Ein Salut für die Lebenshilfe München

(gsp) Ein Salutschuss der Böllerschützen ist eine Ehrenbezeugung zu besonderen Anlässen etwa ein Salut bei runden Geburtstagen oder bei kirchlichen Festen. Auch wenn die Bundeskanzlerin oder der Ministerpräsident zu Besuch im Festzelt der Gemeinde ist, schießen die Truderinger Böllerschützen ihren Salut. Mit einer Spende von 1000 Euro für die Interdisziplinäre Frühförderung München/ Feldkirchen haben sie jetzt einen Salut für die Lebenshilfe München gegeben.

Claudia Bihlmayer (l.) und Peter Puhlmann bedanken sich bei den ‚Original Truderinger Böllerschützen‘ für die Spende von 1000 Euro. Im Bild Christine Niedermeier vom Vorstand und Monika Fischer (r.) von der Stadtteilhilfe, die Teil des Vereins der Böllerschützen ist. – Foto: Volkmar Korsch

Beim Salut müssen alle im Gleichklang sein

„Ein Salutschuss ist dabei die schwerste Disziplin, denn alle müssen zur gleichen Zeit feuern“, erklärt Christine Niedermeier, die seit 1990, seit Gründung des Vereins, mit dabei ist. Seit 1993 darf sie selbst mit dem Handböller feuern und das ist nicht selbstverständlich. „Frauen blieben nämlich ursprünglich bei den Böllerschützen außen vor. Das haben wir kurzerhand in einer Mitgliederversammlung geändert“, und damit ist ‚die neue Zeit‘ auch bei den Böllerschützen angekommen, zumindest in München-Trudering.

10 Prozent werden gespendet

Ein aktives Vereinsleben mit 257 Mitgliedern weckte den Wunsch, sich auch gemeinnützig zu betätigen. Dazu gründete der Verein vor drei Jahren eine eigene Stadtteilhilfe, der Monika Fischer vorsteht. „Unsere Einnahmen erzielen wir bei Veranstaltungen, wie etwa unser Schlachtschüssel- oder Kesselfleischessen und aus Spenden. 10 Prozent unserer Einnahmen geben wir dann als Spende weiter, wie jetzt der Lebenshilfe München“, erzählt sie.

Das Spenden ist gar nicht so einfach

Dabei ist das Spenden gar nicht so einfach, wie die Böllerschützen erfahren mussten. „Als gemeinnütziger Verein kann man ’nicht einfach so‘ jemanden Bedürftigen Geld zukommen lassen. Die betreffende Person muss dazu anspruchsberechtigt sein und auch beim Bezug von Sozialleistungen ist das ein schwieriges Feld,“ erklärt der Kassier des Vereins, Michael Schmidt. So habe man die letzten Jahre in Senioreneinrichtungen und Kindergärten mit ‚Geschenkpaketen‘ geholfen und freut sich, jetzt auch was für die Lebenshilfe tun zu können.

Was leistet eine Frühförderung eigentlich?

Geschäftsführer Peter Puhlmann und Pädagogin Claudia Bihlmayer geben einen Einblick in die Arbeit der Frühförderung, die interessiert aufgenommen wird. Denn keiner der Schützen war bisher in der Einrichtung und hatte eine konkrete Vorstellung davon, was eine Frühförderung so leistet. Ganz allgemein aber, ist sich Einrichtungsleiterin Maria-Anna Link sicher, „ ist die inzwischen gesetzlich verankerte Aufgabe der Früherkennung und Frühförderung in der Gesellschaft angekommen.“

700 Münchner Familien wird geholfen

Dabei konzentriert sich die Arbeit nicht so sehr auf die Einrichtung, sondern bis zu 80 Prozent der Betreuung finden ‚außer Haus‘ statt, direkt bei den Eltern oder in Kindergärten. Dennoch ist die Frühfördereinrichtung der Lebenshilfe München in Feldkirchen gut besucht und ihre 36 Mitarbeiter stark gefordert. Insgesamt sind in und um München 100 MitarbeiterInnen der Lebenshilfe München für die Frühförderung unterwegs. Sie betreuen 700 Kinder und ihre Familien an vier Standorten, meist aber mobil in den Kindergärten oder direkt bei den Familien zuhause.

Eine Behinderung ist nicht immer gleich sichtbar

Claudia Bihlmayer gibt einen kurzen Einblick in die vielfältige Welt der Frühförderung. „Bei Bedarf betreuen wir von der Geburt an – vor allem bei Frühchen – bis in das Schulalter. Häufig aber merkt man erst mit zeitlicher Verzögerung, dass das Kind vermehrt Hilfe für eine gute Entwicklung braucht. Und die geschieht natürlich interdisziplinär, es wirken Ärzte, Pädagogen, Therapeuten und Psychologen zusammen – gemeinsam für das Wohl des Kindes. Dieser ganzheitliche Blick auf das Leben des Kindes ist es, der die Arbeit der Frühförderung so besonders und unerlässlich macht. Mit ihrer ganzheitlichen Hilfe verbessert Frühförderung nicht nur die gegenwärtige Situation eines Kindes, sie trägt insbesondere auch zu besseren Zukunftsperspektiven bei, zu einem Leben ohne Benachteiligung.“

Die Truderinger Böllerschützen sind gut vernetzt

Den Vorstand der Truderinger Böllerschützen freut es, dass ihre Spende an die Lebenshilfe München so einem direkten und praktischen Nutzen findet. Selbst ist der Verein mit etlichen Veranstaltungen und Kontakten von der Nordsee bis in die Alpen gut vernetzt und steht für gesellschaftliche Teilhabe. Ein Wunsch, der auch die Kinder der Frühförderung auf ihren Lebensweg begleitet. Volkmar Korsch, der ‚Mann für die Presse‘ bei den Original Truderinger Böllerschützen, sorgt mit seinen Berichten und einer kleinen Zeitung für die nötige Öffentlichkeitsarbeit.

Geschenkte Freude ist doppelte Freude

100 bunte Pakete für die Frühförderung der Lebenshilfe

(gsp) Wir kennen ihn alle aus unseren Kindertagen, den Wunschzettel. Und welche Zeit eignet sich besser dafür als Weihnachten, zu der wir alle mit dem größten Geschenk bedacht worden sind. Viele solcher Wunschzettel hat jetzt die Stiftung „Kleine Hilfe“ gesammelt und sie an einem großen Weihnachtsbaum gehängt, auf dem Christkindlmarkt hinter dem Kulturzentrum von Trudering (München).

Die Wunschzettel wurden liebevoll gestaltet, mit kleinem Text und Foto und auch einen Hinweis auf das Kind oder die soziale Einrichtung, die sich über das Geschenk freut. Extra laminiert und mit einer bunten Schleife sind 320 dieser „Wunscherfüller“ in den großen Baum gehängt worden und in zwei Tagen waren alle Zettel weg, die Wunscherfüller unterwegs.   Weiterlesen

Sixt hilft Lebenshilfe: Kinderlachen und Herzensspenden

Manches Engagement, manche Spenden, haben eine ganz eigene, eine besondere Geschichte. Etwa wenn aus der Devise “Tue Gutes und rede darüber“ ein Herzensanliegen wird, so wie es die Lebenshilfe München durch den Autovermieter SIXT erleben durfte. Ganz am Anfang der Geschichte aber steht ein persönliches Schicksal, nämlich ein junges Elternehepaar mit der Sorge um ihre Tochter. Bei der Geburt lautete die Diagnose ‚Down-Syndrom‘. Ungewissheit, Sorge und Ängste trüben den schönsten Moment im Leben, die Geburt ihrer ersten Tochter. Wird sie mit dieser Beeinträchtigung ein glückliches Leben führen können, und was können wir, die Eltern, für sie tun, können wir was tun? Fragen gehen durch den Kopf, sie legen sich auf das Denken, auf das Gemüt, beeinflussen das ganze Leben.

Gemeinsam schaffen wir das!

Schnell aber sind sich die Eltern einig, stellen sich der Herausforderung mit einem ‚wir schaffen das‘. Mit neuem Mut suchen sie Rat und Hilfe und finden ihn bei der Lebenshilfe München. Die Frühförderung leistet von Anfang an Hilfe, schon im Krankenhaus. Sie zeigen den Eltern Möglichkeiten und Perspektiven auf, nehmen Ängste und Verunsicherung, während das Kleinste medizinisch bestens versorgt ist. Maria-Anna Link koordiniert die Frühfördereinrichtungen der Lebenshilfe München und leitet seit 1989 die Frühförderung in Feldkirchen. Sie erklärt: „Es wirken in der interdisziplinären Frühförderung ganz unterschiedliche Fachrichtungen zusammen, von Psychologen, Pädagogen und Therapeuten bis hin zu Fachärzten. Besonders die Eltern sind eng in die Therapie mit eingebunden. Sie müssen die Behandlung und ihre Ziele verstehen und sie auch in einfachen Übungen zuhause vertiefen und fortführen.“  Weiterlesen

Adventskalender bei der Lebenshilfe Frühförderung in Feldkirchen

Auf einen Smalltalk bei der Frühförderung der Lebenshilfe in Feldkirchen im Rahmen der Aktion AdventsKalender.

Auf einen Smalltalk bei der Frühförderung der Lebenshilfe in Feldkirchen im Rahmen der Aktion AdventsKalender.

In den Einrichtungen der Frühförderung der Lebenshilfe München werden aktuell 700 Kinder und ihre Familien betreut. Vor allem Kinder mit Lernschwierigkeiten, sprachlichen Schwierigkeiten, Wahrnehmungsproblemen, Kinder mit Verhaltensbesonderheiten und angeborenen Behinderungen. Sie werden in der Frühförderung von klein auf gefördert. Dafür arbeiten interdisziplinär – von der Erstberatung bis hin zur Förderung und Behandlung des Kindes – ganz unterschiedliche ‚Fachrichtungen‘ zusammen wie Psychologen, Heilpädagogen, medizinisch-therapeutische Mitarbeiter und die Kinderärzte der Kinder.   Weiterlesen

Frühförderstellen in Sendling und Pasing sind stark gefragt

Zentale Lage: links der alte Bahhof Pasing, im Hintergrund das große Einkaufszentrum 'Pasinger Arcaden' und rechts das Ärztehaus Pasing mit der Frühförderstelle der Lebenshilfe München. - Fotos: Gerd Spranger

Zentale Lage: links der alte Bahhof Pasing, im Hintergrund das große Einkaufszentrum ‚Pasinger Arcaden‘ und rechts das Ärztehaus Pasing mit der Frühförderstelle der Lebenshilfe München. – Fotos: Gerd Spranger

Mit der Eröffnung einer Frühförderstelle in Pasing, direkt gegenüber des Pasinger Bahnhofs, hat die Lebenshilfe München einen guten Griff gemacht. Die vor zwei Jahren geschaffene Frühförderstelle kann zusammen mit der interdisziplinären Frühförderstelle Sendling jedes Jahr zweistellige Wachstumszahlen verbuchen. „Das liegt einerseits an der guten Erreichbarkeit, sowie an dem wachsenden Bedarf, der von Kinderärzten, Kindergärten und Eltern gleichermaßen nachgefragt wird,“ erklärt Einrichtungsleiterin Felicitas Ramb. So registriert die Lebenshilfe München an beiden Standorten (Sendling und Pasing) einen wachsenden Bedarf. Insgesamt betreibt der Elternverein in der Stadt und im Landkreis München vier interdisziplinäre Frühförderstellen.   Weiterlesen

Einen guten Start in das Leben schaffen

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Klaus Meyer und Peter Puhlmann im Gespräch beim 40-jährigen Jubiläum der Frühförderung der Lebenshilfe München

Vor wenigen Wochen konnte die Frühförderung bei der Lebenshilfe in München ihr 40jähriges Jubiläum feiern (siehe Bericht). Klaus Meyer, stellv. Vorsitzender des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern, zählt die Frühförderung dabei zu den besten Startbedingungen ins Leben. Das gilt vor allem für Menschen mit Behinderung und solcher, die von einer Behinderung bedroht sind.

„Was 1974 mit dem Aufbau regionaler Frühförderstellen begann, ist heute zu einer umfassenden, bedarfsgerechten und familiennahen Institution gewachsen“, so Klaus Meyer. Sie habe sich als wirksamste Hilfe der Förderung und Prävention für Säuglinge und Kleinkinder mit Entwicklungsauffälligkeiten, Entwicklungsrisiken sowie drohender Behinderung bewährt.   Weiterlesen

MdB Florian Hahn besucht die Frühförderung der Lebenshilfe München in Feldkirchen

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Rainer Hölzgen, Maria-Anna Link, MdB Florian Hahn und Peter Puhlmann in Feldkirchen.

Der vor drei Monaten zum Vorstand der Stiftung Lebenshilfe München gewählte Putzbrunner Bundestagsabgeordnete Florian Hahn besuchte kürzlich die Frühförderung in Feldkirchen. Weitere Einrichtungen der Lebenshilfe München sollen folgen. „Die Lebenshilfe ist zwar für viele ein Begriff, was sich aber wirklich dahinter verbirgt, weiß kaum einer“, erklärt Hahn. Darin sieht der Abgeordnete auch seine Hauptaufgabe, die vielfältige Arbeit der Lebenshilfe sowie das sehr spezialisierte und breit aufgestellte Angebote sichtbar zu machen.  Weiterlesen

Übergänge: wenn das Leben die Weichen neu stellt

Familien-Therapeutin Teresa Schachtl im Interview

Ein früher und spürbarer Einschnitt, eine Zäsur in unserem Leben, ist der Übergang in die Schule. Im Kindergarten bereiten wir heute schon früh darauf vor. Auch die Lebenshilfe München begleitet Kinder bereits in der Frühförderung und hilft ihnen und ihren Eltern den Sprung in die Schule zu schaffen. Die gestellten Aufgaben dabei sind für alle Beteiligten groß, denn es sind Kinder mit einem besonderen Förderbedarf. Die systemische Familientherapeutin (DGSF), Teresa Schachtl, hat bei einer Tagung des Landesverbands der Lebenshilfe in Bayern für Schul- und Tagesstättenleiter den Eröffnungsvortrag zum Thema „Übergänge“ gehalten. Wir haben einige ihrer Anregungen aufgegriffen und sie um ein Interview gebeten.

Schachtl_TeresaRedaktion: Sie haben mit Michelangelos „Madonna della scala“, der Oper „Die Zauberflöte“ von Mozart und einem Zitat aus dem Zettelkasten von Michael Ende drei Bezüge hergestellt, die uns eigentlich in fremde Welten, in andere Perspektiven führen. Sie öffnen zugleich, fragen nach und stellen in Frage. Ist das für uns heute ein richtiger Ansatz?  Weiterlesen

40 Jahre Frühförderung der Lebenshilfe München

Eine frühe Therapie hilft für das ganze Leben

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Aleksandar Dordevic, Johanna Rumschöttel, Martin Fiegel, Dr. Renate Berger, Klaus Meyer, Peter Puhlmann

(gsp) Nah am Menschen und mitten im Brennpunkt steht die Frühförderung der Lebenshilfe München seit 40 Jahren. Im Brennpunkt, wenn das Kind bereits im siebten oder sechsten Schwangerschaftsmonat zur Welt kommt. Man spricht von einem „Frühchen“, doch hinter dem netten Wort verbergen sich Grenzsituationen, wo es häufig um Leben oder Tod, um Gesundheit oder Behinderung geht. Hier ist sofortige Hilfe nötig und neben einer erstklassigen medizinischen Versorgung auch die Begleitung von Kind und Eltern durch die Frühförderung, etwa durch die Lebenshilfe München. Im Brennpunkt und nah am Menschen aber auch, weil die Frühförderung der Lebenshilfe München direkt ‚ins Haus kommt‘, im häuslichen Umfeld Hilfe leistet.   Weiterlesen

Das Journal L.I.E.S. zeigt Aspekte der Frühförderung

Die aktuelle L.I.E.S.-Heft: Lebenshilfe in Eigener Sache

Früh übt sich – so der Titel des L.I.E.S.- Heftes, in der es um Frühförderung geht. Interessant sind hier vor allem die Veränderungen, die das seit 1974 gesetzlich verankerte System im Laufe der Zeit erfahren hat.

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Während es früher allein um heilpädagogische Maßnahmen für Kinder ging, die eine Behinderung hatten oder die von Behinderung bedroht waren, ist daraus inzwischen eine interdisziplinär besetzte Stelle geworden, die sich zunehmend auch mit sozialpädagogischen Fragen rund um die Familien befasst. Ein besonderer Aspekt innerhalb des Frühförderangebots ist die Sprachentwicklung bzw. -anbahnung bei Kindern. Wir stellen deshalb hier die Sprachtherapie-Methode nach PD Dr. Zvi Penner vor, sowie den persönlichen Erfahrungsbericht einer Mutter, die Gebärden unterstützte Kommunikation (GuK) für ihre Tochter als ideale Sprachanbahnung erlebt hat. Für Eltern jüngerer Kinder mit Behinderung zeigt der unser LIES-Text „Therapieplatz Küche“ wie sich Förderung in den Alltag einbeziehen lässt.   Weiterlesen

Eine frühe Förderung des Kindes

Aktuell berichten die Medien ausführlich über den Streik der Kitas. Erzieherinnen und Erzieher fordern eine Aufwertung ihres Berufsstandes. “Die Veränderungen  in der frühkindlichen Erziehung und Bildung müssen sich in der Ausbildung und der finanziellen Einstufung der Fachkräfte widerspiegeln“, schreiben etwa die Stuttgarter Nachrichten.

Das Führungsteam der Frühförderung der Lebenshilfe München (v.l.): Felicitas Ramb, Sabine Wolf, Geschäftsführer Peter Puhlmann und Anna-Maria Link

Das Führungsteam der Frühförderung der Lebenshilfe München (v.l.): Felicitas Ramb, Sabine Wolf, Geschäftsführer Peter Puhlmann und Maria-Anna Link

Ein Themenkreis, der in den Einrichtungen der Interdisziplinären Frühförderung (FF) der Lebenshilfe München bestens bekannt ist. Seit 40 Jahren widmet sich die FF besonders den schwachen, den benachteiligten Kindern. So schreibt Maria-Anna Link, die seit 26 Jahren als ‚Frühförderin‘ bei der Lebensnhilfe München arbeitet: „Die Klientel der damaligen Frühförderstellen in den siebziger Jahren waren klassisch behinderte Kinder. Kinder mit Chromosomenaberrationen, Kinder mit Geburtsschädigungen, Spia Bifida, Dysmelien, Kinder mit mentalen und/oder sprachlichen und/oder motorischen gravierenden Entwicklungsverzögerungen unklarer Genese. Alle Kinder wurden damals mobil im häuslichen Umfeld versorgt.“   Weiterlesen

Brücken bauen für eine frühe Förderung

Maria-Anna Link koordiniert die Einrichtungen der Frühförderung bei der Lebenshilfe München
– Erfahrungen, Ideen, Perspektiven – 2. Teil –

Im zweiten Teil spricht die Pädagogin über die vielschichtigen Anforderungen an alle Beteiligten. Eben darum ist ein Zusammenwirken, eine interdisziplinäre Kooperation nötig. Die Frühförderung hat hier früh den Weg bereitet, es sind Kernaufgaben. Den ersten Teil finden Sie hier: lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2014/10/22/maria-anna-link

Das Wort in aller Munde: Inklusion

Damit sind wir beim häufig gebrauchten und in unzähligen Auslegungen benutzten Wort INKLUSION. Die Idee wird verschieden interpretiert und auch mit unterschiedlich hohem Engagement in die Praxis umgesetzt. Es führt zu einer teilweisen Überforderung aller Beteiligten. Erfahrung und auch Fachwissen fehlen, um die Kinder und ihre Eltern zufriedenstellend betreuen zu können.

Gerne nehmen die Eltern zusätzliche Frühförderleistungen in Anspruch, um eine möglichst optimale Versorgung ihrer Kinder zu erreichen. Die Schwierigkeiten eines Kindes zu erkennen, Verständnis zu schaffen in Gesprächen mit den Eltern und Erzieherinnen und damit für einen förderlichen Umgang im Alltag zu sorgen – eben eine Inklusion -, ist eine sehr wesentliche Aufgabe der Frühförderung und gilt unabhängig vom Alter und den Schwierigkeiten eines Kindes. Die verschiedenen Fachleute der Frühförderung, die in einer Familie arbeiten, sichern durch dieses gemeinsame Ziel die Teilhabe des Kindes am gesellschaftlichen Leben. Das Übersetzen der Schwierigkeiten des Kindes und das „Bauen notwendiger Brücken“ zu einem gelingenden Förderprozess hin zur Inklusion, gehört deshalb zu den Kernaufgaben der Frühförderung bei der Lebenshilfe München.   Weiterlesen

Maria-Anna Link koordiniert die Einrichtungen der Frühförderung bei der Lebenshilfe München

II. Teil: Brücken bauen für eine frühe Förderung

Erfahrungen, Ideen, Perspektiven – 1. Teil –

Seit 1989 setzt sich Maria-Anna Link für die Frühförderung von behinderten und von Behinderung bedrohten Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern ein, sie leitet die Interdisziplinäre Frühförderstelle der Lebenshilfe München Kinder und Jugend GmbH in Feldkirchen bei München. Seit September 2014 ist sie auch mit der Koordination der vier Frühförderstellen in Sendling, Giesing, Pasing und Feldkirchen innerhalb des Elternvereins betraut. So können Aufgaben, Anliegen und Forderungen besser kommuniziert werden.

Maria-Anna Link spricht über einen Wandel bei der Frühförderung. Ein Wandel bei den Kindern selbst mit einer Zunahme der von Behinderung bedrohten Kinder und Kindern mit Migrationshintergund, die im deutschen System von Erziehung, Kindertageseinrichtungen und Schule nur schwer zurechtkommen.  Weiterlesen

Kinder sammeln für die Frühförderung der Lebenshilfe

63 Kommunionskinder der Pfarrei St. Florian haben in der Messestadt Riem eine Spendenaktion zugunsten der Lebenshilfe München gemacht. Sie sammelten für die Frühförderstelle (FF) in Giesing, in der etwa 230 Kinder im Alter bis 7 Jahren und ihre Eltern betreut werden. Zuvor hatten sie sich intensiv mit der Arbeit der FF auseinandergesetzt. Die Lebenshilfe München hat in Giesing, Pasing, Feldkirchen und Sendling eigene Frühförderstellen, viele Betreuungen werden auch ‚außer Haus‘, direkt bei den Eltern geleistet, aus medizinischen und sozialen Gründen.    Weiterlesen