Neue Ehrenamts-Vertretung bei der Lebenshilfe München

Die OBA der Lebenshilfe München erreicht mit Ihren Angeboten etwa 500 Menschen in und um München. In den wöchentlichen Clubs, bei den Angeboten aus dem Freizeit- und Bildungsprogramm und auf den Reisen verbringen Menschen mit und ohne Behinderung ihre Freizeit zusammen. Das alles ist möglich durch das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. „Mit unseren begleiteten Reisen sind wohl an die 100 Ehrenamtlichen bei uns aktiv“, erzählt die Sozialpädagogin Monika Barbato.

Viel Organisation und Abstimmung

Die neue Ehrenamtlichen-Vertretung der OBA (von links n. r.): Heike Bloching-Schwarz, Angelika Eisele und Dominik Cappello. Nicht im Bild ist Max Kreutzer

Da ist viel Organisation und Abstimmung gefragt. Deswegen wird bei der OBA der Lebenshilfe München schon lange eine eigene Ehrenamts-Vertretung gewählt, die für fünf Jahre im Amt bleibt. Im Januar waren Neuwahlen und die neuen Vorsitzenden, Heike Bloching-Schwarz, Angelika Eisele, Dominik Cappello und Max Kreutzer kamen zu einem ersten Arbeitstreffen gemeinsam mit den Hauptamtlichen zusammen. Die Ehrenamtlichen-Vertretung ist das Bindeglied zwischen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen.

Ein wichtiges Bindeglied der Lebenshilfe

Sie geben Ideen und Verbesserungsvorschläge aus den Reihen der Ehrenamtlichen weiter und vermitteln bei Problemen. „Manch einer traut sich vielleicht nicht sich direkt an einen Hauptamtlichen zu wenden. Oder jemand unserer Ehrenamtlichen ist im Krankenhaus, oder in anderen Nöten. Da ist es gut, wenn die Kommunikation auch unter unseren Ehrenamtlichen funktioniert, man füreinander da ist“, erklärt Harry Zipf, Leiter der Offenen Dienste bei der Lebenshilfe München.

Die andere Perspektive zeigen

Seit über zwei Jahren sind in der OBA auch Ehrenamtliche mit Behinderung aktiv. Sie leiten im Freizeit- und Bildungsprogramm eigene Angebote und Veranstaltungen. Deswegen ist auch ein Ehrenamtlicher mit Behinderung in die Ehrenamts-Vertretung gewählt worden. Dominik Cappello ist 2010 durch eine Freundin dazu gekommen und hat das Angebot schnell zu schätzen gewusst. Seine Mutter ermutigte ihn, sich mehr einzubringen und sich als ehrenamtlicher Leiter bei der OBA zu engagieren. Jetzt wurde er zum Vertreter gewählt. Dominik möchte vor allem gegenüber anderen Ehrenamtlichen ansprechbar sein. Er möchte, dass es auch den Ehrenamtlichen gut geht.

Dinge anpacken die Spaß machen

Angelika Eisele etwa hat während ihres Studiums in Freiburg zur Lebenshilfe Lörrach gefunden. Als Reise-Begleiterin hat sie erste und intensive Erfahrungen gesammelt und seitdem lässt sie die Begleitung von Menschen mit Behinderung nicht mehr los. Nach ihren Umzug hat sie sich vor drei Jahren gezielt an die Lebenshilfe München gewandt, sie wollte weitermachen. Sie empfiehlt auch anderen Menschen sich ehrenamtlich zu engagieren. Ihr besonderer Tipp dabei: „Suchen sie einen Bereich der Spaß macht. Davon nimmt man selbst auch unglaublich viel mit. Anderen Ehrenamtlichen rate ich darauf zu achten, ob es einem dabei selbst gut geht. Ansonsten stößt man schnell an seine Grenzen.“ Das empfindet Angelika Eisele bei der OBA so positiv. “Wir verbringen gemeinsam Freizeit und unternehmen Dinge, die wir auch selbst gerne machen.“

Neue Ideen vermitteln

Als EAV (Ehrenamts-Vertretung) sieht sich Angelika als Ansprechpartnerin für die Ehrenamtlichen, insbesondere für Themen oder Probleme, bei denen man sich ungern an Hauptamtliche wendet. Hier möchte sie vermitteln und helfen Lösungen zu finden. Auch nimmt sie neue Ideen oder Verschläge aus dem Kreis der Ehrenamtlichen auf und trägt sie an die Hauptamtlichen heran.

Lesen Sie auch zum 40-Jährigem OBA-Jubiläum:
Link: https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2018/03/06/40-jahre-oba-gott-sei-dank/

Auszeichnung für das Ehrenamt

OBA ist ein starkes Team mit vielen Helfern

Lebenshilfe hat immer mit persönlichem Engagement und Ehrenamt zu tun, wie bei der Lebenshilfe München. Hier ist es auch zur Tradition geworden, zweimal jährlich alle einzuladen, die sich ehrenamtlich engagieren. Die meisten von Ihnen sind in der OBA (Offene Behindertenarbeit) tätig, einige auch im Bereich ‚Wohnen‘. Im Café Plinganser trafen sich jetzt 60 ‚Ehrenamtler‘, das Team der OBA, Geschäftsführer Peter Puhlmann und Petra Bianca Koch vom Vorstand des Elternvereins. Es war ein zwangloser Austausch, wobei die Örtlichkeit bewusst gewählt wurde. Das Café Plinganser im Sozialbürgerhaus Obersendling wird nämlich ebenfalls von der Lebenshilfe betrieben. 12 Menschen mit Behinderung haben hier ihren festen Arbeitsplatz und ihr Auskommen.    Weiterlesen

6000 Menschen informieren sich über das Ehrenamt

Münchner Freiwilligen Messe im Gasteig war ein voller Erfolg

Das Münchner Kulturzentrum „Gasteig“ erlebte zur Münchner Freiwilligen Messe wieder einen intensiven Besuchertag. In weiten Bereichen strömten die Menschen dicht gedrängt durch die Säle, Gänge und Ausstellungsflächen über zwei Etagen, auf der fast 90 Vereine und Organisationen ihre Arbeit für das Gemeinwohl vorstellten. Auch die Lebenshilfe München präsentierte sich mit einem eigenen Stand auf der Freiwilligenmesse im Gasteig.

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Engagiert am Messestand (v.l.): Felix Trautmann, Monika Barbato, Max Scheuermann und Harry Zipf (r.). Zum Vergrößern klicken – Fotos: Gerd Spranger

Ein Schwerpunkt war der „Inklusion“ gewidmet und der Behindertenbeirat der Stadt München half den Besuchern ihr Inklusions-Verständnis zu hinterfragen. Dazu bediente er sich einer Powerpoint-Präsentation mit 30 Fragen zu speziellen Alltagssituationen. Auch sonst erlebten die Besucher ein überwältigendes Angebot für ehrenamtliches Engagement. 5979 Besucher in sieben Stunden zeigen die hohe Bereitschaft der Münchner sich sozial zu betätigen.    Weiterlesen

Die Chancen der ‚Neuen Medien‘ nutzen

Ein begleitetes Heranführen ist wichtig

Die ‚Neuen Medien‘ sind längst nicht mehr neu, sind aus dem 21. Jahrhundert nicht mehr wegzudenken. Selbst die Generation 60-Plus geht ohne Berührungsängste mit dem Internet in den Ruhestand. Menschen mit Behinderung hingegen müssen an die ‚Neuen Medien‘ herangeführt werden. Da ist sich jedenfalls Monika Barbato von der OBA der Lebenshilfe München sicher.

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So initiierte sie unter dem Slogan „Chancen und Risiken sozialer Netzwerke“ gemeinsam mit dem Verein ‚mira Mädchenbildung‘ erste Kurse im FEZI Jugendzentrum am Wettersteinplatz. Zehn Mädchen im Alter von 14 bis 19 Jahren nehmen teil. Nach den ersten Abenden revidiert Monika Barbato ihre Einschätzung der jungen Menschen mit geistiger Behinderung. „Facebook ist für Sie kein Thema und auf den ersten Blick auch das Internet nicht. Doch gibt es über die Smartphones und Ipads durchaus Berührungsebenen.“   Weiterlesen

Lebenshilfe München: Eltern unterschätzen die sozialen Medien

September-Kurs der Lebenshilfe München:
Eltern unterschätzen die sozialen Medien

Der Kurs „Mein Platz im Internet“ von der OBA der Lebenshilfe München, war bereits für den Sommer geplant. Untertitel: „Chancen und Risiken sozialer Netzwerke“. Vor allem Mädchen sind gefährdet.

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Das Angebot wendet sich an alle Jugendlichen, egal ob mit oder ohne Behinderung. „Viele Eltern von Jugendlichen mit Behinderung winken aber ab: mein Kind ist doch nicht im Netz unterwegs. Das aber ist ein Irrtum“, ist sich Monika Barbato von der Offenen Behindertenarbeit (OBA) der Lebenshilfe München sicher.    Weiterlesen

Die Stadt München und die Lebenshilfe würdigen das Ehrenamt

Urkunden beim traditionellen Frühschoppen überreicht

Ohne die Ehrenamtlichen geht bei der OBA-München nichts. Von den etwa 75 ehrenamtlich tätigen Helfern trafen sich einige zum traditionellen Frühschoppen in der Geschäftsstelle und feierten im großen Garten. „Der Frühschoppen ist ein kleines Dankeschön für die vielen Stunden ehrenamtliches Engagement, die unsere Mitarbeiter leisten“, erzählt Monika Barbato. Es gab Weißwürste mit Brezen und Getränken. Den musikalischen Rahmen gestaltete Julia Franz mit selbstgeschriebenen Songs. Sie engagiert sich nach ihrem Praktikum bei der OBA der Lebenshilfe München weiter ehrenamtlich für Menschen mit geistiger Behinderung, bietet Wochenendaktivitäten an und leitet Reisen der OBA, bzw fährt auch als Begleiterin mit.    Weiterlesen

Job und Familie mit der Lebenshilfe München

Monika Barbato ist neu im Team der OBA –
Eng mit der Lebenshilfe verbunden

(gsp) Die Lebenshilfe München ist ein gefragter Arbeitgeber, denn er ist flexibel genug, in weiten Bereichen der Lebensplanung seiner Mitarbeiter zu entsprechen. Jüngstes Beispiel dafür ist Monika Barbato (34). Die Sozialpädagogin und Mutter zweier Söhne ist seit zwei Monaten im Team der OBA (Offene Behindertenarbeit) in München und doch ist sie seit ihrer Jugend eng mit der Lebenshilfe verbunden.

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Nach ihrem Abitur hat sie ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Lebenshilfe geleistet und auch während ihres Studiums engagierte sie sich ehrenamtlich weiter. Im Ambulanten Dienst betreute sie eine Familie mit ihrer Tochter, zu der sie bis heute in Kontakt steht. So war es nach dem Studium für Monika Barbato keine Frage, wie es beruflich weitergehen sollte.    Weiterlesen