Mobilität – der lange Weg zur Barrierefreiheit

Aus dem neuen Magazin L.I.E.S

Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele Familien machen sich jetzt auf den Weg. Sie fahren ans Meer, in die Berge, zu den Großeltern oder einfach an einen Badesee in der Nähe. Wer einen Angehörigen mit Behinderung hat, muss solche Touren meistens genau planen. Denn auch wenn das Kind oder der Erwachsene nicht im Rollstuhl sitzt, sind bei solchen Unternehmungen immer wieder Hürden zu bewältigen, die ein starkes Nervenkostüm und Erfindungsgabe erfordern. Barrierefreiheit ist das Zauberwort und man muss leider feststellen, dass unsere Umwelt eben noch lange nicht entsprechend gestaltet ist. Selbst wenn es Aufzüge gibt, funktionieren sie häufig nicht.

Freundliche Unterstützung, wie sie zum Beispiel die Bahn anbietet, steht oft nur auf dem Papier, und selbst wenn alles funktioniert, kann es sein, dass das Kind mit Behinderung so gar nicht reisefreudig ist – wie Friederike Stadler das anschaulich in ihrem Beitrag (S. 31) beschreibt.  Weiterlesen

Tabuthemen bei Menschen mit Behinderung

Aus der aktuellen L.I.E.S.-Ausgabe der Lebenshilfe München

Intim – so heißt die Sommerausgabe des L.I.E.S.-Heftes und sie befasst sich mit einem Tabuthema!

Tabuthemen bei Menschen mit Behinderung

Die neue Ausgabe des Magazin L.I.E.S. der Lebenshilfe München stellt intime Fragen

Auch wenn die heutige Gesellschaft aufgeklärt ist und offen für alle möglichen Bedürfnisse, Beziehungen in Paarkonstellationen und Freizügigkeiten, so gilt dies für Menschen mit Behinderung doch noch lange nicht in gleichem Maße. Kein Wunder also wenn Eltern unsicher sind wie sie die Sexualerziehung ihrer halbwüchsigen Kinder angehen sollen – Marianne O`Donnell-Michael schildert das anschaulich in ihrem Artikel.

Grundsätzliche Gedanken wie es mit der „sexuellen Gesundheit“ bei Menschen mit schwerer kognitiver Beeinträchtigung bestellt ist, macht sich Prof. Dr. Wolfgang Plaute und er betont, dass Intimsphäre für jeden Menschen zunächst einmal das Allerwichtigste ist. Das sieht im Prinzip auch Salima I.E.M. Senders so. Die Niederländerin ist mit einem Bruder mit Down-Syndrom aufgewachsen und hat darüber hinaus als Heilpädagogin unterschiedliche Erfahrungen in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung gemacht.   Weiterlesen