Mehr für Kinder und Jugend bei der Lebenshilfe München

Seit drei Jahren ist Sabine Refle neben ihrer Tätigkeit als Einrichtungsleiterin
der HPTG in Unterhaching auch Bereichskoordinatorin für Kinder und Jugend
bei der Lebenshilfe München. Das sind zwei Aufgaben, die eigentlich
ganz für sich beanspruchen. Dabei ist in dem großen Bereich Kinder und Jugend
bei der Lebenshilfe München noch viel Potential offen. So hat sich Sabine Refle mit Geschäftsführer Peter Puhlmann abgestimmt, sich vermehrt und ganz dem zu widmen.

Peter Puhlmann und Sabiine Refle bei einem Sommerfest in der HPT Unterhaching.

Peter Puhlmann: „Die Nachfrage für Beratung, Betreuung und Dienstleistungen der Lebenshilfe München wächst beständig. Das hat mit einem gestiegenen Bewusstsein der Gesellschaft, aber vor allem auch der Eltern zu tun, die eine größtmögliche Förderung ihrer Kinder nicht nur wünschen, sondern diese auch nachdrücklich verlangen. Auch ist die Zahl der Einwohner in Stadt und Land erheblich gewachsen.“

Das öffnet neue Räume und Möglichkeiten für die Lebenshilfe München. Es wird darüber nachgedacht, eine weitere Heilpädagogische und/oder schulvorbereitende Einrichtung zu eröffnen. „Es kann ja auch in die Richtung eines integrativen Kindergartens gehen,“ überlegt Sabine Refle. „Dabei könnte die ganz spezielle Ausrichtung des Elternvereins und seine über 55jährige Erfahrung mit einfließen. Die Lebenshilfe München hat hier die Chance ganz neue Wege zu beschreiten,“ ist sich Sabine Refle sicher.

So ist es übliche Praxis und auch Gesetz, dass Kindergärten in der Regel mit hohen Gruppenstärken (bis zu 25 Kinder) und mit wenig Personal arbeiten müssen. Bei integrativen Kindergärten liegt die Sache etwas anders. Hier liegt der Betreuungsschlüssel bei 4,5 und nicht bei 7,5 (Kinder je Erzieher) wie bei einem Regelkindergarten. „Es zählt aber nicht nur der Personalschlüssel, sondern auch eine qualitative Betreuung,“ weiß Sabine Refle aus eigener Erfahrung.

Fachkräfte müssen ausgebildet werden

Und das ist wiederum ein Punkt, dem sich die engagierte Pädagogin intensiv widmen möchte. „Um auf Dauer gut ausgebildete Fachkräfte zu haben, muss ein Unternehmen in die Fortbildung, aber heute noch viel stärker in die Ausbildung seiner Mitarbeiter investieren. Dieser Punkt aber wird von den Kostenträgern häufig nicht berücksichtigt und es gibt daher keine finanziellen Ressourcen. Dafür wird bei den Verfügungszeiten, wie Zeiten für Elterngespräche, für Dokumentationen, Feste und Vorbereitungen gekürzt. So werden fachlich sehr notwendige Qualitätsinstrumente reduziert.

Das Ergebnis dabei ist klar. Es gibt immer weniger qualifizierte Fachkräfte und die sind vor allem bei Kindern und Jugendlichen wichtig. Verstärkt noch, wenn etwa eine Entwicklungsverzögerung oder einer emotionalen Einschränkung vorliegt. Eine gezielte und fachliche Förderung des Kindes sind entscheidend für dessen Zukunftsperspektiven. Das entscheidet sich mitunter an der Frage, ob es der betreffenden Person später einmal möglich sein wird, ein selbständiges Leben zu führen oder einen Beruf zu ergreifen.

Sabine Refle sieht in dem Bereich Kinder und Jugend bei der Lebenshilfe München auf alle Fälle viel Entwicklungspotential und möchte sich ab dem Herbst verstärkt dieser Aufgabe widmen.

Wir wünschen Ihr viel Erfolg dabei!

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Lebenshilfe München bei den „Kids to life“

Vorschulkinder aus der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) und Heilpädagogischen Tagestätte (HPT) der Lebenshilfe München in Unterhaching haben im Juni mit ihren Betreuern ein Übernachtungswochenende verbracht. Sie wählten dafürsampler_lebenshilfe
das nahe Gelände mit dem klangvollen Namen „Kids to life“. Ein Freizeitpark der Stiftung von Anton Schrobenhauser, die sich für die Entwicklung und Förderung benachteiligter Kinder engagiert.
Die Grundidee dabei ist, den Kindern das zu geben, was sie am Liebsten haben, nämlich Platz, Raum und Möglichkeiten zum Spielen in freier Natur. Jährlich nutzen hier über 2500 bedürftige Kinder aus Heimen im Großraum München und auch aus anderen Ländern sinnvoll ihre Freizeit unter pädagogischer Aufsicht und in familiärer Atmosphäre.

Trotz wechselhaften Wetters verbrachte die kleine Gruppe aus 10 Vorschulkindern mit Betreuern der Lebenshilfe München Kinder und Jugend GmbH, gemeinsam einen spannenden Tag. Nach der Verabschiedung der Eltern ging’s gleich los mit Pizzabacken, um sich für einen langen aufregenden Abend zu stärken. Geholfen hat Viola Kiessling, die Sozialpädagogin der Freizeiteinrichtung.   Weiterlesen

Lebenshilfe München: Eltern unterschätzen die sozialen Medien

September-Kurs der Lebenshilfe München:
Eltern unterschätzen die sozialen Medien

Der Kurs „Mein Platz im Internet“ von der OBA der Lebenshilfe München, war bereits für den Sommer geplant. Untertitel: „Chancen und Risiken sozialer Netzwerke“. Vor allem Mädchen sind gefährdet.

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Das Angebot wendet sich an alle Jugendlichen, egal ob mit oder ohne Behinderung. „Viele Eltern von Jugendlichen mit Behinderung winken aber ab: mein Kind ist doch nicht im Netz unterwegs. Das aber ist ein Irrtum“, ist sich Monika Barbato von der Offenen Behindertenarbeit (OBA) der Lebenshilfe München sicher.    Weiterlesen