Was macht die OBA in der Corona-Zeit?

Die Corona-Krise und die damit einhergehenden Einschränkungen haben die ganze Gesellschaft getroffen. Und damit auch die OBA der Lebenshilfe München. Von einen Tag auf den anderen mussten alle Angebote im Freizeit- und Bildungsbereich abgesagt werden. Ziemlich schnell wurde auch klar: die Reisesaison 2020 wird ausfallen. Damit standen die OBA-Mitarbeiter*innen plötzlich vor ungewohnten, unerfreulichen Aufgaben: Stornierungsbedingungen studieren und schweren Herzens Absagebriefe an die Reiseteilnehmer*innen schicken. Aber die OBA hat schnell umgeschaltet auf einen neuen Modus. Im Mittelpunkt stand immer die Überlegung: wie können wir Kontakt halten zu unseren Kunden, die jetzt ohne Schule und Arbeit zu Hause bei ihren Angehörigen oder in ihren Wohngruppen sind?

Die Hauptamtlichen der OBA haben viel telefoniert, mit den Teilnehmer*innen und den Angehörigen. Dabei wurden Probleme und Ängste in Bezug auf die Corona-Krise besprochen, aber es wurde auch viel geratscht und gelacht. Mit den engagierten Ehrenamtlichen wurde ein Einkaufsservice für Familien mit Risikopatienten eingerichtet. Weiterlesen

Das gemeinsame Engagement der Ehrenamtlichen



Wie an dieser Stelle und im Newsletter der Lebenshilfe München zu lesen war, ist Frau Corinna Lidl von Staatsministerin Kerstin Schreyer mit dem Ehrenamtsnachweis 2018 ausgezeichnet worden. Die OBA gratuliert Frau Lidl ganz herzlich zu dieser Ehre, wir sind sehr stolz, dass sie ausgewählt wurde! Frau Lidl ist aus der OBA nicht wegzudenken, sie bringt viel Zeit, Schwung und Herzblut mit und unterstützt vor allem auch die Ehrenamtlichen mit Behinderung, so dass diese selbst aktiv werden können.

Sie steht damit stellvertretend für die vielen engagierten Menschen, die in der OBA der Lebenshilfe München rund ums Jahr aktiv sind. Die vielen Angebote im Programm Freizeit und Bildung, die Clubs und Reisen, das alles wäre ohne die Ehrenamtlichen nicht denkbar. Die OBA ist sehr glücklich, dass so viele Menschen mit ihrer Zeit, ihren Ideen und ihrer gute Laune dafür sorgen, dass Menschen mit und ohne Behinderung zusammen kommen und Freunde werden.

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(v.l.) Petra-Bianca Koch (Mitglied des Vorstands der Lebenshilfe München), Detlev Osterode und Corinna Lidl (seit 18 Jahren ehrenamtlich für die Lebenshilfe München tätig) Foto: © Freie Wohlfahrtspflege (FW)

Freitag: INFO-BÖRSE für Familien

Reges Interesse auf der Infobörse auch am Stand der Lebenshilfe München. Foto: Gerd Spranger

Zum dritten Mal können sich am 16. November betroffene Familien mit Handicap im Alten Rathaus am Marienplatz über Angebote und Hilfen in München informieren. Schirmpatin ist Bürgermeisterin Christine Strobl, die auch Begrüßungsworte spricht, ebenso wird die Leiterin des Stadtjugendamtes, Esther Maffei, vor Ort sein. Bei freiem Eintritt präsentieren mehr als 60 Aussteller, darunter auch die Lebenshilfe München, ihre Leistungen für Familien aus München und Umgebung, die mit einem Kind oder Jugendlichen mit Behinderung betroffen sind. Viele Aussteller haben zudem inklusive Angebote geschaffen.  Weiterlesen

Münchens Webportal für inklusive Kulturprojekte

www.musenkuss-muenchen.de

Mit dem Joseph-Beuys-Zitat, ‚das Atelier ist zwischen den Menschen‘, deffiniert das Kulturreferat der Landeshauptstadt München gleich die Ausrichtung der neuen Initiative MUSENKUSS. Kultursuchende wie Kulturanbieter können im Webportal musenkuss-muenchen.de ab sofort Kulturprojekte aller Sparten finden, die Menschen mit und ohne Behinderung zur aktiven Teilnahme einladen.

Inklusive Kulturangebote in München sind auch der Lebenshilfe ein Anliegen

Inklusive Kulturangebote in München sind auch der Lebenshilfe ein Anliegen

Im Vordergrund steht das gemeinsame Kunsterlebnis, indem Barrieren abgebaut und individuelle Unterstützung angeboten werden. Mit einem Mausklick auf den neuen Musenkuss-Filter „Inklusion“ kann man sämtliche Projekte überblicken, die an Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung angepasst sind.   Weiterlesen