Am 16. Juli startet die Familienbörse

Die Münchner Familienbörse im Rathaus ist eine immer gut besuchte und beliebte kleine Messe der persönlichen Begegnungen. 2021 werden die Begegnungen online stattfinden und Bürgermeisterin Verena Dietl wird mit Jugendamtsleiterin Esther Maffei am Freitag (16. Juli) um elf Uhr die erste Online-Familienbörse eröffnen. Es ist eine inklusive Plattform, die sich an Familien mit und ohne Behinderung wendet und viele Informationen zu unterstützenden Angeboten bietet.

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Eintauchen in eine zauberhafte Zirkuswelt

Ein Zirkus zum Mitmachen initiierte der Verein Spielen in der Stadt e.V. jetzt im Münchner Westpark. Der Familienunterstützende Dienst (FuD) der Lebenshilfe München nutzte die Gelegenheit und das sonnige Wetter zum Besuch der Zirkuswoche. Die Gruppe von zehn Kindern mit Behinderung begleiteten vier BetreuerInnen. Mit dabei war die Sozialpädagogin Sophia Enzinger, die von einem schönen gemeinsamen Erlebnis spricht.

Ein eigenes Inklusions-Team

Der FuD der Lebenshilfe München besuchte die Zirkuswelt zum Mitmachen im Münchner Westpark. – Foto: Fotolia

„Zunächst führte man uns ein wenig herum, um die vielen Aktivitäten und Workshops zu zeigen. Der Verein hatte speziell ein eigenes ‚Inklusionsteam‘ zusammen gestellt, dass uns bei allen Fragen behilflich war. Es gab eine eigene Clownshow zum Mitmachen, sowie Akrobatik und Jonglieren zum Ausprobieren und eine eigene Kunstgruppe, die sich dem Malen widmete,“ erzählt Sophia Enzinger. Positiv aufgefallen ist ihr auch eine behindertengerechte Toilette und ein eigener Wickel- und Rückzugsraum.

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Für eine bessere Zukunft der Lebenshilfe

Gemeinsam prägten sie als Mitglieder des Vorstandes der Lebenshilfe München über viele Jahre hinweg die Entwicklung des Elternvereins; Inge Oberst, Dr. Lothar Schrader und Andreas Ernst. Sie scheiden nun aus dem Vorstand aus, haben sich in den letzten Jahren engagiert, die Lebenshilfe München ‚auf Kurs‘ zu halten. Änderungen brachten etwa Anpassungen des Pflegestärkungs-Gesetzes und das Bundesteilhabe-Gesetz, aber auch Umstrukturierungen innerhalb der Lebenshilfe, um besser auf ein sich änderndes Umfeld reagieren zu können.

Aufsichtsratsvorsitzende Andrea Siemen (l.) und Lebenshilfe-Vorstand Peter Puhlmann (r.) bedanken sich bei Andreas Ernst und Inge Oberst für die gute Zusammenarbeit

Am Längsten engagierte sich Inge Oberst im Vorstand, nämlich seit 2003. Ihr Engagement für die Lebenshilfe München bleibt aber, denn sie ist weiterhin für die Redaktion des L.I.E.S.-Journals tätig und ist Vorsitzende des neuen Ausschusses „Kultur“. Alle drei ausscheidenden Vorstände haben selbst eine erwachsene Tochter, die in den Lebenshilfe-Werkstätten arbeiten oder eine Förderstätte besuchen. Sie wissen, wo das tägliche Leben besondere Anforderungen stellt und um die besonderen Bedarfe von Menschen mit geistiger Behinderung. Weiterlesen

Geschwistertage bei der Lebenshilfe München

Auch wenn das Aufwachsen mit einem Bruder oder einer Schwester mit Behinderung eine Bereicherung ist, so ist es gleichzeitig für die Geschwisterkinder manchmal ganz schön belastend und herausfordernd. Allzu oft dreht sich alles um das Kind mit Behinderung und für die Geschwisterkinder ist diese Situation meist schwierig. Die Lebenshilfe München hat dafür ein eigenes Angebot entwickelt.

Gemeinsames erleben, Spaß haben und weit weg vom Alltag bei den Geschwistertagen der Lebenshilfe München

Gemeinsames erleben, Spaß haben und weit weg vom Alltag bei den Geschwistertagen der Lebenshilfe München

Beim „Geschwisterprojekt“ der  Lebenshilfe München stehen allein die Geschwisterkinder im Mittelpunkt. An den Geschwistertagen geht es vor allem um eins: jede Menge Spaß und unbeschwerter Zeit. Aber es gibt auch den Raum und die Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen, Tipps zu geben oder auch einfach nur mal unter Seinesgleichen ganz offen sagen zu können, wie nervig der Bruder oder die Schwester manchmal sind.

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Das gemeinsame Engagement der Ehrenamtlichen



Wie an dieser Stelle und im Newsletter der Lebenshilfe München zu lesen war, ist Frau Corinna Lidl von Staatsministerin Kerstin Schreyer mit dem Ehrenamtsnachweis 2018 ausgezeichnet worden. Die OBA gratuliert Frau Lidl ganz herzlich zu dieser Ehre, wir sind sehr stolz, dass sie ausgewählt wurde! Frau Lidl ist aus der OBA nicht wegzudenken, sie bringt viel Zeit, Schwung und Herzblut mit und unterstützt vor allem auch die Ehrenamtlichen mit Behinderung, so dass diese selbst aktiv werden können.

Sie steht damit stellvertretend für die vielen engagierten Menschen, die in der OBA der Lebenshilfe München rund ums Jahr aktiv sind. Die vielen Angebote im Programm Freizeit und Bildung, die Clubs und Reisen, das alles wäre ohne die Ehrenamtlichen nicht denkbar. Die OBA ist sehr glücklich, dass so viele Menschen mit ihrer Zeit, ihren Ideen und ihrer gute Laune dafür sorgen, dass Menschen mit und ohne Behinderung zusammen kommen und Freunde werden.

Foto:
(v.l.) Petra-Bianca Koch (Mitglied des Vorstands der Lebenshilfe München), Detlev Osterode und Corinna Lidl (seit 18 Jahren ehrenamtlich für die Lebenshilfe München tätig) Foto: © Freie Wohlfahrtspflege (FW)

Das neue L.I.E.S.-Heft ist da!

U E B E R  –  G A E N G E
ein Schwerpunktthema mit vielen Facetten.

Das Leben jedes Menschen ist voll von Umbrüchen und Neuanfängen, somit also auch von Übergängen. Dazu gehören die leisen Annäherungen, wie sie Frau A. erlebt hat, die Hilfe brauchte, damit sie ihre viel zu früh geborene Tochter annehmen konnte. Es gibt unausweichliche Einschnitte, die einem keine Zeit lassen, mit der neuen Situation zurechtzukommen.

Margret Meyer-Brauns hat das beim Tod ihres Sohnes erfahren müssen. Planbar, aber oft mit großen Schwierigkeiten verbunden, sind Übergänge wie die Wahl der richtigen Schule, des Arbeitsplatzes oder der Auszug aus dem Elternhaus. In all den Texten, die im Schwerpunktteil zusammengestellt sind, wird eines jedenfalls deutlich: Oft sind große Anstrengungen und Kompromisse nötig, um für Menschen mit Behinderung und ihre Familien neue Wege zu eröffnen oder Perspektiven zu schaffen.

Wer einen Übergang gut gestalten will, kann zum Beispiel eine persönliche Zukunftskonferenz veranstalten. Sie kann hilfreich sein, sich neu zu orientieren, Ressourcen und Möglichkeiten überhaupt erst einmal in Betracht zu ziehen. Grundsätzlich ist eine gute Vorbereitung auf einen nächsten Schritt natürlich wünschenswert, aber leider nicht immer machbar. Lassen Sie sich deshalb überraschen von diesen besonderen „Übergängen“, die natürlich nur einen Ausschnitt aus der großen Vielfalt der individuellen Lebenserfahrungen zeigen.

A U S Z E I T  planen

Weiter geht es im Themenspektrum des aktuellen L.I.E.S.-Heftes mit der Planung einer Auszeit, denn spätestens im Frühjahr stellt sich für viele Familien die Frage: „Wohin in der Ferien?“ Auf den Seiten 57-59 dieser Ausgabe finden Sie interessante Angebote und Vorschläge für Familien, die Kinder mit und ohne Behinderung haben.

Ebenfalls im Panorama-Teil zu finden: Die Kinderneurologie-Hilfe der Inneren Mission in München. Sie bietet kompetente Beratung für Kinder und Jugendliche mit erworbenen Hirnschädigungen.

Informativ und wichtig für Eltern von Schulkindern und Jugendlichen ist im Rechtsdienst ein Text, der die rechtliche Lage bezüglich der „Übernahme von Fahrtkosten“ zur Schule erklärt. In einem weiteren Artikel wird der „Anspruch auf Grundsicherung“ für Menschen mit Behinderung, die in den Berufsbildungsbereich einer Werkstatt aufgenommen wurden, erläutert.

Lebenshilfe: Manche Forderungen sind immer aktuell

Kleine Impulse – dritte Folge

Die letzten Wochen haben wir in Deutschland beim Ringen um die Bildung einer neuen großen Koalition viel über Politik gehört und gelesen. Nahezu alle Bereiche wurden diskutiert und doch bleiben einige Dinge unverrückbar. Etwa wenn es um Forderungen der UN-Behindertenkonvention geht, also um verbürgte Rechte für Menschen mit Behinderung.

In der dritten Folge unserer kleinen Serie zum neuen Münchner Familienbericht beleuchten wir das ‚Recht auf Bildung bzw. auf Arbeit und Beschäftigung‘. Hier leisten die Lebenshilfe-Werkstätten zwar hervorragende Arbeit, doch Menschen mit Behinderung auf den ‚Ersten Arbeitsmarkt‘ zu beschäftigen ist unverändert schwer. Den Link zum Münchner Familienbericht finden Sie am Ende des Beitrages.   Weiterlesen

Umzug von HPT und SVE bei der Lebenshilfe München

130 Kinder
in die alte Hachinger Talschule und wieder zurück

Leiterin der HPT der Lebenshilfe München, Sabine Refle, vor dem Gebäude mit renovierungsbedarf.

Die Leiterin der HPT der Lebenshilfe München, Sabine Refle, vor dem Gebäude mit hohem renovierungsbedarf.

Das neue Schuljahr ist erst wenige Wochen alt und es hat immer mit viel Veränderungen zu tun. Neue Klassen und Gruppen müssen zusammenfinden, oft wechseln auch Kollegen und räumliche Verhältnisse. Besonders intensiv war der Neustart bei der Hachinger Talschule, der Umzug in das neue Gebäude. 550 Kinder und 169 Lehrer unterrichten jetzt in dem Neubau gleich neben der alten Schule. Der Landkreis investiert 45 Millionen Euro in die neue Schule.

Für die Lebenshilfe München heißt es ebenfalls einen großen Umzug vorzubereiten. 130 Kinder der HPT/ E und G, sowie das ‚Förderzentrum für geistige Entwicklung‘ ziehen am 2. November in neue Räume. Es sind die alten Räumlichkeiten der Hachinger Talschule. Der Umzug stellt hohe Anforderungen an die Kinder, aber auch an Pädagogen und Betreuer, und ist eine zeitlich begrenzte Lösung.   Weiterlesen

11. Mai: Hilfe für seelische Verletzungen und eine kranke Psyche

Vortrag am 11. Mai zum „Ambulant unterstützten Wohnen“

Innere Verletzungen wiegen oft schwerer wie äußere, leicht sichtbare. Treffen kann es dabei jeden. Wenn Menschen aus dem seelischen Gleichgewicht rutschen, ist es oft nur ein kleiner Schritt hin zu einer spürbaren Beeinträchtigung. Manche greifen zu Tabletten oder Drogen, andere ziehen sich einfach zurück oder leiden unter einer Depression. Die Teilhabe am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben wird zusehends schwieriger, bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes.

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Die Angehörigenberatung der Lebenshilfe München zeigt Betroffenen am 11. Mai in einem Fachvortrag jetzt mögliche Hilfen im Bereich des ‚Ambulant betreuten Wohnens‘. Die Bezirke gewähren nämlich ambulante Leistungen für psychisch kranke und suchtkranke Menschen, wenn sie aufgrund seelischer Störungen wesentlich in Ihrer Teilhabefähigkeit an der Gesellschaft beeinträchtigt sind. Gleiches gilt für Personen, die von seelischer Behinderung bedroht sind. Die Leistungen werden über die Eingliederungshilfe gewährt.   Weiterlesen

Was ist für einen Geburtstag wichtig?

Erster Malwettbewerb der Lebenshilfe München Kinder und Jugend GmbH

Der erste Malwettbewerb der Lebenshilfe München war ein voller Erfolg. Jetzt war die Preisverleihung. Alle Kinder und Jugendlichen konnten mitmachen, ob sie in den Frühförderstellen betreut werden, in den Heilpädagogischen Tagesstätten, der Silvia Görres Schule oder bei Programmen des Familienunterstützenden Dienstes. 166 kleine Kunstwerke wurden eingereicht. 

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Auf dem Siegertreppchen (v.l.): die Plätze zwei, eins und drei

Zum Vergrößern auf das Bild/ die Bilder klicken!
Die Bilder wurden ausgelegt und von den Mitarbeitern der Geschäftsstelle anonym bewertet.   Weiterlesen

Lebenshilfe-Kalender zeigt neue Seh-Weisen

Eine griechische Stadt am Meer und ein Traumprinz mit Perlen

Der Lebenshilfe-Kalender SEH-WEISEN 2015 zeigt phantasiereiche und anspruchsvolle Werke von Künstlern mit geistiger Beeinträchtigung. Der Kalender der Bundesvereinigung Lebenshilfe hat eine über 30jährige Tradition – und viele Fans. Auch im Jahr 2015 werden die Betrachter überrascht sein, wenn sie diese Welt voller Phantasie und Farben betreten. Durchatmen und für einen Moment eintauchen in Bilder grüner Landschaften, in eine Wiese im Regen oder in einen Blumengarten – verschiedene Seh-Weisen.    Weiterlesen

Fragen zur Europawahl: Politiker antworten

Vier Politiker von CSU/ SPD/ Grüne/ FDP haben sich in der OBA (Offene Behindertenarbeit) in München den Fragen von Menschen mit Behinderung zur Europawahl gestellt. Der Raum in der Blutenburgerstraße war mit knapp 30 Besuchern fast voll besetzt. Die Veranstaltung war eine gemeinsame Aktion der Lebenshilfe München, der OBA evangelisch und des Ausländerbeirates der Stadt München. 

Mit Aus-Bildung die Chancen verbessern

Im zentralen Anliegen, nämlich die Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen, waren sich die Politiker parteiübergreifend einig. Auch im Anliegen, den Menschen durch (Schul-) Bildung und (Berufs-) Ausbildung bessere Chancen für ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, herrschte ein Konsens. Spezieller wurde es dann doch, wie die Umsetzung, der Weg dorthin, geebnet werden kann.    Weiterlesen

Social Day bei der Lebenshilfe München

Sponsoren: Citrix  -   P U T Z B R U N N   I   -

Mitarbeiter von Citrix begleiten Menschen mit geistiger Behinderung auf die Wiesn

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Das 11-köpfige Team startet auf der „Oidn Wiesn“

Immer mehr Firmen entdecken den „Social Day“ um ihren Beschäftigten einen Blick weg vom beruflichen Alltag, hin zu einfachen und zentralen Lebensaufgaben zu geben. Viele Firmen haben dabei der Lebenshilfe München geholfen, wie jetzt vier Mitarbeiter der Firma Citrix. Sie unternahmen mit eine Gruppe von sechs Menschen mit geistiger Behinderung einen Ausflug auf die Münchner Wiesn, zum Oktoberfest.    Weiterlesen

Ein sportliches Ehrenzeichen gibt Selbstvertrauen

-   P U T Z B R U N N   I   -

Acht Menschen mit Behinderung trainieren für das Deutsche Sportabzeichen

Sie trainieren seit Jahren wöchentlich zusammen und stellen sich zum 100-jährigen Jubiläum des Deutschen Sportabzeichens der Prüfung. Es ist die Sportgruppe mit acht Aktiven, die in einer Wohnstätte der Lebenshilfe München mit insgesamt 34 Menschen mit geistiger Behinderung in Putzbrunn zusammenleben.

Die Sportgruppe

Die Sportgruppe der Lebenshilfe in Putzbrunn sind ein richtiges Team geworden. Von links nach rechts: Anton Ferber, Betreuer Matthias Ulm, Birgit Hardt, Stefanie Schrader, Trainerin Ute Freese, Hans-Peter Knecht, Reinald Siegler, Yassin Butt

Grundvoraussetzung zur Erlangung des Sportabzeichens für Menschen mit Behinderung ist das Ablegen einer Schwimmprüfung, sowie ein ärztliches Attest, in dem mindestens 20 Prozent Behinderung bescheinigt sein muss. Es gibt acht „Behindertenklassen“ mit speziellen Prüfungen. Die Sportler müssen sich in den Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination qualifizieren. Das „Ehrenzeichen mit Ordenscharakter“, als Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), steht für gute und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit und wird in den Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold vergeben.    Weiterlesen