Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung und bei Menschen mit Down-Syndrom

Siehe die Vorab-Meldung zum Themenabend

Themenabend der Lebenshilfe München war ausgebucht

Menschen mit geistiger Behinderung sehen sich Zeit ihres Lebens vielfältigen Herausforderungen gegenüber. Dank zahlreicher Erfolge der vergangenen Jahrzehnte in verschiedenen Bereichen, führen sie oft ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben. Umso dramatischer ist, dass eben diese Menschen einem hohen Risiko ausgesetzt sind im fortgeschrittenen Alter, an einer Demenz zu erkranken. Dies gilt insbesondere für Menschen mit einem Down-Syndrom. Durch die Lokalisation eines der wichtigsten Alzheimer-Gene auf Chromosom 21 haben Menschen mit einem Down-Syndrom ein extrem hohes Risiko, früh von einer Alzheimer-Erkrankung betroffen zu sein.   Weiterlesen

Der lange Weg zum Erfolg in der Behindertenarbeit

 Gerlinde Engelmann:
„Menschen müssen sich für ihr Recht einsetzen“

(gsp) Immer wieder hört man von den schwierigen Zeiten in den 60er- und 70-Jahren, als sich in Deutschland der Umgang mit Menschen mit Behinderung gründlich veränderte. Das Denken war damals noch geprägt von der jüngeren deutschen Geschichte und „Behinderte“ wurden häufig in Psychatrien verwahrt, wurden als „Bildungsunfähig“ angesehen.

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Die Lebenshilfe verbindet Generationen. Gerlinde Engelmann ist seit 1972 in verantwortlicher Position für den Elternverein tätig, Peter Puhlmann seit 2012 als Geschäftsführer.

Eine schreckliche Zeit der Diskriminierung, dem sich einzelne Menschen mutig entgegenstellten, auch die Lebenshilfe München (1960 in München gegründet). Eine jener Pioniere der Lebenshilfe ist Gerlinde Engelmann. Die heute 78jährige Mutter von drei Kindern gründete 1972 mit zwei KollegInnen die Elternberatung der Lebenshilfe München und war bis 2001 im Vorstand des Elternvereins, dem sie heute noch als Ehrenvorstand angehört.

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Alleine und selbstbestimmt wohnen trotz Behinderung

-   E L T E R N B E R A T U N G   -

Termin/ Vortrag: 10. Oktober, 18.30 Uhr 

Die Lebenshilfe München informiert über
geeignete Wohnformen kugesp

Der Traum vom Glück in den eigenen vier Wänden bleibt für Menschen mit Behinderung oft ein Wunschtraum. Sie sind auf Hilfe, auf Unterstützung angewiesen. Darum bietet die Lebenshilfe München seit 2007 neben dem Betreuten Wohnen in kleinen Wohngruppen ein „Ambulant Unterstütztes Wohnen“ an. Hier führen Menschen mit Behinderung außerhalb von Familie und vollstationärer Unterbringung ein selbständiges Leben. Geholfen wird bei Bedarf, meistens nur wenige Stunden in der Woche.    Weiterlesen