Feierlicher Auftakt ins Jubiläumsjahr- „40 Jahre OBA Gott sei Dank!“

Einen feierlichen, ökumenischen Gedenk- und Dankgottesdienst in Maria-Hilf hat die OBA der Lebenshilfe München zusammen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Angehörigen und Freunden der OBA gefeiert. Herr Pfarrer Schlosser, Herr Pfarrer Wohlfarth und Frau Kaukal fanden schöne Worte und Rituale um die große Dankbarkeit für die vergangenen 40 Jahre zum Ausdruck zu bringen und denjenigen zu gedenken, die schon verstorben sind.

Die Fürbitten wurden vorgetragen von Vertretern der OBA, der Angehörigen und der stellvertretenden Landrätin Frau Annette Ganssmüller-Maluche.

Text & Fotos: OBA, Lebenshilfe München

Voten für die OBA der Lebenshilfe als „Werte-Botschafter“

Helfen Sie der OBA der Lebenshilfe München!
Geben Sie uns Ihre Stimme beim Wettbewerb
„Werte-Botschafter 2018“

80 Vereine und Initiativen kämpfen bis zum 20. April um 50.000 Euro Spendengelder des Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e.V. im Online-Voting. Die OBA der Lebenshilfe München geht mit ihrem Musikraum ins Rennen, braucht
noch weitere 3000 Euro für dessen Renovierung. Voten Sie mit,
geben Sie ihre Stimme der Lebenshilfe München.

Ein zweiter Spendentopf der Aktion ‚Werte-Botschafter‘ der Sparda Bank München über 50.000 Euro wird direkt über eine Jury vergeben. Die Jury spricht auch das letzte Wort beim Online-Voting, und wenn es gut läuft, wird jedes zweite Projekt mit Spenden gefördert werden.

Gemeinsame Projekte verbinden, schaffen Werte, und mit Musik inspirieren sie zusätzlich. Gerade für Menschen mit geistiger Behinderung ist Musik ein Mittel jenseits von Sprache ihre Emotionen ’nach außen zu tragen‘. Der Spaß steht im Vordergrund, die Behinderung tritt in den Hintergrund.

Die OBA der Lebenshilfe München hat deshalb sehr früh einen eigenen Musikraum (Bandproberaum) mit Schallschutz und ein wenig Technik eingerichtet. Hier trifft sich die neu gegründete OBA-Band „ the orchestra extrange“. Menschen mit und ohne Behinderung machen hier zusammen Musik. Das ist gelebte und hörbare Inklusion. Leider ist der Proberaum ziemlich marode, in ‚die Jahre gekommen‘ und muss dringend renoviert werden.

Die „Blue Delphin“ kann sich hören und sehen lassen! Foto: 2013/ Marienplatz München/ gsp

Ins Rennen um den 50.000 Euro Preis als Werte-Botschafter gehen Vereine und Initiativen aus den Bereichen Soziales, Umwelt und Tierschutz. Geben Sie der Lebenshilfe München ihre Stimme. Werden auch Sie ein Werte-Botschafter. Erzählen Sie ihren Freunden, der Familie vom Online-Voting – denn jede Stimme zählt! Teilen Sie mit Social-Media auf Facebook, Twitter, etc.

Voten Sie mit bis 30. April – Hier geht’s zum Voting:
https://www.werte-botschafter.de

Mitglieder der Jury sind:
Der bayerische Schauspieler Ferdinand Hofer, die Kabarettistin Christine Eixenberger, der Moderator Achim Bogdahn, die Geschäftsführerin des Münchner Klimaherbstes, Mona Fuchs, Dr. Barbara Nazarewska vom Münchner Merkur, Ralf Müller als Vorstandsmitglied der Sparda-Bank München eG und Christine Miedl, Direktorin der Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank München eG.

Voten Sie für die OBA der Lebenshilfe München.
Hier geht’s direkt zur Teilnahme:

https://www.werte-botschafter.de/members/lebenshilfeoba/

Und wenn das Voten beim ersten Mal nicht gleich klappt, dann müssen Sie sich zuerst anmelden. Dazu die Email-Adresse eingeben, ihren Vor- und Nachnamen und ein persönliches Passwort.

Als Bestätigung ihrer Daten erhalten Sie eine Email mit einem Link. Mit einem Klick auf diesen Link kommen sie zur Anmeldung. Hier wieder ihren Namen bzw. Email eingeben und ihr Passwort.

Jetzt kann das Voten beginnen.

40 Jahre OBA – Gott sei Dank

Am 16. März feiert die Lebenshilfe München unter dem Motto „40 Jahre OBA – Gott sei Dank!“ einen Gottesdienst. Teilnehmer, Ehrenamtliche und Angehörige der OBA gestalten die Feier gemeinsam mit Pfarrer Schlosser und Pfarrer Wohlfahrt in der „Maria-Hilf-Kirche in der Au“, Mariahilfplatz 42 in München ab 19.00 Uhr. Anlässlich der Feierlichkeit haben wir einen Beitrag vom Sommer 2017 eingestellt.

Aufbruch und Umbruch 

Die Jahre von 1975 bis 1980 waren Aufbruch- und Umbruchjahre bei der Lebenshilfe München. Das Ringen um die gesellschaftliche Anerkennung und die Förderung von Menschen mit Behinderung hatte 15 Jahre nach Gründung des Elternvereins viel angestoßen und bewirkt.

So entstanden in München erste Einrichtungen der Frühförderung und die Lebenshilfe-Werkstätten (ab 1975), die erste Wohnstätte wurde in der Hofbauernstraße eingeweiht (1978) und auch die Offene Behindertenarbeit ist seit 1977/78 fester Bestandteil der Arbeit für Menschen mit geistiger Behinderung.

Inklusion schaffen und leben

Ziel war und ist bis heute natürlich die Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung, aber auch eine Entlastung von Eltern oder Betreuern. „Dabei ist wichtig“, ergänzt Harry Zipf, Leiter der OBA bei der Lebenshilfe München, „unserer Arbeit schafft Inklusion, also das Zusammenführen von Menschen mit und ohne Behinderung, auch wenn damals noch von Integration gesprochen wurde. Die Lebenshilfe war von Anfang an auf einem guten Weg, etwa mit der Gründung erster Freizeitclubs in Giesing, Haidhausen, Obermenzing.“

Unverzichtbar: Ferien- und Freizeitangebote

In einem Rückblick zum 10jährigen Jubiläum der Offenen Behindertenarbeit (OBA) in München betont man neben dem Spaß bei gemeinsamer Freizeit von Behinderten und Nichtbehinderten die „gegenseitige Anregung zu sinnvoller und selbständiger Freizeitgestaltung.“ Zunehmend entwickelten sich die Freizeitangebote und vor allem auch mehrtägige Ferienangebote.

FuD mit persönlicher Betreuung

Ein zweiter, ebenso wichtiger Zweig bei den Offenen Diensten der Lebenshilfe München, bildete sich mit der Gründung des „Familienunterstützenden Dienstes“ (FuD) ab 1989 heraus. Schnell arbeitete hier ein Team von drei hauptamtlichen Teilzeitkräften und vielen ehrenamtlichen Helfern zusammen. Eltern, Betreuern und Menschen mit Behinderung soll geholfen werden. In einem persönlichen Gespräch wird der Bedarf erhoben, die Möglichkeiten definiert, das persönliche Umfeld des Betroffenen eingeschätzt, um dann direkt vor zu Ort helfen.

Organisation, Schulung und Feingefühl

Heute sind beim FuD über 350 und in der OBA nochmals 100 Ehrenamtliche tätig. „Das bedeutet eine ganze Menge an Organisation, Schulung und zwischenmenschlichem Feingefühl, damit jeder seinen für ihn passenden Platz ausfüllen kann“, erklärt Zipf. Das Team an Hauptamtlichen ist bei der FuD und bei der OBA auf je fünf Teilzeitkräfte gewachsen. In der Ferienbetreuung wird um weitere 4 Teilzeitkräfte ergänzt.

Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Der große Erfolg der ersten 20 Jahre der OBA ist es, mehr Präsenz in der Öffentlichkeit zu zeigen – jenen Prozess mit anzustoßen, der sowohl in der UN-Konvention von 2008, wie auch unter dem Schlagwort Inklusion zu verstehen ist. Es geht um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft und am gesellschaftlichen Leben. Dieser Prozess ist bis heute nicht abgeschlossen.

Leistungsträger sind Stadt, Landkreis und der Bezirk

Harry Zipf ist seit 1997 bei der Lebenshilfe München und erinnert sich noch gut an die Einführung der Pflegeversicherung und ihrer Reformen, die ja bis heute andauern. „So wurden die Betreuungsleistungen, etwa bei eingeschränkter Alltagskompetenz, von jährlich 460 Euro auf monatlich bis zu 125 Euro erhöht. Verbesserungen wurde in vielen Bereichen realisiert.

I bin Minga (München)

Es geht bei allen Leistungen und Verbesserungen immer um Geld und die Zuständigkeiten von Kostenträgern. Die Stadt München hat hier sehr früh sehr viel geleistet. Heute sind viele Bereiche auf den Bezirk Oberbayern übertragen. Die Stadt und auch der Landkreis München aber ’sind bis heute dran‘, wie etwa mit dem Aktionsplan „München wird Inklusiv“, der aktuell eine Neuauflage mit viel Bürgerbeteiligung erfährt.

Singles unter doppelter Belastung

München nimmt nicht nur eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung der UN-Konvention ein, die Stadt hat auch strukturelle Herausforderungen. Im Gegensatz zum ländlichen Raum wohnen hier prozentual deutlich mehr Singles und nur sehr selten ist Familie im Sinne von Großfamilie ‚verfügbar‘. Für Alleinerziehende, die einen Menschen mit Behinderung begleiten, ist es doppelt schwer. Sie haben keinen Lebenspartner und eine familiäre Struktur ist nicht vorhanden bzw. nicht vor Ort. „Umso dringender brauchen wir hier die Angebote der OBA und des FuD, um für nötige Pausen und Auszeiten zu sorgen, einem Burnout vorzubeugen. Nicht zu vergessen sind lange Ferienzeiten, die sich mit beruflichen Urlaubsansprüchen nicht decken. Auch bei Krankheit oder gar einem Krankenhausaufenthalt ist immer wieder Unterstützung nötig,“ erklärt Harry Zipf.

Inklusion braucht Zeit und Struktur

Als positives Beispiel nennt Zipf den Mobilitätsservice der Stadt München und wünscht sich noch eine Ausweitung auf Abendstunden und Wochenenden. Selbst engagiert er sich im Behindertenbeirat der Stadt München und im Landkreis München. Die Stadt ihrerseits hat neben dem Behindertenbeirat mit Oswald Utz zudem noch einen sehr engagierten und mitunter kritischen Behindertenbeauftragten. Der erste Aktionsplan der Stadt, „München wird inklusiv“ ist mit seinen 35 Maßnahmen noch nicht abgeschlossen. „Inklusion braucht Zeit und Struktur und das geht nicht von heute auf morgen“, weiß Harry Zipf aus seiner 20jährigen Berufserfahrung bei der Lebenshilfe München.

Einrichtung für Kurzzeitwohnen für Kinder und Jugendliche

Er wünscht sich für München noch eine Einrichtung Kurzzeitwohnen für Kinder und Jugendliche. „Nur so können wir auf anstehende Probleme und sich zuspitzende Situationen auch reagieren. Hilfe muss häufig sofort geleistet werden und nicht erst Monate später.“ Begrüßen würde der engagierte Pädagoge auch einen Assistenz-Service für Menschen mit Behinderung. „Das könnte wie eine Kontaktbörse aufgebaut sein. Dabei müssten ‚Anbieter‘ geschult und registriert sein, um Sicherheit zu schaffen. Eine Aufwandsentschädigung wäre dabei sicher hilfreich.“

Link zum Original-Artikel:
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2017/06/13/offene-dienste-der-lebenshilfe-muenchen/

Mit der OBA Münche auf Reise gehen

Das neue Reise-Programm der OBA

Es gibt ein neues Reiseprogramm der OBA München für 2018. Das Programmheft ist in einfacher Sprache gehalten und leicht verständlich. Zum ersten Mal gab es dazu in der Lebenshilfe-Geschäftsstelle einen gut besuchten Info-Abend.

Die OBA München unterstützt auch gerne bei individuellen Reisewünschen, wie z.B. bei der Hotelsuche , An- und Abreise und einer evtl. notwendigen Begleitung. Bei dem vorgestellten Reiseprogramm von Februar bis Oktober 2018 ist aber alles bestens organisiert. Die 15 Reiseziele sind zwischen Alpen und Nordsee und darüber hinaus im europäischen Ausland zwischen Spanien und Kroatioen gewählt.  Weiterlesen

Gemeinsam stark bei den Special Olympics

Viktor von Wackerbarth ist einer der glücklichen Gewinner bei den Special Olympics Landesspielen in Bayern.

Vom 12. bis 16. Juli gingen in Hof 1.100 Sportler mit und ohne geistige Behinderung bei den Special Olympics Landesspielen Bayern 2017 an den Start. Gemeinsam kämpften sie im sportlich fairen Wettbewerb in 13 Sportarten.

Die OBA der Lebenshilfe München besuchte die Spiele und feuerte ‚ihren‘ Sportler an. Es ist Viktor von Wackerbarth, der das Down-Syndrom hat und seit Sommer 2016 bei der Lebenshilfe München einen Bundesfreiwilligendienst leistet.

Er hat gelernt gut damit zu leben und weder in Schule noch Arbeit ist es ihm anzumerken. Mit seinem offenen und sympatischen Wesen gleicht er kleine Handicaps spielerisch aus. Auch bei den bayerischen Special Olympics gelang es ihm bestens. Viktor errang die Goldmedaille im Weitsprung und eine Bronzemedaille im Team-Staffellauf über 4 x 100 Meter.

Herzlichen GLÜCKWUNSCH!

Sommerzeit ist Ferienzeit

Eeeendlich Ferien! Die letzten Tage werde gezählt und dann heißt es ab in die Ferien, in den wohlverdienten Urlaub. Um die Ferientage mit möglichst viel Urlaub zu füllen, geht es mit der Offenen Behindertenarbeit (OBA) der Lebenshilfe München den Sommer über gleich sechs Mal auf Reisen. Für ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter eine Zeit voller Aktivitäten und Herausforderungen, voller Spaß und Erlebnisse. Die Reisen werden jeweils von einem Team aus Reiseleitern und Ehrenamtlichen begleitet.

Im Süden von Kreta den Sommer verlängern

Der Deutschen beliebtestes Reiseland ist Deutschland und hier ganz vorne der Norden mit Nord- und Ostsee und der Süden in Bayern mit den Alpen. Auch die Lebenshilfe München erschließt diese Ziele, etwa mit einer Sommerreise an Dänemarks Nordseeküste, wo ein großes Ferienhaus auf die Urlauber wartet. „Wir haben ein großes Ferienhaus. Von dort sind es nur wenige Meter bis zum Strand“, heißt es im Programm. Die bayerischen Alpen lernt man in Schliersee kennen. Rund um den sauberen Gebirgssee gibt es herrliche Spazierwege. Die Reisegruppe wohnt im Jugendhaus Josefstal. Das Haus hat einen großen Garten.   Weiterlesen

Menschen mit Behinderung liegen ihr am Herzen

Mit 20 Jahren hatte Sarah Höhendinger ihre erste intensivere Begegnung mit einem Menschen mit geistiger Behinderung. Im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) in Rosenheim betreute sie ein Jahr lang ein junges Mädchen. Dabei hat sie ihre anfängliche Scheu schnell überwunden und sich sehr gut mit der ganzen Familie angefreundet. Heute, neun Jahre später, ist Sarah Höhendinger fest bei der Lebenshilfe München angestellt. (gsp)

Erst ein FSJ, dann ein Studium

Nach ihrem Studium der Sozialen Arbeit managt sie heute sowohl beim FUD (Familien-Unterstützender-Dienst) als auch bei der OBA (Offene Behindertenarbeit) Clubabende, Kurse, Ausflüge, bis hin zu Bewerbungs- und Beratungsgesprächen mit ehrenamtlichen Helfern, Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen. Eine vielseitige Aufgabe, die die 29-jährige Sozialpädagogin gerne und mit Elan angeht.   Weiterlesen

Die Offenen Dienste der Lebenshilfe München

Am 16. März feiert die Lebenshilfe München unter dem Motto „40 Jahre OBA – Gott sei Dank!“ einen Gottesdienst. Teilnehmer, Ehrenamtliche und Angehörige der OBA gestalten die Feier gemeinsam mit Pfarrer Schlosser und Pfarrer Wohlfahrt in der „Maria-Hilf-Kirche in der Au“, Mariahilfplatz 42 in München ab 19.00 Uhr. Anlässlich der Feierlichkeit

Harry Zipf, seit über 20 Jahren für Menschen mit Behinderung engagiert

Die Jahre von 1975 bis 1980 waren Aufbruchjahre bei der Lebenshilfe München. Das Ringen um die gesellschaftliche Anerkennung und die Förderung von Menschen mit Behinderung hatte 15 Jahre nach Gründung des Elternvereins viel angestoßen und bewirkt.

So entstanden in München erste Einrichtungen der Frühförderung und die Lebenshilfe-Werkstätten (ab 1975), die erste Wohnstätte wurde in der Hofbauernstraße eingeweiht (1978) und auch die Offene Behindertenarbeit ist seit 1977/78 fester Bestandteil der Arbeit für Menschen mit geistiger Behinderung.

Inklusion schaffen und leben

Ziel war und ist bis heute natürlich die Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung, aber auch eine Entlastung von Eltern oder Betreuern. „Dabei ist wichtig“, ergänzt Harry Zipf, Leiter der OBA bei der Lebenshilfe München, „unserer Arbeit schafft Inklusion, also das Zusammenführen von Menschen mit und ohne Behinderung, auch wenn damals noch von Integration gesprochen wurde. Die Lebenshilfe war von Anfang an auf einem guten Weg, etwa mit der Gründung erster Freizeitclubs in Giesing, Haidhausen, Obermenzing.  Weiterlesen

Katja im Bundesfreiwilligendienst bei der Lebenshilfe München

Sich sozial zu engagieren ist für Katja V. etwas Selbstverständliches. Schon ab ihrem 13. Lebensjahr betreute sie Konfirmandengruppen der evangelischen Kirche in ihrer Heimatgemeinde. Jetzt, nach dem Abitur aber, sucht sie über ihr soziales Engagement hinaus nach beruflicher Orientierung. Seit Oktober ist sie bei der Lebenshilfe München und hat auch schon viele Erfahrungen gesammelt. „Die Kinder und Jugendlichen bei der Lebenshilfe München sind offener, irgendwie ehrlicher. Sie zeigen sehr unverstellt, was ihnen gefällt oder auch nicht. Sie nehmen einen aber auch in den Arm und sagen, dass es schön ist, dass du da bist. Das tut gut und bereitet Freude.“

Stark bleiben und Freundschaften schließen

Schwer hingegen sei es, so Katja, sich immer zu wiederholen, etwa bei einem Nein zu bleiben oder Regeln einzufordern. „Da können die ganz schön stur sein und man muss Stärke zeigen.“ Sie hilft im FuD (Familienunterstützender Dienst) bei der Betreuung von Kleingruppen, ist zusätzlich zweimal in der Woche bei einem Mädchen zuhause in ihrer Familie, hilft dort mit. „Wir beiden Mädels haben schon gute Freundschaft geschlossen. Es ist schön, helfen zu können und darüber hinaus auch Beziehungen aufzubauen.“   Weiterlesen

Heute ist Tischtennis-Tag in München

Unter dem Motto „Tischtennis – Gemeinsam – Erleben“ bietet der Bayerische Tischtennisverband am 6.April (Welt-Tischtennis-Tag) im Münchner Norden (Sporthalle Gymnasium München Nord; Knorrstraße 171, 80937 München) einen Tischtennis Nachmittag an.

Die Sporthalle ist weistesgehend barrierefrei (Aufzug vorhanden, sowie barrierefreie Toiletten und Umkleidekabinen). Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung können, unter der Leitung von qualifizierten Trainerinnen und Trainern, gemeinsam Tischtennis ausprobieren. Diese innovative Porjekt wird durch uns (Landeshauptstadt München) gefördert. Die OBA wird ebenfalls ein Kooperationspartner sein.   Weiterlesen

40 Jahre OBA und Ehre dem Ehrenamt

2017 feiert die OBA ihr 40-jähriges Jubiläum. Es gab dem Fest für die Ehrenamtlichen der Lebenshilfe München einen besonderen Rahmen. Die eleganten Räume der Landtags-Gaststätte im Maximilianeum waren eine grandiose Kulisse für einen wunderbaren Abend.

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Die Jubilare und die Ehrenamtsvertretung mit Harry Zipf (Koordinator Offene Dienste) und Altlandrätin Johanna Rumschöttel.

Über 90 Gäste waren der Einladung gefolgt und wurden im ‚Steinernen Saal‘ von der Vorsitzenden des Vorstandes der Lebenshilfe München, Altlandrätin Johanna Rumschöttel, begrüßt. Die Mitglieder des Vorstands Petra-Bianca Koch, Isabell Zacharias (MdL), Helmuth Coqui, Claudia Stamm (MdL) sowie der Geschäftsführer Peter Puhlmann feierten zusammen mit den vielen Ehrenamtlichen. Sie schenkten der Lebenshilfe in der OBA, in den Wohnheimen und in der Redaktion des LIES-Heftes ihre Zeit.  Weiterlesen

„Ehrenamt braucht professionelle Begleitung“

Münchner Freiwilligenmesse war wieder gut besucht

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Auch die 11. Münchner Freiwilligenmesse im Kulturzentrum Gasteig war wieder gut besucht und 80 Vereine und Organisationen informierten über ihre Leistungen und Angebote. „Engagement finden das passt mit einer Tätigkeit die Sinn macht und Sinn gibt,“ umreißt der Veranstalter FÖBE das Anliegen vieler Besucher. Stadtrat Christian Müller bekräftigte zur Begrüßung das Engagement der Stadt München, der es ein großes Anliegen sei, eine gute und breite Struktur für das Ehrenamt zu fördern und auch für die Zukunft zu bewahren. „Ehrenamt braucht professionelle Begleitung“, ist sich Christian Müller sicher.  Weiterlesen

Reisen, Freizeit und Bildung mit der OBA

Das Programm der OBA Reisen der Lebenshilfe München

Das Programm der OBA Reisen der Lebenshilfe München

Mit einer Silvesterreise in den Schwarzwald beendet die OBA der Lebenshilfe München die Reisesaison 2016 und startete zugleich in das Jahr 2017. Als nächstes steht eine Faschingsreise an den Rhein an, Ostern geht es an den Gardasee, im Frühsommer gibt es Fahrten ins Salzkammergut und an die Loire. Im Sommer machen sich Gruppen der OBA in alle Himmelsrichtungen auf den Weg: von Dänemark bis Kroatien, von Reiterhof bis Ritterburg, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Menschen mit und ohne Behinderung machen zusammen Urlaub – das ist das Konzept der OBA. Hilfe und Unterstützung werden angeboten, wo es notwendig ist.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der OBA helfen Reiselustigen, die lieber alleine oder in kleineren Gruppen in Urlaub fahren wollen auch bei der Planung und Organisation von individuellen Reisen. Nähere Informationen dazu finden sich im Reiseheft unter dem Stichwort „Rückenwind-Reisen“.   Weiterlesen

Beliebter Blog der Lebenshilfe München

2016 wuchs die Zahl der Aufrufe und Besucher im Blog der Lebenshilfe München zum zweiten Mal in Folge um 20 Prozent. 830 Besucher besuchten im Monat 2000 Seiten. Das sind also je Besuch zwei bis drei Seitenaufrufe. Der Blog wurde demnach nicht einfach nur „angeklickt“, sondern in der Regel auch gelesen und das mit Interesse.

Es freut uns, dass die Lebenshilfe München mit ihren vielen Aktivitäten ‚ankommt‘, sind es häufig doch spezielle Themen abseits des ‚Mainstreams‘. Sie zeigen aber immer wieder das Engagement von Eltern, Ehrenamtlichen und Fachkräften für das Wohl der Menschen.   Weiterlesen