Die richtigen Strukturen für eine optimale Betreuung schaffen

Vor 40 Jahren erwarb der damals junge Elternverein „Lebenshilfe München“ die ersten Häuser zur Bildung von Wohngruppen. Die jungen aktiven Eltern wollten ihren Kindern ein möglichst selbständiges Leben in einem guten Umfeld mit begleitender Betreuung bieten. Damit war die Lebenshilfe ihrer Zeit weit voraus, und seitdem ist viel passiert. Die Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München sind seit etwa zehn Jahren in eine eigene „Wohnen GmbH“ zusammengefasst und auch deren Strukturen haben sich inzwischen in mehrfacher Hinsicht geändert.

Das Anliegen aber ist das Gleiche geblieben, den Menschen mit geistiger Behinderung ein gutes Zuhause zu geben, sie zu fördern und zu unterstützen, wenngleich früher viel mehr das Beschützen, Bevormunden und Versorgen im Mittelpunkt stand. „Heute fordern wir von unseren Bewohner mehr Selbsttätigkeit, fördern verstärkter sowie gezielter und trauen ihnen damit auch mehr zu“, erklärt Paul Oberhofer, der die drei Wohngruppen der Lebenshilfe „München Stadt West“ leitet. Auch das ist Teil einer neueren, vor etwa fünf Jahren geschaffenen Struktur, mehrere Wohnstätten zusammen zu legen. Jetzt geht die Lebenshilfe München einen nächsten Schritt, indem sie mit der Einführung von ‚Gruppenleitungen‘ wieder mehr Verantwortung in die Einrichtungen selbst zurückgibt.   Weiterlesen

Mitarbeiter von Salesforce helfen der Lebenshilfe

Die Mitarbeiter von Salesforce engagieren sich einmal mehr für die Lebenshilfe München, diesmal bei der Verschönerung zweier Wohneinrichtungen. „Es ist beeindruckend, dass sich die Mitarbeiter des Unternehmens so sehr mit Volunteering Aktionen (Freiwilliges Engagement) einbringen“, freut sich Einrichtungsleiter Paul Oberhofer. Insgesamt spenden die Mitarbeiter des Unternehmens mindesten ein Prozent ihrer gesamten Arbeitszeit für soziale Zwecke.

Die beiden Teams von Salesforce bei der Lebenshilfe München

Die beiden Teams von Salesforce bei der Lebenshilfe München

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35 Jahre Betreutes Wohnen bei der Lebenshilfe München

In der WG Hofbauernstraße leben 13 Menschen
Idyllische Lage und gewachsene Strukturen

Idyllischer könnte ein Grundstück wohl kaum liegen. Direkt am Rand eines Landschaftsschutzgebietes und dennoch mitten in einem Wohngebiet mit einer historisch gewachsenen Infrastruktur: der kleine Fluss Würm, alte Baumalleen, das Schloss Blutenburg, Radwege und eine große Liegewiese vor dem Haus. Und auch wenn man mit dem Rad nur etwa 10 Minuten zur S-Bahn in Pasing braucht, liegt das Anwesen an der Hofbauernstraße im Münchner Stadtteil Obermenzing.

Im großen schattigen Garten der Sommerhitze entkommen

Im großen schattigen Garten der Sommerhitze entkommen

Die Idylle der Landschaft setzt sich im Anwesen der Lebenshilfe München fort. „Das Haus selbst ist wohl in den 30er-Jahren entstanden und muss eine Art Geburtsklinik gewesen sein, denn in den alten Plänen findet sich ein Kreißsaal wieder,“ mutmaßt Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München. Später diente das Gebäude als Wohnhaus mit Arztpraxis und 1978 eröffnete die Lebenshilfe München hier eine betreute Wohngruppe (WG) für 13 Menschen mit vorwiegend geistiger Behinderung.   Weiterlesen