Lebenshilfe achtsam vor Coronavirus

Bundesvorsitzende MdB Ulla Schmidt fordert Achtsamkeit

Die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Gesundheitsministerin a.D., MdB Ulla Schmidt, plädiert den Schutz und die Versorgung von Menschen mit Behinderung sicherzustellen. Wir müssen auf Menschen mit Behinderung in besonderer Weise achten, vor allem in Zeiten der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19)“, erklärt sie.

Wegen Vorerkrankungen haben diese Menschen häufig ein erhöhtes Risiko schwer zu erkranken. In besonderen Zeiten wie aktuell, müssen Einrichtungen, Zuhause, Arbeit und Schulen besonders achtsam sein. „Den Schutz und die Versorgung sicherzustellen, ist unsere gemeinsame Aufgabe“, appelliert sie an alle Beteiligten und Betroffenen. Deshalb müsse auch bei Schließungen, zum Beispiel von Werkstätten und Schulen, die Finanzierung ebenso gesichert werden, wie für Unternehmen. Dazu gehört auch die Bezahlung von Assistenzkräften wie Schulhelfern.“

Lebenshilfe-Werkstätten haben sich vorbereitet

Bei der Lebenshilfe München sieht man aktuell keine Veranlassung für eine Schließung. Gabriele Engel-Rehsöft von derLebenshilfe-Werkstatt bekräftigt, dass man die Situation ernst nehme und geeignete Vorsichtsmaßnahmen ergriffen habe, etwa auch im Umgang mit externen Besuchern. Intern habe man einige Veranstaltungen und Meetings verschoben und für den Notfall gäbe es einen Plan mit sehr konkreten Handlungsempfehlungen angesichts des Coronavirus.

OBA sagt Veranstaltungen ab

Bei der OBA der Lebenshilfe München sind bis einschließlich 12. April 2020 alle Veranstaltungen abgesagt worden. In der Begründung heißt es: „Die Gefahr einer Ansteckung ist besonders groß, wenn viele Leute zusammen sind. Deswegen muss die OBA leider alle Veranstaltungen bis einschließlich 12. April 2020 absagen. Das heißt: alle Angebote aus dem blauen Heft, alle Clubs und Gruppen und die Reisen. Die OBA der Lebenshilfe München bedauert dies, man wolle aber das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus (COVID-19) vermeiden.

Krisenstab der Lebenshilfe München

Der Geschäftsführer der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann, hat eigens einen Krisenstab einberufen. Alle Leitungen der über 20 Lebenshilfe-Einrichtungen in Stadt und Landkreis München sind im engen Austausch mit den Bereichsleitungen und der Geschäftsführung, um bei Verdachtsfällen sofort reagieren zu können. In Sondersitzungen und ständigen Updates wir die aktuelle Lage kommuniziert.

! Aktuell informiert die Lebenshilfe München !

Die Zahl der Erkrankungen am Coronavirus ist deutlich angestiegen. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat am 13. März eine Allgemeinverfügung zum Besuch von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Heilpädagogischen Tagesstätten erlassen.  Hier geht es zum Erlass

Amazon spendet einen Defibrillator für Putzbrunn

N O T F A L L ! – Es geht um Leben oder Tod. Keiner von uns wünscht sich so eine Situation. Und so überreichte Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Puhlmann den neuen Defibrillator (Defi) für die Wohneinrichtung in Putzbrunn mit den Worten: „Ich hoffe, dass sie dieses Gerät niemals verwenden müssen.“ Und doch ist dieses Gerät wichtig und sollte in allen öffentlichen Einrichtungen hängen.

„Die Chance auf eine erfolgreiche Wiederbelebung beim rechtzeitigen Einsatz eines Defis liege bei etwa 55 Prozent, ohne das Gerät seien es nur rund 8 Prozent“, bescheinigen Ärzte.  Weiterlesen

Lebenshilfe München schult für den Notfall

 

Bei der Lebenshilfe München bereitet man die Bewohner auf Notfälle vor und schult in  ‚Erster Hilfe‘.

In elf Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München Wohnen GmbH leben Menschen mit geistiger Behinderung in Wohngemeinschaften zusammen. Die Bewohner bestreiten ihren Lebensalltag größten Teils selbständig. Dazu zählen alltägliche Dinge wie kochen, waschen, einkaufen sich kleiden, eben die 100 wichtigen ‚Kleinigkeiten‘. Im Zusammenleben und im Alltag kann es darüber hinaus immer wieder zu kleinen und größeren Notfällen kommen. Dann heißt es richtig zu handeln und kühlen Kopf zu bewahren.   Weiterlesen