Mehr für Kinder und Jugend bei der Lebenshilfe München

Seit drei Jahren ist Sabine Refle neben ihrer Tätigkeit als Einrichtungsleiterin
der HPTG in Unterhaching auch Bereichskoordinatorin für Kinder und Jugend
bei der Lebenshilfe München. Das sind zwei Aufgaben, die eigentlich
ganz für sich beanspruchen. Dabei ist in dem großen Bereich Kinder und Jugend
bei der Lebenshilfe München noch viel Potential offen. So hat sich Sabine Refle mit Geschäftsführer Peter Puhlmann abgestimmt, sich vermehrt und ganz dem zu widmen.

Peter Puhlmann und Sabiine Refle bei einem Sommerfest in der HPT Unterhaching.

Peter Puhlmann: „Die Nachfrage für Beratung, Betreuung und Dienstleistungen der Lebenshilfe München wächst beständig. Das hat mit einem gestiegenen Bewusstsein der Gesellschaft, aber vor allem auch der Eltern zu tun, die eine größtmögliche Förderung ihrer Kinder nicht nur wünschen, sondern diese auch nachdrücklich verlangen. Auch ist die Zahl der Einwohner in Stadt und Land erheblich gewachsen.“

Das öffnet neue Räume und Möglichkeiten für die Lebenshilfe München. Es wird darüber nachgedacht, eine weitere Heilpädagogische und/oder schulvorbereitende Einrichtung zu eröffnen. „Es kann ja auch in die Richtung eines integrativen Kindergartens gehen,“ überlegt Sabine Refle. „Dabei könnte die ganz spezielle Ausrichtung des Elternvereins und seine über 55jährige Erfahrung mit einfließen. Die Lebenshilfe München hat hier die Chance ganz neue Wege zu beschreiten,“ ist sich Sabine Refle sicher.

So ist es übliche Praxis und auch Gesetz, dass Kindergärten in der Regel mit hohen Gruppenstärken (bis zu 25 Kinder) und mit wenig Personal arbeiten müssen. Bei integrativen Kindergärten liegt die Sache etwas anders. Hier liegt der Betreuungsschlüssel bei 4,5 und nicht bei 7,5 (Kinder je Erzieher) wie bei einem Regelkindergarten. „Es zählt aber nicht nur der Personalschlüssel, sondern auch eine qualitative Betreuung,“ weiß Sabine Refle aus eigener Erfahrung.

Fachkräfte müssen ausgebildet werden

Und das ist wiederum ein Punkt, dem sich die engagierte Pädagogin intensiv widmen möchte. „Um auf Dauer gut ausgebildete Fachkräfte zu haben, muss ein Unternehmen in die Fortbildung, aber heute noch viel stärker in die Ausbildung seiner Mitarbeiter investieren. Dieser Punkt aber wird von den Kostenträgern häufig nicht berücksichtigt und es gibt daher keine finanziellen Ressourcen. Dafür wird bei den Verfügungszeiten, wie Zeiten für Elterngespräche, für Dokumentationen, Feste und Vorbereitungen gekürzt. So werden fachlich sehr notwendige Qualitätsinstrumente reduziert.

Das Ergebnis dabei ist klar. Es gibt immer weniger qualifizierte Fachkräfte und die sind vor allem bei Kindern und Jugendlichen wichtig. Verstärkt noch, wenn etwa eine Entwicklungsverzögerung oder einer emotionalen Einschränkung vorliegt. Eine gezielte und fachliche Förderung des Kindes sind entscheidend für dessen Zukunftsperspektiven. Das entscheidet sich mitunter an der Frage, ob es der betreffenden Person später einmal möglich sein wird, ein selbständiges Leben zu führen oder einen Beruf zu ergreifen.

Sabine Refle sieht in dem Bereich Kinder und Jugend bei der Lebenshilfe München auf alle Fälle viel Entwicklungspotential und möchte sich ab dem Herbst verstärkt dieser Aufgabe widmen.

Wir wünschen Ihr viel Erfolg dabei!

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Sommerfest der HPT Unterhaching bei ‚kids to life‘

Mit viel Glück hat die HTP der Lebenshilfe München in Unterhaching am Wochenende ihr Sommerfest bei strahlend schönem Wetter feiern können. Sie waren zu Gast auf dem Gelände der Stiftung ‚kids to life‘, die der Unternehmer Anton Schrobenhauser gründete. Auf weitläufigen Gelände nehmen jährlich über 3.000 bedürftige Kinder von über 23 Kinderheimen und anderen Einrichtungen an pädagogischen Workshops und Freizeitangeboten teil. „Seit 2003 durften wir schon über 30.000 junge Gäste begrüßen“ heißt es in der Pressemitteilung.

Christiane Keim, Einrichtungsleiterin der HPT in Unterhaching, freut sich über die gute Kooperation und die phantastische Möglichkeit das Gelände zu nutzen. „Wir können hier ein kleines Lagerfeuer für ‚Stockbrot‘ und zum Grillen entfachen. Die Kinder dürfen sich frei bewegen, an den Geräten spielen, beim Go-Kart-fahren, im Streichelzo oder an den Klettergerüsten. Ein idealer Platz für Kinder. Natürlich gibt es auch immer genügend zu essen, viele Eltern helfen mit.“

FASD Fachtagung der Lebenshilfe München – Alkohol schädigt

FASD-Fachtag am 6. Mai 2017 bei der Lebenshilfe München

Die Lebenshilfe München setzt sich auch 2017 wieder mit einem brisanten Thema auseinander. 2016 war der ‚Pränatalen Diagnostik‘ (siehe Link) eine Fachtagung gewidmet, 2017 wird es um die Schädigung des Kindes durch einen Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft gehen. Dafür steht das Kürzel FASD und bedeutet ‚Fetale Alkoholspektrumsstörung‘ (fetal alcohol spectrum disorders). Fetal, also den Fötus betreffend, das ungeborene Leben.

Betroffen 10.000 bis 26.000 Neugeborene jährlich

Es geht dabei nicht um Einzelfälle, sondern um jährlich etwa 10.000 Neugeborene in Deutschland, das sind rund 0,6 % aller Neugeborenen. Von diesen Kindern zeigen etwa 4.000 das Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms. Sie sind ein Leben lang körperlich und geistig schwerbehindert. „Die Dunkelziffer wird auf weitere etwa 11.000 bis 16.000 geschätzt, da davon ausgegangen wird, dass Kinder mit Auffälligkeiten im Sinne fetaler Alkoholeffekte oft nicht als solche diagnostiziert werden,“ schreibt dazu etwa Wikipedia.

FASD ist eine vermeidbare Behinderung

Es ist darum ein absolut begründetes Anliegen der Lebenshilfe München die öffentliche Diskussion zu diesem Thema anzustoßen. „FASD – eine vermeidbare Behinderung“ heißt es zur Einladung der Fachtagung am 06. Mai. Bei FASD nimmt das ungeborene Baby über die Nabelschnur den Alkohol auf und hat den gleichen Promillewert wie seine Mutter. Dadurch, dass die Leber des Embryos aber noch unfertig ist, kann sie nicht für den nötigen Abbau des Zellgiftes sorgen und ist somit den schädigenden Auswirkungen wesentlich länger und intensiver ausgesetzt.

Organe, Nerven und Psyche sind betroffen

In den ersten Monaten ist das Ungeborene im Mutterleib besonders empfindlich, weil sich in dieser Zeit die Organe ausbilden. So kann das Wachstum, die Organbildung und das zentrale Nervensystem durch ganz wenig Alkohol bereits geschädigt werden. Auch die Psyche ist betroffen, denn schon kleine Mengen des Gifts greifen in die Vorgänge des Gehirns ein und verändern somit seelische und intellektuelle Leistungen des Kindes.

Gefahren sind nicht ausreichend bekannt

„Die Gefahren von Alkohol für das ungeborene Leben sind sowohl in der Bevölkerung, als auch in der Fachwelt noch immer nicht ausreichend bekannt“, heißt es im aktuellen Newsletter der Lebenshilfe München. Grund dafür sei, dass bestimmte Fehlbildungen, Entwicklungs-Verzögerungen und auffällige Verhaltensweisen oft erst im Laufe der Zeit auffallen. Man sieht dem Neugeborenen äußerlich die Schädigung durch Alkohol nicht unbedingt an. Häufiger kommt die Diagnose FASD darum erst später durch eine Kombination der verschiedenen Probleme des Kindes zustande.

Späte Diagnose führt in schwierige Situationen

In der Lebenshilfe München werden betroffene Kinder bereits in der Frühförderung begleitet. Sie erhalten therapeutische Unterstützung, die sich dann in der Schule fortsetzt. Besonders schwierig ist der Weg jedoch für Jugendliche und Erwachsene mit FASD. Sie stehen als Grenzgänger häufig zwischen allen Stühlen und haben große Schwierigkeiten, ein geeignetes berufliches oder privates Umfeld zu finden, da nur sehr wenige Einrichtungen im ganzen Bundesgebiet auf diesen Personenkreis spezialisiert sind.

Medizinische und therapeutische Versorgung nötig

Es gibt also viele ungeklärte Fragen und gleichzeitig einen dringenden Handlungsbedarf im Zusammenhang mit der Behinderung FASD. Aus verschiedenen Blickwinkeln soll an diesem Tag dargestellt werden, wie es um die medizinische und therapeutische Versorgung von Menschen mit FASD steht. Unter der Schirmherrschaft von Emilia Müller, Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration werden an diesem Fachtag verschiedene Referenten sprechen.

Die Themen der Referate sind

Erfahrungen mit FASD
in der Angehörigenberatung
Margret Meyer-Brauns (Angehörigenberatung der Lebenshilfe München e.V.)

FASD Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen
Dr. Mirjam Landgraf (Oberärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Dipl. Psychologin, Ambulanz für Risikokinder mit Toxi-Exposition in der Schwangerschaft, iSPZ Hauner,
Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU München)

Familiärer Alltag mit FASD
Veerle Moubax (Selbsthilfegruppe FASD Deutschland, 1. Vorsitzende bei AusSicht FASD e.V. Bayern, Mutter eines Adoptivsohnes mit FASD)

FASD Prävention in der Schule
Dr. Gisela Bolbecher (Vorstand FASD-Netzwerk Nordbayern),
Dr. Heike Kramer (Vorstand FASD-Netzwerk Nordbayern, Vorstand Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. Erlangen)

FASD im therapeutischen Alltag der Lebenshilfe
Sabine Wolf (Leitung der Interdisziplinären Frühförderstelle Giesing der Lebenshilfe München)

Erwachsene Patienten mit FASD
Dr. Franziska Gaese (Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberärztin kbo-Isar-Amper-Klinikum München Ost, Psychiatrische Therapie für Menschen mit geistiger Behinderung)

Jugendhilfe – Eingliederungshilfe – Sozialhilfe.
FASD – Eine Herausforderung der Hilfesysteme. Wer ermöglicht wirkliche Teilhabe?
Prof. Dr. Klaus Hennicke (Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Familientherapeut, Diplomsoziologe)

Zielgruppe des Fachtages sind:
Gynäkologen, Pädiater, Hebammen, Schwangerschaftsberatungsstellen, Therapeuten, Pädagogen, Sozialpädagogen, Eltern, Pflege- und Adoptiveltern und andere Professionen, die sich mit dem Thema befassen

Der Fachtag FASD findet am 6. Mai 2017 von 9 Uhr bis 16 Uhr im Vortragssaal der Geschäftsstelle in der St.-Quirin-Str. 13a statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Anmeldungen bitte unter:
Tel.: 089 69347 – 102
Fax: 089 69347 – 160
E-Mail: fasd@lebenshilfe-muenchen.de

Weitere Informationen zu Anfahrt und Anmeldung finden Sie hier:
FASD-Info-Flyer-2017

Sixt hilft Lebenshilfe: Kinderlachen und Herzensspenden

Manches Engagement, manche Spenden, haben eine ganz eigene, eine besondere Geschichte. Etwa wenn aus der Devise “Tue Gutes und rede darüber“ ein Herzensanliegen wird, so wie es die Lebenshilfe München durch den Autovermieter SIXT erleben durfte. Ganz am Anfang der Geschichte aber steht ein persönliches Schicksal, nämlich ein junges Elternehepaar mit der Sorge um ihre Tochter. Bei der Geburt lautete die Diagnose ‚Down-Syndrom‘. Ungewissheit, Sorge und Ängste trüben den schönsten Moment im Leben, die Geburt ihrer ersten Tochter. Wird sie mit dieser Beeinträchtigung ein glückliches Leben führen können, und was können wir, die Eltern, für sie tun, können wir was tun? Fragen gehen durch den Kopf, sie legen sich auf das Denken, auf das Gemüt, beeinflussen das ganze Leben.

Gemeinsam schaffen wir das!

Schnell aber sind sich die Eltern einig, stellen sich der Herausforderung mit einem ‚wir schaffen das‘. Mit neuem Mut suchen sie Rat und Hilfe und finden ihn bei der Lebenshilfe München. Die Frühförderung leistet von Anfang an Hilfe, schon im Krankenhaus. Sie zeigen den Eltern Möglichkeiten und Perspektiven auf, nehmen Ängste und Verunsicherung, während das Kleinste medizinisch bestens versorgt ist. Maria-Anna Link koordiniert die Frühfördereinrichtungen der Lebenshilfe München und leitet seit 1989 die Frühförderung in Feldkirchen. Sie erklärt: „Es wirken in der interdisziplinären Frühförderung ganz unterschiedliche Fachrichtungen zusammen, von Psychologen, Pädagogen und Therapeuten bis hin zu Fachärzten. Besonders die Eltern sind eng in die Therapie mit eingebunden. Sie müssen die Behandlung und ihre Ziele verstehen und sie auch in einfachen Übungen zuhause vertiefen und fortführen.“

Frühförderung betreut Zuhause und in Kindergärten

Das Ehepaar Melzer fühlte sich gleich verstanden und sieht heute für ihre kleine Tochter eine gute Perspektive, auch mit Down-Syndrom das Leben ‚zu meistern‘. Für Marcus Melzer rückte die Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung dadurch in den Focus. Allein in und um München sind 100 MitarbeiterInnen der Lebenshilfe München für die Frühförderung unterwegs. Sie betreuen 700 Kinder und ihre Familien an vier Standorten, meist aber mobil in den Kindergärten oder direkt bei den Familien zuhause.

SIXT Executive-Manager Marcus Melzer, Maria-Anna Link und Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München. Die Grafiken im Hintergrund zeigen die komplexe Struktur und die vielfältigen Aufgaben der Lebenshilfe München. „Der Elternverein hat die letzten sieben Jahre einen intensiven Prozess der Professionalisierung durchlaufen“, bekräftigt Peter Puhlmann. / Foto: gsp

Große Spende für die Lebenshilfe München von SIXT. Executive-Manager Marcus Melzer, Maria-Anna Link und Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München. Die Grafiken im Hintergrund zeigen die komplexe Struktur und die vielfältigen Aufgaben der Lebenshilfe München. „Der Elternverein hat die letzten sieben Jahre einen intensiven Prozess der Professionalisierung durchlaufen“, bekräftigt Peter Puhlmann. / Foto: gsp

Als Executive-Manager bei der Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG sah der junge Familienvater dabei nicht nur die persönliche Situation seiner Familie, sondern auch das Unternehmen und die Arbeit der Frühförderung. Auch das firmeneigene CSR-Programm „Tränchen Trocknen“ der Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung setzt sich seit vielen Jahren für das Wohl von Kindern ein, weltweit.

Es war ihm so ein Bedürfnis etwas von der erfahrenen Hilfe zurück zu geben, selbst zu helfen. Es brauchte dazu nicht viel Überzeugungsarbeit, denn die Regine Sixt Kinderhife realisiert und fördert jährlich um die 20 Projekte.

Über die erste Spende über 3300 Euro freut sich bereits Maria-Anna Link und natürlich auch Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München. Für die Frühförderung wird ein kompletter Satz an therapeutischen Spielgerät angeschafft, das thematisch in sechs Koffern geordnet und so auch für den mobilen Einsatz geeignet ist. „Lernen erschöpft sich nicht im medialen drücken von Tasten. Es ist ein ganzheitlicher Prozess zu dem Eindrücke wie fühlen, erfahren, kombinieren, ausprobieren, sehen, riechen und viele andere Dinge mehr zählen. Es ist das natürliche Spielen, wie es Menschenkinder seit Jahrtausenden tun, das uns lernen und verstehen lässt. Der Pertra Komplett-Satz des Herstellers Pedalo bietet dafür umfassendes Spiel-, Lern- und Anschauungsmaterial“, freut sich die Pädagogin.

Peter Puhlmann nutzte die Gelegenheit und gab einen umfassenden Überblick über die Angebote der Lebenshilfe München, die von der Frühförderung bis hin zur Betreuung im Alter reichen. „Der Elternverein hatte und hat immer den Anspruch Menschen mit Behinderung ein Leben lang zu begleiten und zu fördern“, so der Geschäftsführer. Ebenso zeigte er die großen Projekte der Lebenshilfe für das Jahr 2017 auf.

Lesen Sie mehr in unserem aktuellen Blogbeitrag – hier

Wissens-Wertes zu SIXT

SIXT wurde1912 in München von Martin Sixt gegründet.
In dritter Generation ist Erich Sixt heute noch als Vorstandsvorsitzender aktiv,
ebenso seine Frau Regine, die Gründerin der ‚Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung‘.

Mit Alexander und Konstantin Sixt stellt heute die vierte Generation in dem global
agierenden Unternehmen (112 Länder) die Weichen für die Gesellschaft.

2013 geht SIXT an die Börse: Umwandlung in die SIXT AG, in die Rechtsform einer
Europäischen Gesellschaft in die heutige SIXT SE

SIXT in Zahlen (2015):

2,18 MIA Umsatz bei einem Konzernergebnis
von 185,2 Mio und 172.400 Fahrzeugen

SIXT ein Bekenntnis:

„Wir sind ein Familienunternehmen. Mit über 5000 Familienmitgliedern in über 100 Ländern. Und egal, wie groß wir noch werden – wir werden immer mehr Familie, als Unternehmen sein. Denn jede Familie ist einzigartig.“

Links für weitere Informationen finden Sie unter:

Homepage:
https://www.sixt.de/

Kinderhilfe:
http://www.drying-little-tears.com
http://www.regine-sixt-kinderhilfe.de

Trailer:
https://www.youtube.com

Lions-Club spendet der Lebenshilfe München 5000 Euro

Inklusive Aktion: Kinder laufen für Kinder

(gsp) Mit Spenden dort helfen, wo das Geld auch sinnvoll und langfristig genutzt wird, ist eines der Anliegen des ‚Lions Clubs München – König Otto‘ (LC MKO). Bei der jüngsten Spendenaktion organisierten sie einen Wettlauf mit 300 Schülern, nahmen 10.000 Euro ein und unterstützen damit soziale Projekte in der Region. 5000 Euro gingen jetzt an die Lebenshilfe München für die Heilpädagogische Tagesstätte (HPT) in Unterhaching.

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Bei der Spendenübergabe des ‚Lions Clubs München-König Otto‘ in der Heilpädagogischen Tagesstätte der Lebenshilfe München in Unterhaching. Ein Scheck über 5000 Euro wird überreicht.

An dem Schullauf beteiligten sich die Ottobrunner Grundschulen, die Schule Brunnthal und die Kinder der HPT Unterhaching. Eltern, Kinder, Betreuer und das Aktionsteam des Lions Club MKO gestalteten den Lauf zu einem kleinen Volksfest, bei dem es auch reichlich Getränke, Brotzeit, Kaffee und Kuchen gab und so fleißig Spendengelder gesammelt wurden. Gesammelt wurde auch bei den Eltern, pro absolvierte Runde des Kindes auf der 400-Meter-Bahn. Sie hatten beim Sammeln der Stempel viel Freude, ein gutes Lebensgefühl spornte zu hohen Leistungen an.   Weiterlesen

Frühförderstellen in Sendling und Pasing sind stark gefragt

Zentale Lage: links der alte Bahhof Pasing, im Hintergrund das große Einkaufszentrum 'Pasinger Arcaden' und rechts das Ärztehaus Pasing mit der Frühförderstelle der Lebenshilfe München. - Fotos: Gerd Spranger

Zentale Lage: links der alte Bahhof Pasing, im Hintergrund das große Einkaufszentrum ‚Pasinger Arcaden‘ und rechts das Ärztehaus Pasing mit der Frühförderstelle der Lebenshilfe München. – Fotos: Gerd Spranger

Mit der Eröffnung einer Frühförderstelle in Pasing, direkt gegenüber des Pasinger Bahnhofs, hat die Lebenshilfe München einen guten Griff gemacht. Die vor zwei Jahren geschaffene Frühförderstelle kann zusammen mit der interdisziplinären Frühförderstelle Sendling jedes Jahr zweistellige Wachstumszahlen verbuchen. „Das liegt einerseits an der guten Erreichbarkeit, sowie an dem wachsenden Bedarf, der von Kinderärzten, Kindergärten und Eltern gleichermaßen nachgefragt wird,“ erklärt Einrichtungsleiterin Felicitas Ramb. So registriert die Lebenshilfe München an beiden Standorten (Sendling und Pasing) einen wachsenden Bedarf. Insgesamt betreibt der Elternverein in der Stadt und im Landkreis München vier interdisziplinäre Frühförderstellen.   Weiterlesen

MdB Florian Hahn besucht die Frühförderung der Lebenshilfe München in Feldkirchen

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Rainer Hölzgen, Maria-Anna Link, MdB Florian Hahn und Peter Puhlmann in Feldkirchen.

Der vor drei Monaten zum Vorstand der Stiftung Lebenshilfe München gewählte Putzbrunner Bundestagsabgeordnete Florian Hahn besuchte kürzlich die Frühförderung in Feldkirchen. Weitere Einrichtungen der Lebenshilfe München sollen folgen. „Die Lebenshilfe ist zwar für viele ein Begriff, was sich aber wirklich dahinter verbirgt, weiß kaum einer“, erklärt Hahn. Darin sieht der Abgeordnete auch seine Hauptaufgabe, die vielfältige Arbeit der Lebenshilfe sowie das sehr spezialisierte und breit aufgestellte Angebote sichtbar zu machen.  Weiterlesen

Lebenshilfe München bei den „Kids to life“

Vorschulkinder aus der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) und Heilpädagogischen Tagestätte (HPT) der Lebenshilfe München in Unterhaching haben im Juni mit ihren Betreuern ein Übernachtungswochenende verbracht. Sie wählten dafürsampler_lebenshilfe
das nahe Gelände mit dem klangvollen Namen „Kids to life“. Ein Freizeitpark der Stiftung von Anton Schrobenhauser, die sich für die Entwicklung und Förderung benachteiligter Kinder engagiert.
Die Grundidee dabei ist, den Kindern das zu geben, was sie am Liebsten haben, nämlich Platz, Raum und Möglichkeiten zum Spielen in freier Natur. Jährlich nutzen hier über 2500 bedürftige Kinder aus Heimen im Großraum München und auch aus anderen Ländern sinnvoll ihre Freizeit unter pädagogischer Aufsicht und in familiärer Atmosphäre.

Trotz wechselhaften Wetters verbrachte die kleine Gruppe aus 10 Vorschulkindern mit Betreuern der Lebenshilfe München Kinder und Jugend GmbH, gemeinsam einen spannenden Tag. Nach der Verabschiedung der Eltern ging’s gleich los mit Pizzabacken, um sich für einen langen aufregenden Abend zu stärken. Geholfen hat Viola Kiessling, die Sozialpädagogin der Freizeiteinrichtung.   Weiterlesen

Eine frühe Förderung des Kindes

Aktuell berichten die Medien ausführlich über den Streik der Kitas. Erzieherinnen und Erzieher fordern eine Aufwertung ihres Berufsstandes. “Die Veränderungen  in der frühkindlichen Erziehung und Bildung müssen sich in der Ausbildung und der finanziellen Einstufung der Fachkräfte widerspiegeln“, schreiben etwa die Stuttgarter Nachrichten.

Das Führungsteam der Frühförderung der Lebenshilfe München (v.l.): Felicitas Ramb, Sabine Wolf, Geschäftsführer Peter Puhlmann und Anna-Maria Link

Das Führungsteam der Frühförderung der Lebenshilfe München (v.l.): Felicitas Ramb, Sabine Wolf, Geschäftsführer Peter Puhlmann und Maria-Anna Link

Ein Themenkreis, der in den Einrichtungen der Interdisziplinären Frühförderung (FF) der Lebenshilfe München bestens bekannt ist. Seit 40 Jahren widmet sich die FF besonders den schwachen, den benachteiligten Kindern. So schreibt Maria-Anna Link, die seit 26 Jahren als ‚Frühförderin‘ bei der Lebensnhilfe München arbeitet: „Die Klientel der damaligen Frühförderstellen in den siebziger Jahren waren klassisch behinderte Kinder. Kinder mit Chromosomenaberrationen, Kinder mit Geburtsschädigungen, Spia Bifida, Dysmelien, Kinder mit mentalen und/oder sprachlichen und/oder motorischen gravierenden Entwicklungsverzögerungen unklarer Genese. Alle Kinder wurden damals mobil im häuslichen Umfeld versorgt.“   Weiterlesen

Was ist für einen Geburtstag wichtig?

Erster Malwettbewerb der Lebenshilfe München Kinder und Jugend GmbH

Der erste Malwettbewerb der Lebenshilfe München war ein voller Erfolg. Jetzt war die Preisverleihung. Alle Kinder und Jugendlichen konnten mitmachen, ob sie in den Frühförderstellen betreut werden, in den Heilpädagogischen Tagesstätten, der Silvia Görres Schule oder bei Programmen des Familienunterstützenden Dienstes. 166 kleine Kunstwerke wurden eingereicht. 

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Auf dem Siegertreppchen (v.l.): die Plätze zwei, eins und drei

Zum Vergrößern auf das Bild/ die Bilder klicken!
Die Bilder wurden ausgelegt und von den Mitarbeitern der Geschäftsstelle anonym bewertet.   Weiterlesen

Ruhe und Sicherheit für Autisten

(gsp) Autismus ist unter Kindern mit geistiger Behinderung keine Ausnahme. Dabei unterscheidet man nach dem frühkindlichen Autismus und nach dem Asperger Syndrom, eine Entwicklungsstörung die sich ab dem 3. Lebensjahr zeigt. Bei einem frühkindlichen Autismus erscheinen Menschen oft mit einer geistigen Behinderung, sind eher zurückgezogen und brauchen viel Liebe und Zuwendung. Andersrum fällt es Autisten schwer, diese zu zeigen, ihre emotionale Entwicklung ist beeinträchtigt. Zu viele Menschen, Lärm und Unruhe bringen sie schnell aus dem Gleichgewicht, sie kapseln sich ab (siehe Link).    Weiterlesen

FOCUS-Beitrag über das Down-Syndrom

Der engagierte Artikel spricht von vielen mutigen Eltern.
Dabei sind die Kinder oft auch die Gebenden – trotz Down-Syndrom.

Auszug aus Focus-online:

„Zunehmend berichten Eltern behinderter Kinder von Anfeindungen – frei nach dem Motto: „Hättet ihr das nicht verhindern können?“ Ist Deutschland wirklich so behindertenfeindlich? FOCUS Online wollte es genau wissen und fragte die User.

Viele FOCUS Online-User sprechen Eltern mit behinderter Kinder Mut zu. Wie etwa Irmgard Reinke: „Ich habe kein Kind mit Down-Syndrom, weder gesund noch krank. Ich habe auch kein Kind mit einer vorgeburtlich diagnostizierbaren Krankheit oder Behinderung. Aber ja, im Bus etwa habe ich Sätze gehört wie: ‚Das muss doch heutzutage nicht sein!‘ Ich war zu entsetzt, um mich einmischen zu können! Mit welcher Verblendung nimmt man diesen Menschen das Recht, zu leben und glücklich zu sein?

Link zum Artikel:

http://www.focus.de/familie/kindergesundheit/familien-wuenschen-sich-mehr-respekt

Maria-Anna Link koordiniert die Einrichtungen der Frühförderung bei der Lebenshilfe München

II. Teil: Brücken bauen für eine frühe Förderung

Erfahrungen, Ideen, Perspektiven – 1. Teil –

Seit 1989 setzt sich Maria-Anna Link für die Frühförderung von behinderten und von Behinderung bedrohten Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern ein, sie leitet die Interdisziplinäre Frühförderstelle der Lebenshilfe München Kinder und Jugend GmbH in Feldkirchen bei München. Seit September 2014 ist sie auch mit der Koordination der vier Frühförderstellen in Sendling, Giesing, Pasing und Feldkirchen innerhalb des Elternvereins betraut. So können Aufgaben, Anliegen und Forderungen besser kommuniziert werden.

Maria-Anna Link spricht über einen Wandel bei der Frühförderung. Ein Wandel bei den Kindern selbst mit einer Zunahme der von Behinderung bedrohten Kinder und Kindern mit Migrationshintergund, die im deutschen System von Erziehung, Kindertageseinrichtungen und Schule nur schwer zurechtkommen.  Weiterlesen

Koordination und Entwicklung im Kinder- und Jugendbereich

Sabine Refle mit neuen Aufgaben bei der Lebenshilfe München

Sabine Refle hat vor einem Jahr die Leitung der Heilpädagogischen Tagesstätte der Lebenshilfe München in Unterhaching übernommen. Mit Optimismus blickt Sie auf das noch junge Schuljahr. „Wir hatten noch bis in den Sommer hinein mit einigen Umstellungen, bedingt durch die Bauarbeiten für das neue Schulzentrum, zu tun. Jetzt hat sich die Lage beruhigt, personell sind wir gut besetzt, haben sogar fünf junge Leute aus dem ‚Freiwilligen Sozialen Jahr‘ im Team.

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Peter Puhlmann und Sabine Refle im Gespräch beim Sommerfest in Unterhaching.

Überhaupt sei ‚die Ruhe‘ ebenso im Sinne einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit zu spüren. „Das ist natürlich für alle Mitarbeiter wichtig, letztlich aber profitieren die Kinder davon“, so die Diplom-Sozialpädagogin. „Mit den Eltern im Gespräch bleiben bildet Vertrauen und gibt Impulse für das einzelne Kind und die Arbeit ganz allgemein“, bekräftigt Sabine Refle. Als weiteren Erfolg wertet sie die verstärkte Präsenz von Gruppen in der Öffentlichkeit, auf öffentlichen Plätzen und Spielplätzen in Unterhaching und im Sommer natürlich auch die Eisdiele als zentrale Anlaufstelle.
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