Von der Ergotherapeutin zur Heilerziehungspflegerin

Die junge Ergotherapeutin Lisa Hasenberger war in ihrem Beruf bereits sehr erfolgreich. Bei ihrer Arbeit geht und ging es darum, dem Menschen eine bessere Handlungsfähigkeit im Alltag zu ermöglichen und mehr gesellschaftliche Teilhabe. Insgesamt soll eine Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Lisa Hasenberger aber wollte mehr, sich als Fachkraft weiterqualifizieren und bei der Lebenshilfe München eine weitere Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin durchlaufen. Im Sommer hat sie mit Bestnote und Auszeichnung abgeschlossen. Viel Beachtung fand ihre Facharbeit, in der sie sich mit der dialektischen Verhaltenstherapie auseinandersetzte.

Renè Pfeifer, Bereichsleiter ‚Wohnen‘ der Lebenshilfe München, gratuliert Lisa Hasenberger zu ihrem Abschluss mit Auszeichnung.

Beide Ausbildungen sieht sie als ideale Ergänzung zueinander, bei der ein praktischer Bezug nie zu kurz kommt. „Man erlebt unmittelbar und zeitnah, was zuvor, manchmal auch erst später, an theoretischem Grundwissen vermittelt wird. Das macht es so spannend. Dabei sind wir als Mensch ja immer individuelle Persönlichkeiten und Situationen unterscheiden sich immer wieder. Im Zentrum unseres Handelns als Heilerziehungspfleger steht immer der Mensch und unser Anliegen, ihn in seinen Stärken zu fördern.“ Weiterlesen

Vom Gastronomen zum Sozialpädagogen

Georg Bittner arbeitet heute für Menschen mit
geistiger Behinderung bei der Lebenshilfe München

(gsp) 26 Jahre lang führte Georg Bittner mit zwei Partnern in München einen Gastronomiebetrieb mit 100 Plätzen plus Gastgarten in der Münchner City. Seit einem Jahr arbeitet er bei der Lebenshilfe München, hat sich auf ’seine Insel‘ zurückgezogen, mit einem neuen Job als Sozialpädagoge.

Georg Bittner: vom Gastronomen zum Sozialpädagogen bei der Lebenshilfe München

Georg Bittner: vom Gastronomen zum Sozialpädagogen bei der Lebenshilfe München – Foto: Gerd Spranger

„Das Geschäft in der Gastronomie ist immer härter geworden, die Wirte nehmen sich gegenseitig die Gäste weg, die Gewinnspanne stimmt nicht mehr. Da hilft auch kein billiger Einkauf und kein Lohndumping, gegen den sich Georg Bittner immer gewehrt hat. Mit 59 Jahren war dann plötzlich Schluss mit der Karriere in der Gastronomie, die Partner einigten sich auf eine Auflösung der GmbH.    Weiterlesen

Job und Familie mit der Lebenshilfe München

Monika Barbato ist neu im Team der OBA –
Eng mit der Lebenshilfe verbunden

(gsp) Die Lebenshilfe München ist ein gefragter Arbeitgeber, denn er ist flexibel genug, in weiten Bereichen der Lebensplanung seiner Mitarbeiter zu entsprechen. Jüngstes Beispiel dafür ist Monika Barbato (34). Die Sozialpädagogin und Mutter zweier Söhne ist seit zwei Monaten im Team der OBA (Offene Behindertenarbeit) in München und doch ist sie seit ihrer Jugend eng mit der Lebenshilfe verbunden.

moni

Nach ihrem Abitur hat sie ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Lebenshilfe geleistet und auch während ihres Studiums engagierte sie sich ehrenamtlich weiter. Im Ambulanten Dienst betreute sie eine Familie mit ihrer Tochter, zu der sie bis heute in Kontakt steht. So war es nach dem Studium für Monika Barbato keine Frage, wie es beruflich weitergehen sollte.    Weiterlesen