10 Jahre UN-Behinderten-Rechtskonvention in Deutschland

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Termin-Ankündigung: Dienstag, 26. März
L I C H T I N S T A L L A T I O N
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums wird eine Lichtinstallation auf das Rathaus und die Westseite der Frauenkirche projiziert, die Symbole und Begriffe aus der UN-BRK aufgreifen. Die Lichtinstallation wird zwischen 19 Uhr und 22 Uhr gezeigt, anschließend bleiben Rathaus und Frauenkirche farbig bis 0.30 Uhr beleuchtet . Die Inszenierung wird gefördert und realisiert vom Team Veranstaltungstechnik des Kulturreferats.

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„Ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ist immer noch nicht der Normalfall“

Berlin – Am 26. März 2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft. Vieles wurde seitdem auf den Weg gebracht, um Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Doch auch 2019 ist Deutschland noch keine inklusive Gesellschaft.   Weiterlesen

Soziokulturell und familiär

F U N D S T Ü C K E

In loser Folge veröffentlichen wir im Blog Texte, Beiträge und Statements aus der Geschichte der Lebenshilfe München. Sie verdeutlichen, wie intensiv sich die ‚Mütter und Väter‘ des Vereins schon früh mit der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung eingesetzt haben. Dabei entwickelte Grundsätze und Positionen zählen bis heute zum elementaren ‚geistigen Gut‘ der Lebenshilfe.

Folgender Beitrag setzt sich für lebensnahe Bedingungen für Menschen mit Behinderung ein. Er fordert familienähnliche Strukturen in Kleingruppen. Er appelliert für Teilhabe, für ein soziales Eingebundensein.

L.I.E.S.- HEFT , Ausgabe 1/ 1989 – Auszug aus dem Artikel:

„Wohn- und Betreuungsformen, Möglichkeiten und Grenzen für ein autonomes Leben, neue Wohnformen für Behinderte.“

Die richtigen Voraussetzungen schaffen

Ein Leben, das sich an den allgemein üblichen Normen orientieren soll und an den sozio-kulturellen Einrichtungen partizipieren soll, kann sich nur in Wohnformen vollziehen, die eine familienähnliche Gruppenstruktur aufweisen und in die normale Wohngebiete einer Gemeinde integriert sind. Die Gruppe muss geprägt sein von emotionaler Wärme und Akzeptanz.    Weiterlesen

Barbara Stamm: „Den Menschen eine Stimme geben“

Die Lebenshilfe München konnte die Präsidentin des Bayerischen Landtages, Barbara Stamm, für ein Interview gewinnen. Barbara Stamm ist zugleich Vorsitzende des Landesverbandes der Lebenshilfe Bayern und seit vielen Jahren persönliches Mitglied der Lebenshilfe München. Sie ist auch im Kuratorium der Lebenshilfe München vertreten und setzt sich seit Jahrzehnten für die Belange von Menschen mit Behinderung ein. Die Redaktion im Gespräch mit ihr über aktuelle Zeitfragen, Perspektiven und die Arbeit der Lebenshilfe.

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Barbara Stamm
Präsidentin des Bayerischen Landtags

und

Vorsitzende des Lebenshilfe
Landesverbandes Bayern

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Redaktion: Was hat Sie veranlasst, sich über Ihr politisches Amt hinaus so stark für die Lebenshilfe Bayern/für Menschen mit Behinderung zu engagieren?    Weiterlesen

Alt werden mit Behinderung

 – B U C H T I P P –

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Wenn Menschen mit geistiger Behinderung älter werden, entstehen bei den Eltern Unsicherheiten und Ängste – auch mit Blick auf das eigene Alter:

Was ist, wenn meine Tochter nicht mehr arbeiten kann, wenn sie dement oder depressiv wird? Kann mein Sohn weiterhin so wohnen wie bisher? Was passiert, wenn die Betreuung abgegeben werden muss oder Pflege notwendig wird? Und welche letzten Dinge müssen geregelt werden?

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Das Wohl des Kindes …

. . .  wenn eine interdisziplinäre Frühförderung greift

Kind- und Familienbezogene Angebote bei der Lebenshilfe München. Maria-Anna Link, Leiterin der Frühförderstelle III in Feldkirchen, erklärt die Zusammenhänge.

Maria-Anna Link, Leiterin der Frühförderstelle III in Feldkirchen, erklärt die Zusammenhänge.

Das Wohl der Kinder ist das Herzensanliegen aller Eltern. Manchmal aber ist gerade das durch außergewöhnliche Umstände gefährdet, etwa bei Frühgeburten. Ärzte, Eltern, Fachpersonal – alles dreht sich um das Wohl des Kindes. Aber auch bei Kindern die von Behinderung bedroht sind, unter ihr leiden oder Kinder mit sozial-emotionalen Entwicklungsverzögerungen – sie brauchen besondere Hilfe.

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Wenn das Leben gelernt werden muss

Einblicke in die Arbeit der Silvia-Görres-Schule München

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(gsp) In den über 30 Jahren ihres Bestehens hat die Silvia Görres Schule, ein privates Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung in München, viele junge Menschen mit Behinderung  kommen und gehen sehen. „Die Anforderungen an unsere pädagogische Arbeit sind vielschichtiger geworden und damit auch unsere  Aufgabe, den speziellen Bedürfnissen jedes einzelnen Schülers gerecht zu werden,“ erläutert Schulleiterin Irene Prestele.

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Der Circus Blamage erobert die Kinderherzen

Sponsoren: Münchner Stiftungs-Frühling

Gemeinsam stark beim Münchner Stiftungs-Frühling

Der Kinder- und Jugendcirkus Blamage tritt als Projektpartner der Lebenshilfe München im HVB-Forum auf und erobert die Kinderherzen

Der Kinder- und Jugendcirkus Blamage tritt als Projektpartner der Lebenshilfe München im HVB-Forum auf und erobert die Kinderherzen

Im Herzen Münchens, im HVB-Forum, einst Zentrum bayerischer Geldpolitik, präsentieren sich heute exklusive Veranstaltungen und Events. Auch der Münchner Stiftungs-Frühling wählte diesen modern-kunstvollen Rahmen hinter noebarocker Fassade um Stiftungen und Initiativen aus dem Bereich „Bildung und Soziales“ zu präsentieren. Die Lebenshilfe München wertete den eher informellen Charakter der ‚Stiftungsbörse‘ mit Showeinlagen ihres Projektpartners „Circus Blamage“ auf.

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Lebenshilfe München im Stiftungs Frühling

„München geht stiften!“ heißt der lockere Slogan für einen erstmals in Szene gesetzten „Stiftungs-Frühling“ vom 15. bis 22. März. 200 Stiftungen präsentieren sich in dieser Woche mit über 500 Veranstaltungen und Vorträgen. Ein Blick „hinter die Kulissen“ verdeutlicht schnell, welche hohe Bedeutung für das gesellschaftliche Zusammenleben den Stiftungen zukommt. Die Veranstaltungen sind dezentral auf die einzelnen Partner verteilt, auch die Lebenshilfe München gibt einen Einblick in ihre Arbeit.

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Schulische Inklusion

Im August 2011 wurde das Bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetz geändert. Dabei wurde das Elternwahlrecht gestärkt und ein erster Schritt in Richtung schulische Inklusion begangen. Eine kompetente Entscheidung über den passenden Förder- und Bildungsort erfordert eine gute Kenntnis über die unterschiedlichen Schulformen. Für die Eltern ist das oft eine große Herausforderung, besonders wenn für ihr Kind die Einschulung ansteht. Häufig denken Eltern auch über einen Schul(form)wechsel für Ihr Kind nach.

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Kellner fordert Toleranz für Down Syndrom ein

Michael Garcia wird mit Zivilcourage zum Kellner des Jahres

Eine für jeden Kellner alltägliche Situation: Gäste fühlen sich durch Kinder am Nebentisch gestört, suchen ein „ruhiges Plätzchen“. Doch manchmal liegen die Dinge ein wenig anders, wie jüngst in einem Restaurant in Houston.

Eine Familie war mit ihrem Kind zum Essen ausgegangen, der fünfjährige Nachwuchs leidet am Down Syndrom. Der kleine Milo ist dadurch etwas unruhig und prompt beschweren sich andere Gäste, verlangen einen anderen Tisch.

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