Knappe Ressourcen und gutes Wirtschaften

Eine knappe Ressource inmitten des wirtschaftlichen Aufschwungs sind gut ausgebildete Mitarbeiter. Das gilt vor allem auch im sozialen Bereich, wie etwa bei der Lebenshilfe München. Ein großer und wichtiger Bereich des Elternvereins ist die gemeinnützige Wohnen GmbH, die verteilt auf elf Standorte in Stadt und Landkreis München Menschen mit geistiger Behinderung und Menschen mit psychischer Beeinträchtigung ein Zuhause gibt.

Die Leitung der Lebenshilfe Wohnen GmbH auf Klausurtagung

Immer stärker wird der Bereich des Forderns und Förderns auf den Weg hin zu mehr Selbständigkeit der Bewohner, hin zu offenen Wohnformen oder zu einem ambulant begleiteten Wohnen. So sind die einzelnen Einrichtungen je nach Größe und Zuschnitt ganz unterschiedlich geprägt. Selbst der Neubau und die Modernisierung einiger Wohnhäuser steht an. Das verlangt den betroffenen Bewohnern einiges ab, anderseits aber auch den Betreuern und der Organisation der Lebenshilfe München.

Was zeichnet eine Führungskraft aus?

So haben sich jetzt die Leiter der Wohneinrichtungen und die Geschäftsleitung zusammengesetzt, um über Möglichkeiten der Verbesserung nachzudenken und sich auszutauschen. Eines der großen Themen war etwa, welche Anforderungen, welches Profil man für die Besetzung von leitenden Positionen sucht und wünscht. Was ist nötig und was hilft in der täglichen Arbeit, wenn Mann/Frau sich 100 großen und kleinen Anliegen und Aufgaben zu stellen haben, was zeichnet eine Führungskraft aus? Geschäftsführer Peter Puhlmann setzte bereits vor drei Jahren neue Verantwortlichkeiten, so dass es heute für die verschiedenen Geschäftsfelder der Lebenshilfe München je einen Bereichsleiter gibt. Für den Bereich Wohnen ist dies seit einem halben Jahr René Pfeifer, als Nachfolger von Christian Kerler.

Delegieren und Verantwortlichkeiten schaffen

René Pfeifer ist bereits seit 2016 als Seminarleiter für die Lebenshilfe München aktiv und er kennt die Einrichtungen und ihre speziellen Herausforderungen aus vielen Gesprächen. „Bei einer kleinen Einrichtung mit zehn Bewohner ist alles noch gut überschaubar. Doch bei größeren Einheiten mit 20 bis 40 Bewohnern und mehreren Gruppen wird es komplexer. Das heißt in der Praxis, wenn alles auf dem Schreibtisch des Einrichtungsleiters landet, er oder sie letztlich alles selbst entscheiden müssen, dann führt das relativ schnell zu einer Überforderung. Darunter leidet das Arbeitsklima und letztlich die Betreuungsqualität.

Mehr Zeit für Kernaufgaben finden

Was also tun, um solche Situationen nicht entstehen zu lassen? Zumal die kleineren Häuser zu eigenen ‚Einrichtungen‘  zusammengefasst wurden. Die einzelnen Häuser sind somit als Wohngruppen im klassischen Sinne zu sehen. Die Besonderheit ist, dass diese räumlich nicht am gleichen Standort sind. So sind die Einrichtungen der Wohnen GmbH in München unter West, Süd und Mitte zusammengefasst. „Die Lösung liegt in der Schaffung von Strukturen und Verantwortlichkeiten“, erklärt Peter Puhlmann. Aktuell werden für alle Wohngruppen der Lebenshilfe-Wohnen GmbH in München eigene Gruppenleiter geschult und benannt. „Sie sollen dann innerhalb ihrer Wohngruppe die Entscheidungskompetenz haben. Damit landet nicht alles beim Einrichtungsleiter und dieser hat mehr Zeit für seine eigentlichen Aufgaben.

Die Leitung der Einrichtungen

Die Einrichtungsleitung ist für die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften verantwortlich, die mit der Leitung der Einrichtung verbunden sind. Dazu zählen etwa das Gesetzes zur Regelung der Pflege-, Betreuungs- und Wohnqualität (PfleWoqG) sowie behördliche Auflagen. Ziel der Stelle ist es, gemeinsam mit der Geschäftsführung, der Bereichsleitung und dem Qualitätsmanagement die respektvolle und selbstbestimmte Betreuung, Assistenz und Förderung der Bewohner der Lebenshilfe München umzusetzen. Wesentliche Aspekte und Bereiche davon sind im Konzept und im Leitbild der Lebenshilfe festgelegt. Eine optimale Umsetzung der qualitätsorientierten Vorgaben liegt in der Eigenverantwortlichkeit der Einrichtungsleitung.

Ziel der Bemühungen ist die Förderung und Wahrung der Lebenszufriedenheit der Klienten, der Menschen mit geistiger Behinderung. Einrichtungsleiter sind echte Multitalente, bei denen alle Fäden zusammenlaufen – aus Verwaltung, Pflege, Hauswirtschaft und Haustechnik. Ein Einrichtungsleiter ist quasi der Manager des Wohnheims, dessen oberstes Ziel das Wohlergehen seiner Bewohner und Mitarbeiter ist und ebenso repräsentiert er die Einrichtung ’nach außen‘.

Menschen im Spannungsfeld zwischen Alt und Neu

Letztlich passt sich dieser Erneuerungsprozess der Lebenshilfe Wohnen GmbH den geänderten Anforderungen des Marktes an. Ob es der Arbeitsmarkt mit knappen Ressourcen an Fachkräften ist, oder neue gesetzliche Bestimmungen, wie etwa des Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), das Bundesteilhabegesetz oder das Pflegestärkungsgesetz. Einerseits soll Menschen mit geistiger Behinderung ein Zuhause geboten werden, anderseits sollen sie an eine möglichst freie und selbständige Lebensweise herangeführt werden. Somit müssen entwicklungsfördernde Strukturen (fachlich, organisatorisch und personell) in den Einrichtungen geschaffen werden.

„Lassen wir uns positiv überraschen“

Doch das Leben steckt voller Überraschungen. So erzählte eine langjährige Leiterin einer Wohneinrichtung, dass sie auch nach 20 Jahren in diesem Beruf und dieser Position immer wieder überrascht wird. „Erst vor wenigen Wochen erlebte ich, wie selbst ein älterer Bewohner unserer Einrichtung sich ganz neuen Aufgaben stellte. Er bewältigte sie und es gab ihm ein ganz neues Selbstwertgefühl. Wir dürfen Menschen mit geistiger Behinderung ruhig was zutrauen, sie ermutigen. Häufig werden wir dabei positiv überrascht.“

Eine andere Leiterin erzählte vom ausgeprägten ‚Beschützerinstinkt‘ mancher Eltern. „Sie möchten ‚ihr Kind‘, das längst schon erwachsen ist, vor herausfordernden Situationen beschützen. Doch häufig helfen uns gerade solche Momente zu wachsen, unser Selbst zu stärken. Hier hilft der Blick von geschulten Pädagogen und gemeinsam mit den Eltern und Betreuern kann viel erreicht werden.“

Die Klausur als Zukunftswerkstatt

Ziel des Klausurtages war deshalb die Rolle und Führungsverantwortlichkeit der Einrichtungsleiter (neu) zu definieren und im Rahmen einer Zukunftswerkstatt für die gesamte Wohnen GmbH – ausgehend von den Bedarfen und Anforderungen an moderne Einrichtungen der Behindertenhilfe – festzulegen. Im Rahmen der Klausur der Führungskräfte der Wohnen GmbH der Lebenshilfe München wurden somit die Weichen für eine nachhaltige und fachlich moderne Ausrichtung der Einrichtungen gestellt.

Benefiz der Stiftung Lebenshilfe München mit Christian Ude

Dr. Gertraud Burkert (links) erinnerte an viele gemeinsame Projekte mit Christian Ude. Bürgermeister Thomas Loderer begrüßte die Gäste und die Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe München, Altlandrätin Johanna Rumschöttel, informierte über neue Projekte. Fotos: Gerd Spranger

(gsp) Altlandrätin und Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe München, Johanna Rumschöttel, stellte den Verein und seine Struktur vor. MdL Barbara Stamm steht an der Spitze der Lebenshilfe Bayern und MdB Ulla Schmidt in Berlin bei der Lebenshilfe Deutschland. Dennoch, so Johanna Rumschöttel, sind die einzelnen Lebenshilfe Vereine dezentral organisiert. Ein Umstand, der auch Altoberbürgermeister Christian Ude zusagt, denn „die Hilfe kommt so auch direkt dort an, wo sie gebraucht wird und versickert nicht in irgendwelchen Strukturen.“

Allein der Ehrentitel eines Altoberbürgermeisters, der auch prominent auf der Homepage des Politikers zu finden ist, bereitet einen wachen Geist wie Christian Ude schon Probleme. „Es klingt ein wenig wie Alteisen.“ Und das trifft auf Christian Ude natürlich keinesfalls zu, denkt man doch eher an einen dynamischen 50jährigen, der mit viel Witz ein großes Publikum unterhält, ohne dabei auch nur ansatzweise Müdigkeit oder Langeweile aufkommen zu lassen.

Der Entertainer Christian Ude in Aktion

Johanna Rumschöttel nutzt die Stunde, um kurz auf die aktuelle Situation von Menschen mit Behinderung einzugehen und neue Projekte der Lebenshilfe München vorzustellen. Dabei ist für den Landkreis München ein Neubau in Putzbrunn geplant. Neben der Lebenshilfe Werkstatt und zwei Wohneinrichtungen wird mit Putzbrunn III ein weiteres Wohngebäude entstehen. „Vor allem unseren älteren Bewohnern bieten wir hier ein Zuhause und eine Alltags-Struktur an. Ebenso wird ein großes Streichelzoo angegliedert werden“, informiert die Vorsitzende. Weitere kleine Projekte der Lebenshilfe München sind aktuell in einem neu aufgelegten Heft zu finden.

Christian Ude viel im Landkreis München unterwegs

Zu dem Abend mit den ‚Geständnissen‘ eines Oberbürgermeisters hatte die Stiftung der Lebenshilfe München nach Ottobrunn ins Wolf-Ferrari-Haus geladen. Und Christian Ude, der mit Vorträgen und kabarettistischen Lesungen in ganz Deutschland unterwegs ist, machte sein Engagement im Landkreis München deutlich, auch wenn er selbst nach über 20 Jahren als Oberbürgermeister noch seine Herausforderungen mit den S-Bahn-Plänen hat. „Es ist nämlich völlig in Ordnung, auf die Minute pünktlich oder auch etwas später zu kommen“, meint er. Wirklich problematisch werde es hingegen, wenn der Redner oder Ehrengast 20 Minuten zu früh erscheint, und das habe Bayern erstmals und nachdrücklich mit Horst Seehofer erlebt.

Von links: Johanna Rumschöttel, Christian Ude, Thomas Loderer, Dr. Gertraud Burkert, Peter Puhlmann und Maximilian Riedel, ein fleißiger Helfer der Lebenshilfe.

Eigentlich sei er ja keinesfalls ein Kabarettist, viel mehr ein Geschichtenerzähler, grenzt Ude ein. Und Geschichten hat er an diesem Abend viele bereit, ohne dabei aus seinem Buch zu lesen. Ude erzählt stegreif, frei raus, aus der Fülle des Erlebten. Im Leben und im Alter mache er dabei auch nicht den Fehler wie viele andere, die beim Skifahren Leib und Leben riskierten. Nein, altersgerechter Sport sei Baden im heißen Thermalwasser, allenfalls noch mit einem Senioren-Wettschwimmen, für das er noch einige wertvolle Tipps zu geben wusste. Am Besten sei es dabei allerdings, seinen Konkurrenten nichts von dem Wettschwimmen zu verraten, denn es gäbe unter ihnen ja immer solche Ehrgeizlinge, weiß Christian Ude.

Auf Wolfsjagd in der Türkei

Dass ein Oberbürgermeister, zumindest während seiner Studienzeit, nicht immer von reiner Vernunft geleitet sei, verdeutlichte er mit einer anderen Geschichte. Gemeinsam mit seinen studentischen WG-Mitbewohnern in Schwabing und eines Redakteurs der Süddeutschen Zeitung machten sie sich auf den Weg nach Südostanatolien zur gemeinsam Wolfsjagd. Den wollten sie dann mittels gestochen scharfer Fotos ‚zur Strecke bringen‘, um ihn auf einem Magazin-Cover zu verewigen. Die Reise bis ins letzte und höchst gelegene Dorf, unweit der syrischen Grenze, war ein einziges Desaster, was für die jungen Studenten weiter nicht schlimm war. Geblieben sind die geknüpften menschlichen Bande, denn in München gibt es seit den 60er-Jahren eine starke türkische Community und die Familie Ude hat die Kontakte über all die Jahrzehnte hinweg gepflegt. Seit dem Jahr 1972 ist ein Geschenkkorb mit türkischen Spezialitäten zu Weihnachten ebenso obligatorisch, wie die Bescherung an Heilig Abend. Aus dieser Zeit stammt auch der Kontakt zu dem jungen Ali Kilitsch, der damals in München studierte, lebte und arbeitete und heute Bezirksbürgermeister des Istanbuler Stadtteils Maltepe ist.

Auch viele Mitarbeiter der Lebenshilfe München waren vor Ort, um über die Arbeit und Struktur des Vereins und seiner Einrichtungen zu informieren.

Der Humor ist immer dabei, wenn Christian Ude erzählt. Die Politik bleibt dabei meist außen vor, ist allenfalls Kulisse vor der die Handlungen spielen. Etwa die einer Frau, die ihn nach einer Veranstaltung bei den Schrebergärten auf ihren Brief hin ansprach, in dem es offenbar um Schulpolitik ging, wie sie in wenigen Worten deutlich machte. „Um Gottes Willen“, dachte sich Ude, „glaubt die etwa, ich bekomme sonst keine Briefe von besorgten Bürgern auf den Schreibtisch?“

Der Brief einer Bürgerin

Im nächsten Atemzug aber bedankte sich jene Dame gleich für die umfassende Antwort und das Engagement von Ude, es sei ja schließlich nicht selbstverständlich, dass sich ein Oberbürgermeister gleich solch einer Sache annehme. Ude, inzwischen sprachlos, hatte immer noch keinerlei Ahnung von welchem Schulprojekt jene Dame gerade redete und beschimpfte innerlich jenen unbekannten Mitarbeiter, der wohl in seinem Namen der Frau geantwortet haben müsse – freilich mit der Unterschrift des Oberbürgermeisters.

Harry Zipf (Offene Dienste) hilft Maximilian Riedel (l.), der die HPT der Lebenshilfe in Unterhaching besucht und bei der OBA angebunden ist, und Stefan Schuler, der in Putzbrunn I wohnt, das große Plakat aufzurollen.

„Im Herbst ist ja glücklicherweise Baubeginn“, sagte die Dame, schüttelte Ude die Hand und ging weiter. Solche und andere Geschichten sind es, die in Erinnerung bleiben, das ‚ganz normale Zwischenmenschliche‘. Etwa auch jene Begegnung mit einem Jungen in Äthiopien, wo Ude für die Stiftung von Karl-Heinz Böhm (Menschen für Menschen) tätig war. Der Junge erzählte seinem Dorfältesten ganz erstaunt von seinem Gespräch mit dem deutschen Gast: „Die haben nicht einmal Pferde zuhause, müssen mit den Katzen schlafen und die Frauen bekommen meistens Zwillinge als Kinder.“ In bester Erinnerung behält der Altoberbürgermeister auch seinen Erfolg in dem einzigen kirchenrechtlichen Fall, den er als Rechtsanwalt je vertreten habe. Das besondere dabei war, dass sich Ude speziell mit dem Kirchenrecht niemals befasst hatte, auch während seines Studiums nicht.

Münchner Pfarrer sucht Hilfe bei Ude

Ein zu jener Zeit prominenter Pfarrer, der sich als Tierschützer einen Namen machte und auch in der Münchner Schickeria gut bekannt war, kam in die Kanzlei, duzte den jungen Rechtsanwalt gleich und verlangte von ihm ein Schreiben an den Kirchenrat. Die Begründung war dabei nicht so sehr die juristische Qualifikation, als viel mehr die Parteizugehörigkeit. „Ude, du musst das für mich schreiben“, so der Pfarrer. „Dich als ‚rote Socke‘ werden sie scheuen und deshalb bist Du genau der Richtige.“ Der Plan des Pfarrers ging auf, das schwebende Verfahren gegen ihn wurde eingestellt.

Mit diesen und noch vielen anderen Geschichten und Geständnissen aus dem Leben eines Oberbürgermeisters unterhielt Christian Ude das Publikum in dem mit 250 Personen fast voll besetzten Saal des Wolf-Ferrari-Hauses in Ottobrunn. Mit Geschichten aus seiner Kindheit, vor allem über den energischen Einsatz seiner Mutter, beendete Ude den Abend. Dabei wurde es noch einmal richtig ergreifend, als Ude, selbst zu Tränen gerührt, von der Verabschiedung seiner Mutter erzählte, in der sie ihm noch die Angst vor dem Tod nehmen wollte.

Auch die SZ berichtet:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/ottobrunn-oeha-der-ude-vor-der-stadt

Christian Ude zu Besuch bei Ali Kilitsch:
https://www.youtube.com/watch

Ude gestaltet Abend für die Lebenshilfe

Rechts im Bild Christian Ude und Dr. Gertraud Burkert. Zwei, die sich sehr gut kennen, von 1993 bis 2005 standen sie gemeinsam an der Spitze der Münchner Stadtpolitik. Christian Ude als Oberbürgermeister (bis 2014) und Dr. Gertraud Burkert als zweite Bürgermeisterin. Dr. Gertraud Burkert engagiert sich seit vielen Jahren im Kuratorium der Lebenshilfe München. Foto: Gerd Spranger

Christian Ude, bis 2014 Oberbürgermeister von München, gestaltete am Freitag einen Kabarettabend für die Lebenshilfe München. Eingeladen hatte dazu die Stiftung der Lebenshilfe München und der gesamte Erlös kommt Menschen mit geistiger Behinderung zugute. Ude selbst legt Wert darauf, kein Kabarettist zu sein. „Ich erzähle Geschichten, bin ein Geschichtenerzähler“, erklärt er. Und das macht er gut, unterhielt im vollbesetzten Saal des Wolf Ferrari Haus in Ottobrunn zweit Stunden lang plus Zugabe ein begeistertes Publikum.

Lesen Sie demnächst mehr Geschichten von Christian Ude unter dem Motto „Öha! und andere Geschichten aus dem Leben eines Oberbürgermeisters-

Mit der OBA Münche auf Reise gehen

Das neue Reise-Programm der OBA

Es gibt ein neues Reiseprogramm der OBA München für 2018. Das Programmheft ist in einfacher Sprache gehalten und leicht verständlich. Zum ersten Mal gab es dazu in der Lebenshilfe-Geschäftsstelle einen gut besuchten Info-Abend.

Die OBA München unterstützt auch gerne bei individuellen Reisewünschen, wie z.B. bei der Hotelsuche , An- und Abreise und einer evtl. notwendigen Begleitung. Bei dem vorgestellten Reiseprogramm von Februar bis Oktober 2018 ist aber alles bestens organisiert. Die 15 Reiseziele sind zwischen Alpen und Nordsee und darüber hinaus im europäischen Ausland zwischen Spanien und Kroatioen gewählt.  Weiterlesen

Ein Dank von Tollwood an die Lebenshilfe

Die Besucher des Tollwood-Winterfestival 2017 auf der Theresienwiese in München werden von einem bunten Kunstwerk, einem Menschenbaum, begrüßt. An den über 200 Figuren wirkten 50 Initiativen, Organisationen und Privatpersonen mit, auch die Lebenshilfe München mit sechs Figuren. Das künstlerische Werk soll das Motto des Winterfestivals „Wir, alle“ wider spiegeln.

Foto:
Auch die Lebenshilfe München gestaltete für den Menschenbaum des Tollwood-Festivals in München sechs Figuren.

Lesen Sie dazu auch:
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2017/11/20/

 

Lebenshilfe auf dem Tollwood-Festival

„Wir, alle“ … gehören dazu
Winterfestival vom 23. November bis 31. Dezember

Am Donnerstag startet das Tollwood-Winterfestival auf der Theresienwiese, zu dem 600.000 Besucher erwartet werden. Teil der Tollwood-Philosophie ist es, dass Kultur für alle da sein soll: Darum sind mehr als 70 Prozent aller Veranstaltungen bei freiem Eintritt zugänglich. Tollwood ist ein nicht subventioniertes, privatwirtschaftlich finanziertes Festival. Es will ein Repräsentant für das bunte München und das breite Spektrum der Münchner Gesellschaft sein. So lautet das Motto in diesem Winter „Wir, alle”. Denn „Wir, alle” gestalten die Gesellschaft, in der wir leben.   Weiterlesen

Impressionen von der Wahl

Die alte und zugleich auch neue Vorsitzende des Vorstandes der Lebenshilfe München, Altlandrätin Johanna Rumschöttel, begleitet den Verein jetzt im vierten Jahr. Wie berichtet, verweist sie auf eine Zeit vieler Umbrüche, innen und außen. Darum ist und war es nötig,  „dass wir viele Dinge und Entscheidungen unter neuen Vorzeichen nochmal auf den Prüfstand stellen mussten und es auch weiterhin müssen“, erklärte Johanna Rumschöttel.

Lebenshilfe: Johanna Rumschöttel wiedergewählt

Am 10. Oktober 2017 fand die Mitgliederversammlung des Vereins Lebenshilfe München statt. Wichtigster Tagesordnungspunkt in diesem Jahr: die Neuwahl des Vorstandsvorsitzenden. Johanna Rumschöttel, Altlandrätin und seit drei Jahren Vorsitzende des Vorstands der Lebenshilfe München, stellte bei der Begrüßung der Mitglieder zunächst einmal fest: „Als ich das Amt der Vorsitzenden übernommen habe, war mir bewusst, dass einiges an großen Aufgaben ansteht, aber einiges ist noch dazu gekommen.“ So hat im Verlauf des letzten Jahres das neue Bundesteilhabegesetz und dessen Auswirkung auf die künftige Ausrichtung der Einrichtungen und die Vorhaben des Vereins den Vorstand intensiv beschäftigt.  Weiterlesen

Nein heißt Nein

Die Sprache ist eindeutig, bei einem klaren Nein weiß jeder was gemeint ist – oder? Bei starken, selbstbewussten Menschen funktioniert das in der Regel ja, doch selbst hier nicht immer. Was tun, wenn sich andere Menschen über ein deutliches ‚NEIN‘ einfach hinwegsetzen? Was tun, wenn persönliche Scham einfach verletzt wird, wenn sich Menschen nicht zu helfen oder zu wehren wissen?  Weiterlesen

5. Ayinger Vorwiesn mit Ministerpräsident a.D. Dr. Edmund Stoiber

Florian Hahn (MdB) vermeldet Rekord-Spenden für die gute Sache

Zum fünften Mal fand die Ayinger Vorwiesn auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Florian Hahn im schmucken Sixthof statt. „Es ist schon gute Tradition geworden, dass wir am Donnerstag vor dem Münchner Oktoberfest hier in Aying zusammenkommen und neben dem Vorwiesn-Anstich gemeinsam etwas für die gute Sachen tun wollen“, begrüßte Hahn die zahlreichen Gäste.

Ayinger Vorwiesn mit Florian Hahn und Edmund Stoiber / Foto: Claus Schunk

Ein besonderer Dank ging an die Hausherren, die Familie Inselkammer, die seit Beginn an Florian Hahn bei der Umsetzung dieses Veranstaltungsformats unterstützend begleitet habe. So war es wie ein Treffen unter Freunden als Ehrengast Dr. Edmund Stoiber über seinen besonderen Bezug zum Gastgeber Florian Hahn und zur Familie Inselkammer sprach.  Weiterlesen

Lebenshilfe-Wettbewerb: Teilhabe statt Ausgrenzung

Der Mensch: immer ein Denkender, ein Träumender – nie ein Vollkommener

Mit einem Wettbewerb will die Lebenshilfe auf ein gesellschaftliches Thema aufmerksam machen, das uns meist im Stillen, ganz unauffällig begegnet. Es ist die oft unbewusste Ausgrenzung von Menschen, dem man nur mit einem Bewusst-Werden begegnen kann. Ausgrenzung begegnet uns fast täglich, von der Kindheit an in den ganz unterschiedlichsten Formen. „Was bedeuten ‚Teilhabe‘ und ‚Ausgrenzung‘ eigentlich konkret? Im Alltag und auf der Straße, in der Politik oder auf dem Amt, in der Wohngruppe, am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft? Was bedeutet „Teilhabe statt Ausgrenzung“ für Sie?“, fragt die Lebenshilfe.  Weiterlesen

Gemeinsam stark bei den Special Olympics

Viktor von Wackerbarth ist einer der glücklichen Gewinner bei den Special Olympics Landesspielen in Bayern.

Vom 12. bis 16. Juli gingen in Hof 1.100 Sportler mit und ohne geistige Behinderung bei den Special Olympics Landesspielen Bayern 2017 an den Start. Gemeinsam kämpften sie im sportlich fairen Wettbewerb in 13 Sportarten.

Die OBA der Lebenshilfe München besuchte die Spiele und feuerte ‚ihren‘ Sportler an. Es ist Viktor von Wackerbarth, der das Down-Syndrom hat und seit Sommer 2016 bei der Lebenshilfe München einen Bundesfreiwilligendienst leistet.

Er hat gelernt gut damit zu leben und weder in Schule noch Arbeit ist es ihm anzumerken. Mit seinem offenen und sympatischen Wesen gleicht er kleine Handicaps spielerisch aus. Auch bei den bayerischen Special Olympics gelang es ihm bestens. Viktor errang die Goldmedaille im Weitsprung und eine Bronzemedaille im Team-Staffellauf über 4 x 100 Meter.

Herzlichen GLÜCKWUNSCH!

20 Jahre St.-Quirin-Fest in Giesing

In Giesing wurden vor über 20 Jahren das Gelände und die alten Gebäude der US-Streitkräfte saniert und einer neuen Nutzung zugeführt. Es wurde zur neuen Heimat von vier großen Hilfsorganisationen, die sich der Förderung von Menschen mit Behinderung verpflichtet haben. Es sind dies ‚Die Brücke‘, die ‚Lebenshilfe München‘, das ‚Münchner Förderzentrum‘ und ‚Regens Wagner‘. Einmal jährlich richten sie ein großes Fest zwischen Chiemgau-, Traunsteiner-, und St. Quirin-Straße aus und öffnen ihre Türen für Besucher.

Gefeiert wird bis in die Nacht hinein, bis zur Feuershow ‚Magig in Motion‘ und gestartet wird am Nachmittag mit Kaffee, Kuchen, Brotzeiten und das große Grillen beginnt. Zum jährlichen St. Quirin-Fest zählt immer ein großes Show- und Unterhaltungsprogramm und ein verlässlicher Partner ist auch Barry Werkmeister, der durch das Programm führt.

Hier ein paar Fotos und Eindrücke vom Donnerstag, 07. Juli 2017: Fotos – Sarah Höhendinger