Wie geht wählen und wen wähle ich?

Die Frage „wie wählen geht“ ist bei den Wahlen am 15. März durchaus berechtigt. Bis zu vier Stimmzettel sind zum bearbeiten und unter den Kandidaten muss man sich für seine ganz persönliche Wahl entscheiden. Das ist komplex und die Kommunalwahl in Bayern darum etwas Besonderes. Das ist etwas ganz Besonderes, weil zum ersten Mal in der Geschichte auch Menschen mit geistiger Behinderung das Wahlrecht bei der Kommunalwahl zusteht. Das kann gar nicht deutlich genug hervorgehoben werden, es hat über Jahrzehnte hinweg nämlich einen Wahl-Ausschluss gegeben.

Eine Wahlrecht mit komplexen Zusammenhängen

Kommunalwahl in Bayern 2020. Es gibt keine Wahl-Ausschlüsse mehr. Die Einladung der Lebenshilfe München zur Wahl-Information finden Sie am Ende des Artikels als pdf zum Download

Wie aber wählen geht, was man zu beachten hat, darüber informiert die Lebenshilfe München in einem eigenen Seminar Menschen mit geistiger Behinderung. Denn komplexe Zusammenhänge, wie das kommunale Wahlrecht und seine gesellschaftliche Bedeutung, sind für sie nicht leicht zu verstehen. Ein zweites Seminar widmet sich dem Thema „Wen kann ich wählen“. Dabei werden keine Wahlempfehlungen ausgesprochen, sondern das komplexe System erläutert. Gewählt werden Bürgermeister, Landrat, Gemeinde- und Stadtratsmitglieder, Kreisräte und in München zusätzlich noch Bezirksausschüsse. Das ist komplex und erfordert ein Verständnis der kommunalpolitischen Zusammenhänge. Es darf keinen Wahlausschluss geben.

Bei der OBA-Versanstaltung „soll zum Einen für das Thema sensibilisiert und Fragen geklärt werden. Es gibt Hilfestellungen zum Thema Wahl und Wählen“, erläutert Julia Bader, Projektverantwortliche und Sozialpädagogin bei der Lebenshilfe München und ergänzt: „Mit Sicherheit ist die Briefwahl eine Option für Menschen mit Behinderung. Im Allgemeinen ist Politik ein wichtiges Thema. Das Interesse an Mitbestimmung und politischen Themen im Allgemeinen wächst.“

Jörg Siegmund von der Akademie für Politische Bildung in Tutzing kennt sich gut aus mit Politik und dem Wahlrecht. Er wird in den Seminaren Wissenswertes zur Wahl erklären. Man kann ihm Fragen stellen und dabei Neues lernen. „Es gibt auch etwas zu essen und zu trinken“, heißt es in der Einladung.

Die Termine:

Dienstag, 11. Februar 2020
Thema: Wie geht wählen?

2. Termin: Dienstag 3. März 2020
Thema: Wen kann ich wählen?

Beginn ist jeweils um 18 Uhr und das Ende für 20 Uhr angesetzt im Vortragssaal (1. Stock) der Lebenshilfe Geschäftsstelle in der St.-Quirin-Str. 13a, 81549 München.

Weitere Fragen und Informationen:
Julia Bader; Telefon: (089) 69347-143

Wer sich noch mehr über die Wahl informieren möchte, finden in der „Süddeutschen Zeitung“ einen guten Artikel dazu unter:
https://www.sueddeutsche.de/bayern/kommunalwahl-2020-bayern-wahlrecht-stimmzettel-ueberblick-1.4644473

Die Einladung der OBA finden Sie hier:
oba_wahl

Auch zur Europawahl hatte die Lebenshilfe München rechtzeitig informiert. Hier der LInk:
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2019/05/08/wahlrecht-fuer-menschen-mit-behinderung/

Weihnachten auf leisen Sohlen mit Steelcase

Unbekannte Eindringlinge in Vortragssaal
der Lebenshilfe München in der St.-Quirin-Straße

Am 12.12.2019 fuhr nach Abenddämmerung ein dunkler VW-Bus vor den Wohngruppen der St.-Quirin-Straße mit beinahe unbekannten Personen vor. Die drei Insassen leerten in Windeseile das Fahrzeug und brachten den Inhalt ungesehen über den Aufzug in den großen Veranstaltungssaal der Lebenshilfe München. Leise wurden Pakete auf zwei großen Tischen im weihnachtlich geschmückten Saal angerichtet.

Nach dem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurde die erste der drei Wohngruppen in den Saal gebeten. Die BewohnerInnen wussten nicht, was passiert und blickten fragend in die Gesichter der Mitarbeiterinnen der Firma Steelcase, René Pfeifer dem Bereichsleiter Wohnen und Florian Mauch dem Einrichtungsleiter der Wohngruppen St.-Quirin-Straße. Lange mussten sie aber nicht im Dunklen tappen. Die MitarbeiterInnen von Steelcase stellten sich vor und schüttelten Hände. Gleich darauf wurden die mitgebrachten Geschenke verteilt. Jeder BewohnerIn wurde in den vergangenen sechs Wochen von den MitarbeiterInnen ein Wunsch entlockt, der schon längere Zeit unerfüllt geblieben ist. Diese Geheiminformationen wurden dann weitergereicht an Frau Dobler von Steelcase. Für keinen der 30 BewohnerInnen der drei Wohngruppen wurden Kosten und Mühen gescheut.

Dementsprechend bunt war dann auch das Ergebnis: hochwertige Mahlstifte inklusive Malblöcken in unterschiedlichen Größen, Rosamunde Pilcher-DVD-Bände, Rasierapparate, Ventilatoren, Schmuck, Parfümerie-Gutscheine, FC Bayern-Trikots, Drohnen, Bademäntel und vieles vieles mehr für Lebenshilfe Wohnen.

Es war ein herrliches Bild, wie die BewohnerInnen der Lebenshilfe München bei Glühwein und Weihnachtsgebäck die persönlichen Geschenke, die zum Teil auch noch mit persönlich an sie gerichteten Karten und Briefen versehen waren, entgegennahmen. Viele BewohnerInnen wagten sich nur ganz vorsichtig ans Auspacken, einige wollten schneller an den Inhalt.

Eins vereinte aber die Hastigen und die Bedachten. Sie waren alle gerührt von den Geschenken, den lieben Worten und der Herzlichkeit der drei MitarbeiterInnen von Steelcase, die mehrfach betonten, dass nicht sie dies alles zu verantworten haben, sondern dass sehr viele KollegInnen von Steelcase die Geschenke gekauft haben, sie also nur die Überbringer wären. Nichtsdestotrotz wurden sie geherzt und gedrückt von BewohnerInnen, die zum Teil den Tränen nicht mehr nur nah waren.

Auch am nächsten Tag kamen viele der Beschenkten, Menschen mit geistiger Behinderung,  zu Florian Mauch und bedankten sich aufrichtig und herzlich für den schönen Abend und die wundervollen Geschenke. Auch für ihn als Organisator war es ein einmaliges und sehr schönes Erlebnis, der Besuch bei der Lebenshilfe Wohnen und der enge Kontakt hin zu Menschen mit geistiger Behinderung.

Summa summarum war der Abend ein irrsinniger Erfolg, der einen trotz aller Hektik in der „staaden Zeit“ ankommen lässt. Da wird’s einem auch ohne Glühwein warm ums Herz.

 

Ausflug zum Christkindlmarkt nach Salzburg

Gruppenfoto der Lebenshilfe-Wohngruppe vor dem Salzburger Dom auf dem Christkindlmarkt.

Gruppenfoto der Lebenshilfe-Wohngruppe vor dem Salzburger Dom auf dem Christkindlmarkt.

Am Adventssonntag machte sich die Wohngemeinschaft der Lebenshilfe München zum Salzburger Christkindlmarkt auf. Wir nahmen den Meridian vom Münchner Hauptbahnhof, über Rosenheim nach Salzburg. Wir Studenten haben uns mit ‚unseren‘ Mitbewohnern bestens angefreundet. Es sind Menschen mit leichter geistiger Behinderung, die ihr Leben weitgehend selbständig gestalten und meistern. Bereits auf der Fahrt sahen wir viel: Berge, Kühe, Wiesen, den Chiemsee und sogar den ersten Schnee. In Salzburg angekommen, fuhren wir mit einem Stadtbus in die Altstadt. Die schönen weihnachtlichen Dekorationen und Lichter in der Altstadt faszinierten uns sehr und die Weihnachtsstimmung stieg immer mehr an.

Wir gingen zum Christkindlmarkt am Salzburger Dom, wo es wunderbar nach leckerem Essen roch. Da blieb das Magenknurren natürlich nicht aus. Also begann die Suche nach Leckereien. Von Pommes mit Ketchup, über Bratwurstsemmeln und gebrannten Mandeln, bis hin zu Schupfnudeln mit Sauerkraut war alles dabei. Gut gestärkt und zufrieden zogen wir von der Lebenshilfe Wohnen weiter. Besonders gefallen haben uns die Stände mit den wunderschönen weihnachtlichen Kuriositäten mit viel Handwerkskunst. Weiterlesen

Geschwistertage bei der Lebenshilfe München

Auch wenn das Aufwachsen mit einem Bruder oder einer Schwester mit Behinderung eine Bereicherung ist, so ist es gleichzeitig für die Geschwisterkinder manchmal ganz schön belastend und herausfordernd. Allzu oft dreht sich alles um das Kind mit Behinderung und für die Geschwisterkinder ist diese Situation meist schwierig. Die Lebenshilfe München hat dafür ein eigenes Angebot entwickelt.

Gemeinsames erleben, Spaß haben und weit weg vom Alltag bei den Geschwistertagen der Lebenshilfe München

Gemeinsames erleben, Spaß haben und weit weg vom Alltag bei den Geschwistertagen der Lebenshilfe München

Beim „Geschwisterprojekt“ der  Lebenshilfe München stehen allein die Geschwisterkinder im Mittelpunkt. An den Geschwistertagen geht es vor allem um eins: jede Menge Spaß und unbeschwerter Zeit. Aber es gibt auch den Raum und die Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen, Tipps zu geben oder auch einfach nur mal unter Seinesgleichen ganz offen sagen zu können, wie nervig der Bruder oder die Schwester manchmal sind.

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Neues zum Gesundheitsmanagement bei der Lebenshilfe München Wohnen GmbH

Zum zweiten Mal trafen sich alle GruppenleiterInnen und EinrichtungsleiterInnen der stationären Wohnangebote der Lebenshilfe München Wohnen GmbH zu einem Führungskräfte-Workshop. Die Führungskräfte wurden wieder von Frau Beese und Frau Reichenbach im Auftrag der BGW begleitet. Thema des Workshops war dieses Mal unter anderem die Führungssituation in Sandwichpositionen.

Sowohl Gruppenleitungen als auch Einrichtungsleitungen haben die Aufgabe, gegebene Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel sich ändernde Gesetzgebung, Entwicklungen in der pädagogischen Arbeit, Vorgaben des Trägers, etc. in die operative Umsetzung zu bringen. Nicht immer sind diese Veränderungen bei den MitarbeiterInnen beliebt. Die Aufgaben sind Mehrdimensional und eine Aufzählung würde den digitalen Rahmen dieses Artikels vermutlich sprengen. Betrachtet man aber nur die vielen verschiedenen Anspruchsgruppen in unserer Branche, wird klar, dass man mit vielen Aufgaben gleichzeitig jonglieren muss.

„Alle wollen ‚ein Wörtchen‘ mitreden“

BewohnerInnen haben den berechtigten Anspruch, eine optimale personenzentrierte Förderung zu genießen. Angehörige wollen in der Regel – ebenfalls zu Recht – ein Wörtchen mitreden. MitarbeiterInnen wünschen sich faire und ausgewogene Dienstpläne, die mit ihrem Privatleben vereinbar sind. Die Geschäftsführung fordert qualitativ hochwertige Arbeit im Rahmen der vom Kostenträger refinanzierten Arbeitsstunden. Weiterlesen

Lebenshilfe Bayern fordert bessere Versorgung im Krankenhaus

Die Vorsitzende, Landtagspräsidentin a. D. Barbara Stamm (Mitte), erhält die Goldene Ehrennadel der Lebenshilfe Bayern samt Urkunde von den stellvertretenden Vorsitzenden Hildegard Metzger und Gerhard John (Foto: Lebenshilfe Bayern / Anita Sajer)

– Aus der Jahrestagung und Mitglieder-Versammlung –

Menschen mit Behinderungen müssen in Krankenhäusern besser versorgt werden. Das fordert die Lebenshilfe Bayern auf ihrer Mitglieder-Versammlung 2019. Dies sei auch ein dringendes Anliegen von Eltern und Angehörigen, betonte die Vorsitzende der Lebenshilfe Bayern, Landtagspräsidentin a. D. Barbara Stamm, in ihrer Rede vor 100 Delegierten am 24. November 2019 im Kloster Seeon. Weiterlesen

Lebenshilfe beim Bowling mit Riverbed Technology

In dieser Jahreszeit kommt die Lebenshilfe München Wohnen GmbH immer häufiger in das Vergnügen, dass sich Unternehmen aus der freien Wirtschaft für die KlientInnen Zeit nehmen, um im Zuge von Social Volunteering-Aktionen einen Mehrwert zu schaffen. Am 11. November hatten KlientInnen und MitarbeiterInnen der Wohngruppen St.-Quirin-Straße großen Spaß beim Bowlen, gemeinsam mit dem Unternehmen Riverbed Technology.

Mit Namensschildern ausgestattet gingen in gemischten Teams KlientInnen, MitarbeiterInnen der Lebenshilfe München Wohnen GmbH und der Firma Riverbed Technology in den Wettkampf, wer mehr Pins zum Fliegen bringt. Die Namensschilder sind für alle Beteiligten wichtig, da es bei so einem sportlichen Event heiß her geht und man die Unterstützung von der Tribüne bei jedem Wurf gebrauchen kann.

Viel Spaß und nicht ganz wichtige Ergebnisse

Schon beim ersten Kennenlernen, also bevor es richtig losging, wurde die Frage der Anrede geklärt. Die Beteiligten waren sich alle sehr schnell einig: „Du“ wäre die richtige Form für diese Veranstaltung. Und so kamen alle Vornamen der Beteiligten auf Namensschilder und die Spiele konnten beginnen. Am Ende waren aber natürlich doch die Ergebnisse unwichtig. Weiterlesen

Lions-Lauf 2019 für einen guten Zweck

Kinder liefen für einen guten Zweck – Spende aus LIONS-Lauf 2019

Alle Jahre wieder durften wir (das ist die HPT-G in Unterhaching) am Spendenlauf des LIONS Club München König Otto teilnehmen. Hier laufen Kinder für einen guten Zweck und wir aus der HPT G der Lebenshilfe München auch ein bisschen für uns selbst.

Das Prinzip ist einfach, Kinder aus den verschiedenen Grundschulen in und um Ottobrunn herum treffen sich einen Nachmittag lang im Sportpark Ottobrunn und laufen hier (jeder in seinem eigenen Tempo) Runden. Zuvor mussten Sponsoren gefunden werden, die für jede gelaufene Runde einen bestimmten Geldbetrag spenden. Diese Spenden werden sozialen Organisationen gespendet – unter anderem auch der HPT-G der Lebenshilfe München in Unterhaching. Weiterlesen

Roncalli: kichern, lachen, klatschen aus vollem Herzen

Nein der Elefant war nicht echt, beim genauen Hinsehen lief er auf Menschenbeinen. Und auf das Netz um die Manege wurden Ponys und Goldfische holographisch projiziert.

Der Zirkus Roncalli verzichtet inzwischen ganz auf Tiere, was uns sehr angesprochen hat. Fragen kostet nichts, dachten wir von der HPT der Lebenshilfe München in Unterhaching. So erhielten wir für die Kinder, Betreuerinnen und begleitende Eltern unserer Heilpädagogischen Tagesstätte, Freikarten für den Zirkus Roncalli in München.

Alle Beteiligten der Lebenshilfe München überlegten vorher, wie die Durchführung gut gelingen könnte. Eine riesige Unterstützung erhielten wir dank unseres Beförderungsunternehmens Skrabal und seiner Fahrer. Sie waren bereit, die Kinder über eine Stunde später mitten in München am Leonrodplatz abzuholen und sie wieder sicher Zuhause abzuliefern. Weiterlesen

Schaurig-Schönes in der HPT Unterhaching

Am Samstag wurde es bei den Kindern der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT) der Lebenshilfe München in Unterhaching richtig gruselig. Bei bestem Herbstwetter feierten wir zum ersten Mal Halloween und alle freuten sich schon auf Süsses oder Saueres. Die Kinder brachten viele Leckereien mit wie Geisterkuchen, Spinnenmuffins und Draculabonbons. Sie fanden ihren Platz auf dem großen Buffettisch und es ging richtig los mit dem großen Schmaus.

Das Schönste aber an Halloween ist das Verkleiden, die Kinder lieben es. Sie wickelten sich mit großem Vergnügen in Toilettenpapier zu Mumien-Monstern ein und beklebten sich mit schaurig schönen Tattoos. Ganz Mutige wurden von unseren Erzieherinnen mit gruseligen Spinnen und kleinen Monstern im Gesicht bemalt. Ein seltener Anblick in der HTP Unterhaching.

Beim Apfelfischen wurde es dann aber noch richtig lustig und manch ein Monstergesicht wurde nass und verschmiert. Zum Abschluss genossen alle Kinder noch auf der Terrasse das wunderschöne Wetter und alle waren sich einig: Schade, dass man nur einmal im Jahr Halloween feiern kann. Aber zum Feiern findet sich bei der Lebenshilfe München sicher wieder ein Grund.

Hilfe und Selbstreflexion am Arbeitsplatz

Eine Analyse der Arbeitssituation (Asita) ist Teil
des Gesundheitsmanagement bei der Lebenshilfe München Wohnen GmbH

Ein Seminar für Führungskräfte der stationären Wohnformen der Lebenshilfe München beschäftigte sich zuletzt mit den Herausforderungen und Chancen von gesundheitsfördernder Führung. Das betraf die Führungskraft selbst, ebenso aber die unterstellten Teams. Das nächste Seminar galt jetzt den MitarbeiterInnen des Ambulant betreuten Wohnens. Coachin Andrea Beese von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), führte mit ihnen eine Arbeitssituations-Analyse (Asita) durch.

Sechs Stunden verbrachten die Teilnehmer zusammen und nutzen die gebotene Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und Analyse ihrer besonderen Arbeitssituation. Anders als im stationären Wohnen sind die MitarbeiterInnen in der Regel als ‚Einzelgänger‘ bei den Klienten und müssen sich selbst organisieren. Sie planen ihre Arbeitswoche gemeinsam mit den einzelnen Klienten, für die sie zuständig sind. In vielen Fällen sind dies Termine am Nachmittag und Abend, wenn die Klienten von ihren Arbeitsplätzen in ihre Wohnungen zurückkehren. Sicherlich bringt der Job mehr Freiheit in der Gestaltung der Arbeitszeit mit sich, doch birgt er dadurch auch Herausforderungen, mit denen Mitarbeitende im stationären Bereich nicht konfrontiert werden. Weiterlesen

Ausflugstag des ambulant betreuten Wohnens

In Abensberg den Kuchlbauer-Turm besichtigt

Noch im September besuchte das ABW (Ambulant-Betreute-Wohnen) der Lebenshilfe München mit ihren Klienten die beschauliche Kleinstadt Abensberg im niederbayerischen Landkreis Kelheim. Dort angekommen gab es für die Gruppe mit 16 Teilnehmern erst eine gemeinsame Brotzeit, die das Team des ABW´s vorbereitet hatte, um dann zur Erkundung von Abensberg aufzubrechen. Das kleine Städtchen mit 14.000 Einwohnern, gelegen zwischen Ingolstadt und Regensburg, hat einen liebevoll sanierten Altstadtkern mit prächtigen Bürgerhäusern, durch die die kleine Gruppe der Lebenshilfe München erst einmal wandert, um dann noch eine kurze Strecke entlang des Flusses Abens zu gehen. Weiterlesen

Führungskräfte-Workshop zum Gesundheitsmanagement

Erster Führungskräfte Workshop zum Gesundheitsmanagement
bei der Lebenshilfe München Wohnen GmbH

In unserem Artikel „Gesundheits-Förderung in der Lebenshilfe München ist Chefsache“ berichteten wir über den besonderen Fokus der gerade bei der Lebenshilfe München Wohnen GmbH auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter gelegt wird. Die vor zwei Jahren installierte Ebene der Gruppenleitungen innerhalb der Organisationsstruktur der Lebenshilfe München besucht gemeinsam mit den ihnen direkt vorgesetzten Einrichtungsleitungen einen dreigliedrigen Führungskräfte-Workshop. Er steht unter dem Motto: Sich selbst und andere gesund führen – wie gelingt das?

In Kooperation mir der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege fand jetzt der erste ganztägige Workshop statt. Schon bei dem einleitenden Zwiegespräch der beiden Coaches, Andrea Beese und Ruth Reichenbach, war klar: Es wird nicht langweilig werden. Und so kam es dann auch. Weiterlesen

Wohngemeinschaft mit Wanders-Lust auf den Wank

Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust
Auch die Inklusive-Wohngemeinschaft freut sich

Den goldenen Herbst ausnutzend, machte sich die Inklusive-Wohngemeinschaft (WG) der Lebenshilfe München zu einem langen Tagesausflug auf nach Garmisch-Patenkirchen zu einem Wandertag. Das Wochenende begann mit einem gemeinsamen Frühstück in der WG, und so startete die Gruppe gestärkt in den Tag. Danach packten wir unsere Sachen und vom Hauptbahnhof München ging es samt Rucksack und Ausrüstung mit dem Zug nach Garmisch-Patenkirchen. Die halbe Stunde Zeit vor Zugabfahrt nutzten wir noch zum Kauf von fünf Butterbrezen beim Bäcker als Stärkung für zwischendurch. Allein die Hinfahrt war für uns alle ein Erlebnis, da wir die wunderschöne Aussicht auf die Berge genossen. Weiterlesen