40 Jahre OBA – Gott sei Dank

(gsp) Am 16. März feiert die Lebenshilfe München unter dem Motto „40 Jahre OBA – Gott sei Dank!“ einen Gottesdienst. Teilnehmer, Ehrenamtliche und Angehörige der OBA gestalten die Feier gemeinsam mit Pfarrer Schlosser und Pfarrer Wohlfahrt in der „Maria-Hilf-Kirche in der Au“, Mariahilfplatz 42 in München ab 19.00 Uhr. Anlässlich der Feierlichkeit haben wir einen Beitrag vom Sommer 2017eingestellt.

Aufbruch und Umbruch 

Die Jahre von 1975 bis 1980 waren Aufbruch- und Umbruchjahre bei der Lebenshilfe München. Das Ringen um die gesellschaftliche Anerkennung und die Förderung von Menschen mit Behinderung hatte 15 Jahre nach Gründung des Elternvereins viel angestoßen und bewirkt.

So entstanden in München erste Einrichtungen der Frühförderung und die Lebenshilfe-Werkstätten (ab 1975), die erste Wohnstätte wurde in der Hofbauernstraße eingeweiht (1978) und auch die Offene Behindertenarbeit ist seit 1977/78 fester Bestandteil der Arbeit für Menschen mit geistiger Behinderung.   Weiterlesen

Begleitservice für Bus und Bahn startet in München

Harry Zipf von der Lebenshilfe München:
„Es bleibt zu oft ein Hindernis“

Entgegen vieler Meinungen ist es zur wirklichen Barrierefreiheit in München noch ein weiter Weg. Das gilt auch für den öffentlichen Personennahverkehr. Selbst wenn alle Aufzüge funktionieren und es Menschen mit Behinderung bis an den richtigen Bahnsteig zur richtigen Zeit schaffen, bleibt immer noch ein Hindernis weiß Harry Zipf, Koordinator der Offenen Dienste der Lebenshilfe München: „Bei dichtem Gedränge wie etwa im Berufsverkehr und immer kürzeren Frequenzen der Züge (2-Minuten-Takt) schaffen es Menschen mit Behinderung, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, nur schwer in die U-Bahn zu kommen. Auch der schnelle Ausstieg kann zu einem Problem werden.“ Ein Mobilitätsservice der Stadt München muss greifen, vor allem bei Bus und Bahn.

MVV_TramDabei sollte hier schon längst Abhilfe geschaffen sein. Die UN-Behindertenrechts-Konvention mit der Forderung danach ist aus dem Jahre 2008 und wurde bereits 2006 von der UNO verabschiedet. Aber immerhin, die Stadt München bemüht sich. So hat der Stadtrat 2010 eine Studie über die Lebensbedingungen und Bedarfe von Menschen mit Behinderungen in Auftrag gegeben. 2013 lagen die Ergebnisse der Studie vor. Zur Umsetzung der daraus gewonnenen Einsichten haben aus dem Behindertenbeirat der Stadt München acht Arbeitskreise mitgewirkt.   Weiterlesen

Maria-Anna Link koordiniert die Einrichtungen der Frühförderung bei der Lebenshilfe München

II. Teil: Brücken bauen für eine frühe Förderung

Erfahrungen, Ideen, Perspektiven – 1. Teil –

Seit 1989 setzt sich Maria-Anna Link für die Frühförderung von behinderten und von Behinderung bedrohten Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern ein, sie leitet die Interdisziplinäre Frühförderstelle der Lebenshilfe München Kinder und Jugend GmbH in Feldkirchen bei München. Seit September 2014 ist sie auch mit der Koordination der vier Frühförderstellen in Sendling, Giesing, Pasing und Feldkirchen innerhalb des Elternvereins betraut. So können Aufgaben, Anliegen und Forderungen besser kommuniziert werden.

Maria-Anna Link spricht über einen Wandel bei der Frühförderung. Ein Wandel bei den Kindern selbst mit einer Zunahme der von Behinderung bedrohten Kinder und Kindern mit Migrationshintergund, die im deutschen System von Erziehung, Kindertageseinrichtungen und Schule nur schwer zurechtkommen.  Weiterlesen