Eine frühe Förderung des Kindes

Aktuell berichten die Medien ausführlich über den Streik der Kitas. Erzieherinnen und Erzieher fordern eine Aufwertung ihres Berufsstandes. “Die Veränderungen  in der frühkindlichen Erziehung und Bildung müssen sich in der Ausbildung und der finanziellen Einstufung der Fachkräfte widerspiegeln“, schreiben etwa die Stuttgarter Nachrichten.

Das Führungsteam der Frühförderung der Lebenshilfe München (v.l.): Felicitas Ramb, Sabine Wolf, Geschäftsführer Peter Puhlmann und Anna-Maria Link

Das Führungsteam der Frühförderung der Lebenshilfe München (v.l.): Felicitas Ramb, Sabine Wolf, Geschäftsführer Peter Puhlmann und Maria-Anna Link

Ein Themenkreis, der in den Einrichtungen der Interdisziplinären Frühförderung (FF) der Lebenshilfe München bestens bekannt ist. Seit 40 Jahren widmet sich die FF besonders den schwachen, den benachteiligten Kindern. So schreibt Maria-Anna Link, die seit 26 Jahren als ‚Frühförderin‘ bei der Lebensnhilfe München arbeitet: „Die Klientel der damaligen Frühförderstellen in den siebziger Jahren waren klassisch behinderte Kinder. Kinder mit Chromosomenaberrationen, Kinder mit Geburtsschädigungen, Spia Bifida, Dysmelien, Kinder mit mentalen und/oder sprachlichen und/oder motorischen gravierenden Entwicklungsverzögerungen unklarer Genese. Alle Kinder wurden damals mobil im häuslichen Umfeld versorgt.“   Weiterlesen

Brücken bauen für eine frühe Förderung

Maria-Anna Link koordiniert die Einrichtungen der Frühförderung bei der Lebenshilfe München
– Erfahrungen, Ideen, Perspektiven – 2. Teil –

Im zweiten Teil spricht die Pädagogin über die vielschichtigen Anforderungen an alle Beteiligten. Eben darum ist ein Zusammenwirken, eine interdisziplinäre Kooperation nötig. Die Frühförderung hat hier früh den Weg bereitet, es sind Kernaufgaben. Den ersten Teil finden Sie hier: lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2014/10/22/maria-anna-link

Das Wort in aller Munde: Inklusion

Damit sind wir beim häufig gebrauchten und in unzähligen Auslegungen benutzten Wort INKLUSION. Die Idee wird verschieden interpretiert und auch mit unterschiedlich hohem Engagement in die Praxis umgesetzt. Es führt zu einer teilweisen Überforderung aller Beteiligten. Erfahrung und auch Fachwissen fehlen, um die Kinder und ihre Eltern zufriedenstellend betreuen zu können.

Gerne nehmen die Eltern zusätzliche Frühförderleistungen in Anspruch, um eine möglichst optimale Versorgung ihrer Kinder zu erreichen. Die Schwierigkeiten eines Kindes zu erkennen, Verständnis zu schaffen in Gesprächen mit den Eltern und Erzieherinnen und damit für einen förderlichen Umgang im Alltag zu sorgen – eben eine Inklusion -, ist eine sehr wesentliche Aufgabe der Frühförderung und gilt unabhängig vom Alter und den Schwierigkeiten eines Kindes. Die verschiedenen Fachleute der Frühförderung, die in einer Familie arbeiten, sichern durch dieses gemeinsame Ziel die Teilhabe des Kindes am gesellschaftlichen Leben. Das Übersetzen der Schwierigkeiten des Kindes und das „Bauen notwendiger Brücken“ zu einem gelingenden Förderprozess hin zur Inklusion, gehört deshalb zu den Kernaufgaben der Frühförderung bei der Lebenshilfe München.   Weiterlesen

Maria-Anna Link koordiniert die Einrichtungen der Frühförderung bei der Lebenshilfe München

II. Teil: Brücken bauen für eine frühe Förderung

Erfahrungen, Ideen, Perspektiven – 1. Teil –

Seit 1989 setzt sich Maria-Anna Link für die Frühförderung von behinderten und von Behinderung bedrohten Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern ein, sie leitet die Interdisziplinäre Frühförderstelle der Lebenshilfe München Kinder und Jugend GmbH in Feldkirchen bei München. Seit September 2014 ist sie auch mit der Koordination der vier Frühförderstellen in Sendling, Giesing, Pasing und Feldkirchen innerhalb des Elternvereins betraut. So können Aufgaben, Anliegen und Forderungen besser kommuniziert werden.

Maria-Anna Link spricht über einen Wandel bei der Frühförderung. Ein Wandel bei den Kindern selbst mit einer Zunahme der von Behinderung bedrohten Kinder und Kindern mit Migrationshintergund, die im deutschen System von Erziehung, Kindertageseinrichtungen und Schule nur schwer zurechtkommen.  Weiterlesen

Kinder sammeln für die Frühförderung der Lebenshilfe

63 Kommunionskinder der Pfarrei St. Florian haben in der Messestadt Riem eine Spendenaktion zugunsten der Lebenshilfe München gemacht. Sie sammelten für die Frühförderstelle (FF) in Giesing, in der etwa 230 Kinder im Alter bis 7 Jahren und ihre Eltern betreut werden. Zuvor hatten sie sich intensiv mit der Arbeit der FF auseinandergesetzt. Die Lebenshilfe München hat in Giesing, Pasing, Feldkirchen und Sendling eigene Frühförderstellen, viele Betreuungen werden auch ‚außer Haus‘, direkt bei den Eltern geleistet, aus medizinischen und sozialen Gründen.    Weiterlesen

Frühförderung jetzt auch in Pasing

Die Frühförderung der Lebenshilfe München
hilft Eltern und Kinder jetzt an vier Standorten

Mit der neuen Frühförderstelle in München-Pasing schließt die Lebenshilfe München eine Versorgungs-Lücke für Eltern und ihre betroffenen Kinder, wenn aufgrund von Entwicklungsverzögerungen eine gezielte, interdisziplinäre Förderung nötig ist. Geschäftsführer Dipl. Päd. Univ. und Sozialbetriebswirt Peter Puhlmann freut sich über die neue Einrichtung. „Große und helle Räume, direkt am Bahnhof, sind für Eltern und ihre Kinder ideale Voraussetzungen. Wir haben jetzt in Feldkirchen, Giesing, Sendling und Pasing eigene Einrichtungen der Frühförderung. Mit Diplom-Psychologin Felicitas Ramb zudem eine erfahrene Einrichtungsleiterin mit einem eingespielten Team.“

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Frühe Förderung für Kinder und ihre Eltern

Die Lebenshilfe München betreut in ihrer Frühförderstelle in Sendling-West
250 Familien – Neue Außenstelle in Pasing

Eltern sind die besten Schutzgeister ihrer Familien, und ihre besondere Fürsorge gilt natürlich den Kindern, vor allem den Kleinen. Die Sorge ist groß, wenn eine gesunde Entwicklung des Kindes gestört zu sein scheint. Dann ist guter Rat willkommen. Viele Eltern wenden sich an eine Frühförderstelle, wie sie etwa von der Lebenshilfe München seit 40 Jahren erfolgreich angeboten wird. Auch Kindergärten oder Kinderärzte nehmen bei „Problemfällen“ Kontakt mit der Einrichtung auf.  Weiterlesen

Wenn das Leben besonderen Schutz braucht

Frühförderung III in Feldkirchen

Harl.e.kin und die Lebenshilfe München engagieren sich für Frühgeborene

Kinder brauchen unseren besonderen Schutz und unsere Zuwendung, vor allem in ihren ersten Jahren. Neugeborene sind nochmals verletzbarer und bei Frühgeborenen ist eine Intensivpflege nötig, sie müssen erst in das Leben hineinfinden. Und das hängt, so sind sich viele Ärzte einig, in der ersten Wochen noch an einem dünnen seidenen Faden. Sorge tragen die Eltern, Ärzte und das Fachpersonal. Früh mit eingebunden ist in speziellen Krankenhäusern, wie etwa den Häusern des Städtischen Klinikum München, die spezielle Intensivstation für Frühgeborene unter Einbindung der „Strukturierten Harl.e.kin-Frühchen-Nachsorge“. Ein von der Bayerischen Staatsregierung seit 10 Jahren gefördertes Projekt, das zwischen Klinik, Eltern und Fachkräften hilft, auch zuhause die Eltern und ihre Neugeborenen begleitet.

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Das Wohl des Kindes …

. . .  wenn eine interdisziplinäre Frühförderung greift

Kind- und Familienbezogene Angebote bei der Lebenshilfe München. Maria-Anna Link, Leiterin der Frühförderstelle III in Feldkirchen, erklärt die Zusammenhänge.

Maria-Anna Link, Leiterin der Frühförderstelle III in Feldkirchen, erklärt die Zusammenhänge.

Das Wohl der Kinder ist das Herzensanliegen aller Eltern. Manchmal aber ist gerade das durch außergewöhnliche Umstände gefährdet, etwa bei Frühgeburten. Ärzte, Eltern, Fachpersonal – alles dreht sich um das Wohl des Kindes. Aber auch bei Kindern die von Behinderung bedroht sind, unter ihr leiden oder Kinder mit sozial-emotionalen Entwicklungsverzögerungen – sie brauchen besondere Hilfe.

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