Barbara Stamm beim Presseclub

AUS DEM NEWSLETTER DER LEBENSHILFE MÜNCHEN

TERMIN.
Montag 30.11. um 11 Uhr

Das Pressegespräch steht unter dem Zeichen: „Brennpunkt häusliche Pflege: Der größte Pflegedienst Deutschlands schlägt Alarm“.

Hintergrund: Gemeinsam mit der Vorsitzenden des Amberger Vereins Pflegende Angehörige, Kornelia Schmid, und dem Vorsitzenden des Münchner Vereins deinNachbar e.V., Thomas Oeben, spricht Frau Stamm darüber, dass pflegende Angehörige allgemein, aber vor allem auch in der Corona Krise, dringend entlastet werden müssen.

Hier der Link zur Liveschaltung:
https://www.youtube.com/channel/UC4FAgyjnUzZWeKCm-2C2TYQ

Der Presseclub München schreibt zum Thema:

Ungefähr 80 % der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland leben zu Hause. Aber nur ein Viertel davon erhält Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst. Damit liegt die Hauptlast auf den Schultern der pflegenden Angehörigen, die sich im Durchschnitt 43 Stunden pro Woche um ihre Angehörigen kümmern. Oft mit einer Situation konfrontiert, die für sie neu ist, sie überfordert und an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringt. In den kommenden Jahren wird die Zahl der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen drastisch weiter ansteigen. Aktuellen Prognosen zufolge soll im Jahr 2030 jeder siebte Bundesbürger auf Unterstützung im Alltag angewiesen sein. Durch den Fachkräftemangel in der Pflege steigt damit auch die Belastung für die pflegenden Angehörigen. Wie gestaltet sich die Situation pflegender Angehöriger? Wie können pflegende Angehörige konkret unterstützt und entlastet werden? Welche Möglichkeiten gibt es bereits und wie werden sie genutzt? Was wird aus Sicht der Betroffenen noch gebraucht? Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit den Expert*innen diskutieren.

Neues zum Gesundheitsmanagement bei der Lebenshilfe München Wohnen GmbH

Zum zweiten Mal trafen sich alle GruppenleiterInnen und EinrichtungsleiterInnen der stationären Wohnangebote der Lebenshilfe München Wohnen GmbH zu einem Führungskräfte-Workshop. Die Führungskräfte wurden wieder von Frau Beese und Frau Reichenbach im Auftrag der BGW begleitet. Thema des Workshops war dieses Mal unter anderem die Führungssituation in Sandwichpositionen.


Sowohl Gruppenleitungen als auch Einrichtungsleitungen haben die Aufgabe, gegebene Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel sich ändernde Gesetzgebung, Entwicklungen in der pädagogischen Arbeit, Vorgaben des Trägers, etc. in die operative Umsetzung zu bringen. Nicht immer sind diese Veränderungen bei den MitarbeiterInnen beliebt. Die Aufgaben sind Mehrdimensional und eine Aufzählung würde den digitalen Rahmen dieses Artikels vermutlich sprengen. Betrachtet man aber nur die vielen verschiedenen Anspruchsgruppen in unserer Branche, wird klar, dass man mit vielen Aufgaben gleichzeitig jonglieren muss.

„Alle wollen ‚ein Wörtchen‘ mitreden“

BewohnerInnen haben den berechtigten Anspruch, eine optimale personenzentrierte Förderung zu genießen. Angehörige wollen in der Regel – ebenfalls zu Recht – ein Wörtchen mitreden. MitarbeiterInnen wünschen sich faire und ausgewogene Dienstpläne, die mit ihrem Privatleben vereinbar sind. Die Geschäftsführung fordert qualitativ hochwertige Arbeit im Rahmen der vom Kostenträger refinanzierten Arbeitsstunden. Weiterlesen