München wird inklusiv – Teilhabe für alle

München wird inklusiv, die Lebenshilfe ist dabei

N I C H T   V E R G E S S E N

T E R M I N : 1. J U L I

In München geht es weiter hin zu mehr Inklusion. Im Mittelpunkt stehen dabei Menschen mit Behinderung. Ihnen soll in allen Lebensbereichen der Weg hin zu einer echten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben offen sein. Im Rahmen der neuen Initiative „München wird inklusiv“ (siehe Link) wird jetzt eigens für Menschen mit kognitiver Einschränkung ein Workshop angeboten.
Termin ist der 1. Juli, doch Anmeldeschluss ist bereits
der 19. Juni.

Im OBA Löhe-Haus in der Blutenburgerstraße in München werden Ideen und Vorschläge gesucht, damit Menschen mit Behinderung besser mitmachen können. Eigens dafür ist ein eigenes Infoblatt in leichter Sprache ausgearbeitet, das Sie als pdf hier downloaden können: Einladung_Workshop_01-07-2017

I bin Minga (München)

„… I bin Minga“ (München)

Die Anmeldung zu dem Workshop kann auch direkt über die Lebenshilfe München erfolgen. Bitte aber nicht vergessen: Anmeldeschluss ist der 19. Juli.

Sommerfest der HPT Unterhaching bei ‚kids to life‘

Mit viel Glück hat die HTP der Lebenshilfe München in Unterhaching am Wochenende ihr Sommerfest bei strahlend schönem Wetter feiern können. Sie waren zu Gast auf dem Gelände der Stiftung ‚kids to life‘, die der Unternehmer Anton Schrobenhauser gründete. Auf weitläufigen Gelände nehmen jährlich über 3.000 bedürftige Kinder von über 23 Kinderheimen und anderen Einrichtungen an pädagogischen Workshops und Freizeitangeboten teil. „Seit 2003 durften wir schon über 30.000 junge Gäste begrüßen“ heißt es in der Pressemitteilung.

Christiane Keim, Einrichtungsleiterin der HPT in Unterhaching, freut sich über die gute Kooperation und die phantastische Möglichkeit das Gelände zu nutzen. „Wir können hier ein kleines Lagerfeuer für ‚Stockbrot‘ und zum Grillen entfachen. Die Kinder dürfen sich frei bewegen, an den Geräten spielen, beim Go-Kart-fahren, im Streichelzo oder an den Klettergerüsten. Ein idealer Platz für Kinder. Natürlich gibt es auch immer genügend zu essen, viele Eltern helfen mit.“

FASD und eine Mauer des Schweigens?

Lebenshilfe Fachtagung zum Fetalen Alkoholsyndrom in München

Von links: Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe München, Altlandrätin Johanna Rumschöttel, Margret Meyer-Brauns von der Angehörigenberatung, Dr. Mirjam Landgraf, Haunersches Kinderspital, LMU München – iSPZ Hauner und Veerle Moubax von der Selbsthilfegruppe FASD Deutschland und erste Vorsitzende bei AusSicht FASD e.V. Bayern.

Von links: Dr. Gisela Bolbecher und Dr. Heike Kramer vom Vorstand FASD-Netzwerk Nordbayern, Sabine Wolf von der Frühförderung der Lebenshilfe München, Dr. Franziska Gaese vom kbo-Isar-Amper-Klinikum München Ost und Prof. Dr. Klaus Hennicke, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie.

Hinter dem Kürzel FASD steht viel an Leid, eine hohe Problematik, mannigfaltige Aspekte, Auswirkungen und Beziehungen. Das war allein schon der prominent besetzten Vortragsliste zum Fachtag ‚Fetales Alkoholsyndrom‘ bei der Lebenshilfe München zu entnehmen. Alkohol während der Schwangerschaft sollte eigentlich Tabu sein, doch „zwischen nichts und gar nichts, tun sich ganze Welten auf“, bringt es Dr. Gisela Bolbecher vom FASD-Netzwerk Nordbayern auf den Punkt.   Weiterlesen

„Mit und ohne Behinderung – Zusammen geht mehr!“

Freitag, 5. Mai 2017: Europaweiter Protesttag
für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
auf dem Karlsplatz (Stachus) in München von 16 bis 19 Uhr

Eltern eines chronisch kranken Kindes empfinden es oft als ein Spießrutenlaufen, wenn sie eine Schulbegleitung für ihr Kind genehmigt bekommen möchten. Hervorragend ausgebildete junge Menschen, die eine Behinderung haben, folgt auf die Ausbildung oft unfreiwillig die Früh-Rente. Oder die ärztliche Versorgung scheitert, weil man die Praxis mit einer Behinderung nicht besuchen kann.

Schule – Arbeit – Freizeit – Wohnen – Gesundheit

Diese drei Beispiele stehen für viele Menschen mit Behinderung. Sie werden im täglichen Leben von der Teilhabe an der Gesellschaft ausgeschlossen. Deshalb veranstalten sie am 5. Mai eine Protestkundgebung und setzen Schule, Arbeit, Freizeit, Wohnen und Gesundheit als fünf „Tatorte verhinderter Teilhabe“ in Szene.   Weiterlesen

Lebenshilfe München schult für den Notfall

 

Bei der Lebenshilfe München bereitet man die Bewohner auf Notfälle vor und schult in  ‚Erster Hilfe‘.

In elf Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München Wohnen GmbH leben Menschen mit geistiger Behinderung in Wohngemeinschaften zusammen. Die Bewohner bestreiten ihren Lebensalltag größten Teils selbständig. Dazu zählen alltägliche Dinge wie kochen, waschen, einkaufen sich kleiden, eben die 100 wichtigen ‚Kleinigkeiten‘. Im Zusammenleben und im Alltag kann es darüber hinaus immer wieder zu kleinen und größeren Notfällen kommen. Dann heißt es richtig zu handeln und kühlen Kopf zu bewahren.   Weiterlesen

Heute ist Tischtennis-Tag in München

Unter dem Motto „Tischtennis – Gemeinsam – Erleben“ bietet der Bayerische Tischtennisverband am 6.April (Welt-Tischtennis-Tag) im Münchner Norden (Sporthalle Gymnasium München Nord; Knorrstraße 171, 80937 München) einen Tischtennis Nachmittag an.

Die Sporthalle ist weistesgehend barrierefrei (Aufzug vorhanden, sowie barrierefreie Toiletten und Umkleidekabinen). Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung können, unter der Leitung von qualifizierten Trainerinnen und Trainern, gemeinsam Tischtennis ausprobieren. Diese innovative Porjekt wird durch uns (Landeshauptstadt München) gefördert. Die OBA wird ebenfalls ein Kooperationspartner sein.   Weiterlesen

FASD Fachtagung der Lebenshilfe München – Alkohol schädigt

FASD-Fachtag am 6. Mai 2017 bei der Lebenshilfe München

Die Lebenshilfe München setzt sich auch 2017 wieder mit einem brisanten Thema auseinander. 2016 war der ‚Pränatalen Diagnostik‘ (siehe Link) eine Fachtagung gewidmet, 2017 wird es um die Schädigung des Kindes durch einen Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft gehen. Dafür steht das Kürzel FASD und bedeutet ‚Fetale Alkoholspektrumsstörung‘ (fetal alcohol spectrum disorders). Fetal, also den Fötus betreffend, das ungeborene Leben.

Betroffen 10.000 bis 26.000 Neugeborene jährlich

Es geht dabei nicht um Einzelfälle, sondern um jährlich etwa 10.000 Neugeborene in Deutschland, das sind rund 0,6 % aller Neugeborenen. Von diesen Kindern zeigen etwa 4.000 das Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms. Sie sind ein Leben lang körperlich und geistig schwerbehindert. „Die Dunkelziffer wird auf weitere etwa 11.000 bis 16.000 geschätzt, da davon ausgegangen wird, dass Kinder mit Auffälligkeiten im Sinne fetaler Alkoholeffekte oft nicht als solche diagnostiziert werden,“ schreibt dazu etwa WikipediaWeiterlesen

Kammerspiele mit inklusivem Programm

Kammerspiele in München mit inklusivem Programm

München will sich immer mehr als barrierefreie Stadt verstanden wissen und hat bereits 1973 einen Behindertenbeirat – mit heute acht Arbeitskreisen – gegründet. ‚München wird inklusiv‘ ist mehr als nur ein Slogan. Er soll die uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am öffentlichen Leben ermöglichen und ist eine der Kernforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention.

Der inklusive Anspruch wird auch bei den Kammerspielen sichtbar, die im April gleich bei 12 Aufführungen besondere Leistungen für Menschen mit Behinderung bieten. Bei zwei Aufführungen wird eine Audio-Deskription eingesprochen, drei Mal wird in Gebärdensprache übersetzt, bei zwei Stücken gibt es deutsche statt englische Übertitel und an vier Terminen werden besonders viele Plätze mit guter Sicht für RollstuhlfahrerInnen zur Verfügung stehen, so der Veranstalter.  Weiterlesen

Lebenshilfe informiert zum BTHG – Neues Gesetz, neue Regeln

So sieht die neue Informations-Plattform der Lebenshilfe aus

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Lebenshilfe München informiert zum Bundesteilhabegesetz

Die Lebenshilfe informiert zum Bundesteilhabegesetz BGHG

Mit Inkrafttreten des neuen BTHG (Bundesteilhabegesetz) wird die „Pflegelandschaft“ in Deutschland verändert. Vieles wurde zum Guten hin verbessert, und dafür hat sich die Lebenshilfe und Sozialverbände intensiv eingesetzt. Jetzt stellt die Bundesvereinigung der Lebenshilfe auf ihrer Internetseite ausführliche Informationen zu den neuen Bestimmungen und Regeln zur Verfügung. Auch werden mehrere Seminare zu dem neuen Gesetz angeboten, zum Beispiel am 9. März in München (siehe Link).

Die Initiative der Lebenshilfe bleibt ihrem Anspruch nach ‚Teilhabe statt Ausgrenzung‘ treu. Die Lebenshilfe schreibt zu ihrer neuen Informations-Plattform:

„Noch haben wir nicht alle Ziele erreicht und noch ist an vielen Punkten nicht klar, wie sich die konkrete Umsetzung der neuen Gesetze für Menschen mit Behinderung auswirken wird. Mit einem Wort: BTHG und Co. bedürfen auch weiterhin unserer informierten und kritischen Begleitung.“

Fragen zum Bundes-Teilhabegesetz BTHG

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Was bedeutet das neue BTHG (Bundes-Teilhabe-Gesetz) für Menschen mit Behinderungen, ihre Familien, für Betreuer und Angehörige?

Das BTHG tritt in mehreren Schritten in Kraft und bringt Veränderungen in der Eingliederungshilfe sowohl für Menschen mit Behinderungen als auch für die Lebenshilfen als Anbieter von Leistungen mit sich.  Weiterlesen

40 Jahre OBA und Ehre dem Ehrenamt

2017 feiert die OBA ihr 40-jähriges Jubiläum. Es gab dem Fest für die Ehrenamtlichen der Lebenshilfe München einen besonderen Rahmen. Die eleganten Räume der Landtags-Gaststätte im Maximilianeum waren eine grandiose Kulisse für einen wunderbaren Abend.

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Die Jubilare und die Ehrenamtsvertretung mit Harry Zipf (Koordinator Offene Dienste) und Altlandrätin Johanna Rumschöttel.

Über 90 Gäste waren der Einladung gefolgt und wurden im ‚Steinernen Saal‘ von der Vorsitzenden des Vorstandes der Lebenshilfe München, Altlandrätin Johanna Rumschöttel, begrüßt. Die Mitglieder des Vorstands Petra-Bianca Koch, Isabell Zacharias (MdL), Helmuth Coqui, Claudia Stamm (MdL) sowie der Geschäftsführer Peter Puhlmann feierten zusammen mit den vielen Ehrenamtlichen. Sie schenkten der Lebenshilfe in der OBA, in den Wohnheimen und in der Redaktion des LIES-Heftes ihre Zeit.  Weiterlesen

„Ehrenamt braucht professionelle Begleitung“

Münchner Freiwilligenmesse war wieder gut besucht

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Auch die 11. Münchner Freiwilligenmesse im Kulturzentrum Gasteig war wieder gut besucht und 80 Vereine und Organisationen informierten über ihre Leistungen und Angebote. „Engagement finden das passt mit einer Tätigkeit die Sinn macht und Sinn gibt,“ umreißt der Veranstalter FÖBE das Anliegen vieler Besucher. Stadtrat Christian Müller bekräftigte zur Begrüßung das Engagement der Stadt München, der es ein großes Anliegen sei, eine gute und breite Struktur für das Ehrenamt zu fördern und auch für die Zukunft zu bewahren. „Ehrenamt braucht professionelle Begleitung“, ist sich Christian Müller sicher.  Weiterlesen

Lebenshilfe auf der Münchner Freiwilligenmesse

FreiwilligenMesse am Sonntag 22. Januar im Gasteig

Lebenshilfe München, Münchner Freiwilligenmesse

Reger Besuch auf der Münchner Freiwilligenmesse

Am Sonntag, den 22. Januar steht das Kultur- und Ausstellungszentrum Gasteig in München wieder ganz im Zeichen des Engagements von Freiwilligen. „Menschen suchen in ihrem Engagement Lebenssinn, Lebensqualität und Lebensfreude“, schreibt der der Veranstalter FöBE, die Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement.

Dabei hätten Freiwillige früher meist eine ihnen zugewiesene Aufgabe übernommen, während sie heute selbst Ideen einbringen und etwas für das eigene Leben lernen könnten. Das aber dürfte für jedes Ehrenamt gelten, ob früher oder heute und egal in welchem Bereich sich Menschen ehrenamtlich engagieren. Wenngleich die Möglichkeiten dazu heute um ein Vielfaches größer sind.  Weiterlesen