Schülertag der Lebenshilfe München Wohnen GmbH

Die Ausbildung von Fachkräften im eigenen Betrieb ist in der heutigen Personalmarktsituation der mit Abstand wirksamste Hebel im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Das ist für René Pfeifer, den Bereichsleiter der Lebenshilfe Wohnen GmbH, seit jeher klar. So konnten in den letzten beiden Jahren die Ausbildungsplätze von einem im Jahr 2016 auf acht in 2019 erhöht werden. Dazu kommen derzeit noch drei duale StudentInnen.

Lisa Hasenberger (Leitung Wohntraining; Bild ganz rechts) und Florian Mauch (Leitung Wohnen Stadt Süd; Bild ganz links), die Verantwortlichen bei der Gestaltung dieses Tages waren sehr erfreut über die engagierte und aktive Teilnahme der Schüler und freuen sich auf den nächsten Schülertag im März 2020. Das Feedback der SchülerInnen war ebenfalls durchwegs positiv. Die Möglichkeit der Reflexion und der Austausch über die Anforderungen in Schule und Ausbildungsbetrieb halten sie einhellig für sehr gewinnbringend.

Lisa Hasenberger (Leitung Wohntraining; Bild ganz rechts) und Florian Mauch (Leitung Wohnen Stadt Süd; Bild ganz links), die Verantwortlichen bei der Gestaltung dieses Tages waren sehr erfreut über die engagierte und aktive Teilnahme der Schüler und freuen sich auf den nächsten Schülertag im März 2020. Das Feedback der SchülerInnen war ebenfalls durchwegs positiv. Die Möglichkeit der Reflexion und der Austausch über die Anforderungen in Schule und Ausbildungsbetrieb halten sie einhellig für sehr gewinnbringend.

Modernste heilpädagogischen Konzepte

Doch nicht nur um dem Fachkräftemangel etwas entgegenzusetzen ist dies dringend notwendig. In der pädagogischen Arbeit entwickeln sich viele Dinge weiter. Durch den Einsatz frisch qualifizierter Fachkräfte soll der Wissenstransfer in den Einrichtungen gewährleistet, und so die modernsten heilpädagogischen Konzepte und Modelle in der Praxis gelebt werden.

Eigen-Verantwortung fördern

Früher dominierte das Credo, Menschen mit einer geistigen Behinderung nach Auszug aus dem Elternhaus eine möglichst familienähnliche Wohnstruktur anzubieten. Diese sollte möglichst lange stabil und ohne Veränderung erhalten werden. Heute hingegen liegt der Fokus darauf, BewohnerInnen im Sinne des Empowerment-Gedankens – also der vermehrten Übertragung von Verantwortung – hin zu einer maximalen Selbstständigkeit zu fördern. Das heißt, es wird für jede KlientIn individuell betrachtet, ob die Ressourcen – gegebenenfalls nach intensiven Trainingsmaßnahmen – ein weniger eng betreutes Setting zulassen.

Personen-Zentrierung im Mittelpunkt

Ziel ist es, das größtmögliche Maß an Selbstständigkeit zu erreichen. Dass diese Entwicklung in der modernen Heilerziehungspflege-Ausbildung im Zentrum steht, ist schon an den fünf Leitbegriffen der Personen-Zentrierung abzulesen. Spontan, wie aus der Pistole geschossen, benannten es die SchülerInnen am Schülertag der Lebenshilfe München Wohnen GmbH am 02.12.2019. Es sind: Personenzentrierung, Autonomie & Selbstbestimmung, Inklusion & Integration, Begegnung & Beziehung gestalten und Normalisierung. Zusammen bilden sie den Grundstein für eine zeitgemäße Begleitung in der Hilfe für Menschen mit geistiger Behinderung.

Nutzen Sie gerne die Kommentar-Funktion unter diesem Artikel, wenn Sie mehr über diese Begriffe erfahren wollen oder Sie interessiert sind, wie die Lebenshilfe München Wohnen GmbH im Hinblick auf diese Schwerpunkten ihre KlientInnen fördert.

Florian Mauch

 

Lebenshilfe beim Bowling mit Riverbed Technology

In dieser Jahreszeit kommt die Lebenshilfe München Wohnen GmbH immer häufiger in das Vergnügen, dass sich Unternehmen aus der freien Wirtschaft für die KlientInnen Zeit nehmen, um im Zuge von Social Volunteering-Aktionen einen Mehrwert zu schaffen. Am 11. November hatten KlientInnen und MitarbeiterInnen der Wohngruppen St.-Quirin-Straße großen Spaß beim Bowlen, gemeinsam mit dem Unternehmen Riverbed Technology.

Mit Namensschildern ausgestattet gingen in gemischten Teams KlientInnen, MitarbeiterInnen der Lebenshilfe München Wohnen GmbH und der Firma Riverbed Technology in den Wettkampf, wer mehr Pins zum Fliegen bringt. Die Namensschilder sind für alle Beteiligten wichtig, da es bei so einem sportlichen Event heiß her geht und man die Unterstützung von der Tribüne bei jedem Wurf gebrauchen kann.

Viel Spaß und nicht ganz wichtige Ergebnisse

Schon beim ersten Kennenlernen, also bevor es richtig losging, wurde die Frage der Anrede geklärt. Die Beteiligten waren sich alle sehr schnell einig: „Du“ wäre die richtige Form für diese Veranstaltung. Und so kamen alle Vornamen der Beteiligten auf Namensschilder und die Spiele konnten beginnen. Am Ende waren aber natürlich doch die Ergebnisse unwichtig.

Was bei allen Bowlern hängen blieb war große Freude und schöne Erinnerung an einen Tag voller Action, der mit einem gemeinsamen Essen auf Rechnung der ehrenamtlich Engagierten endete. Die MitarbeiterInnen von Riverbed zeigten sich begeistert, über die gewonnenen Erfahrungen und haben sich schon für das nächste Jahr angekündigt. „Die Freude in den Augen der Bewohner zu sehen, hat mir mehr Freude gemacht als so manches (berufliches) Projekt zu gewinnen“, war sich ein Mitarbeiter von Riverbed sicher.

Die Nähe und Herzlichkeit im Umgang miteinander berührt. Auch wurden an Frau Schladeck, der Verantwortlichen für diesen Social Day von Riverbed, schon Wünsche herangetragen, sich mehrmals im Jahr und unabhängig von der konzernweiten Aktionswoche „riverbed-reach out week“ des Global Players bei der Lebenshilfe München Wohnen GmbH mit ähnlichen Aktionen ehrenamtlich zu engagieren.

Menschen mit einer Behinderung kennen lernen

„Über diesen Wunsch freuen wir uns natürlich sehr und planen gerne mit Riverbed auch in der Zukunft wieder gemeinsame Tage.“ Für Florian Mauch, dem Einrichtungsleiter der Wohngruppen St.-Quirin-Straße sind solche Zusammenkünfte eine Triple-Win-Situation. „Die BewohnerInnen haben eine weitere Möglichkeit Menschen außerhalb ihrer gewohnten Netzwerke kennen zu lernen und nehmen einen sichtbareren Platz in der Wahrnehmung von MitbürgerInnen ein, die ansonsten wenige bis keine Berührungspunkte mit Menschen mit einer Behinderung haben.“ „Wir als Lebenshilfe München“, so Mauch weiter „haben die Möglichkeit, eine Beziehung zu einem Unternehmen der freien Wirtschaft aufzubauen und können eventuell im Lauf der Zeit, den ein oder anderen Menschen gewinnen, der sich mit ehrenamtlichem Engagement möglicherweise auch unabhängig vom Arbeitgeber bei uns einbringen will.“ Den Feedbacks der TeilnehmerInnen der ehrenamtlichen Unterstützer nach, konnten sie auch besondere Gewinne mit nach Hause nehmen. Hier einige Stimmen:

„Die Herzlichkeit hat mich sehr berührt!“
„Danke für diese tolle Erfahrung!“

„Obwohl draußen ein kalter Wintertag war, hat die Wärme, die ich durch die sofortige Akzeptanz und herzliche Begrüßung durch die Gruppe bekam, meinen Tag gemacht. Ich habe auch gelernt, dass es keine Rolle spielt, ob die Bowlingkugel langsam oder schnell rollt, ob man einen „strike“ bekommt oder nicht, denn es stimmt, teilzunehmen und sein Bestes zu geben, ist alles!“

„Es hat mir Spaß gemacht die Menschen kennenzulernen und mit Ihnen Ihre Erfolge beim Bowling zu feiern. Wir haben viel gemeinsam gelacht und dadurch war es für mich ein sehr schöner Tag. Meinen Dank auch an die Betreuer für Ihre Unterstützung.“

Wenn auch Sie Interesse an einem ehrenamtlichen Engagement in einer der Wohngruppen der Lebenshilfe München haben, können Sie sich gerne jederzeit z.B. bei René Pfeifer, Bereichsleiter ‚Wohnen‘ bei der Lebenshilfe München (rene.pfeifer@lebenshilfe-muenchen.de), melden. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig.

Florian Mauch

Noch ein Link:

https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6602219745011879937/?trk=join-al

 

Austausch mit der Städtischen Fachakademie für Sozialpädagogik

Florian Mauch von der Lebenshilfe München im Gespräch mit Fachkräften der Akademie für Sozialpädagogik.

Am Montag hatten die Wohngruppen der St.-Quirin-Straße bei der Lebenshilfe München angehende ErzieherInnen, die gerade die Ausbildung an der Städtischen Fachakademie für Sozialpädagogik leisten, und ihrer Dozentin Eva Hermann-Kloss zu Besuch. Es war ein angeregter Austausch, ein ‚meet and greet‘ im besten Sinne. Zunächst wurde die Arbeit der Lebenshilfe München von Einrichtungsleiter Florian Mauch (Wohnen Stadt Süd), Daniela Holzmann (Leitung Ambulant Betreutes Wohnen) und Gruppenleiterin Antje Hiltscher (Wohngruppe 1 St.-Quirin-Straße) kurz vorgestellt, um den jungen Menschen einen Überblick über die unterschiedlichen Facetten der Hilfe für Menschen mit geistiger Behinderung zu gewähren. Die vielen interessierten und wohl durchdachten Fragen der jungen Menschen waren zum einen ein beeindruckender Beweis ihrer Reife und zum anderen eine Antwort auf die Frage, warum ErzieherInnen in der Betreuung von Menschen mit geistigen Behinderungen als Fachkräfte beschäftigt werden.  Weiterlesen

Lebenshilfe gründet eine ambulant betreute inklusive Wohngemeinschaft

(gsp) Einmal mehr zeigt die Lebenshilfe München, dass sie sich den Anforderungen der Zeit stellt, innovative Wege geht und dabei die positive Entwicklung von Menschen mit geistiger Behinderung im Blick hat. Der intensive Ausbau des ambulant betreuten Wohnens der Lebenshilfe München Wohnen GmbH war die letzten Jahre ebenso erfolgreich, wie die vor zwei Jahren gegründete Wohngemeinschaft an der Landsberger Straße. Jetzt wagt sie sich an ein neues Projekt heran, und ist in München damit erst der zweite Träger. Gemeinsam mit vier Studenten sollen jetzt sechs Menschen mit geistiger Behinderung eine Wohngemeinschaft gründen.

Wohnen auf drei Ebenen und ein großer Garten in ruhiger Lage sind beste Voraussetzungen für die neue Wohngemeinschaft der Lebenshilfe München. Fotos: Gerd Spranger



René Pfeifer, Bereichsleiter der Lebenshilfe München Wohnen GmbH , stellte jetzt gemeinsam mit Daniela Holzmann (Ambulanter Dienst) und Florian Mauch (Einrichtungsleiter) das Projekt in der Wohneinrichtung Hermann-von-Sicherer-Straße vor. Eingeladen dazu waren erste studentische Interessenten mit denen man sich im großen Garten der Einrichtung zusammensetzte. Aktuell wird die Einrichtung renoviert, soll aber bis zum 1. Oktober bezugsfertig sein.

Studenten unterstützten die Betreuung

Studenten wohnen mit den Menschen mit geistiger Behinderung zusammen und unterstützen die Betreuung. „Unsere Bewohner mit Handicap sind zwischen 19 und 35 Jahre alt, und sollen in der WG so normal wie möglich wohnen und leben“, erklärt Pfeifer den vier jungen Studenten die Situation. „Bezahlen brauchen Sie für das Wohnen nichts, übernehmen dafür aber ‚zwei Dienste‘ unter der Woche und sind einmal im Monat am Wochenende anwesend.“  Weiterlesen

Lebenshilfe-Wohneinrichtung in Unterschleißheim ist komplett

Lebenshilfe geht neue Wege

(gsp) Seit Januar 2018 nutzt die Lebenshilfe München eine Wohngruppe des Seniorenzentrum Haus am Valentinspark in Unterschleißheim als äußerst komfortables Ausweichquartier für den anstehenden Neubau im Willinger Weg. Der Paritätische Bayern als Betreibers des Hauses und die Lebenshilfe konnten sich hierbei in einer Win-WIn Situation einig werden. Notwendig wurde der Umzug für die Lebenshilfe München und somit auch für die Bewohner wegen der notwendigen Anpassung des Lebensraums der Klienten im Sinne der bayrischen Ausführungsverordnung des Pflege und Wohnqualitätsgesetzes (AV PfleWoQG). Die in die Jahre gekommenen Wohneinrichtungen in Häusern aus der Gründerzeit entsprechen nicht mehr den verlangten Standards und werden von Grund auf renoviert oder sogar neu gebaut.

Gemütliches Miteinander auf der sonnigen Terrase. Links im Bild Einrichtungsleiter Florian Mauch, Betreuerin Jehona Paljoj und der Betreuer Benjamin Klose (rechts). Text & Foto: gsp

Eigenes Bad mit Dusche und Toilette

Die Bewohner freuen sich durchwegs über die neuen hellen Zimmer und das eigene Bad mit Dusche und Toilette möchten sie heute nicht mehr missen. Ein Komfort, den die alten Wohneinrichtungen nicht bieten konnten. Den zehn Bewohnern aus dem ‚Willinger Weg‘, folgten jetzt weitere fünf Bewohner aus der ‚Hermann-von-Sicherer Straße‘. Mit 15 Bewohnern ist die Wohneinrichtung der Lebenshilfe München im Seniorenzentrum damit voll belegt. Die Redaktion hat sich mit Einrichtungsleiter Florian Mauch unterhalten.  Weiterlesen

Lebenshilfe München profiliert sich als modernes Sozialunternehmen

Projekt „Unternehmensweite Softwarelösung“

Denkt man an den Auftrag der Lebenshilfe München, die Betreuung und Beratung von Menschen mit Behinderung, deren Angehörigen und gesetzlichen Vertretern, erwartet man kaum, dass auch hier die Notwendigkeit der Digitalisierung erforderlich geworden ist. Externe Anspruchsgruppen (z.B. Kostenträger, Heimaufsichten, Dachverbände, etc.) verändern ihre Anforderungen und die Lebenshilfe München muss sich diesen Veränderungen schnell und professionell anpassen.

Die ersten Lebenshilfe-Vereine in Deutschland haben sich vor über 55 Jahren gegründet und ihre Strukturen bis zum Jahr 1990 weitgehend ausgebaut und gefestigt. In München etwa hat man vor rund 10 Jahren begonnen zwei große Bereiche (Wohnen sowie Kinder & Jugend) in eigene gemeinnützige GmbHs zu wandeln, damit sich der Elternverein besser auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann. Aber nicht nur das, sondern die Arbeit und Struktur mit rund 400 hauptamtlichen und nochmals so vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern – für weit über 1000 betreute Menschen mit geistiger Behinderung – verlangt Organisation, Struktur, Professionalität und die oben angesprochene Agilität.   Weiterlesen

Lebenshilfe München beugt mit Schulungen vor

Seminar: ‚Deeskalation in der Praxis‘ mit René Pfeifer

Wenn Situationen außer Kontrolle geraten, sie eskalieren, dann ist es für eine konstruktive Annäherung zu spät. Es ist darum wichtig, rechtzeitig für eine Deeskalation zu sorgen und die richtige Atmosphäre dafür zu schaffen. Das gilt vor allem in betreuten Einrichtungen, dort wo viele Menschen zusammenleben oder arbeiten, wie bei der Lebenshilfe München mit elf Wohneinrichtungen in Stadt und Landkreis München für Menschen mit geistiger Behinderung.

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Seminarleiter René Pfeifer (l.), Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Puhlmann und Florian Mauch (r.), Pflegedienstleiter und Qualitätsbeauftragter für den Bereich Wohnen.

Geschäftsführer Peter Puhlmann setzt auf Fortbildung und Vorbeugung und hat für alle Mitarbeiter der Lebenshilfe Wohnen GmbH eine dreitägige Fortbildung zum Thema Deeskalation angesetzt. Eine Problematik, mit dem die Betreuer täglich zu tun haben, soweit es um ein herausforderndes Verhalten geht. Das ist oft im Persönlichkeitsbild eines Menschen mit geistiger Behinderung begründet. Seminarleiter René Pfeifer fordert darum das Recht auf geschultes Personal ein, vor allem bei Menschen mit geistiger Behinderung. „Nur wer die besonderen Merkmale und typischen Verhaltensweisen kennt und richtig einzuordnen vermag, der kann dem auch gerecht werden.“   Weiterlesen