Behindertenbeirat stellt 12 Forderungen zur Inklusion in München

Im Rollstuhl: eine ganz andere Perspektive auf ganz alltägliche Situationen. – Fotos: Behindertenbeirat München

Der Behindertenbeirat und der Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt München haben anlässlich der diesjährigen Kommunalwahl zwölf Forderungen zum Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen aufgestellt, die den Spitzenkandidat*innen der Parteien jetzt überreicht wurden. In seinen Forderungen thematisiert der Behindertenbeirat unter anderem die Barrierefreiheit städtischer Theater, Schwimmbäder und Hotels, die flächendeckende Einrichtung von „Toiletten für Alle“ in München, neue Arbeitsangebote für Menschen mit Behinderungen und Schulsozialarbeit an allen Schulen. Weiterlesen

Kammerspiele mit inklusivem Programm

Kammerspiele in München mit inklusivem Programm

München will sich immer mehr als barrierefreie Stadt verstanden wissen und hat bereits 1973 einen Behindertenbeirat – mit heute acht Arbeitskreisen – gegründet. ‚München wird inklusiv‘ ist mehr als nur ein Slogan. Er soll die uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am öffentlichen Leben ermöglichen und ist eine der Kernforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention.

Der inklusive Anspruch wird auch bei den Kammerspielen sichtbar, die im April gleich bei 12 Aufführungen besondere Leistungen für Menschen mit Behinderung bieten. Bei zwei Aufführungen wird eine Audio-Deskription eingesprochen, drei Mal wird in Gebärdensprache übersetzt, bei zwei Stücken gibt es deutsche statt englische Übertitel und an vier Terminen werden besonders viele Plätze mit guter Sicht für RollstuhlfahrerInnen zur Verfügung stehen, so der Veranstalter.  Weiterlesen