Kinder sind unsere Zukunft

Seit jeher legt die Lebenshilfe ihren Focus stark auf das Wohl der Kinder, was allein schon an den vier Einrichtungen der Frühförderung in München deutlich wird. Im ganzen Leben gibt es keine bessere Zeitspanne, als in den ersten sechs Jahre die Entwicklung eines Menschen zu fördern. Bei Menschen mit Behinderung ist dieses Zeitfenster besonders wichtig. Was hier versäumt, kann in späteren Jahren meist nicht mehr aufgeholt werden.

„Vom anderen Ende her denken“

Die Lebenshilfe München will hier einen weiteren, konsequenten Schritt gehen, wie Sabine Refle erläutert. „Bislang erfolgt die Umsetzung eines integrativen Kindergartens meist, indem in einem Regelkindergarten zwei bis drei Kinder mit Behinderung aufgenommen und in die Gruppe integriert werden sollen. Wir überlegen aktuell, ob wir dieses Modell mehr im Sinne von Menschen mit Behinderung gestalten können.“

„Hilf mir es selbst zu tun“

Sabine Refle leitet die SVE’s und die HPT’s der Lebenshilfe München

Erfahrung und Fachpersonal hat die Lebenshilfe München dafür genug. Nicht nur in den Einrichtungen der Frühförderung, auch an der HPT, der SVE oder in der Silvia-Görres-Schule begleitet der Elternverein die Entwicklung von Kindern und hat über Jahrzehnte hinweg viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. „Ich glaube wir können von der Lebenshilfe her neue Ansätze und Ideen einbringen, die zu einer verbesserten Förderung beitragen. Wir sind Experten im Bereich der Unterstützung bei besonderen Bedarfen. Das Anliegen ist übrigens immer gleich und lässt sich umschreiben mit ‚hilf mir es selbst zu tun‘,“ bekräftigt Sabine Refle.

Inklusion bleibt eine Zukunftsaufgabe

Das Miteinander und Nebeneinander von Kindern mit und ohne Behinderung ist darüber hinaus auch eine Zukunftsaufgabe. Denn Kinder finden einen ganz eigenen Zugang zueinander, helfen und fördern sich auch gegenseitig, selbstverständlich, spielerisch. „Diese Erfahrungen prägen das ganze Leben und nehmen von Anfang an Berührungsängste. Wenn wir eine inklusive Gesellschaft wollen, dann sollten wir auch konsequent diesen Schritt gehen“, so Refle.

Auf die Sorgen der Eltern hören

Häufig melden sich bei der Lebenshilfe auch Eltern mit der Sorge zu Wort, dass ihre Kinder mit besonderem Förderbedarf in einer Regelgruppe ‚untergehen‘ würden. Das Augenmerk würde auf die starken, die begabten Kinder liegen. Sabine Refle: „Wir nehmen die Sorgen ernst, wollen aber auch keine Ressentiments schüren. Man muss aber auch ganz einfach wissen, wann Kinder mit besonderen Bedarfen ihre Grenzen erreichen, die Signale richtig deuten und entsprechend handeln. Das ist komplex und geht über einen ’normalen Kindergartenalltag‘ hinaus.“

Der Selbständigkeit den nötigen Raum geben

Mit dem Blick auf eine etwas ältere Gruppe, Jugendliche an der Schwelle des Erwachsen-Werdens, erkennt Sabine Refle ebenfalls noch Potential. „Das Bundes-Teilhabe-Gesetz macht hier gute Vorgaben in die richtige Richtung. Es stellt die Wünsche und Bedürfnisse des Einzelnen in den Mittelpunkt und gibt damit Möglichkeiten zu einem offenen Entwicklungsprozess. Etwa beim Wohnen, dem Wunsch nach Selbständigkeit. Auch in diesem Bereich ist die Lebenshilfe München ein Begleiter und Ansprechpartner.“

Die Lebenshilfe braucht Ihre Hilfe

Eins allerdings kann die Lebenshilfe nicht. Sie kann nicht die hohen Preise für Mieten und Lebenshaltung in München beeinflussen. „Sie kann aber auf die Politik und Stadt einwirken, dem entgegen zu wirken“, so Refle. Und die Lebenshilfe München schafft es, auch selbst als Akteur aufzutreten, wie beim jüngsten Neubauprojekt in Ramersdorf (Willinger Weg). 24 Wohneinheiten mit Gemeinschaftsräumen und Betreuung werden geschaffen. Hier ist die Lebenshilfe auf Unterstützung angewiesen. Allein kann sie ein großes Millionenprojekt nicht stemmen.

Helfen Sie mit!
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2017/12/04/helfen-sie-mit/

Der Circus Blamage erobert die Kinderherzen

Sponsoren: Münchner Stiftungs-Frühling

Gemeinsam stark beim Münchner Stiftungs-Frühling

Der Kinder- und Jugendcirkus Blamage tritt als Projektpartner der Lebenshilfe München im HVB-Forum auf und erobert die Kinderherzen

Der Kinder- und Jugendcirkus Blamage tritt als Projektpartner der Lebenshilfe München im HVB-Forum auf und erobert die Kinderherzen

Im Herzen Münchens, im HVB-Forum, einst Zentrum bayerischer Geldpolitik, präsentieren sich heute exklusive Veranstaltungen und Events. Auch der Münchner Stiftungs-Frühling wählte diesen modern-kunstvollen Rahmen hinter noebarocker Fassade um Stiftungen und Initiativen aus dem Bereich „Bildung und Soziales“ zu präsentieren. Die Lebenshilfe München wertete den eher informellen Charakter der ‚Stiftungsbörse‘ mit Showeinlagen ihres Projektpartners „Circus Blamage“ auf.

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