Helden bei der Lebenshilfe

Neues aus der aktuellen L.I.E.S.-Ausgabe

„Die meisten Helden sind kleine Helden, leise Helden, unauffällige Helden, man erkennt sie erst bei genauem Hinsehen oder wenn sie einem unerwartet aus der Patsche helfen. Und daran, dass sie zufriedener, ausgeglichener und fröhlicher wirken als andere.“ – dieses Zitat aus dem Buch von Hannes Jaenicke „Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche. Warum wir dringend Helden brauchen.“, beschreibt genau die Menschen, die in dieser Ausgabe vorgestellt werden, Menschen aus dem Umfeld der Lebenshilfe.    Weiterlesen

Mobilität – der lange Weg zur Barrierefreiheit

Aus dem neuen Magazin L.I.E.S

Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele Familien machen sich jetzt auf den Weg. Sie fahren ans Meer, in die Berge, zu den Großeltern oder einfach an einen Badesee in der Nähe. Wer einen Angehörigen mit Behinderung hat, muss solche Touren meistens genau planen. Denn auch wenn das Kind oder der Erwachsene nicht im Rollstuhl sitzt, sind bei solchen Unternehmungen immer wieder Hürden zu bewältigen, die ein starkes Nervenkostüm und Erfindungsgabe erfordern. Barrierefreiheit ist das Zauberwort und man muss leider feststellen, dass unsere Umwelt eben noch lange nicht entsprechend gestaltet ist. Selbst wenn es Aufzüge gibt, funktionieren sie häufig nicht.

Freundliche Unterstützung, wie sie zum Beispiel die Bahn anbietet, steht oft nur auf dem Papier, und selbst wenn alles funktioniert, kann es sein, dass das Kind mit Behinderung so gar nicht reisefreudig ist – wie Friederike Stadler das anschaulich in ihrem Beitrag (S. 31) beschreibt.  Weiterlesen

Die aktuelle L.I.E.S.-Ausgabe ist da!

Das neue Journal der Lebenshilfe München, das L.I.E.S., legt einen Schwerpunkt auf das besondere Verhältnis von Tier und Mensch. Aktuell haben viele Bücher, Geschichten und Filme eine enge Verbindung zum Thema, nicht umsonst, wie viele Erfahrungen von Eltern und Angehörige von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung zeigen. Sie erleben häufig, welche unglaubliche Wirkung ein weiches Fell, eine feuchte Schnauze und ein tiefer Blick auf einen Menschen haben können. Vor allem diejenigen, die sonst nicht in der Lage sind, sich auszudrücken, öffnen sich, werden weich und freundlich. Wie Pferde, Hunde, Katzen oder auch Lamas vorurteilslos auf eine Person zuzugehen, lässt niemanden kalt. Wunderschöne Bilder, aber auch praktische Hinweise auf Therapien sowie wissenschaftliche Ergebnisse ergänzen die Texte.  Weiterlesen

40 Jahre begleitet L.I.E.S. die Lebenshilfe München

– Zum Jubiläum erhält das L.I.E.S.- Journal ein neues Layout

– Autoren und Zeitzeugen berichten zum 40jährigen Bestehen

Aus einem kleinen, einfachen Mitteilungsblättchen im Jahr 1977 – das schon damals den Titel LIES trug – ist längst ein ansehnliches Heft der Lebenshilfe geworden.
Es war damals ein Zeichen des Aufbruchs, „denn es gab für Menschen mit Behinderung kaum Informationen und Kontaktmöglichkeiten“, schreibt Hanni Holthaus, Redakteurin ‚der ersten Stunde‘, die im Jubiläumsheft ausführlich auf die Geschichte des Heftes eingeht, das sich immer mehr zu einem Journal entwickelt hat.

Im Mittelpunkt der Lebenshilfe München stehen damals wie heute Themen, die Eltern und Angehörige von Menschen mit Behinderung bewegen, die ihnen Sorgen, aber auch Freuden bereiten.
Erarbeitet werden die Inhalte jeder Ausgabe auch heute noch von einer ehrenamtlichen Redaktion. Sie besteht aus Müttern von Jugendlichen und erwachsenen Menschen mit Behinderung, die ihre persönlichen Erfahrungen einbringen. Die Beiträge sind authentisch und man spürt das Herzblut dahinter.  Weiterlesen

Die Lebenshilfe hat viele Gesichter

Inhalte und Themen des neuen L.I.E.S. Journals

Das neue Journal der Lebenshilfe München, das L.I.E.S. Heft setzt in der neuen Ausgabe den Schwerpunkt auf Inklusion. Momentaufnahmen Inklusion heißt der neue Titel und zeigt in vielen Statements und Lebensbildern unterschiedliche Aspekte. Inklusion kann tatsächlich funktionieren wie Beispiele zeigen.

Lebensbilder Inklusion

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Etwa ein junger Mann mit Down-Syndrom, der seit Jahren Mitglied im Burschenverein Ottobrunn ist oder für eine Fußballmannschaft aus Hohenbrunn. Für sie ist es völlig selbstverständlich, dass Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung in ihrer Inklusionsmannschaft zusammen spielen. Teilhabe am Straßenverkehr ist ein anderes gutes Beispiel für Inklusion im Stadtviertel. So sehen das zumindest die beiden Polizisten, die bei der Lebenshilfe München die Bewohner schulen. Inklusion ist nicht erst eine Erfindung der letzten Jahre. So ist ein Mitarbeiter mit Behinderung seit 35 Jahren als Gemeindegärtner in der Gemeinde Neubiberg angestellt. Sie alle kommen zu Wort im neuen L.I.E.S. Heft.   Weiterlesen