Ein Inklusives Familienfest in Giesing

Heiko Müller, Matthias Weber, Konstantin Nadler, Harald Haufler mit Scheck, daneben sieht man noch einen Teil von Monika Peterssen, Andrea Hartmann, Peter Kohlert, Ilka Klappstein, Gabriele Götz, Andrea Siemen, Harry Zipf und Peter Puhlmann.

Der Familienunterstützende Dienst der Lebenshilfe München lud zusammen mit der Frühförderstelle Giesing und in Kooperation mit dem Nachbarschaftstreff Giesing zu einem großen Familienfest ein. Bei herrlichem Wetter konnten sich die Kinder auf der Hüpfburg austoben und einen Kletterberg hinaufkraxeln. Viel Spaß machte den kleinen Besuchern auch das Kinderschminken, eine melkbare Ziege und der Besuch eines Clowns. Für die Angehörigen, Besucher und Nachbarn gab es Kuchen und Kaffee sowie viele Gespräche. Kontakte wurden geknüpft oder vertieft und zum Schluss waren sich alle einig: Es war ein gelungenes, fröhliches Familienfest!

Deutsche Bank hilft mit Social Day

Mitarbeiter der Deutschen Bank München engagierten sich bei ihrem „Social Day“, mit dem der Konzern ehrenamtliches Engagement seiner Mitarbeiter unterstützt, persönlich bei der Vorbereitung des Festes. Sie halfen beim Ausschank der Getränke, verteilten Essen, sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und halfen auch nach dem Fest noch beim Abbau.

Gabriele Götz, Mitarbeiterin der Deutschen Bank München betonte: „Wir engagieren uns gerne wieder ehrenamtlich für die Einrichtung, da sie behinderten Menschen und deren Familien Hilfs- und Betreuungsangebote bietet. Bei der Lebenshilfe zählt jeder gleich viel und Werte wie Gleichberechtigung, Toleranz und Nächstenliebe werden hier täglich gelebt. Beim Sommerfest der Lebenshilfe können sich die Bürger über die Angebote der Einrichtung informieren, Menschen mit Behinderung und deren Familien verbringen einen entspannten Tag zusammen und die vielen Mitarbeiter können beim Fest auf ihre erfolgreiche Arbeit zurückblicken – da packen wir natürlich gerne an.“

Große Freude bereitete darüber hinaus noch eine Spende über 1000 €, die von den Mitarbeitern der Deutschen Bank überreicht wurde. Das Geld war eine Unterstützung für die Finanzierung des Festes und die dafür benötigten Anschaffungen.

Text: FuD

Ein herzliches Dankeschön für die großzügige Unterstützung!

Der neue Lebenshilfe-Betriebsrat ist seit einem Jahr im Amt

Die Lebenshilfe München ist im Kern ein Elternverein, wie alle anderen 544 Lebenshilfe-Vereine in Deutschland. Es ist als eingetragener Verein für sich selbst organisiert und regional zuständig für die Stadt und den Landkreis München. Zum Verein zählen heute zwei gemeinnützige GmbH und an den Lebenshilfe-Werkstätten ist er zu 50 Prozent als Gesellschafter beteiligt. Rund 460 hauptamtliche und 500 ehrenamtliche Mitarbeiter sind bei ihm beschäftigt und er betreut über 20 Einrichtungen in Stadt und Land München.

Von links nach rechts: Elke Brand, Hanspeter Franz, Heiko Meyer, Esther Wolfram, Julia Konieczny, Harald Stinglwagner und Julia Knoll. Nicht auf dem Foto: Doris Scheffler, Benjamin Kiefer und Hilda Hofmeister. Foto: Christine Wengenmayer, auch sie ist Mitglied des Betriebsrates der Lebenshilfe München.

Ein fester Teil der Lebenshilfe München ist der Betriebsrat, der im April 2018 neu gewählt wurde. Wir haben uns mit dessen Vorsitzenden, Hanspeter Franz, unterhalten. Er ist seit rund 30 Jahren bei dem Elternverein, kennt die Strukturen und Zusammenhänge, und ist seit etwa 20 Jahren im Betriebsrat aktiv. Er legt großen Wert darauf, dass alle neun Mitglieder einander gleichgestellt und Beschlüsse immer gemeinsam und mit Mehrheit gefasst werden müssen.

Für die fünf neu gewählten Mitglieder des Gremiums gab es eine erste ausführliche Schulung von einer Woche, um sie mit den Grundlagen des Betriebsverfassungsgesetzes betraut zu machen. Auf zwei KollegInnen kommen zusätzlich der besondere Bereich Arbeitssicherheit und die betriebliche Gesundheitsförderung zu.

Geteilte Arbeitszeiten und volle Dienstpläne

Ein klassisches Feld für den Betriebsrat ist eine Mitwirkung bei der Vereinbarungen der Arbeitszeiten und die Gestaltung der Dienstpläne. „Das ist natürlich durch gesetzliche Vorgaben geregelt, doch es geht um das Detail, um die Umsetzung“, erläutert Hanspeter Franz. Dabei sind das Umfeld und die Rahmenbedingungen eine Herausforderung. „Der Trend ging die letzten fünf Jahre weg von der Teilzeitstelle hin zur Vollzeitstelle, was letztlich auch den hohen Mieten und Lebenshaltungskosten in und um München geschuldet ist“, erklärt er. Hinzu kommen wechselnde Dienste, etwa am Vormittag drei und am Nachmittag sechs Stunden, aber auch nachts und an den Wochenenden. „Rechnet man die Anfahrtszeiten bei geteilten Schichten hoch, dann werden schnell Grenzen aufgezeigt, besonders im persönlichen Bereich.“

Es gibt keine stillen Reserven

Grenzen werden ebenso erreicht und zeitweise überschritten, wenn etwa bei einer Grippewelle gleich drei Mitarbeiter in einer Einrichtung ausfallen. „Da helfen dann die schönsten Dienstpläne nichts, denn eine ’stille Reserve‘ gibt es nicht. Dies trifft im besonderen auf unseren Kinder- und Jugendbereich zu. Jede Stelle ist vom Bezirk genauestens vorgegeben. Krankheitsausfälle sind dabei pauschal mit eingerechnet, aber im konkreten Fall muss dies dann vor Ort von den anwesenden KollegInnen aufgefangen werden, es müssen Gruppen zusammengelegt werden, Fachdienste übernehmen den Gruppendienst, …“, kommentiert Hanspeter. Und bei der Lebenshilfe München ist die Ausrichtung und Leistung in den Bereichen Interdisziplinäre Frühförderung, Wohnen, HPT (Heilpädagogische Tagesstätten), Offene Behindertenarbeit oder der Ambulante Dienst sehr unterschiedlich geprägt.

Zusätzlich sind sie auf insgesamt 20 Standorte in der Stadt und im Landkreis München verteilt. Mit der besonderen Herausforderungen einer angespannten Personalsituation ist also jeder Standort für sich konfrontiert. Hanspeter Franz spannt den Bogen noch weiter indem er betont, dass „im sozialen Bereich immer mehr gespart wurde und die Anforderungen, die Leistungsverdichtung wie auch die steigende Pflicht zur Dokumentation, zu einer weiteren Verschärfung beigetragen hat, und das in allen sozialen Einrichtungen.“ Dabei verlangen Menschen mit geistiger Behinderung oder auch Senioren menschliche Hinwendung und Fürsorge, die nicht in Minuten gerechnet werden können.

Vertrauen ist die wichtigste Grundlage

Ein Spannungsfeld in dem sich Mitarbeiter, Betriebsrat und Arbeitgeber gleichermaßen bewegen. Gegenseitiges Vertrauen ist darum eine wichtige Grundlage für die Arbeit, „auch wenn wir in der Sache manchmal hart diskutieren müssen und gleichzeitig lernen aufeinander zu zugehen.“ Eine der wichtigen Aufgaben des Betriebsrates ist darauf zu schauen, dass die geltenden Regelungen (Gesetze, Betriebsvereinbarungen, …) auch eingehalten werden.

Vor allem aber ist der Betriebsrat für die Mitarbeiter, die Kolleginnen und Kollegen zuständig, hier hat er die klare gesetzliche Aufgabe die Interessen der Belegschaft zu vertreten. „Meist wird das persönliche Gespräch gesucht und das ist immer vertrauensvoll. Wir gehen auch in die Einrichtungen, um uns mit ganzen Teams zusammen zu setzen. Das ist aber organisatorisch – jeder hat seinen Dienstplan/Dienstablauf – nicht einfach.“

Die richtige Basis für den Erfolg legen

Zur abschließenden Frage nach den Erfordernissen eines unternehmerischen Handelns wird der Vorsitzende des Betriebsrates der Lebenshilfe München noch einmal deutlich: „In Deutschland hat noch nie ein Unternehmen aufgrund eines falschen Agierens des Betriebsrates eine Insolvenz hinnehmen müssen.“ Er lässt dabei offen, welche Ebene der Hierarchie dabei die Verantwortung trägt. Grundsätzlich ist Hanspeter Franz kein Freund von starren Hierarchien in Unternehmen. „Die beste Voraussetzung für Erfolg ist ein positives Miteinander, bei dem man aufeinander hört und sich gegenseitig fördert. Die KollegInnen vor Ort wissen am besten über die von ihnen betreuten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen und Ihren Arbeitsbereich Bescheid“.

Zur Lebenshilfe zählen

Die Lebenshilfe betreut Menschen von der Geburt weg bis ins hohe Seniorenalter hinein. Zu ihr gehören die Bereiche ‚Kinder und Jugend‘ mit der ‚Interdisziplinären Frühförderung‘ und den ‚HPT‘ (Heilpädagogische Tagesstätten), die ‚Offene Behindertenarbeit‘ (OBA) und die Wohneinrichtungen. In der Münchner Geschäftsstelle ist zudem noch eine eigene Beratung für Eltern und Angehörige etabliert. Teil der OBA ist der ‚Familienunterstützende Dienst‘ (FuD) und der Ambulante Pflegedienst. Ein junger, aber stark wachsender Zweig, ist die Betreuung von Senioren (TENE) und die Einrichtung von speziellen Wohngruppen für die besonderen Bedürfnisse ‚der Ruheständler‘ unter den Menschen mit geistiger Behinderung.

5000 Euro Spende für einen Lebenshilfe-Streichelzoo

(gsp) Große Unternehmen und Firmen engagieren sich heute global wie auch sozial.
Eine dieser ‚Global Player‘ ist das Logistikunternehmen Imperial-Logistics mit ihrem Hauptgeschäft in Afrika, zunehmend aber auch in Europa. Es betreibt
neben seiner deutschen Zentale in Duisburg auch in München/ Neufahrn eine Niederlassung, weltweit ist es an 170 Standorten vertreten. Die Nähe zur Region
gab auch den Ausschlag auf der Suche nach einem sozialem Engagement.
Die Wahl viel dabei auf die Lebenshilfe München.

5000 Euro für die Lebenshilfe München. Von Links: Christine Wiesenthal-Moser (AD), Julia Bader (FUD), Georg Hohenester (OBA), Margret Meyer-Brauns (Beratung), Gudrun Keinert (Schulbegleitung), Harry Zipf (OD), Srecko Mühling, Direktor der General-Cargo, von Imperial-Logistics, Christina Kistler, Assistant to Director und Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München. Foto: Gerd Spranger

Srecko Mühling und Christina Kistler von Imperial-Logistics betonen bei ihrem Besuch der Lebenshilfe-Zentrale in München, dass sie sich meistens langfristig in ihrem sozialen Engagement binden, wie etwa bei einem Kinderhospitz in Duisburg. Peter Puhlmann, Geschäftsführer und Stiftungsvorstand des Elternvereins nutzte die Gunst der Stunde, und führte die Besucher in ein laufendes Meeeting der ‚Offenen Dienste‘.

Die Leistungen der Lebenshilfe-Einrichtungen sind komplex und vielseitig. Hier ist besteht möglicherweise eine Parallele zwischen den Global-Player Imperial-Logistics und der im Kern als Elternverein bestehenden Sozialeinrichtung.

„Die Lebenshilfen in Deutschland entstanden vor 60 Jahren und wurden aus der Not geboren. Eltern mit einem behinderten Kind standen bis 1958 sehr alleine mit ihren Nöten und Sorgen. So entstanden Netzwerke und daraus Vereine. Dabei ist jeder der über 500 Elternvereine für sich selbst komplett selbständig,“ erklärt Peter Puhlmann die Struktur und führt weiter aus: „So gründeten sich die Werkstätten, Wohneinrichtungen und auch schulische Angebote.“ Dabei sei ‚die Beschulung‘ von Menschen mit geistiger Behinderung noch in den 60er-Jahren keine Selbstverständlichkeit gewesen. „Die Gründung der Förderschulen ist ganz sicher auch dem anhaltenden Druck der Eltern in der Öffentlichkeit, und damit auch den Lebenshilfen, zu verdanken“, bekräftigt Puhlmann.

Beratung ist auf allen Ebenen wichtig und nötig

So gilt etwa die Eltern- und Angehörigenberatung als eines der Kernanliegen der Lebenshilfe und allein jährlich 900 Beratungen in München sprechen für sich. Dabei ist die Angehörigenberatung mit Margret Meyer-Brauns und der ehrenamtlich tätigen Volljuristin Andrea Siemen nur an zwei Tagen der Woche besetzt. „Viele gesetzlich geregelte Ansprüche müssen wir häufig mit Widersprüchen gegen bestehende Bescheide durchsetzen,“ erzählt Meyer-Brauns. Die Erstberatung ist dabei immer kostenlos, „wie wollen keine Barrieren aufbauen“, erklärt sie. Die Lebenshilfe leitet hier zwar für viele Menschen einen großen Dienst, diese Leistungen aber sind finanziell mit maximal 80 Prozent abgedeckt. Es ist ein Engagement, dass die Lebenshilfe, und hier vor allem engagierte Mitarbeiter und Ehrenamtliche, einbringen.

Austausch am ‚Runden Tisch‘ über die Arbeit der Offenen Dienste der Lebenshilfe München. Foto: gsp

Dabei zählen Beratungen auf fast allen Ebenen zum ‚täglichen Brot‘, vom Familien-Unterstützenden Dienst, den Frühförderstellen und anderen Bereichen der Lebenshilfe München. Beim Familien-Unterstützenden Dienst etwa müssen ehrenamtliche Mitarbeiter und betroffene Familien zusammen zu finden. Auch bei der Ferien- und Samstagsbetreuung werden viele Angebote, Mitarbeiter und Dienste koordiniert. Insgesamt arbeiten bei den ‚Offenen Diensten‘ 400 Ehrenamtliche und es werden jährlich rund 40.000 Betreuungsstunden geleistet. Die Lebenshilfe München ist darüber hinaus noch in den Bereichen ‚Interdisziplinäre Frühförderung‘, ‚Kinder und Jugend‘ sowie im Bereich ‚Wohnen‘ tätig. „Angefangen bei Beratungen zur pränatalen Diagnostik bis hin zum Frühgeborenen und Kleinkind, über das Schulalter bis in die Werkstätten und vom Wohnen bis zur Senioren-WG begleitet die Lebenshilfe Menschen mit geistiger Behinderung ein Leben lang,“ fasst Geschäftsführer Peter Puhlmann zusammen. Er bedankte sich für die Spende von 5000 Euro von Imperial-Logistics, die zu 100 Prozent der Stiftung des Elternvereins zufließt.

Mit den Tieren auch Verantwortung übernehmen

Puhlmann erklärt auch das Projekt der Spende: „Wir wollen einen Streichelzoo für unsere betreuten Kinder und Erwachsenen errichten. Menschen mit geistiger Behinderung sind häufig nicht in der Lage sich auszudrücken. Beim Umgang mit Tieren aber gelingt das ganz gut, ob es das Versorgen, das Streicheln oder die Berührung von Tieren. Sie profitieren in Ihrem Alltag und ihrer Gefühlswert, etwa beim Reiten oder für ein Tier Verantwortung zu übernehmen. Es bereichert die Wahrnehmung und die Teilhabe am ganz normalen Leben.“

Srecko Mühling, Direktor der General-Cargo, von Imperial-Logistics bedankte sich für diesen lebhaften Einblick in die Arbeit der Lebenshilfe und schloss den Kreis zum eigenem Unternehmen mit einer kleinen Anekdote. „Beim Besuch eines BMW-Werks erzählte uns der Leiter, dass von jährlich 340.000 gefertigten Autos keine zwei völlig gleich seien. Das verdeutlicht vielleicht den Stellenwert einer guten Logistik, nämlich das richtige Produkt – das sich oft aus vielen Einzelteilen zusammen setzt – zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben. Hier sind wir weltweit eines der führenden Unternehmen.“

Ein Riesen-Flatscreen-TV für die Lebenshilfe München

Einen riesigen modernen Flachbildfernseher bekam die Wohnen GmbH der Lebenshilfe München von der Firma Multimon GmbH aus Kirchheim gespendet. Ursprünglich war das große Flatscreen-TV-Gerät der Gewinn einerTombola. Multimon-Geschäftsführer Edward Skube entschied sich für die Spende an die Lebenshilfe. Dort wird er bei besonderen Anlässen in den verschiedenen Wohnstätten zum Einsatz kommen „und langfristig wohl in der neu entstehenden Einrichtung am Willinger Weg“, überlegt Wohn-Bereichsleiter René Pfeifer.

Zur Übergabe der Spende traf man sich bei der Frühförderung der Lebenshilfe München in Feldkirchen. Auf dem Bild zu sehen (von links): Wohnbereichsleiter Renè Pfeifer, Maria-Anna Link, Bereichsleiterin der Interdisziplinären Frühförderung, Multimon-Verwaltungsleiterin Anja Schmid und Multimon-Geschäftsführer Edward Skube.

Die MULTIMON Gruppe ist seit 1982 auf dem europäischen Brandschutzmarkt vertreten. Ein effektives Brandschutzkonzept ist der wichtigste Schritt für maximale Sicherheit. Von der Planung über die Installation bis hin zur Inbetriebnahme liefern wir alles aus einer Hand.

Wir bieten unseren Kunden neben individuellen Brandschutzanlagen auch regelmäßige Wartungen an um die Funktionsfähigkeit der Brandschutzanlagen zu gewährleisten. Von unserem Hauptsitz in 85551 Kirchheim b. München und weiteren Standorten in ganz Deutschland betreuen wir unsere Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, besuchen Sie uns im Internet unter www.multimon.info

30.000 Aufrufe im Blog der Lebenshilfe München

 

Es hat einige Jahre gedauert, viel Zeit und 450 Artikel gebraucht, ehe der Blog der Lebenshilfe München 30.000 Aufrufe jährlich bei 15.000 Besuchern schaffte. Das beste Ergebnis war bislang das Jahr 2016 mit 23.400 Aufrufen und das Jahr 2017 mit 11.300 Besuchern. Der Erfolg von 2018 bedeutet eine Steigerung von 25 bis 30 Prozent.

Helfen auch Sie mit, den Erfolg des Blogs zu erhöhen – und damit die Anliegen der Lebenshilfe München einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen.
Geben Sie ganz einfach Empfehlungen oder teilen Sie den einen oder anderen Artikel auf Facebook oder in anderen Sozialen Medien.

Wir wünschen Ihnen weiterhin
viel Freude mit dem Blog der Lebenshilfe München,
gesegnete Weihnachtstage und
ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2018 !!!

Classic meets Lebenshilfe Tagesstätten



Zufällig hatte das Jugendorchester der Bayerischen Philharmonie noch einen Termin frei und zufällig hatten wir, die Heilpädagogischen Tagesstätten für Schulkinder, nichts anderes vor. So kam unverhofft und kurzfristig ein Gastspiel bei uns in Unterhaching zustande. Einen größeren Raum für den Auftritt und viele Zuschauer, das war alles, was die jungen Musiker sich wünschten. Für uns war schnell klar: wir bekommen somit ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk in besonderer musikalischer Güte.

Die Turnhalle des Förderzentrums nebenan, war dann mit 27 jungen Musikern auch schon zur Hälfte belegt. Den restlichen Raum nahmen wir Zuschauer ein. Derart auf Tuchfühlung mit einem klassischen Orchester: das versprach intensiv zu werden. Sehr gespannt saßen nun unsere Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiter, als der Dirigent (im Frack) und die Musiker (mit ihren Instrumenten in der Hand) unter kräftigem Applaus einzogen. Als in der Stille die ersten Klänge der 2. Symphonie Beethovens den Raum füllten, konnten wir die Kraft der Komposition intensiv spüren.

Wie klingt eine Oboe oder ein Fagott?

Vielleicht auch ein bisschen um zu verstehen, was da, fein aufeinander abgestimmt, seine Wirkung entfaltet, wurden uns die Instrumente durch ihre Spieler vorgestellt. Wie klingt eine Oboe oder ein Fagott? Das konnten wir hören und sehen. Wer kennt eine Violine oder ein Cello? wurden wir gefragt. Und das da ist ein Kontrabass? „Wusste ich´s doch!“ tönte eine Stimme aus dem Zuschauerkreis.

Heiter und gelassen erlebten wir die Stimmung. Nicht nur durch die Auswahl der Musikstücke (1., 3. und 4. Satz), sondern auch durch die beschwingte Spielweise des Orchesters, gestaltete sich ein munterer Dialog mit dem Publikum. Unsere keineswegs nur andächtig lauschenden Zuschauer zauberten fast durchweg ein Schmunzeln auf die Gesichter der Nachwuchsmusiker.

Mit großem Applaus und herzlichem Dankeschön an unsere Gäste, luden wir zu einem kleinen Umtrunk bei uns in der Heilpädagogischen Tagesstätte der Lebenshilfe ein. Dabei kamen wir schnell miteinander ins Gespräch und erhielten einen Einblick in den Alltag der Orchestermitglieder. Beispielsweise erfuhren wir, wie viele Stunden in der Woche ein Musiker üben muss (sehr viele), oder wann begonnen wurde, das Instrument zu spielen. Eine Geigerin erzählte, dass sie schon mit 4 Jahren angefangen hat. Ein Anderer, dass er durch das Klavierspielen zu seinem jetzigen Instrument gekommen ist.

Zum Schluss waren wir uns einig, dass dieses Gastspiel sowohl allen Spielern, wie auch den Zuhören sehr viel Spaß gemacht hat. Falls nun auch Ihr Interesse an einem Gastauftritt des Jugendorchesters der Bayerischen Philharmoniker geweckt wurde, dürfen wir auf deren Homepage verweisen, dort werden unter dem Stichwort: Soziales Engagement, Erläuterungen gegeben .

Christiane Keim

Link: Hier geht’s direkt zum Jugendorchester:
http://www.bayerische-philharmonie.de/Navigation/Klangkoerper/Jugendorchester-der-br-Bayerischen-Philharmonie

Neuer Kalender 2019: Ein Ja (hr) voller Leben – zum Leben

Neuer Kalender 2019:
Ein Ja(hr) voller Leben – zum Leben

„Mit Freude und Farbe durch das Jahr“ – unter diesem Motto wurden im Frühsommer 2018 Menschen mit Behinderung in der Offenen Behindertenarbeit (OBA) zu Künstlern. An sechs Abenden wurde mit viel Freude und Farbe an verschiedensten Kunstwerken gearbeitet, eine Auswahl präsentieren wir Ihnen nun in diesem Kalender.

Wir finden, der Wandkalender ist gelungen und wir hoffen, er begleitet Sie durch ein buntes und frohes Jahr 2019!

Preise:
15 € incl. MWST kostet der Kalender für Selbstabholer
20, 92 € kostet der Kalender für alle, die ihn zugeschickt bekommen möchten
(15,00€ incl. MWST zzgl. Verpackung und Porto 5,92 €)

Ihre Bestellungen richten Sie bitte an den:
Mitglieder- und Spenderservice Ulrike Rossmeisl

Lebenshilfe München
St.-Quirin-Str. 13a
81549 München
Tel.: 089 69347–109

Mail: mitglieder@lebenshilfe-muenchen.de

Bitte helfen Sie mit!

In der Münchner Messestadt leben besonders viele Familien mit Migrationshintergrund. So kam zum Beispiel der kleine Ranji* zu uns in die Frühförderung.

Lebenshilfe München: „Bitte helfen Sie mit“    .   Foto © Fotolia

Er war auf der Flucht geboren worden, viel zu früh und mit Fehlbildungen im Gehirn. Der Junge lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter zusammen und braucht professionelle Hilfen. Jetzt ist er 16 Monate alt und sein motorischer Entwicklungsrückstand ist groß. Er kann kaum seinen Kopf halten und noch nicht sitzen. So langsam beginnt er, die Hände zu öffnen und etwas zu greifen. Große Probleme hat er beim Schlucken und Trinken, so dass er über eine Dauersonde ernährt werden muss. Unsere Logopädin versucht, ihm das Schlucken beizubringen. Gleichzeitig unterstützt sie die Mutter und erklärt ihr, wie sie diese schwierige Situation beim Essen am besten in den Griff bekommen kann. Zweimal in der Woche behandelt eine Physiotherapeutin den Jungen, damit er seine motorischen Funktionen verbessert.

Die Mutter fühlt sich von der Gesamtsituation, der Fluchterfahrung, dem deutschen Medizinsystem, ihrem schwerkranken Kind, der Sprachlosigkeit und ihrem eigenen Analphabetentum total überfordert. Ein wohnortnahes Angebot sowie Treffen mit anderen Eltern würden helfen, ihr Ankommen in der Gesellschaft beschleunigen.

Die ständig wachsenden Kinderzahlen in der Messestadt haben uns veranlasst, eine neue Frühförderstelle zu planen. Gerade für Familien mit kleinen Kindern, die von Behinderung bedroht sind, brauchen die Eltern kurze Wege und einen Ort des Austausches. Das interdisziplinäre Team der vier Frühförderstellen der Lebenshilfe München kann auf viele erfolgreiche Jahre zurückblicken. Unzählige Familien, die ein Kind mit körperlichen oder geistigen Besonderheiten haben, konnten bereits von der Fachlichkeit und dem Einsatz der Mitarbeiterinnen profitieren.

Helfen Sie uns,
damit wir noch mehr Familien ihren sowieso schon schwierigen Alltag ein wenig leichter machen können!

*Name geändert

Den Tieren im Winter helfen

Am Wochenende rollte die erste Kältewelle über Deutschland hinweg. Bei eisigen Temperaturen wird es auch für die Natur und für viele Tiere hart. Mit ein wenig Hilfe können wir es Ihnen etwas erträglicher machen, etwa mit Vogelfutter und Häuschen. Das wird in der Lebenshilfe-Einrichtung in Putzbrunn schon seit Jahren praktiziert. Die Betreuerin Claudia Andriotis ist hier die treibende Kraft, privat engagiert sie sich auch für den Vogelschutzbund.

Die kleinen Vogelhäuschen hängen hoch, um vor Räubern sicher zu sein.

Dabei profitieren vom „Vogel füttern“ nicht nur die kleinen gefiederten Wesen, sondern auch die Bewohner der Lebenshilfe-Wohneinrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung. Sieben Gruppen mit je 6 bis 9 Leute werden hier, in der Waldkolonie Putzbrunn, betreut. „Sie beobachten die Tiere von ihren Fenstern aus, geben Rückmeldungen und helfen gerne bei der Versorgung mit,“ erzählt Daniela Dudenhöffer. Nicht nur Vögel, auch kleine Igel werden mitversorgt, manchmal auch Eichhörnchen und natürlich die Hühner, die in einem eigenen Stall gehalten werden.   Weiterlesen

Ein Grillfest für den guten Zweck

Der Lions-Club Aschheim engagiert sich bei der Lebenshilfe München in Putzbrunn.

Im September klingt die Grillzeit langsam aus. Einmal mehr hat sich der Lionsclub Aschheim bei der Lebenshilfe in Putzbrunn mit einem Grillfest engagiert und wird seinem Credo ‚We Serve‘ gerecht. Einrichtungsleiterin Renate Bauer und die Bewohner der Wohneinrichtung der Lebenshilfe München bedanken sich und freuen sich über den gesponserten und nett gestalteten Grillabend. Auf dem Foto zu sehen sind: Dr. Bruno Weber mit Manfred Schachermayr, Johann Premauer, Elke Hallerbach und Wolfgang Frank.

Neue Kleinbusse in Putzbrunn

Im Juni erhielt die Wohneinrichtung der Lebenshilfe München in Putzbrunn einen neuen zweiten Bus. Bei den Mitarbeitern und Bewohnern war die Freude groß. Zur Einweisung des neuen Fahrzeugs mit Hebebühne für Rollstuhlfahrer fanden sich darum auch gleich viele Interessierte aus beiden Häusern ein. Es wurde gefragt und probiert. Natürlich auch die Rollstuhltauglichkeit des neuen VW-Bus. Große Begeisterung fand bei allen die Klimaanlage und auch die komfortable Höhe des Fahrzeuges.

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Das Afterwork-Cocktail-Chillout-Concert

In netter Gesellschaft nach der Arbeit einen Cocktail genießen und dazu coole Musik hören – was kann es besseres geben? Die OBA hat am Donnerstag, den 7. Juni dazu in den Garten und auf die Terrasse der OBA eingeladen.

Die Musik kam nicht vom Band sondern von der Band. Es war der erste Auftritt der OBA-Band „The Orchestra Extrange“. Unter diesem Namen haben sich 13 Musikerinnen und Musiker zusammengetan, sie proben seit September 2017 zusammen und haben sich jetzt zum ersten Mal ins Rampenlicht gewagt. Es war eine Vorpremiere, ein ’sich ausprobieren‘, wie es sich anfühlt, vor Publikum zu spielen.   Weiterlesen

1000 Euro mehr für die Pflege

Das neue Pflegegeld in Bayern. Der Antrag kann über die Webseite heruntergeladen werden: www.landespflegegeld.bayern.de

Im Mai konnte in Bayern erstmals ein Antrag auf das Landespflegegeld gestellt werden. Die Antragsfrist läuft bis zum 31.Dezember 2018. Das Landespflegegeld ist eine Leistung, die zusätzlich für Pflegebedürftige in Bayern gewährt wird. Voraussetzungen dafür ist mindestens ein Pflegegrad 2, der durch den Medizinischen Dienst diagnostiziert worden ist. Die Antragsteller müssen ihren Hauptwohnsitz in Bayern haben, es gilt eine jährliche Einkommensgrenze von 250.000 Euro.   Weiterlesen

Voten für die OBA der Lebenshilfe als „Werte-Botschafter“

Helfen Sie der OBA der Lebenshilfe München!
Geben Sie uns Ihre Stimme beim Wettbewerb
„Werte-Botschafter 2018“

80 Vereine und Initiativen kämpfen bis zum 30. April um 50.000 Euro Spendengelder des Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e.V. im Online-Voting. Die OBA der Lebenshilfe München geht mit ihrem Musikraum ins Rennen, braucht
noch weitere 3000 Euro für dessen Renovierung. Voten Sie mit,
geben Sie ihre Stimme der Lebenshilfe München.

Ein zweiter Spendentopf der Aktion ‚Werte-Botschafter‘ der Sparda Bank München über 50.000 Euro wird direkt über eine Jury vergeben. Die Jury spricht auch das letzte Wort beim Online-Voting, und wenn es gut läuft, wird jedes zweite Projekt mit Spenden gefördert werden.   Weiterlesen