Reisegruppe der Lebenshilfe besucht MdB Florian Hahn in Berlin

Mit dem Zug startete eine 15köpfige Reisegruppe der Lebenshilfe von München zu einer Bildungsfahrt nach Berlin. Vier Begleiter waren mit von der Partie und man hatte sich einiges vorgenommen. Sie folgten einer Einladung von MdB Florian Hahn, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung der Lebenshilfe München.

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Die Reisegruppe der Lebenshilfe München vor dem Reichstaggebäue in Berlin

Bei zwei Übernachtungen blieb der Montag als ganzer Tag in Berlin. Und natürlich waren alle gespannt auf das Reichstaggebäude am Platz der Republik, mit seiner markanten großen gläsernen Dachkuppel. Im Plenarsaal gab es zunächst einen Vortrag darüber, wie Politik in Deutschland funktioniert, über Aufgaben und Funktionen des Deutschen Bundestages. Erläutert wurden Aufgaben, Arbeitsweise und Zusammensetzung des Parlaments sowie die Geschichte und Architektur des Reichstaggebäudes.  Weiterlesen

Lebenshilfe setzt auf ein besseres Bundesteilhabegesetz

Lesen Sie dazu auch den Artikel vom 07. November:
Lebenshilfe demonstriert in Berlin

Die Lebenshilfe setzt auf wesentliche Änderungen bei dem
Bundesteilhabegesetz (BTHG) und Dritten Pflegestärkungsgesetz (PSG 3)

„Teilhabe statt Ausgrenzung“ – Unter diesem Motto haben am 7. Nov. 2016 über 7000 Menschen am Brandenburger Tor anlässlich der Anhörung zum Bundesteilhabegesetz demonstriert.

Lebenshilfe demonstriert in Berlin

Die Lebenshilfe demonstriert mit 7000 Menschen in Berlin

Bei diesen Punkten hofft die Bundesvereinigung der Lebenshilfe noch auf Verbesserungen des BTHG. „Es ist wahrscheinlich, dass dies die Punkte sind, zu denen aus den verschiedenen Fraktionen noch Änderungsanträge eingehen werden“, heißt es im jüngsten Newsletter:   Weiterlesen

Lebenshilfe demonstriert in Berlin

Forderung nach voller Teilhabe statt Ausgrenzung
Petition an den Bundestag übergeben

Die Lebenshilfe hat zu einer großen Demonstration in Berlin aufgerufen. Menschen mit Behinderung demonstrieren vor dem Brandenburger Tor für ihre Rechte. Aus allen 500 Orts- und Kreisvereinigungen haben sich über 4000 Teilnehmer angemeldet. Dabei ist die Anreise für Menschen mit Behinderung für die dreistündige Demo eine echte Herausforderung. Und doch demonstrierten dann weit mehr als 7000 Menschen in Berlin für ihre Rechte, für mehr Gleichstellung und Teilhabe statt Ausgrenzung – für ein gerechtes Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III und überreichten mehr als 150.000 Unterschriften.

“Diese 151.698 Unterschriften sind ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung – und für mehr Teilhabe“, sagte Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Die Unterschriften übergab sie um 14.30 Uhr an die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Kerstin Griese (MdB) und den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses, Dr. Edgar Franke (MdB).   Weiterlesen

Familienkongress der Lebenshilfe in Berlin

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. veranstaltet mit ihren Partnern vom 06. bis 08. September im FEZ-Berlin einen Familienkongress. Am Freitag spricht die bekannte Soziologin Elisabeth Beck-Gernsheim über „Familien heute. Kontroversen, Konflikte, Kulturkämpfe“. Die Bundesvereinigung hat die Soziologin vorab interviewt, über die Rushhour des Lebens, über den trügerischen Glauben an Tests und über Väter, die optimistisch stimmen. Ihr klares Credo: „Wir brauchen vor allem politische Regelungen und Vereinbarungen.“

Der Kongress:
Wir machen Gesellschaft: Familienkongress der Lebenshilfe und ihrer Partner. 6.-8. September2013 im FEZ-Berlin. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. Die Möglichkeit dazu, alle Programm- Infos, organisatorische Details und Material, wenn Sie Werbung für den Kongress machen möchten, gibt’s auf www.lebenshilfe-familienkongress.de .
Lesen Sie doch schon mal herein und schauen Sie vom 6. bis 8. September in Berlin vorbei!

Prof. Dr. Elisabeth Beck-Gernsheim

„Wir brauchen vor allem politische Regelungen und Vereinbarungen“

In den 1950er und 1960er Jahren gab es ein Leitbild von Familie: Mann und Frau, verheiratet, bis zum Tod zusammen, gemeinsame Kinder und möglichst mehrere. Das war allgemein akzeptiert und wurde auch von den meisten befolgt – was nicht heißt, dass es nicht untergründig und heimlich durchaus konkurrierende Lebensformen und Beziehungen gab, von Homosexualität bis zur versteckten Liebesaffäre bis zum unehelichen Kind.

Seit damals hat sich das Bild von Familie tiefgreifend gewandelt. Das kann man zum Beispiel erkennen, wenn man einmal in die Familienberichte der Bundesregierung schaut oder Fernsehsendungen und Presseberichte über den Zeitraum der letzten Jahrzehnte vergleicht. Heute versteht man als Familie nicht nur diejenigen, die Verlobung und Standesamt absolviert haben und einen Ehering vorweisen können. Stattdessen heißt es heute vielfach, Familie ist da, „wo Kinder sind“. Nach dieser Definition bilden offensichtlich auch Alleinerziehende mit Kindern eine Familie oder homosexuelle Partnerschaften mit Kindern, das finde ich vernünftig. Nicht einbegriffen wären dann allerdings Paare ohne Kinder – wo bleiben die?

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