren bis in die 80er-Jahre. Im zweiten Teil
standen die 90er-Jahre im Mittelpunkt und mit dem dritten Teil gehen wir
ins nächste Millennium, also bis in das Jahr 2016.

In 50 Jahren viel geleistet und erreicht

Mit Stolz blickte der Elternverein ‚Lebenshilfe-München‚ bei seinem 50jährigen Jubiläum im Jahr 2010 auf viel Geleistetes zurück. In der Jubiläumsschrift war darum zu lesen: „„Es gilt den Bestand zu erhalten, zu verbessern und krisensicher zu machen.“ Das war angesichts von 25 Einrichtungen in Stadt und Landkreis München eine große Aufgabe. Betreut wurden täglich bereits 1500 Kinder und Jugendliche und deren Familien. In der Beratung der Lebenshilfe München jährlich viele hundert Fälle und auch die Frühförderung ist viel in den Familien, in Krankenhäusern und in Kindergärten beratend und helfend tätig.

Verein organisiert sich mit zwei neuen Gesellschaften

Modernisierung und Ausbau der neuen Geschäftsstelle in München/ Giesing war eine große Aufgabe für den Verein. 1997 wurde sie eröffnet.

Die Fülle an Diensten und Aufgaben verlangte aber nach neuen Strukturen. Bereits ab 1997 beschäftigte sich ein eigenes Gremium damit. Zehn Jahre später, 2007 war es dann soweit. Man trennte das laufende Geschäft aus den 10 Wohnstätten organisatorisch vom Verein. Der Besitz an den bestehenden alten Stadthäusern, Wohnungen und der modernen Einrichtung in Putzbrunn verblieb natürlich zu 100 Prozent beim Verein der Lebenshilfe München e.V. Die laufenden Verträge, Einnahmen, Ausgaben und der laufende Betrieb aber wurde in die Hände der „Lebenshilfe München Wohnen gGmbH“ gelegt. Das kleine ‚g‘ bei der GmbH steht für ihre Gemeinnützigkeit.

Transparenz und Strukturen sind wichtig für die Lebenshilfe

Ebenso wurden für die Tagesstätten, die Schule und die Frühforderung eine eigene Gesellschaft gegründet, die „Lebenshilfe München Kinder und Jugend gGmbH“. Ziel war es, den Vorstand des Vereins mit seinen Gremien zu entlasten, so dass er sich besser auf seine Kernthemen konzentrieren kann. Zudem gestaltete es sich steuerlich und wirtschaftlich zunehmend schwieriger, die einzelnen Bereiche alle unter dem Dach eines einzigen Vereins darzustellen. Und das ist für die Transparenz eines gemeinnützigen Vereins nicht nur gegenüber seinen Mitgliedern, auch gegenüber seinen Schützlingen und von Aufsichtsbehörden dringend geboten.

Leistungsvereinbarungen mit dem Bezirk Oberbayern

Auch beim Verein und bei der Lebenshilfe-Stiftung vollzog sich 2015 mit einer neuen Vorstandschaft ein Wandel. Von links: MdB Florian Hahn, Dr. Gertraud Burkert, Rainer Hölzgen und Stiftungs-Ratsvorsitzende Johanna Rumschöttel.

Formal also war der Wandel vollzogen. Eine klare Organisationsstruktur war und ist eine gute Grundlage für ein transparentes Wirtschaften. In der Praxis aber musste der Weg zwischen Vereinsvorstand, Geschäftsführer der GmbH’s sowie der Vorstandschaft und dem Kuratorium noch gefunden werden.

Einerseits nämlich sind die beiden Lebenshilfe GmbH’s zwar selbständig, anderseits aber dem Verein gegenüber verantwortlich. So waren etwa sämtliche Leistungsvereinbarungen, also wie viel Geld die Lebenshilfe für die Betreuung (meist) vom Bezirk erhält, noch unter der Ägide des Vereins ausgehandelt worden. Und gerade dieser Bereich war vom Gesetzgeber immer wieder von Änderungen geprägt, vermehrt seit der Einführung der sozialen Pflegeversicherung im Jahr 1995. Es folgten 2001 neue Maßgaben zur Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen, 2005 eine Reform der Sozialhilfe, 2012 das Familienpflegezeitgesetz, 2013 Neuerungen bei der sozialen Pflegeversicherung, 2015 das Pflegestärkungsgesetz und ganz aktuell das Bundesteilhabegesetz (BTG). – siehe Link

Modernisierung geht mit neuem Geschäftsführer weiter

Im Jahr 2012 dann verpflichtete die Lebenshilfe München den Dipl. Pädagogen und Univ. Sozialbetriebswirt Peter Puhlmann als Geschäftsführer. Er stammt nicht aus dem Umfeld der Lebenshilfe München und war zuvor Geschäftsführer eines großen privaten Betreibers von Senioren- und Therapiezentren in Bayern. Ihm war schnell klar, dass die im Kern vorhandenen Strukturen ausgebaut und vertieft werden müssen.

Ein völlig neuer Bereich tat sich mit der zunehmenden Überalterung der betreuten Menschen mit Behinderung auf. Sie waren in jungen Jahren, häufig schon seit 1960, Teil der „Lebenshilfe-Familie“ geworden. Was tun mit den Senioren unter den Menschen mit geistiger Behinderung, die jetzt aus dem Berufsleben ausscheiden? Eine erste Senioren-Wohngruppe würde gegründet und eine TENE (Einrichtung einer Tagesstruktur für Erwachsene nach dem Erwerbsleben) gegründet.

Flexiblere Formen der Betreuung gefordert

Christian Kerler, Koordinater der Wohnen GmbH der Lebenshilfe München, vor dem neu bezogenen Komplex der zwei Wohngemeinschaften in der Landsberger Straße.

Das Thema ‚Wohnen‘ ist bei der Lebenshilfe München nicht abgeschlossen. Länger schon ist die Forderung ‚Ambulant vor Stationär‘ aktuell. Es ist darüber hinaus ein weiterer wichtiger Schritt für Menschen mit Behinderung in die Selbständigkeit. Auch für Menschen mit geistiger Behinderung muss die Möglichkeit bestehen, allein etwa in einem Appartement zu leben. Eine Unterstützung und Begleitung erfolgt dann ambulant. Das führte in den letzten Jahren etwa zu einem stetigen Ausbau des ‚Ambulanten Pflegedienstes‘ und des ‚Ambulant betreuten Wohnens‘ der Lebenshilfe München. – siehe Bericht

Eine Wohngemeinschaft mit neuen Strukturen

Selbständigkeit kann auch im Rahmen einer offenen Wohngemeinschaft (WG) erreicht werden, wie sie 2016 von der Lebenshilfe München in der Landsberger Straße eröffnet wurde. Im Gegensatz zu den bestehenden Wohngemeinschaften ist hier kein Betreuer fest in die WG integriert. Die Menschen wohnen hier selbständig für sich und viele von ihnen haben nicht mit einer geistigen Behinderung, sondern mit einer psychischen Beeinträchtigung zu tun. Ein Betreuer ist nur bei Bedarf vor Ort oder zeitweise etwa mit einer wöchentlichen ‚Sprechstunde‘, was vor allem in den ersten Monaten von Bedeutung ist. Damit nähert sich die Lebenshilfe München bereits den im neuen Bundesteilhabegesetz gestellten Forderungen.

Dieser Entwurf für die Lebenshilfe-Einrichtung in der Packenreiterstraße von den KAAN Architekten GmbH überzeugte die Juroren.

Dieser Entwurf für die Modernisierung der Lebenshilfe-Einrichtung in der Packenreiterstraße von den KAAN Architekten GmbH überzeugte die Juroren.

Die Entwicklung wird in diese Richtung weitergehen. Die Umbrüche aus den Vorgaben des neuen Bundesteilhabegesetzes (BTHG) treffen auch die Lebenshilfe München und werden zu einigen Veränderungen führen. Aktuell stehen für 2017 die Modernisierung bestehender Wohneinrichtungen, in den „Stadthäusern“ der Lebenshilfe München an. Bericht folgt.

Eine Übersicht über den Aufbau und die Struktur der Lebenshilfe München finden sie hier:
http://www.lebenshilfe-muenchen.de/Organigramm.pdf

Sixt hilft Lebenshilfe: Kinderlachen und Herzensspenden

Manches Engagement, manche Spenden, haben eine ganz eigene, eine besondere Geschichte. Etwa wenn aus der Devise “Tue Gutes und rede darüber“ ein Herzensanliegen wird, so wie es die Lebenshilfe München durch den Autovermieter SIXT erleben durfte. Ganz am Anfang der Geschichte aber steht ein persönliches Schicksal, nämlich ein junges Elternehepaar mit der Sorge um ihre Tochter. Bei der Geburt lautete die Diagnose ‚Down-Syndrom‘. Ungewissheit, Sorge und Ängste trüben den schönsten Moment im Leben, die Geburt ihrer ersten Tochter. Wird sie mit dieser Beeinträchtigung ein glückliches Leben führen können, und was können wir, die Eltern, für sie tun, können wir was tun? Fragen gehen durch den Kopf, sie legen sich auf das Denken, auf das Gemüt, beeinflussen das ganze Leben.

Gemeinsam schaffen wir das!

Schnell aber sind sich die Eltern einig, stellen sich der Herausforderung mit einem ‚wir schaffen das‘. Mit neuem Mut suchen sie Rat und Hilfe und finden ihn bei der Lebenshilfe München. Die Frühförderung leistet von Anfang an Hilfe, schon im Krankenhaus. Sie zeigen den Eltern Möglichkeiten und Perspektiven auf, nehmen Ängste und Verunsicherung, während das Kleinste medizinisch bestens versorgt ist. Maria-Anna Link koordiniert die Frühfördereinrichtungen der Lebenshilfe München und leitet seit 1989 die Frühförderung in Feldkirchen. Sie erklärt: „Es wirken in der interdisziplinären Frühförderung ganz unterschiedliche Fachrichtungen zusammen, von Psychologen, Pädagogen und Therapeuten bis hin zu Fachärzten. Besonders die Eltern sind eng in die Therapie mit eingebunden. Sie müssen die Behandlung und ihre Ziele verstehen und sie auch in einfachen Übungen zuhause vertiefen und fortführen.“

Frühförderung betreut Zuhause und in Kindergärten

Das Ehepaar Melzer fühlte sich gleich verstanden und sieht heute für ihre kleine Tochter eine gute Perspektive, auch mit Down-Syndrom das Leben ‚zu meistern‘. Für Marcus Melzer rückte die Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung dadurch in den Focus. Allein in und um München sind 100 MitarbeiterInnen der Lebenshilfe München für die Frühförderung unterwegs. Sie betreuen 700 Kinder und ihre Familien an vier Standorten, meist aber mobil in den Kindergärten oder direkt bei den Familien zuhause.

SIXT Executive-Manager Marcus Melzer, Maria-Anna Link und Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München. Die Grafiken im Hintergrund zeigen die komplexe Struktur und die vielfältigen Aufgaben der Lebenshilfe München. „Der Elternverein hat die letzten sieben Jahre einen intensiven Prozess der Professionalisierung durchlaufen“, bekräftigt Peter Puhlmann. / Foto: gsp

Große Spende für die Lebenshilfe München von SIXT. Executive-Manager Marcus Melzer, Maria-Anna Link und Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München. Die Grafiken im Hintergrund zeigen die komplexe Struktur und die vielfältigen Aufgaben der Lebenshilfe München. „Der Elternverein hat die letzten sieben Jahre einen intensiven Prozess der Professionalisierung durchlaufen“, bekräftigt Peter Puhlmann. / Foto: gsp

Als Executive-Manager bei der Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG sah der junge Familienvater dabei nicht nur die persönliche Situation seiner Familie, sondern auch das Unternehmen und die Arbeit der Frühförderung. Auch das firmeneigene CSR-Programm „Tränchen Trocknen“ der Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung setzt sich seit vielen Jahren für das Wohl von Kindern ein, weltweit.

Es war ihm so ein Bedürfnis etwas von der erfahrenen Hilfe zurück zu geben, selbst zu helfen. Es brauchte dazu nicht viel Überzeugungsarbeit, denn die Regine Sixt Kinderhife realisiert und fördert jährlich um die 20 Projekte.

Über die erste Spende über 3300 Euro freut sich bereits Maria-Anna Link und natürlich auch Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München. Für die Frühförderung wird ein kompletter Satz an therapeutischen Spielgerät angeschafft, das thematisch in sechs Koffern geordnet und so auch für den mobilen Einsatz geeignet ist. „Lernen erschöpft sich nicht im medialen drücken von Tasten. Es ist ein ganzheitlicher Prozess zu dem Eindrücke wie fühlen, erfahren, kombinieren, ausprobieren, sehen, riechen und viele andere Dinge mehr zählen. Es ist das natürliche Spielen, wie es Menschenkinder seit Jahrtausenden tun, das uns lernen und verstehen lässt. Der Pertra Komplett-Satz des Herstellers Pedalo bietet dafür umfassendes Spiel-, Lern- und Anschauungsmaterial“, freut sich die Pädagogin.

Peter Puhlmann nutzte die Gelegenheit und gab einen umfassenden Überblick über die Angebote der Lebenshilfe München, die von der Frühförderung bis hin zur Betreuung im Alter reichen. „Der Elternverein hatte und hat immer den Anspruch Menschen mit Behinderung ein Leben lang zu begleiten und zu fördern“, so der Geschäftsführer. Ebenso zeigte er die großen Projekte der Lebenshilfe für das Jahr 2017 auf.

Lesen Sie mehr in unserem aktuellen Blogbeitrag – hier

Wissens-Wertes zu SIXT

SIXT wurde1912 in München von Martin Sixt gegründet.
In dritter Generation ist Erich Sixt heute noch als Vorstandsvorsitzender aktiv,
ebenso seine Frau Regine, die Gründerin der ‚Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung‘.

Mit Alexander und Konstantin Sixt stellt heute die vierte Generation in dem global
agierenden Unternehmen (112 Länder) die Weichen für die Gesellschaft.

2013 geht SIXT an die Börse: Umwandlung in die SIXT AG, in die Rechtsform einer
Europäischen Gesellschaft in die heutige SIXT SE

SIXT in Zahlen (2015):

2,18 MIA Umsatz bei einem Konzernergebnis
von 185,2 Mio und 172.400 Fahrzeugen

SIXT ein Bekenntnis:

„Wir sind ein Familienunternehmen. Mit über 5000 Familienmitgliedern in über 100 Ländern. Und egal, wie groß wir noch werden – wir werden immer mehr Familie, als Unternehmen sein. Denn jede Familie ist einzigartig.“

Links für weitere Informationen finden Sie unter:

Homepage:
https://www.sixt.de/

Kinderhilfe:
http://www.drying-little-tears.com
http://www.regine-sixt-kinderhilfe.de

Trailer:
https://www.youtube.com

Lebensfragen, Projekte und Wohnen

Die Lebenshilfe München engagiert sich in vielen Bereichen

Auch 2017 benennt die Lebenshilfe München wieder ‚unbequeme Themen‘, ruft zur Diskussion und Aufklärung auf. 2016 stand die ‚Pränatale Diagnostik‚ im Brennpunkt, 2017 wird es FASD sein. Es steht für Formen einer vorgeburtlichen Schädigungen durch Alkoholkonsum der Mütter und heißt wörtlich ‚Fetal Alcohol Spectrum Disorder‘, kurz FASD.

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„Es ist ein Thema das Augenmaß und Empathie verlangt“, bekräftigt Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München. „Nicht darüber zu sprechen wäre falsch, denn es ist eines der Dinge, bei denen wir aktiv dagegen steuern können. Bei Umwelteinflüssen, einem Gendefekt oder mangelnder Sauerstoffversorgung bei der Geburt können wir selbst nichts tun. Mütterlicher Alkoholkonsum während der Schwangerschaft aber ist eine häufige Ursache für angeborene Fehl-Entwicklungen , geistige Behinderungen, hirnorganische Beeinträchtigungen, Entwicklungsstörungen und extreme Verhaltensauffälligkeiten.“

BTHG und Mitwirkung von Fachkräften

Wenig Resonanz gibt es bei der Lebenshilfe bislang zum neuen Bundesteilhabegesetz. „Es ist noch in einer Übergangsphase und die Umsetzung wird erst in den nächsten zwei bis fünf Jahren konkret werden“, argumentiert Puhlmann. Froh ist man über eine mögliche Beteiligung von Fachkräften, wenn es um die Erstellung eines Gesamtplanes für den Förderbedarf bei Menschen mit Behinderung geht.  Weiterlesen

Mehr Inklusion durch ein verbessertes Bundesteilhabegesetz

„Viele Erfolge, aber immer noch Handlungsbedarf“

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) wurde am 1. Dezember in zweiter und dritter Lesung im Bundestag beraten und am 16. Dezember im Bundesrat verabschiedet. Das ist für uns alle ein wichtiger Schritt hin zu mehr Inklusion für Menschen mit Behinderung, ist es doch die Fortschreibung der UN-Behindertenrechtskonvention. Wir, die Lebenshilfe München und die Lebenshilfen in Deutschland, haben uns sehr für Verbesserungen eingesetzt, um im Lebensalltag mehr zu erreichen. Das BTHG tritt in mehreren Schritten in Kraft und bringt Veränderungen in der Eingliederungshilfe sowohl für Menschen mit Behinderung als auch für die Lebenshilfen als Anbieter von Leistungen mit sich.

Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe MÜnchen

Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe MÜnchen

Der Landesverband Lebenshilfe Bayern bietet deshalb Betroffenen, Eltern und Angehörigen aus den Lebenshilfevereinen und Einrichtungen vor Ort die Möglichkeit, sich bei zwei zentralen Veranstaltungen zu informieren. Vom gestuften Ablauf des In-Kraft-Tretens über die systematische Einordnung bis zu den wesentlichen einzelnen Regelungen und deren Rechtsfolgen soll ein Überblick über das BTHG gegeben werden.  Weiterlesen

MdL Natascha Kohnen bei der Lebenshilfe München

Es besteht ein spezieller Förderbedarf –
Ein Gefühl für die Situation bekommen

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Mit viel Freude bei den sportlichen Übungen in der Turnhalle der HPT in Unterhaching. Auf dem Foto (v.r.) Peter Puhlmann, Sabine Refle und MdL Natascha Kohnen.

(gsp) Natascha Kohnen ist seit 2008 für die SPD im Landtag und seit 15 Jahren aktiv in der Politik tätig. Sie stellt sich dabei immer wieder besonderen Situationen, wie jetzt mit einem ‚Rollentausch‘ bei der Lebenshilfe München. Sie schlüpfte für einen Tag in die Rolle des Erziehers und Beobachters in der Heilpädagogischen Tagesstätte in Unterhaching. „Ich war auch schon bei ‚der Tafel‘, in einer Einrichtung für Menschen mit schwerer Demenz und anderen Diensten, die sich um soziale Brennpunkte kümmern“, erzählt die Abgeordnete.  Weiterlesen

Ministerin Emilia Müller: Lebenshilfe München ist innovativ

Aus der Jahrestagung der Lebenshilfe Bayern
„Eingliederungshilfe aus der Sozialhilfe lösen“

Bei der Jahrestagung der Lebenshilfe Bayern setzte man sich einmal mehr für eine Reform der Eingliederungshilfe ein, die verschiedene Leistungen des Sozialamts umfasst. Entscheidend sei nun, forderte die Vorsitzende der Lebenshilfe Bayern, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, „die Eingliederungshilfe aus der Sozialhilfe zu lösen und in einem modernen Bundesteilhabegesetz zu regeln. Es darf in keinem Fall ein Einspargesetz werden.“

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Sozialministerin Emilia Müller (Mitte) mit der Landesvorsitzenden Barbara Stamm und Landesgeschäftsführer Dr. Jürgen Auer auf der Jahrestagung in Nürnberg. .Foto: Lebenshilfe Bayern / Anita Sajer

Auch Sozialministerin Emilia Müller bekräftigte zur Jahrestagung der Lebenshilfe Bayern: „Wir wollen Menschen mit Behinderung aus dem bisherigen ‚Fürsorgesystem‘ der Sozialhilfe herausführen. Darin stimmen wir völlig mit den Zielen der Lebenshilfe Bayern überein.“  Weiterlesen

MdB Hahn: Schule und Heilpädagogische Tagesstätte sind eine Einheit

Vorsitzender der Stiftung Lebenshilfe München
besucht Standort Neuherberg

Sie ist eine der kleinsten Schulen in München, die Silvia-Görres-Schule der Lebenshilfe München an der Neuherberger Straße. Angeschlossen ist eine Heilpädagogische Tagesstätte. Hier werden Kinder von drei bis zwanzig Jahren betreut. Sie durchlaufen die Vor-, die Regel- und eine berufsvorbereitende Schule. Ziel der pädagogischen Arbeit ist es, den Schülern zu einem möglichst selbst bestimmten Leben zu verhelfen und sie entsprechend ihren individuellen Lebens- und Lernvoraussetzungen so intensiv und umfassend wie möglich zu fördern. Es sind junge, meist mehrfach behinderte Menschen.    Weiterlesen

MdB Florian Hahn besucht die Frühförderung der Lebenshilfe München in Feldkirchen

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Rainer Hölzgen, Maria-Anna Link, MdB Florian Hahn und Peter Puhlmann in Feldkirchen.

Der vor drei Monaten zum Vorstand der Stiftung Lebenshilfe München gewählte Putzbrunner Bundestagsabgeordnete Florian Hahn besuchte kürzlich die Frühförderung in Feldkirchen. Weitere Einrichtungen der Lebenshilfe München sollen folgen. „Die Lebenshilfe ist zwar für viele ein Begriff, was sich aber wirklich dahinter verbirgt, weiß kaum einer“, erklärt Hahn. Darin sieht der Abgeordnete auch seine Hauptaufgabe, die vielfältige Arbeit der Lebenshilfe sowie das sehr spezialisierte und breit aufgestellte Angebote sichtbar zu machen.  Weiterlesen

Politische Spitze bei der Lebenshilfe München

Prominentester Neuzugang im Vorstand:
Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU)

Mit der Wahl von Altlandrätin Johanna Rumschöttel zur Vorsitzenden des Vereins der Lebenshilfe München vor einem Jahr, hatte erstmals eine aktive und weit über die Grenzen Münchens hinaus bekannte Politikerin in den Vorstand gefunden. Auch die Besetzung des Vorstandes der Lebenshilfe Stiftung mit MdB Florian Hahn ließ aufhorchen. Bei der Neuwahl des Vereins-Vorstandes aber sind jetzt gleich drei von zehn Sitzen neu mit politisch aktiven Mitgliedern besetzt worden.

Prominentester Neuzugang dürfte dabei Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) sein. Es ist ihm wichtig, „Synergieeffekte zu nutzen, die sich aus der Arbeit in der Politik ergeben, um sie für die Praxis umzusetzen.“ Er war viele Jahre lang Vorsitzender des Arbeitskreises Arbeit und Sozialordnung, Gesundheit, Familie, Senioren, Frauen und Jugend der CSU-Landesgruppe und ist mit dem Thema bestens vertraut.  Weiterlesen

40 Jahre Frühförderung der Lebenshilfe München

Eine frühe Therapie hilft für das ganze Leben

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Aleksandar Dordevic, Johanna Rumschöttel, Martin Fiegel, Dr. Renate Berger, Klaus Meyer, Peter Puhlmann

(gsp) Nah am Menschen und mitten im Brennpunkt steht die Frühförderung der Lebenshilfe München seit 40 Jahren. Im Brennpunkt, wenn das Kind bereits im siebten oder sechsten Schwangerschaftsmonat zur Welt kommt. Man spricht von einem „Frühchen“, doch hinter dem netten Wort verbergen sich Grenzsituationen, wo es häufig um Leben oder Tod, um Gesundheit oder Behinderung geht. Hier ist sofortige Hilfe nötig und neben einer erstklassigen medizinischen Versorgung auch die Begleitung von Kind und Eltern durch die Frühförderung, etwa durch die Lebenshilfe München. Im Brennpunkt und nah am Menschen aber auch, weil die Frühförderung der Lebenshilfe München direkt ‚ins Haus kommt‘, im häuslichen Umfeld Hilfe leistet.   Weiterlesen

MdL Isabell Zacharias besucht die Lebenshilfe München

MdL Isabell Zacharias (SPD) besuchte jetzt Werkstatt und Wohnstätte der Lebenshilfe München in Putzbrunn. Die einzelnen Einrichtungen sind nur wenige Meter voneinander entfernt und so konnte sich die bayerische Kommunalpolitikerin gleich ein größere Bild machen. Im Fachgespräch mit Altlandrätin und Lebenshilfe-Vorstandsvorsitzende Johanna Rumschöttel sowie mit Geschäftsführer Peter Puhlmann standen aktuelle Themen im Mittelpunkt.

Treffen in der Lebenshilfe Werkstatt und Wohnstätte in Putzbrunn.

Von links: Altlandrätin und die Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe München, Johanna Rumschöttel, Andrea Stauber von der Lebenshilfe Werkstatt, MdL Isabell Zacharias, Einrichtungsleiterin Christine Wiesental-Moser und Geschäftsführer Peter Puhlmann.

Dabei wirkt sich das neue Pflegewohnqualitätsgesetz besonders auf die Lebenshilfeeinrichtungen in München direkt aus. So müssen etwa die Wohneinrichtungen für jedes Bewohnerzimmer Mindestgrößen entsprechen und über Nasszellen verfügen. Barrierefreiheit ist dabei sowieso eine grundlegende Voraussetzung. „Da kommt viel Arbeit und auch viele Investitionen auf die Lebenshilfe München zu“, räumt Peter Puhlmann ein und erklärt: „Viele unserer Einrichtungen sind vor über 30 entstanden und mit Kleingruppen häufig direkt in Wohngebiete gelegt worden. Inklusion hat die Lebenshilfe München damit schon sehr früh praktiziert, doch ‚beim Baulichen‘ waren die Ansprüche damals noch andere.“  Weiterlesen