Lebenshilfe München hilft bei Down-Syndrom

Am 21. März ist der Welt-Down-Syndrom-Tag 2017

Heute am Welt-Down-Syndrom-Tag, gilt das öffentliche Interesse Menschen, die nur selten in der Öffentlichkeit stehen. Integration scheint durch sehr frühe Hilfe und Förderung, praktisch schon von Geburt an, gelungen zu sein. Inklusion als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft vielleicht noch nicht ganz. Es ist wie mit allen Menschen, die nicht ganz so leistungsstark, nicht ganz so angepasst, nicht ganz so wirtschaftlich erfolgreich sein können. Beim Down-Syndrom ist es das dreifache Vorhandensein des 21. Chromosoms, das Menschen ‚anders macht‘, auch bekannt als Trisomie 21.

Auch im L.I.E.S. – Heft der Lebenshilfe München gibt es immer wieder redaktionelle Hilfen für Menschen mit Down-Syndrom.

In ihrem Anders-Sein aber bereichern Menschen mit Down-Syndrom unser Leben und unsere Gesellschaft. Sie erinnern uns in ihrer unkomplizierten Art und Offenheit häufig daran, was unser Menschsein und unser Leben wirklich ausmacht. Es ist nicht unsere Leistung, die beste Qualifikation, der Erfolg, Ruhm und Reichtum, am Besten alles zusammen. Es ist das Leben selbst, das zählt. Der tiefe Blick, das zaghafte Lächeln, die erfrischende Herzlichkeit, die unkomplizierte Begegnung von Mensch zu Mensch.  Weiterlesen

„Ein Mensch ohne Macke ist Kacke“

Vor wenigen Wochen wurde in München wieder der „Lebenshilfe-Preis BOBBY“ verliehen. 2015 ging er an den FC Bayern München. Namensgeber „Bobby“ (Rolf Brederlow) ist heute 53 Jahre alt und wurde 1999, gleich am Anfang seiner Schauspieler-Karriere, mit dem Preis der Lebenshilfe ausgezeichnet. Seitdem trägt dieser Preis seinen Namen.

bobby

Rolf Brederlow war der erste Mensch mit Down-Syndrom, der in Deutschland so ein großes Publikum ansprach und klar machte, Menschen mit Down-Syndrom sind besondere Menschen. „Sonnenschein-Kinder“ werden sie auch oft genannt, denn sie sind sehr begeisterungsfähig und Bobby machte auch klar: weit weg von ‚behindert‘. „Ein Mensch ohne Macke ist Kacke“, ist sein Credo.  Weiterlesen

Der intergalaktische Birte Müller Lesetag

Veranstaltung der Lebenshilfe München zusammen mit der Friedel-Eder-Schule

(A.P.) Kinder mit Behinderung und ihre Geschwister trafen sich im Vortragsraum der Geschäftsstelle der Lebenshilfe München zu einem Workshop mit Lesung aus dem Bilderbuch „Planet Willi“ von Birte Müller. Die Illustratorin und Autorin, deren Bilderbücher in mehr als 14 Sprachen übersetzt sind, erklärte den Kindern wie ihre Bilderbücher entstehen. Sie las ihnen aus unterschiedlichen Büchern vor und erklärte auch einige Gebärden, die sie für die Kommunikation mit ihrem nichtsprechenden Sohn Willi benutzt. Willi kam 2007 mit dem Down-Syndrom zur Welt und seine Schwester Olivia nur kurze Zeit später. Sie hat – wie Birte Müller es ausdrückt – das Normal-Syndrom.    Weiterlesen

FOCUS-Beitrag über das Down-Syndrom

Der engagierte Artikel spricht von vielen mutigen Eltern.
Dabei sind die Kinder oft auch die Gebenden – trotz Down-Syndrom.

Auszug aus Focus-online:

„Zunehmend berichten Eltern behinderter Kinder von Anfeindungen – frei nach dem Motto: „Hättet ihr das nicht verhindern können?“ Ist Deutschland wirklich so behindertenfeindlich? FOCUS Online wollte es genau wissen und fragte die User.

Viele FOCUS Online-User sprechen Eltern mit behinderter Kinder Mut zu. Wie etwa Irmgard Reinke: „Ich habe kein Kind mit Down-Syndrom, weder gesund noch krank. Ich habe auch kein Kind mit einer vorgeburtlich diagnostizierbaren Krankheit oder Behinderung. Aber ja, im Bus etwa habe ich Sätze gehört wie: ‚Das muss doch heutzutage nicht sein!‘ Ich war zu entsetzt, um mich einmischen zu können! Mit welcher Verblendung nimmt man diesen Menschen das Recht, zu leben und glücklich zu sein?

Link zum Artikel:

http://www.focus.de/familie/kindergesundheit/familien-wuenschen-sich-mehr-respekt

Ja zum Leben mit Down-Syndrom

„Planet Wissen“ zeigt Hintergründe und Folgen

Die aktuelle pränatale Diagnostik, eine Frühuntersuchung während der Schwangerschaft, wirkt sich bei vielen Müttern und Vätern verheerend aus und führt in über 90 Prozent zum Tod von ungeborenen Leben, wenn ein Down-Syndrom festgestellt wird. So viele machen dann nämlich Gebrauch von der Möglichkeit eines legalen Schwangerschaftsabbruchs, der in der Regel erst in der 22. Schwangerschaftswoche (6. Monat) erfolgt.

Diese alarmierende Zahl veranlasste die Autorin Britta Schwanenberg, sich dem Thema in der Sendereihe „Planet-Wissen“, umfassend zu widmen. Als betroffene Eltern hatte die Moderatorin Andrea Grießmann ein Ehepaar zu Gast, das sich für ihr Kind mit Down-Syndrom entschieden und es bis heute keinen einzigen Tag bereut hat.    Weiterlesen

LIES-Heft: Die Oma und ihr Enkel mit Down-Syndrom

Lebenshilfe geben

Einen ganz anderen Blickwinkel auf das Leben und seine Wendungen gibt ein Artikel im neuen LIES-Heft über eine Beziehung von drei Generationen. Der Enkel Luis ist heute acht Jahre alt und kam als Erstgeborener der Tochter Martina mit Down-Syndrom zur Welt. Dabei gab es vor der Geburt keine Auffälligkeiten und der erste Schock saß tief. Mutter und Tochter haben auf diesem Weg aber eng zueinander gefunden und Luis hat der ganzen Familie neue Kraft gegeben. „Er hat uns gezeigt, dass das Leben nicht immer planbar ist.“

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Kellner fordert Toleranz für Down Syndrom ein

Michael Garcia wird mit Zivilcourage zum Kellner des Jahres

Eine für jeden Kellner alltägliche Situation: Gäste fühlen sich durch Kinder am Nebentisch gestört, suchen ein „ruhiges Plätzchen“. Doch manchmal liegen die Dinge ein wenig anders, wie jüngst in einem Restaurant in Houston.

Eine Familie war mit ihrem Kind zum Essen ausgegangen, der fünfjährige Nachwuchs leidet am Down Syndrom. Der kleine Milo ist dadurch etwas unruhig und prompt beschweren sich andere Gäste, verlangen einen anderen Tisch.

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