Neue Doppelspitze bei der Lebenshilfe München

Emanuel Gaenslen (l.) und Peter Puhlmann (r.) leiten seit April gemeinsam die Geschäfte der Lebenshilfe München. – Foto: Gerd Spranger

Seit April wird die Lebenshilfe München von zwei Geschäftsführern geleitet. Peter Puhlmann und der Elternverein erhalten Verstärkung durch Emanuel Gaenslen, der seinen Schwerpunkt im kaufmännischen Bereich setzt. Peter Puhlmann erhält damit mehr Ressourcen für fachliche und strukturelle Aufgaben bei der Lebenshilfe in ihren vielen Facetten, denn der Elternverein ist breit aufgestellt.

Lebenshilfe deckt alle Bereiche

Sie betreut und fördert Kinder von der Frühförderung in ihren ersten Lebensjahren, begleitet sie über das Heranwachsen in Heilpädagogischen Tagesstätten bis hin zu ihrem beruflichen Werdegang, häufig in Lebenshilfe-Werkstätten. Selbst den privaten Bereich des Wohnens deckt die Lebenshilfe ab, weitgehend selbstbestimmt in offenen Wohngemeinschaften oder eng strukturiert in den Wohneinrichtungen. Darüber hinaus bietet die Lebenshilfe mit den ‚Ambulanten Diensten‘ und den ‚Offenen Diensten‘ direkte Hilfe für Menschen mit Handicap und betroffene Familien.

Mehr Sicherheit bei steigenden Anforderungen

Es würde den Rahmen sprengen, erläuterte man all die Einrichtungen, Förderungen, Betreuungen und Hilfestellungen des Vereins. Kaum ein Lebensbereich bleibt ausgeklammert. Peter Puhlmann ist dankbar für die Unterstützung durch Emanuel Gaenslen.

„Natürlich nimmt der Verein eine zentrale Stellung innerhalb der Lebenshilfe ein. Er bestimmt letztlich den Kurs des Unternehmens. Darüber hinaus entwickeln wir innerhalb der Bereichsleiter viele Ideen und Konzepte. In der Führungsspitze jetzt Verstärkung zu erhalten, gibt mehr Sicherheit und hilft bei wachsenden Anforderungen.“ Letztlich ist die Lebenshilfe auch im Bezirk Oberbayern, in der Stadt und im Landkreis München eng eingebunden.

Kooperieren mit Verwaltung und Wirtschaft

Wer ist der Neue, was ist seine Intention und warum hat er sich für die Lebenshilfe München entschieden? Zuletzt war Emanuel Gaenslen 19 Jahre lang bei den ‚Glückstädter Werkstätten‘, eine Einrichtung der ‚Norddeutschen Gesellschaft für Diakonie“ in Schleswig-Holstein. Er initiierte und begleitete dort etwa die Erweiterung der Werkstätten und Gründung neuer Standorte. Wohnangebote für Menschen mit hohem Assistenzbedarf und für Menschen mit seelischen Erkrankungen wurden neu geschaffen. Er will in allen Lebensbereichen die Inklusion voran bringen. Gut gelungen ist ihm dies beispielsweise beim Aufbau der „Elmshorner Arbeitsassistenz“, welche heute mit 80 Betrieben kooperieren und Menschen mit Handicap beschäftigen.
Aufgewachsen im schwäbischen Metzingen zog es Emanuel Gaenslen nun wieder in den Süden. „Mit 52 Jahren möchte ich noch viel bewegen und meine Erfahrungen hier bei der Lebenshilfe mit einbringen“.

Der Verein leistet Besonderes

Zudem sind seine beiden Kinder längst erwachsen und er liebt die bayerischen Berge. „Die Lebenshilfe“, so Gaenslen, „hat eine ganz besondere Stellung unter allen Sozialträgern wie AWO, Paritätischen, Diakonie oder Caritas. Das Engagement der Eltern, die Hilfen über Spenden und der hohe Anteil an ehrenamtlicher Arbeit öffnen jeder Lebenshilfe-Organisation für sich Möglichkeiten über das normale Maß hinaus, für das es meistens sehr enge Vorgaben gibt.“

Peter Puhlmann ergänzt: „Es gibt zwar einen Dachverband der Lebenshilfen, doch jeder Orts- und Kreisverband, wie der Lebenshilfe München e.V., sind als Verein für sich selbst organisiert und verantwortlich. Entscheidungen müssen darum nicht von einer Zentrale in Deutschland oder Europa genehmigt werden. Das schafft Handlungsspielraum und ermöglicht es schnell auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation vor Ort einzugehen.“

„Gut hinhören und hinschauen“

„Gut hinhören, und genau hinschauen wo Bedarfe sind“, bekräftigt Emanuel Gaenslen. Das hat auch die Struktur der Lebenshilfen in den letzten 60 Jahren geprägt, so dass mit ergänzenden Angeboten der Rahmen immer mehr erweitert wurde. „Vieles aus der heutigen Sozialgesetzgebung findet seinen Ursprung im Engagement von Eltern und Aktiven der Lebenshilfe. Auch beim noch jungen Bundes-Teilhabegesetz wirkte die Lebenshilfe aktiv mit.“

Junge Eltern und Betroffene fordern mehr Möglichkeiten

Ein großer Wandel findet sich in der stärkeren Fokussierung auf die Persönlichkeit des Menschen mit Behinderung und weg von starren Einrichtungsstrukturen. „Die Assistenz etwa darf sich nicht nur auf stationäre Angebote konzentrieren. Sie muss dort hin, wo der Mensch mit Handicap sie braucht, nämlich in sein persönliches Umfeld“, bringt es Gaenslen auf den Punkt.

„Dieser Prozess hat eine Vorgeschichte“, erläutert Puhlmann. „Die junge Elterngeneration erfährt für ihren Nachwuchs sehr früh Hilfe und Förderung. Das zieht sich dann weiter durch die Schulen hindurch. Der verständliche und berechtigte Wunsch der Eltern ist es nun, dass ihre erwachsenen Kinder auch im Berufsleben und in ihrer gesellschaftlichen Teilhabe besser eingebunden werden. Und dabei sind wir genau im engen Bereich der Inklusion oder etwa beim neuen Bundes-Teilhabegesetz.“

Vielleicht ergänzt Emanuel Gaenslen gerade deswegen die Lebenshilfe München so gut. In Glückstadt forderte und förderte er Wohnangebote für junge Menschen mit hohem Assistenzbedarf, welche sich zu Mietergemeinschaften zusammengetan hatten. „Bauliche Voraussetzungen müssen geschaffen sowie pädagogische, pflegerische und häusliche Assistenz bereitgestellt werden.“

Die Krise gut gemeistert

Glücklich ist man bei der Lebenshilfe München aktuell in der Krise gut gerüstet zu sein. „Es gibt bei uns bis heute keinen Coronafall, weder bei den Bewohnern, noch beim Personal“, freut sich Peter Puhlmann. „Um diesen Weg aber weiter positiv zu gestalten, werden wir künftig mehr Personal brauchen.“ Die Geschäftsführer begründen es in der Notwendigkeit kleinerer Gruppen, um Hygiene und Abstand wahren zu können. Das treffe vor allem auf die HPT (Heilpädagogische Tagesstätten) zu, aber auch auf die Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München, deren Bewohner zur Risikogruppe zählen. Beide Geschäftsführer betonen, dass in der Mitarbeiterschaft gerade großartiges geleistet wird. „Wir sind sehr dankbar, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter viel Engagement und Umsicht zur Bewältigung der Krise einbringen.“

„Glücklicherweise steht die Lebenshilfe München wirtschaftlich auf guten Beinen“, freut sich der neue Geschäftsführer aus Glückstadt. „Ohne Rücklagen hätten wir die Krise bisher nicht so gut überstehen können und wären auch im Hinblick auf die nächsten Wochen und Monate nicht so handlungsfähig für die aktive Anpassung, die wir aufgrund der Krise vornehmen werden müssen.“

Lebenshilfe München sagt DANKE

Ende März startete die Lebenshilfe München einen Aufruf zur Spende von Schutzmasken. Sie sind auch in den Lebenshilfe-Einrichtungen Mangelware. Und doch sind sie in Zeiten des Corona-Virus Covid-19 ein guter Schutz, je mehr Menschen ihn tragen. Bis Ostern wurden 500 Schutzmasken für die Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München gespendet. Die Lebenshilfe München sagt DANKE!

Viele Menschen haben sich beim Nähen von Schutzmasken für die Lebenshilfe München engagiert. Die Masken bieten in Zeiten des Cornona-Virus den Betreuern und Bewohnern der Einrichtungen Schutz vor Ansteckung.

Auch auf den nötigen Sicherheitsabstand achtet man bei der Lebenshilfe München. Ob in Videokonferenzen des Krisenstabes oder bei den Mahlzeiten. Tische werden auseinander gerückt und die Gruppen verkleinert. Das Social Distancing hilft in der Krise.

Ein herzliches „Dankeschön“ der Lebenshilfe München für die vielen Spenden an Schutzmasken. Menschen mit Behinderung sind eine besondere Risikogruppe bei der aktuellen Corona-Pandemie in Deutschland.

Ein gemütliches Beisammensitzen ist in Zeiten von Covid-19 nur mit genügend Abstand und am Besten mit Schutzmasken möglich. Das gilt für Personen, die gemeinsam in einem Haushalt leben. Hier und darüber hinaus heißt es ganz klar: Social Distancing.

Die Lebenshilfe München stellt sich den Herausforderungen der Corono-Krise. Die Werkstätten, Heilpädagogischen Tagesstätten und Einrichtungen der Frühförderung sind seit Wochen geschlossen. In den Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München aber muss die Betreuung und Versorgung aufrecht erhalten werden.

Lebenshilfe München zeigt Wege aus der Krise

Ein DANK an alle, die Schutzmasken für die Lebenshilfe München gespendet haben!

Von der allgemeinen Entwicklung der Coronakrise sind die Lebenshilfe-Einrichtungen in ganz Deutschland besonders betroffen. In einer Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege hieß es bereits am 17. März:

„In allen Interdisziplinären Frühförderstellen findet keine Therapie, Förderung und Beratung für Kinder und deren Familien statt, die einen unmittelbaren persönlichen Kontakt erfordert. Leistungen, die in einer auf die Situation angepassten Form (z. B. telefonisch, per E-Mail oder durch Nutzung digitaler Medien) möglich sind, können weiter erbracht werden.“

Stark eingeschränkt wurden auch alle schulvorbereitende Einrichtungen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogische Tagesstätten.“ So hat sich auch die Lebenshilfe München entschlossen, ab dem ersten April viele Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken, um Kündigungen zu vermeiden.

Täglich tagt der Krisenstab

Der Geschäftsführer der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann, bleibt auch in der Krise zuversichtlich.

Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München, bekräftigt, dass man den Entwicklungen immer einige Tage voraus war und so auf neue Anordnungen schnell reagieren konnte. Zur Bewältigung der Herausforderungen ist seit Wochen ein eigener Krisenstab eingerichtet der sich täglich abstimmt und über die tagesaktuellen Entwicklungen in den Einrichtungen informiert.

„Das geschieht über eine Videokonferenz direkt aus dem eigenen Büro oder über Homeoffice. Der direkte Kontakt wird so vermieden.“ Der Krisenstab ist besetzt durch acht Bereichsleitungen (darunter der Pandemie-Beauftragte und die Hygiene-Beauftragte), durch den Geschäftsführer und die Vorstandsvorsitzende.

Eine eigene Quarantäne-Station

Die Quarantäne-Station der Lebenshilfe München

Selbst eine eigene Quarantäne-Station ist in der St. Quirin-Straße in der Geschäftsstelle in München-Giesing eingerichtet. Dies forderte eine staatliche Allgemeinverfügung zum Stationären Wohnen vom 03. April. „Unsere fünf FSJ-Kräfte (Freiwilliges Sozials Jahr) und Bufdis (Bundesfreiwilligendienst) konnten wir in ein Hostel ausquartieren, so dass die Einrichtung einer abgeschlossenen Station ermöglicht wurde“, erklärt Puhlmann und fügt hinzu: „Bislang haben wir innerhalb der Lebenshilfe München aber noch keinen einzigen Corona-Fall und wir hoffen das bleibt so.“

Alle von der Krise betroffen

Peter Puhlmann kommentiert die aktuelle Entwicklungen mit den Worten: „So sehr die internationale Vernetzung der Wirtschaft weltweit Wohlstand und Wachstum vorangebracht hat, so sehr wird uns jetzt deren Schattenseite klar. Es gibt kaum Branchen in Deutschland, die von der aktuellen Corona-Krise nicht betroffen sind.“

Den Alltag bewältigen

Lebenshilfe München: Kommunikation ‚aus der Ferne‘ mit Video-Konferenz in Zeiten des Corona-Virus

Die Lebenshilfe München arbeitet hart daran, aus der Krise mit einem blauen Auge herauszukommen. Bewohner wie auch Mitarbeiter müssen häufig Einsamkeit und Isolation von Familie und Freunden bewältigen, die vor allem das Leben in den Wohngruppen mit sich bringen. Peter Puhlmann sieht aber auch positive Seiten in der Krise. „Es spielen sich auch wundervolle Dinge im Miteinander der Menschen ab, die es so noch nie gab oder schon sehr lange nicht mehr gegeben hat. Stetig ist beispielsweise der Strom an selbst genähten Gesichtsmasken von freiwilligen Helfern.“

Vonovia unterstützt Geschwistertage der Lebenshilfe München

Einen Scheck über 4.500 Euro überreichten (von links): Ekkehart Ehrlich stv. Regionalleiter Süd VONOVIA, Michaele Noß Regionalleiterin München VONOVIA, Janine Venhoff, Referentin Regionalbereich Bayern VONOVIA an Peter Puhlmann Lebenshilfe-München (LHM), Diana Bela-Tomiak LHM und Julia Bader LHM.

München, 02.03.2019 – Geschwister von Kindern mit Behinderung sind durch ihre Lebensumstände nicht zwangsläufig belastet. Es gibt aber Situationen im Alltag, in denen sie womöglich zu kurz kommen oder für ihre Bedürfnisse zu wenig Zeit bleibt. Die Lebenshilfe München bietet einen pädagogischen Rahmen, in dem Kinder und Jugendliche mit Spaß Kontakte zu anderen Geschwistern in der gleichen Lage aufbauen können. Vonovia unterstützt dieses Engagement nun mit einer Spende über 4.500 Euro. Weiterlesen

OBA der Lebenshilfe auf Instagram

„Die OBA bietet Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung von Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung“, ist beim neuen Instagram-Account der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe München auf – www.instagram.com/obamuclebenshilfe – zu lesen. In wenigen Wochen erreichte die OBA 160 Follower, die sich regelmäßig bei #obamuclebenshilfe über Veranstaltungen, Termine und neue Programme informieren. Tatsächlich ist das seit über 40 Jahren bestehende Angebot der OBA groß. Weiterlesen

Integration und Inklusion vorgelebt

Immer mehr junge Menschen finden Gefallen am Ehrenamt.
Viele nutzen das Engagement für eine berufliche Orientierung.
Gina Wimmer wollte 2018 im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD)
bei der Lebenshilfe München Ideen sammeln, „was sie in ihrem Leben gerne
machen möchte.“
Dabei nahm der Wunsch nach einem Lehramt in der Sonderpädagogik immer mehr Kontur an.

Die Unsicherheit war schnell überwunden

Sie hat ihre Zeit bei der Lebenshilfe München nicht bereut. Anfangs war sie unsicher was auf sie zukommt, denn im persönlichen Umfeld kannte sie lediglich einen Cousin mit Trisomie 21. Schnell aber wichen die Unsicherheiten einem unbeschwerten Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung. „Sie machen sich nicht so viel Gedanken über ‚Kleinigkeiten‘, um politische und gesellschaftliche Zusammenhänge, leben sehr stark aus und in dem Moment,“ betont sie. Ebenso fühlte sich Gina Wimmer nie allein gelassen, der Begleitung durch Kollegen und Fachkräfte war sie sich immer sicher. Weiterlesen

Weihnachten auf leisen Sohlen mit Steelcase

Unbekannte Eindringlinge in Vortragssaal
der Lebenshilfe München in der St.-Quirin-Straße

Am 12.12.2019 fuhr nach Abenddämmerung ein dunkler VW-Bus vor den Wohngruppen der St.-Quirin-Straße mit beinahe unbekannten Personen vor. Die drei Insassen leerten in Windeseile das Fahrzeug und brachten den Inhalt ungesehen über den Aufzug in den großen Veranstaltungssaal der Lebenshilfe München. Leise wurden Pakete auf zwei großen Tischen im weihnachtlich geschmückten Saal angerichtet.

Nach dem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurde die erste der drei Wohngruppen in den Saal gebeten. Die BewohnerInnen wussten nicht, was passiert und blickten fragend in die Gesichter der Mitarbeiterinnen der Firma Steelcase, René Pfeifer dem Bereichsleiter Wohnen und Florian Mauch dem Einrichtungsleiter der Wohngruppen St.-Quirin-Straße. Lange mussten sie aber nicht im Dunklen tappen.  Weiterlesen

Ausflug zum Christkindlmarkt nach Salzburg

Gruppenfoto der Lebenshilfe-Wohngruppe vor dem Salzburger Dom auf dem Christkindlmarkt.

Gruppenfoto der Lebenshilfe-Wohngruppe vor dem Salzburger Dom auf dem Christkindlmarkt.

Am Adventssonntag machte sich die Wohngemeinschaft der Lebenshilfe München zum Salzburger Christkindlmarkt auf. Wir nahmen den Meridian vom Münchner Hauptbahnhof, über Rosenheim nach Salzburg. Wir Studenten haben uns mit ‚unseren‘ Mitbewohnern bestens angefreundet. Es sind Menschen mit leichter geistiger Behinderung, die ihr Leben weitgehend selbständig gestalten und meistern. Bereits auf der Fahrt sahen wir viel: Berge, Kühe, Wiesen, den Chiemsee und sogar den ersten Schnee. In Salzburg angekommen, fuhren wir mit einem Stadtbus in die Altstadt. Die schönen weihnachtlichen Dekorationen und Lichter in der Altstadt faszinierten uns sehr und die Weihnachtsstimmung stieg immer mehr an.

Wir gingen zum Christkindlmarkt am Salzburger Dom, wo es wunderbar nach leckerem Essen roch. Da blieb das Magenknurren natürlich nicht aus. Also begann die Suche nach Leckereien. Von Pommes mit Ketchup, über Bratwurstsemmeln und gebrannten Mandeln, bis hin zu Schupfnudeln mit Sauerkraut war alles dabei. Gut gestärkt und zufrieden zogen wir von der Lebenshilfe Wohnen weiter. Besonders gefallen haben uns die Stände mit den wunderschönen weihnachtlichen Kuriositäten mit viel Handwerkskunst. Weiterlesen

MdL Claudia Köhler zu Besuch in der Heilpädagogischen Tagesstätte

MdL Claudia Köhler liest bei der HPT der Lebenshilfe München in Unterhaching

MdL Claudia Köhler liest bei der HPT der Lebenshilfe München in Unterhaching

Was passiert beim Vorlesen? Die Kinder hören Geschichten aus Büchern, die man anfassen kann und sehen Bilder, die das Gehörte kommentieren. Ein gemeinschaftliches Erlebnis, das die Phantasie anregt und die Aufmerksamkeit schult.

Schon länger hatte sich die Landtagsabgeordnete (MdL) Claudia Köhler angekündigt und wollte für uns, die HPT der Lebenshilfe München, lesen. Claudia Köhler ist für die Grünen im Gemeinderat von Unterhaching und außerdem seit einem Jahr im Landtag aktiv. Durch sie kamen wir auch als heilpädagogische Einrichtung in den Genuss der Aktion am bundesweiten Vorlesetag (15. November) teilzunehmen. Weiterlesen

Lebenshilfe dankt für das Ehrenamt

Rund 70 ehrenamtliche HelferInnen waren der Einladung der OBA ins Café am Scheidplatz gefolgt. Neben den vielen BegleiternInnen des Freizeit-Bildungsprogramms und den ReisebegleiterInnen waren auch die LIES-Redaktion und Mitglieder des Vorstandes gekommen. Nach der Begrüßung durch Harry Zipf, Bereichsleitung der Offenen Dienste bei der Lebenshilfe München, begrüßte Andrea Siemen, Vorsitzende des Vorstandes, die Gäste. Sie betonte, wie auch Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Puhlmann, die Bedeutung des Ehrenamts für den Elternverein.

Die OBA konnte acht Jubilare ehren, die sich seit 5, 10, 15 oder sogar schon seit unglaublichen 30 Jahren in der OBA engagieren. Eine Bildershow mit einem Rückblick auf die letzten 40 Jahre sorgte für Abwechslung und Erinnerung an schöne Stunden und gemeinsam Geleistetes. Gutes Essen, nette Leute und ein schönes Ambiente – die Voraussetzungen für das Fest waren ideal und so wurde es auch ein wunderbarer Abend bei der Lebenshilfe München.

Monika Barbato

Gute Stimmung bei den Ehrenamtlichen der Lebenshilfe München.

Neues L.I.E.S.-Heft mit Schwerpunkt Inklusion Erwachsene

Nach dem Blick auf Kinder und Jugendliche im letzten Heft, hat sich die Redaktion für diese Ausgabe im Erwachsenenbereich umgesehen und wir von der Lebenshilfe München haben zunächst einmal festgestellt, dass inklusive Themen hier deutlich schwieriger zu finden sind. Dennoch muss man festhalten, dass viel getan wird. Es gibt Sportgruppen, Musikgruppen, Gastronomiebetriebe, Bildungsangebote, Inklusionsbetriebe und vieles mehr. Einige schöne und gelungene Beispiele stellen wir vor. Dennoch hat sich die Redaktionsrunde bei den unterschiedlichen Beispielen immer wieder gefragt: Was ist daran Inklusion?

Gibt es Grenzen der Inklusion?

Zusammengefasst sind diese Zweifel und schwierigen Punkte in dem Artikel von Margret Meyer-Brauns: „Grenzen der Inklusion“. Besonders deprimierend war die Erkenntnis, dass Menschen mit schwerer Behinderung im Zusammenhang mit Inklusion so gut wie gar nicht vorkommen. Aus diesem Grund ist auch kein Bericht über ein Projekt oder eine Organisation, die sich mit dieser Personengruppe befasst, im Schwerpunktteil zu finden. Hier gibt es also noch viel zu tun! Weiterlesen

Lions-Lauf 2019 für einen guten Zweck

Kinder liefen für einen guten Zweck – Spende aus LIONS-Lauf 2019

Alle Jahre wieder durften wir (das ist die HPT-G in Unterhaching) am Spendenlauf des LIONS Club München König Otto teilnehmen. Hier laufen Kinder für einen guten Zweck und wir aus der HPT G der Lebenshilfe München auch ein bisschen für uns selbst.

Das Prinzip ist einfach, Kinder aus den verschiedenen Grundschulen in und um Ottobrunn herum treffen sich einen Nachmittag lang im Sportpark Ottobrunn und laufen hier (jeder in seinem eigenen Tempo) Runden. Zuvor mussten Sponsoren gefunden werden, die für jede gelaufene Runde einen bestimmten Geldbetrag spenden. Diese Spenden werden sozialen Organisationen gespendet – unter anderem auch der HPT-G der Lebenshilfe München in Unterhaching. Weiterlesen

Spendenschecks an die Stiftungen Lebenshilfe und Schneekristalle

7. Ayinger Vorwiesn: Digital-Ministerin Dorothee Bär und MdB Florian Hahn MdB übergeben Spendenschecks an die Stiftungen Lebenshilfe und Schneekristalle

Zum siebten Mal fand die Ayinger Vorwiesn auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Florian Hahn im schmucken Sixthof statt. „Es ist schon gute Tradition geworden, dass wir am Donnerstag vor dem Münchner Oktoberfest hier in Aying zusammenkommen und neben dem Vorwiesn-Anstich gemeinsam etwas für die gute Sachen tun wollen“, begrüßte Hahn die über 130 Gäste.

StM Dorothee Bär MdB, Florian Hahn MdB, Franz Inselkammer jun. (Bild C. Schunk)

Ein besonderer Dank ging an die Hausherren, die Familie Inselkammer, die seit Beginn Florian Hahn bei der Umsetzung dieses Veranstaltungsformats unterstützend begleitet. Sichtlich wohl fühlte sich auch der diesjährige Ehrengast, die Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, Dorothee Bär MdB. Im Original-Landkreis Dirndl meisterte Bär beherzt den Vorwiesn-Anstich und sprach im Anschluss passend zu Heimat 4.0.  Weiterlesen

Teilhabe ganz praktisch vermittelt

2020 greifen Neuerungen aus dem Bundes-Teilhabegesetz mit
bedeutsamen Änderungen in den Wohnstätten der Eingliederungshilfe

Die Bewohner-Vertreter der Lebenshilfe München informierten sich über die Neuerungen durch das Bundes-Teilhabegesetz. Aus allen Einrichtungen (München Land Süd, Stadt West und Stadt Mitte) trafen sich die Heimbeiräte und Bewohnersprecher in der Geschäftsstelle. Sie waren der Einladung von René Pfeifer gefolgt, der alle Bewohnervertreter der Wohnen GmbH über die anstehenden Änderungen ab dem 01. Januar 2020 informieren wollte.

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