Florian der Thailandflieger

Unter seinen Freunden trägt er den Spitznamen ‚Der Thailandflieger‘.
Für sie ist eine so weite Flug- und Urlaubsreise etwas ganz Besonderes.
Florian und viele seiner Freunde nämlich sind Menschen mit geistiger Behinderung.
Sie brauchen Unterstützung durch einen Angehörigen oder einen Reisebegleiter.
Bei Florian ist es sein Vater, der ihn seit vielen Jahren mit nach Thailand nimmt.

Dieses Jahr waren sie mit der Eisenbahn, einer kleinen ‚Tschuk-Tschuk‘, unterwegs. Die Züge in Thailand werden von alten Dieselloks gezogen und fahren in einem eher gemächlichen Tempo. Für Florian eine ideale Reiseform, denn er liebt die Eisenbahn. Sein selbst gedrehter Videofilm hat so auch weniger die Landschaft, als den Zug selbst, das Rattern auf den Schienen und sonstige typische Zuggeräusche zum Inhalt. Und Insider schwören; „hier bekommt ihr das wirkliche Thailand geboten.“ Unterwegs steigen ‚fliegende Händler‘ zu und man bekommt allerlei Waren angeboten und gutes Essen.   Weiterlesen

Eltern begleiten ein Leben lang

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Der gemeinsame Urlaub mit den Eltern ist für Florian die schönste Zeit im Jahr.

Florian ist Single und 40 Jahre alt. Ein Alter, in dem längst ‚alles geschafft‘ ist, beruflich wie privat. Doch Florian hat Down-Syndrom, bei ihm ist es anders, bei ihm und seinen Eltern. Dabei hat Florian Glück, denn seine Eltern und seine Schwester Julia mit Familie sind für ihn da. Bis vor zwei Jahren wohnte er auch noch zuhause und hat zudem eine feste Arbeit in der Lebenshilfe-Werkstatt in Putzbrunn.

„Das war für uns alle ein echter Glücksfall, als wir 1993 für ihn einen Werkstattplatz bekamen“, erinnert sich seine Mutter Ilse. Florian ist damit schon über 20 Jahre berufstätig, trägt seinen Teil an der Gesellschaft mit. Weiterlesen