Soziokulturell und familiär

F U N D S T Ü C K E

In loser Folge veröffentlichen wir im Blog Texte, Beiträge und Statements aus der Geschichte der Lebenshilfe München. Sie verdeutlichen, wie intensiv sich die ‚Mütter und Väter‘ des Vereins schon früh mit der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung eingesetzt haben. Dabei entwickelte Grundsätze und Positionen zählen bis heute zum elementaren ‚geistigen Gut‘ der Lebenshilfe.

Folgender Beitrag setzt sich für lebensnahe Bedingungen für Menschen mit Behinderung ein. Er fordert familienähnliche Strukturen in Kleingruppen. Er appelliert für Teilhabe, für ein soziales Eingebundensein.

L.I.E.S.- HEFT , Ausgabe 1/ 1989 – Auszug aus dem Artikel:

„Wohn- und Betreuungsformen, Möglichkeiten und Grenzen für ein autonomes Leben, neue Wohnformen für Behinderte.“

Die richtigen Voraussetzungen schaffen

Ein Leben, das sich an den allgemein üblichen Normen orientieren soll und an den sozio-kulturellen Einrichtungen partizipieren soll, kann sich nur in Wohnformen vollziehen, die eine familienähnliche Gruppenstruktur aufweisen und in die normale Wohngebiete einer Gemeinde integriert sind. Die Gruppe muss geprägt sein von emotionaler Wärme und Akzeptanz.    Weiterlesen

6. Mai: Diskussion zur Europawahl

europawaha

Einer politischen Diskussion stellen sich Vertreter der Parteien zur Europawahl (25. Mai) am 06 Mai in München. Eingeladen dazu hat die evangelische OBA (Offene Behindertenarbeit), der Ausländerbeirat der Stadt München und die Lebenshilfe München e.V. Einen Tag nach dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (siehe gesonderter Bericht), wird auch diese Diskussion von der Frage nach der längst fälligen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (aus dem Jahre 2006 !!) bestimmt sein.    Weiterlesen

UN-Rechte für Behinderte einfordern

Die Vertreter der verschiedenen Parteien sind sich in den wichtigen Anliegen von und für behinderte Menschen einig.

Die verschiedenen Parteien sind sich in den wichtigen Anliegen von und für behinderte Menschen einig.

Der 06. Mai war als „Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ angekündigt worden und auf dem Münchner Marienplatz hatten sich unter dem Dach der „Selbsthilfe LAG Bayern“ (LAG) knapp 30 Vereine, Stiftungen, Schulen und Verbände, auch die Lebenshilfe München e.V., präsentiert.

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