Classic meets Lebenshilfe Tagesstätten

Zufällig hatte das Jugendorchester der Bayerischen Philharmonie noch einen Termin frei und zufällig hatten wir, die Heilpädagogischen Tagesstätten für Schulkinder, nichts anderes vor. So kam unverhofft und kurzfristig ein Gastspiel bei uns in Unterhaching zustande. Einen größeren Raum für den Auftritt und viele Zuschauer, das war alles, was die jungen Musiker sich wünschten. Für uns war schnell klar: wir bekommen somit ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk in besonderer musikalischer Güte.

Die Turnhalle des Förderzentrums nebenan, war dann mit 27 jungen Musikern auch schon zur Hälfte belegt. Den restlichen Raum nahmen wir Zuschauer ein. Derart auf Tuchfühlung mit einem klassischen Orchester: das versprach intensiv zu werden. Sehr gespannt saßen nun unsere Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiter, als der Dirigent (im Frack) und die Musiker (mit ihren Instrumenten in der Hand) unter kräftigem Applaus einzogen. Als in der Stille die ersten Klänge der 2. Symphonie Beethovens den Raum füllten, konnten wir die Kraft der Komposition intensiv spüren.

Wie klingt eine Oboe oder ein Fagott?

Vielleicht auch ein bisschen um zu verstehen, was da, fein aufeinander abgestimmt, seine Wirkung entfaltet, wurden uns die Instrumente durch ihre Spieler vorgestellt. Wie klingt eine Oboe oder ein Fagott? Das konnten wir hören und sehen. Wer kennt eine Violine oder ein Cello? wurden wir gefragt. Und das da ist ein Kontrabass? „Wusste ich´s doch!“ tönte eine Stimme aus dem Zuschauerkreis.

Heiter und gelassen erlebten wir die Stimmung. Nicht nur durch die Auswahl der Musikstücke (1., 3. und 4. Satz), sondern auch durch die beschwingte Spielweise des Orchesters, gestaltete sich ein munterer Dialog mit dem Publikum. Unsere keineswegs nur andächtig lauschenden Zuschauer zauberten fast durchweg ein Schmunzeln auf die Gesichter der Nachwuchsmusiker.

Mit großem Applaus und herzlichem Dankeschön an unsere Gäste, luden wir zu einem kleinen Umtrunk bei uns in der Heilpädagogischen Tagesstätte der Lebenshilfe ein. Dabei kamen wir schnell miteinander ins Gespräch und erhielten einen Einblick in den Alltag der Orchestermitglieder. Beispielsweise erfuhren wir, wie viele Stunden in der Woche ein Musiker üben muss (sehr viele), oder wann begonnen wurde, das Instrument zu spielen. Eine Geigerin erzählte, dass sie schon mit 4 Jahren angefangen hat. Ein Anderer, dass er durch das Klavierspielen zu seinem jetzigen Instrument gekommen ist.

Zum Schluss waren wir uns einig, dass dieses Gastspiel sowohl allen Spielern, wie auch den Zuhören sehr viel Spaß gemacht hat. Falls nun auch Ihr Interesse an einem Gastauftritt des Jugendorchesters der Bayerischen Philharmoniker geweckt wurde, dürfen wir auf deren Homepage verweisen, dort werden unter dem Stichwort: Soziales Engagement, Erläuterungen gegeben .

Christiane Keim

Link: Hier geht’s direkt zum Jugendorchester:
http://www.bayerische-philharmonie.de/Navigation/Klangkoerper/Jugendorchester-der-br-Bayerischen-Philharmonie

BMW stiftet 80.000 Euro für die Lebenshilfe München

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Prinzessin Ursula von Bayern die Schirmherrin des Konzerts und Peter Mey, Leiter von BMW München, freuen sich über die vielen großzügigen Spenden für Kinder und Jugendliche in München.

Musikalischer Hochgenuss, prominente Gäste und viel Hilfsbereitschaft für Kinder in Not: Am 10. Dezember veranstaltete die BMW Niederlassung München ihr 21. Advents-Benefizkonzert. Rund 1000 Gäste kamen auch in diesem Jahr in die Kirche St. Michael, um dem einzigartigen Ensemble unter der Leitung von Stardirigent Kirill Petrenko, dem international gefeierten Tenor Pavol Breslik, dem Solo-Hornisten Johannes Dengler sowie dem Orchester und dem Kinderchor der Bayerischen Staatsoper zu lauschen, die ein weihnachtliches Programm mit emotionalen Stücken von u.a. Wolfgang Amadeus Mozart, Giacomo Puccini und Alessandro Stradella präsentierten.  Weiterlesen

Lebenshilfe dankt dem Engagement der Bundeswehr

Mehr Fotos finden Sie unter: 
Impressionen-Benefizkonzert-Lebenshilfe
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Rainer Hölzgen (Vorstand der Stiftung Lebenshilfe München), Hermann Zimmermann (Vorstand Lebenshilfe e.V.), Edwin Klostermeier (Bürgermeister Putzbrunn), MdB Florian Hahn (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebenshilfe München), Maximilian Riedel (Lebenshilfe) und Peter Puhlmann (Geschäftsführer Lebenshilfe).

MdB Florian Hahn und Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung der Lebenshilfe München bedankte sich bei Oberstleutnant Karl Kriner für das musikalische herausragende Konzert des Bundeswehrmusikkorps im Bürgerhaus von Putzbrunn. Ein herzlicher Dank ging auch an den Bürgermeister der Gemeinde Putzbrunn, Edwin Klostermeier, der den großen Saal im Bürgerhaus für diese Veranstaltung kostenlos zur Verfügung stellte. Der Reinerlös des Konzertes geht direkt an die Stiftung der Lebenshilfe München und kommt Menschen mit geistiger Behinderung zugute. „Es gibt immer Projekte die über das hinausgehen, was der Kostenträger als Leistung anerkennt. Dafür ist das Engagement von Eltern, Ehrenamtlichen und Förderern wichtig“, bekräftigt MdB Florian Hahn.   Weiterlesen

Benefizkonzert zum 55 jährigen Bestehen der Lebenshilfe München

konzertbenefitAm Sonntag, den 14.06.2015 um 18.00 Uhr ist das Bayerische Ärzteorchester gemeinsam mit dem Deutschen Ärztechor zu Gast im Herkulessaal der Münchner Residenz. Oratorienwerke von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Antonín Dvořák stehen auf dem Programm des Benefizkonzertes, das in diesem Jahr zugunsten der Lebenshilfe München stattfindet.   Weiterlesen

Eltern begleiten ein Leben lang

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Der gemeinsame Urlaub mit den Eltern ist für Florian die schönste Zeit im Jahr.

Florian ist Single und 40 Jahre alt. Ein Alter, in dem längst ‚alles geschafft‘ ist, beruflich wie privat. Doch Florian hat Down-Syndrom, bei ihm ist es anders, bei ihm und seinen Eltern. Dabei hat Florian Glück, denn seine Eltern und seine Schwester Julia mit Familie sind für ihn da. Bis vor zwei Jahren wohnte er auch noch zuhause und hat zudem eine feste Arbeit in der Lebenshilfe-Werkstatt in Putzbrunn.

„Das war für uns alle ein echter Glücksfall, als wir 1993 für ihn einen Werkstattplatz bekamen“, erinnert sich seine Mutter Ilse. Florian ist damit schon über 20 Jahre berufstätig, trägt seinen Teil an der Gesellschaft mit. Weiterlesen