Frühförderung weiter sehr gefragt

Lebenshilfe München eröffnet eigene Stelle
für „Interdisziplinäre Frühförderung“ in Riem

Der Bedarf nach Frühförderung, von den Neugeborenen bis hin zum 7. Lebensjahr, steigt im Coronajahr 2021 spürbar. Ganz allgemein, aber besonders hoch, ist die Nachfrage im Osten von München aus der Messestadt Riem bei der Lebenshilfe München. Sie ist neben Freiham der jüngste Stadtteil der Landeshauptstadt. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Elternverein, die Kinder- und Jugend GmbH der Lebenshilfe München nur wenige Kilometer entfernt in Feldkirchen seit vier Jahrzehnten eine interdisziplinäre Frühförderstelle betreibt. Hier erhalten Familien mit entwicklungsauffälligen und/oder behinderten Kindern ein individuell abgestimmtes Förderangebot. Die Familien und ihre Kleinen werden beratend, therapeutisch und pädagogisch betreut und begleitet.

Man reagierte bei der Lebenshilfe München bereits früh auf den Nachfragedruck. Seit drei Jahren engagiert man sich in der Messestadt, um eine eigene Frühförderung zu installieren und steht kurz vor der Eröffnung. Inzwischen erweiterte die Lebenshilfe in Feldkirchen ihr Angebot um ein drittes interdisziplinäres Team unter der Leitung von Janine Schöppen, die von Angelika Schrauth eng unterstützt wird. Die Gesamtleitung der Frühförderstellen, von denen die Lebenshilfe in Stadt und Landkreis fünf betreibt, obliegt der Pädagogin Sabine Wolf.

Förderung durch die Aktion Mensch

Gerade mal 22 Jahre jung ist die Messestadt München Riem. Aus dem Gelände des alten Münchner Airports wurde ein moderner Wohn- und Geschäftsbezirk rund um das ausgedehnte Gelände der Messe München.

Vorstand und Geschäftsführer der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann, freut sich über eine Förderung durch die ‚Aktion Mensch‘ und bekräftigt: „Es ist uns gelungen, aufgrund einer nicht unerheblichen Förderung durch die Aktion Mensch, dieses Projekt der Interdisziplinären Frühförderung in der Messestadt München-Riem zu verwirklichen. Dennoch verbleibt ein sehr hoher Investitionsbeitrag bei der Lebenshilfe München, so dass wir auf jede weitere Spende angewiesen sind.“

Die angemieteten Räume in der Messestadt Riem sind bereits weitgehend ausgebaut und eingerichtet. 217 Quadratmeter stehen für Therapieräume, Bewegungsraum, Verwaltung, Leitung, Wartebereich, Teeküche, zwei Bürozimmer und fünf Stellplätze in der Tiefgarage zur Verfügung. Wichtig ist für die Einrichtung der Interdisziplinären Frühförderung der Lebenshilfe München ebenso ein eigener großer Kellerraum.

Einzelförderung oder Kleinstgruppen

„Dort können wir therapeutische Materialien auch als Leihgabe für die Eltern einlagern“, bekräftigt Sabine Wolf und erläutert: „Wir brauchen verschiedenste Spielmaterialien für unsere mobilen Einsätze. Damit die Eltern zuhause mit den Kindern über die Woche spielen und üben können, werden auch Materialien leihweise überlassen.“ Es ist geplant, etwa 70 Kinder in der Frühförderung Riem aufzunehmen. Dort erhalten die Kinder Einzelförderung oder Förderung in Kleinstgruppen von je 3 bis 6 Kindern. Je nach Bedarf erhalten die Kinder ein- bis zweimal wöchentlich Förderstunden.

Mangel an sozialen Lernsituationen

„Die Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen durch die Pandemie haben die Eltern mehrfach getroffen,“ erzählt Sabine Wolf. „Zum einen mussten sie selbst zuhause bleiben, die Eltern ihre Kontakte minimieren und auch die Geschwisterkinder sind über Monate hinweg nicht in den Kindergarten oder in die Schule gegangen. Das Risiko bei kleinen, anfälligen Kindern war und ist bei einer Infektion einfach hoch. Auch wir haben anfangs nur eingeschränkt arbeiten können und setzen bis heute aufwendige Hygienemaßnahmen um. Viele Kinder konnten über lange Zeit nicht in den Kindergarten gehen und so fehlten über die Monate viele soziale Lernsituationen.

Noch ist die Lebenshilfe bei der Ausgestaltung der neuen interdisziplinären Frühförderstelle in München Riem gefordert. Spenden für Therapieräume und für diagnostisches Material werden weiter benötigt. Spenden mit dem Vermerk „Verwendungszweck: Erstausstattung IFF-Messe“ sind herzlich willkommen. Das Spendenkonto finden Sie unter:

https://www.lebenshilfe-muenchen.de/ihre-hilfe-zaehlt-mitglieder-und-spenderservice/

Lebenshilfe-Stiftungsvorsitz einstimmig wiederberufen

Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebenshilfe München Florian Hahn, MdB und Stellvertreter Christoph Göbel, Landrat München einstimmig wiederberufen

In der diesjährigen Stiftungsratssitzung, seit langer Zeit in Form einer Präsenzsitzung, standen Neuwahlen des Stiftungsvorstandes und des stellvertretenden Stiftungsvorstandes auf der Tagesordnung der Stiftung Lebenshilfe München. Der Stiftungsrat unter Vorsitz der Aufsichtsratsvorsitzenden des Vereins Lebenshilfe München, Andrea Siemen, beriefen einstimmig Florian Hahn, MdB, als Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes und Christoph Göbel, Landrat Münchens, als seinen Stellvertreter. Als weiterer Stiftungsvorstand des dreiköpfigen Gremiums, wurde bereits letztes Jahr der Geschäftsführende Vorstand der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann, berufen.

Die alten und neuen Vorsitzenden der Lebenshilfe-Stiftung. MdB Florian Hahn (l.) und der Münchner Landrat Christoph Göbel.

Menschen für die ideellen Ideen und Projekte der Lebenshilfe gewinnen

Stiftungsratsvorsitzende Andrea Siemen bedankte sich bei den Mitgliedern des Stiftungsrates und dem Stiftungsvorstand für das große ehrenamtliche Engagement, für ihren persönlichen Einsatz, Charity – Veranstaltungen zu Gunsten der Stiftung durchzuführen und Spender für die ideellen Ideen und Projekte als Unterstützer zu gewinnen. Sie betonte die Notwendigkeit, Menschen mit Behinderung auf ihrem Lebensweg zu begleiten und zu unterstützen.

Wandlungsfähiges Wohnkonzept und wertschätzender Wohnraum

„Die Stiftung Lebenshilfe München ist sehr wichtig für die Unterstützung von Menschen mit geistiger Behinderung in der Stadt und in unserem Landkreis München. So gelingt es aktuell, ein neues Wohnkonzept des Vereins Lebenshilfe München in Putzbrunn zu unterstützen, das neben der inklusiven Ausprägung insbesondere Wandlungsfähigkeit in Bezug auf die individuellen Unterstützungsbedürfnisse gewährleistet. Hier finden junge erwachsene Menschen wertschätzenden Wohnraum, der sich bei veränderndem Hilfebedarf und auch bei notwendigem Pflegebedarf anpasst.“, so die Stiftungsratsvorsitzende.

Leider konnten in den letzten Monaten keine publikumswirksamen Veranstaltungen durchgeführt werden, so ist unter anderem auch der bekannte Münchner Stiftungsfrühling pandemiebedingt ausgefallen. Dennoch geht die Stiftung frohen Mutes in die kommenden Monate, denn es muss festgestellt werden, das die der Stiftung fest verbundenen Unterstützer diese nicht vergessen haben. Eine erfolgreiche Stiftungsarbeit kann wieder Fahrt aufnehmen!

Inklusion mit gutem Essen gestalten

Mit Spannung wurde der Start eines neuen ‚Nachbarschafts-Service‘ in München-Giesing erwartet, ein Inklusions-Projekt der Lebenshilfe München und der Nachbarschaftshilfe Giesing. Mit einem Cateringwagen – ein italienischer Ape – auf drei Rädern, gibt es unter dem Motto „Herz und Schnauze“ jetzt jeden Dienstag schnelle, gesunde, moderne und vor allem leckere Küche mit frischen Zutaten und orientalischen Gewürzen zubereitet. Zum Start gab es Falafel oder Sojageschnetzeltes für 7,90 Euro.

Ziel der Aktion ist es, Begegnung und Inklusion im Stadtteil zu ermöglichen. Der Nachbarschaftstreff Giesing (NHG) ist Teil des Vereins QuarterM, eine gemetinnützige Gesellschaft für soziale Quartiersentwicklung mbH, der von der Stadt München gefördert wird. Sven Siebert von der NHG und René Pfeifer von der Lebenshilfe München werten die Aktion als einen tollen Erfolg, das Essen war nach 90 Minuten ausverkauft.

I M B I S S – einfach für alle !

Jeden Dienstag von 12:00 Uhr bis 14:30
in der St.Quirin-Straße 13a
„Der Cateringwagen auf drei Rädern mit Herz und Schnauze“

Anmerkung:

Ape (ital. Biene, auch als Vespacar bezeichnet) ist ein Kleintransporter und ein dreirädriges Rollermobil des italienischen Herstellers Piaggio.

Quelle: Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Ape_(Kleintransporter)

Durchbruch beim Impfen für pflegende Angehörige

Große Erleichtern gab es bei vielen Eltern von Menschen mit Behinderung, als sich ihnen eine Tür für eine schnelle Impfung öffnete. Grund war die neue Fassung der Corona-Impfverordnung vom 10. März 2021. Sie misst Angehörigen von pflegebedürftigen Kindern und Erwachsenen nun die höchste Priorität zu (§ 2 Abs. 1 Nr. 3 ImpfVO). „Das ergibt sich nicht direkt aus dem Wortlaut, aber aus der Verordnungsbegründung“, erläutert Beate Bettenhausen von der Angehörigenberatung der Lebenshilfe München.

Sie hat in einem Rundschreiben (Text siehe unten) über den Familienunterstützenden Dienst (FuD) der Lebenshilfe Eltern, Angehörige und Betroffene informiert. Wie wichtig die Möglichkeit einer schnellen Impfung ist, erläutert sie jüngst in unserem Gespräch.

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Ein Bechstein-Flügel für die Lebenshilfe München

Bereits der Prägedruck des Flügels verrät aus welcher Zeit er stammt: „Pianoforte-Fabrik von C. Bechstein. Hoflieferant seiner Majestät des Kaisers und Königs, seiner königlichen Hoheit des Prinzen Friedrich Carl von Preußen.“

Die Lebenshilfe München erhielt eine außergewöhnliche Spende, einen 140 Jahre alten Bechstein-Konzertflügel. Wie kam es zu so einer Spende, fragte man sich in der Redaktion und hat bei der Spenderin, Camilla Attenberger-Fino nachgefragt. „Der Flügel stammt von meiner Großmutter Carola Edle Fallot von Gemeiner“, erzählt sie. Sie war in Kirchheim bei München eine bekannte Klavierlehrerin und selbst erinnere ich mich noch an meine Kindheit, als sie bei besonderen Anlässen vorspielte.

Ihr Leben lang unterrichtete sie an der Musikschule, in der VHS oder begleitete selbst ein Kindertheater“, erinnert sich Camilla Attenberger-Fino. Bei ihr steht nun eine räumliche Änderung an und sie findet für den Flügel nicht mehr den richtigen Platz. „So haben wir in der Familie überlegt, was wir mit diesem Erbstück anfangen sollen. Dabei wurde uns klar, dass es Oma gefallen hätte, ihr Instrument aus dem Wohnzimmer wieder mitten in das Leben zu stellen. Es soll möglichst vielen Menschen eine Freude bereiten.“ 

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Weihnachtsbäume für die Wohnstätten

Festlich geschmückt steht der Weihnachtsbaum für Licht und Wärme, für Friede und Freude in unseren Wohnzimmern. Auch in den Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München symbolisiert er Hoffnung, besonders in schweren Zeiten, in denen die Tage kurz sind. Der auch in München ansässige Aufzug- und Fahrtreppen-Hersteller Schindler sponserte der Lebenshilfe München fünf Weihnachtsbäume für die Wohnstätten und dazu noch viel Weihnachtsgebäck. Unser Foto zeigt (von links): Vladislavs Jakubovics und Stefanie Wöller von dem Aufzugunternehmen Schindler Deutschland AG und Peter Puhlmann mit René Pfeifer von der Lebenshilfe München. Sie freuen sich, für Menschen mit geistiger Behinderung ein Stück Freude schenken zu können.

Lebenshilfe München schafft neue Wohnangebote für Menschen mit Behinderung

René Pfeifer, Bereichsleiter ‚Wohnen‘ der Lebenshilfe München vor dem neuen Wohnhaus am Willinger Weg in München. Fotos: Gerd Spranger

Die Lebenshilfe München hat diesen Sommer in Ramersdorf am Willinger Weg ein neues Wohnhaus für 24 Menschen mit Behinderung eröffnet. Es ist das neue Aushängeschild des Elternvereins, denn vom Raumkonzept über die Barrierefreiheit bis hin zum Anspruch auf geräumige Zimmer wurden alle Standards erfüllt, die meisten verfügen noch über einen kleinen Balkon oder eine Terrasse. „Die ersten Überlegungen zur Erneuerung der alten Arztvilla aus den 30er-Jahren, idyllisch und zentral in einer Wohnsiedlung gelegen und seit 1988 Eigentum der Lebenshilfe München, gehen bis auf das Jahr 2012 zurück“, informiert Peter Puhlmann, Vorstand und Geschäftsführer der Lebenshilfe München. 2016 entschied dann ein Architektenwettbewerb über den Neubau. Weiterlesen

HAWE stiftet 4000 Schutzmasken an die Lebenshilfe

Hygiene und Schutzausrüstung kommen in den Einrichtungen der Lebenshilfe München Wohnen GmbH derzeit eine besonders wichtige Rolle zu. Besonders groß ist daher die Freude über eine Spende der HAWE Hydraulik aus Aschheim: 2000 Schutzmasken und 2000 FFP2-Masken konnten die MitarbeiterInnen der Lebenshilfe München entgegennehmen. Dank langjähriger Kundenbeziehungen zu einem namhaften Hersteller in China gelang es HAWE auch, die noch knappen FFP2-Masken zu beziehen. Diese gab das Unternehmen sofort nach Erhalt kostenlos an die Lebenshilfe München weiter. Weiterlesen

Lebenshilfe München sagt DANKE

Ende März startete die Lebenshilfe München einen Aufruf zur Spende von Schutzmasken. Sie sind auch in den Lebenshilfe-Einrichtungen Mangelware. Und doch sind sie in Zeiten des Corona-Virus Covid-19 ein guter Schutz, je mehr Menschen ihn tragen. Bis Ostern wurden 500 Schutzmasken für die Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München gespendet. Die Lebenshilfe München sagt DANKE!

Viele Menschen haben sich beim Nähen von Schutzmasken für die Lebenshilfe München engagiert. Die Masken bieten in Zeiten des Cornona-Virus den Betreuern und Bewohnern der Einrichtungen Schutz vor Ansteckung.  Weiterlesen

Helfen sie der Lebenshilfe mit Schutzmasken

Nähen Sie Schutzmasken für die Lebenshilfe München. Sie werden dringend benötigt!

Am Ende des Artikels finden Sie die Links zum Herstellen der einfachen Schutzmasken.


Es ist die zweite Woche, in der für Bayern eine vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie in Kraft ist. Ministerpräsident Markus Söder hat die Beschränkungen aktuell bis zum 20. April verlängert. Viele von uns müssen sich also auf lange Tage und Wochen einstellen, die wir vorwiegend zuhause verbringen werden. Die Lebenshilfe München richtet nun einen Appell an die Bevölkerung. Helfen Sie mit, Schutzmasken zu spenden, die Vorräte gehen zu Ende und sie fehlen an ‚allen Ecken und Enden‘ für das betreuende Personal in den Wohneinrichtungen der Lebenshilfe. Weiterlesen

Vonovia unterstützt Geschwistertage der Lebenshilfe München

Einen Scheck über 4.500 Euro überreichten (von links): Ekkehart Ehrlich stv. Regionalleiter Süd VONOVIA, Michaele Noß Regionalleiterin München VONOVIA, Janine Venhoff, Referentin Regionalbereich Bayern VONOVIA an Peter Puhlmann Lebenshilfe-München (LHM), Diana Bela-Tomiak LHM und Julia Bader LHM.

München, 02.03.2019 – Geschwister von Kindern mit Behinderung sind durch ihre Lebensumstände nicht zwangsläufig belastet. Es gibt aber Situationen im Alltag, in denen sie womöglich zu kurz kommen oder für ihre Bedürfnisse zu wenig Zeit bleibt. Die Lebenshilfe München bietet einen pädagogischen Rahmen, in dem Kinder und Jugendliche mit Spaß Kontakte zu anderen Geschwistern in der gleichen Lage aufbauen können. Vonovia unterstützt dieses Engagement nun mit einer Spende über 4.500 Euro. Weiterlesen

2000 Euro Spende für neue Kletterwand

„Bewegen heißt Leben“ heißt es im Umfeld von Gesundheit und bewusster Lebensweise. Dieser Spruch soll auf den alt-griechischen Philosophen Heraklit zurück gehen. Dass das mit dem Bewegen aber nicht immer so einfach ist, wird häufig erst bemerkt, wenn ein Handicap auftritt. Sich bewegen bedeutet darüber hinaus auch ein Stück Lebensfreude, wir spüren uns, unseren Körper.

Herr Keil von der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg überreicht an die Lebenshilfe München eine Spende von 2000 Euro für eine Boulderwand in der HPT-Unterhaching. Geschäftsführer Peter Puhlmann dankt für die Hilfe, während die ersten Kinder die neue Wand bereits ausprobieren.

Kinder loten beim Klettern ihre Grenzen aus und definieren sie neu. Sie erleben Erfolge und das steigert das Selbstwertgefühl. Mitverantwortung für andere gehört dabei ebenso zum Lerneffekt wie das erhebende Gefühl, eine Kletterwand bezwungen zu haben. Freude erleben und Freude zu spüren. Weiterlesen

Gelungene Modernisierung der Hauptwerkstatt der Lebenshilfe Werkstatt

Am 29. November 2019 eröffnete nach zweijähriger Modernisierungszeit wieder die Hauptwerkstatt der Lebenshilfe-Werkstatt in der Scharnitzstraße. Nach über 40 Jahren Nutzung war das Werkstattgebäude in die Jahre gekommen. Infrastruktur, Elektrik und Leitungen entsprachen nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Als zertifizierter Zulieferer der Automobilindustrie muss die Lebenshilfe Werkstatt den Ansprüchen der Kunden an moderne Produktionsumgebungen Rechnung tragen. Wichtig war auch der Erhalt des Standorts mitten im Sozialraum von München-Sendling.

20 Millionen Investition und viele Förderer

Die Band KREATIV LABOR der Stiftung Pfennigparade begleitete den Festakt musikalisch. – Fotos: Marc Müller

Bei einer Gesamtinvestition von 20 Millionen Euro (Brutto), wäre es ohne Fördergelder nicht gegangen. Vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, dem Hauptförderer, mit einer Zuwendung von 8,4 Mill. Euro bedacht, ergänzt durch Zuschüsse vom Bezirk Oberbayern, der Bundesagentur für Arbeit, der Bayerischen Landesstiftung, der Aktion Mensch und der Heidehof Stiftung konnte am 21. August 2017 der Baubeginn erfolgen. In dieser Zeit wurden alle Werkstätten sowie die Verwaltung in Provisorien ausgelagert. Weiterlesen

Weihnachten auf leisen Sohlen mit Steelcase

Unbekannte Eindringlinge in Vortragssaal
der Lebenshilfe München in der St.-Quirin-Straße

Am 12.12.2019 fuhr nach Abenddämmerung ein dunkler VW-Bus vor den Wohngruppen der St.-Quirin-Straße mit beinahe unbekannten Personen vor. Die drei Insassen leerten in Windeseile das Fahrzeug und brachten den Inhalt ungesehen über den Aufzug in den großen Veranstaltungssaal der Lebenshilfe München. Leise wurden Pakete auf zwei großen Tischen im weihnachtlich geschmückten Saal angerichtet.

Nach dem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurde die erste der drei Wohngruppen in den Saal gebeten. Die BewohnerInnen wussten nicht, was passiert und blickten fragend in die Gesichter der Mitarbeiterinnen der Firma Steelcase, René Pfeifer dem Bereichsleiter Wohnen und Florian Mauch dem Einrichtungsleiter der Wohngruppen St.-Quirin-Straße. Lange mussten sie aber nicht im Dunklen tappen.  Weiterlesen