Mit Sport den Kopf frei bekommen

Begeisterung ist bekanntlich ansteckend. Und Paul Oberhofer von der Lebenshilfe München lässt sich gerne davon anstecken und hat damit auch gute Erfahrungen gemacht. Er ist Leiter von drei Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München in der Hofbauern-, Packenreiter- und Schmädelstraße. Seit gut einem Jahr bietet er den den Bewohnern im Wohnstättenverbund West regelmäßige Abende zum gemeinsamen ‚Musizieren‚ an. Daneben gibt es zweiwöchentlich Treffen zur ‚künstlerischen Entfaltung‚. Dabei leiten Kunsttherapeutinnen die Bewohner und Bewohnerinnen an und es steht immer die Freude am Ausdruck, an einem ‚Aus-sich-Herausgehen‘ im Vordergrund.

Paul Oberhofer und Gisela Pointinger leiten die Gruppe bei den sportlichen Übungen an

Jetzt hat Oberhofer die Angebote um eine weitere Offerte ergänzt. Seit Juni lädt er 14-tätig zur gemeinsamen Bewegungsgruppe in einen großen Raum eines evangelischen Gemeindezentrums der Carolinenkirche in der Sarasatestraße ein. Meist sind es acht bis zwölf Teilnehmer aus den drei Einrichtungen, die sich dem leichten Training anschließen. „Dabei geht es nicht um ehrgeizigen Sport oder um Wettkampf“, erzählt er. „Es ist die Freude an der Bewegung, der Spaß am Mitmachen.“

Sich ganz auf die Übungen einlassen

Einzelne Teilnehmer entdecken – alles Menschen mit geistiger Behinderung – ganz neue Fähigkeiten in sich. „Es macht viel Spaß zu beobachten, wie freudig sich die Teilnehmer auf die Übungen einlassen. Einige haben ein perfektes Körperschema verinnerlicht“ so Oberhofer und „bringen ein ganz wunderbares, teilweise unerwartetes Gefühl für die Bewegungsabläufe mit, so dass ich immer wieder vollkommen erstaunt bin.“

Dabei ist das Training nicht schwer. Ein wenig Stretching, Bodengymnastik, Ballübungen und freies Bewegen vereinen sich zu einem runden Programm. Übungsleiterin Gisela Pointinger ist in ihrer Arbeit sehr erfahren. Sie arbeitet mit Sportgruppen für Menschen mit geistiger Behinderung. In den 15 Jahren ihrer Tätigkeit in der OBA des Löhe-Hauses an der Blutenburgstraße konnte sie viel positive Erfahrungen sammeln.

Gezielt anleiten und Hilfestellung geben

Die Bewegungsgruppe Wohnen West ist auf alle Fälle mit Spaß dabei, wenn auch zwischendurch mal Ermüdungserscheinungen auftreten. Gisela Pointinger hat immer wieder angeleitet und Paul Oberhofer, der das Training ebenfalls mitmachte und begleitete, ergänzte mit manchen Handgriffen, bis die Übungen gelangen. Denn ganz so einfach war es nicht immer. „Welche Hand noch heben und welchen Fuß dazu diagonal bewegen“, fragte sich mancher, bis die Lektion dann eingeübt war – und damit der Kopf frei.

Die Lebenshilfe-Stiftung und Spenden helfen

Wie die Musik- und die meisten Kunsttherapien ist auch dieses Angebot für die Teilnehmer kostenlos. „Ich will einfach, dass möglichst viele dabei sind, denn ich sehe, wie sehr das Training hilft, Blockaden und Spannungen zu lösen, neues Selbstvertrauen zu geben“, begründet Oberhofer sein Engagement. Basis für diese kostenlosen Einheiten sind Spenden, denn ‚ganz offiziell‘ zahlt dafür kein Leistungsträger. Einen Großteil der Kosten übernimmt die Lebenshilfe-Stiftung, oft aber gehen auch direkte Gelder an die Lebenshilfe München. „Spenden können auch zweckgebunden sein“, ergänzt Oberhofer.

„Eine inklusive Sportgruppe ist unser Ziel“

Noch einen Wunsch hat Oberhofer. Er will Vereine und Schulen in der näheren Umgebung ansprechen, um eine Inklusions-Gruppe ins Leben zu rufen, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam trainieren. „Dabei steht nicht der Sport, sondern die Freude an der Bewegung und das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund.“ Dann hofft er für die Einheiten auch eine richtige Turnhalle zu finden. „Das Ambiente ist dort anders, es gibt auch mehr Möglichkeiten und Bewegungsfreiheit, die etwa bei Ballspielen nötig ist.“

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5. Ayinger Vorwiesn mit Ministerpräsident a.D. Dr. Edmund Stoiber

Florian Hahn (MdB) vermeldet Rekord-Spenden für die gute Sache

Zum fünften Mal fand die Ayinger Vorwiesn auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Florian Hahn im schmucken Sixthof statt. „Es ist schon gute Tradition geworden, dass wir am Donnerstag vor dem Münchner Oktoberfest hier in Aying zusammenkommen und neben dem Vorwiesn-Anstich gemeinsam etwas für die gute Sachen tun wollen“, begrüßte Hahn die zahlreichen Gäste.

Ayinger Vorwiesn mit Florian Hahn und Edmund Stoiber / Foto: Claus Schunk

Ein besonderer Dank ging an die Hausherren, die Familie Inselkammer, die seit Beginn an Florian Hahn bei der Umsetzung dieses Veranstaltungsformats unterstützend begleitet habe. So war es wie ein Treffen unter Freunden als Ehrengast Dr. Edmund Stoiber über seinen besonderen Bezug zum Gastgeber Florian Hahn und zur Familie Inselkammer sprach.

Florian Hahn sei ihm als außergewöhnlich engagierter junger Mann in der Jungen-Union frühzeitig positiv aufgefallen. Und dem Hotel- und Gastronomiebetrieb der Familie Inselkammer verdanke er die Handynummer von Russlands Präsident Wladimir Putin, der nach einem Besuch in Aying auf internationalem Parkett von der dortigen Gastfreundlichkeit schwärmte.

Aying: MdL E. Weidenbusch, MdL K. Schreyer, MP a.D. Dr. E. Stoiber, MdB F. Hahn, LR Ch. Göbel. (Foto: Claus Schunk)

Nach einer energischen Rede Stoibers zur Zukunft Bayerns brachten sich die Gäste in Sachen „Wohltätigkeit“ nicht minder engagiert ein. 1000 Euro stiftete die Firma Behncke GmbH an diesem Abend an die Stiftung Schneekristalle von Ex-Skirennläuferin Michaela Gerg. Weitere 1000 Euro gingen an die Stiftung Lebenshilfe München, gesponsert von Privatmann Gerd Erke. Über Schecks in Höhe von 1250 Euro bzw. 1500 Euro durften sich die Unterhachinger Anton Schrobenhauser-Stiftung Kids-to-life und „Frohes Herz“ von den Volksmusikstars Marianne und Michael freuen. Beide Schecks sponserten herzpartie e.V. Mit 5000 Euro wurde erneut die Stiftung Lebenshilfe München bedacht, der Florian Hahn als Vorsitzender vorsteht, und sich ganz besonders über den hohen Betrag der Findelkind-Sozialstiftung des Ehepaars Schmucker freute.

Quelle: http://florian-hahn.de/2017/09/18/

KlAWOtte spendet für die Lebenshilfe

Die Lebenshilfe-Gruppe freut sich über einen schönen Ausflug an den Chiemsee

KlAWOtte ist ein Second-Hand-Laden in Putzbrunn, der immer wieder Gelder für einen guten Zweck sammelt. Diesmal gingen 300 Euro an die TENE-Einrichtung der Lebenshilfe München in Putzbrunn. Einrichtungsleiterin Renate Bauer freut sich darüber und nutzt die Spende für einen Gruppenausflug an den Chiemsee. „Es ist schön, wenn wir dann auch mal so richtig – wie alle anderen auch – in einen Biergarten gehen können und für jeden eine Brotzeit bestellen dürfen. Das ist für alle ein tolles Gefühl. Sonst machen wir halt irgendwo ein Picknick im Grünen. Das geht auch, ist aber nicht dasselbe.“ In der TENE treffen sich täglich ‚Erwachsene nach dem Erwerbsleben‘. Es wird ihnen hier eine Tagesstruktur und persönliche Betreuung geboten.

Renate Bauer dankt der Leiterin der Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und sendet einen kleinen Reisebericht:

Liebe Frau Konrads,

mit diesem Brief und der folgenden Erzählung danken wir nochmals sehr herzlich für Ihre großzügige Spende an die Tene Putzbrunn. Wir unternahmen einen Ausflug zum Chiemsee. Zuerst dachten wir schon, wir müssten im Regen mit dem Schiff fahren, aber unterwegs riss der Himmel auf, die Sonne verwöhnte uns und wir hatten einen wunderbaren Tag am Chiemsee.

Am Hafen angekommen freuten wir uns auf die Überfahrt. Ein kleines, kühles Lüftchen umwehte unsere Nasen, der See glitzerte, als das Schiff „Joseph“ uns zuerst zur Herren- und dann zur Fraueninsel brachte. Zu Fuß umrundeten wir die Fraueninsel, dabei haben wir die örtlichen Handwerker, die Töpferei, die Schnitzerei – bei der wir tatsächlich jemanden beim Schnitzen beobachten konnten -, gesehen, sowie mannsgroße blühende Sonnenblumen. Eine Aquarellmalerin stellte an der Promenade ihre Bilder aus. Und die Fischer verkauften die frisch geangelten und geräucherten Fische aus ihren Häusern heraus. Zu guter Letzt kehrten wir beim Klosterwirt ein und ließen uns hier von der sehr netten Bedienung und einem angenehmen Ambiente erfreuen. Zurück ging es wieder per Schiff, dieses Mal mit der „Irmingard“.

Bei der Ankunft am Priener Steg ließ der Himmel es doch nochmal regnen – es waren große, warme Sommertropfen – in denen wir lachend zu den Autos zurückgingen. Voller Eindrücke fuhren wir wieder nach Hause.

Viele liebe Grüße von der Tene Putzbrunn.

Soziales Engagement für den Lebenshilfe-Garten

20 junge Mitarbeiter des Unternehmens Ratioform Verpackung GmbH haben geholfen die Außenanlagen der Lebenshilfe Frühförderung in Feldkirchen bei München wieder herzurichten. Mit Rechen, Spaten, Schaufel und Heckenschere rückten sie dem Gelände, in dem zentral die alte Villa der Frühförderung steht, auf den Grund. Nicht jeder der Ratioform-Mitarbeiter brachte Erfahrung in der Gartenarbeit mit. Beruflich arbeiten sie in den Abteilungen ‚Online-Business-Intelligence‘, ‚Produktkommunikation‘ oder im ‚Operational Excellence‘.

Mitarbeiter von ratioform engagieren sich bei der Lebenshilfe München

Maria-Anna Link, Koordinatorin der interdisziplinären Frühförderungen der Lebenshilfe München und Einrichtungsleiterin in Feldkirchen, freut sich über den neu gestalteten Garten, über die vielen fleißigen Hände. „Wir arbeiten bei der Frühförderung interdisziplinär, so dass für die Förderung des Kindes Experten aus ganz verschiedenen Fachbereichen zusammenwirken. Und auch der große Garten ist ein wichtiges Element. Es geht um das Wahrnehmen mit allen Sinnen. Das Sehen, Riechen und Fühlen hat in freier Natur nochmals eine ganz andere Dimension.“ In den nächsten Wochen soll noch ein großes Trampolin folgen.

An ihrem Sozialen Tag arbeiten Beschäftigte für gemeinnützige Zwecke und werden von ihren Arbeitgebern dafür freigestellt. Corporate Volunteering (CV) heißt der in den 80er-Jahren in Großbritannien und den USA entstandene Trend. Auch das junge Unternehmen Ratioform praktiziert es und leistet so einen ganz eigenen Beitrag zum Allgemeinwohl.

Die Hecken und Büsche an den Rändern wurden beschnitten, der Sandkasten ausgehoben und neu befüllt, der Rasen gemäht und von Unkraut befreit und als ganz neue „Errungenschaft“ ein kleines Stück des Gartens mit unterschiedlichen Materialien ausgelegt. Eine ‚Schlange‘, über die man barfußlaufend die Beschaffenheit der verschiedenen Untergründe erspüren, erfahren kann. Auch die Mitarbeiter von Rationform freuten sich an dem Miteinander in entspannter Atmosphäre. Draußen in freier Natur zu sein, etwas ‚voran zu bringen‘, mit den eigenen Händen zu arbeiten und damit einem guten Zweck zu dienen war ein gutes Gefühl für sie. Auch das Wetter meinte es gut und hat bis 15 Uhr gehalten, bevor wieder Regen einsetzte.

Freude beim Team von Ratioform über die gelungene bunte Schlange zum Erspüren der Untergründe

Gestärkt hat man sich zwischendurch mit heißen Kaffee und die Brotzeit haben die jungen Leute selbst mitgebracht. Sie arbeiten seit einigen Monaten und bis zu acht Jahre bei dem aufstrebenden Unternehmen Ratioform. Die Ratioform Verpackungen GmbH ist Deutschlands Marktführer im Handel mit Verpackungen für Versand, Lager und Büro. Über 300 Mitarbeiter sorgen dafür, dass viele tausend Artikel zum sofortigen Versand bereitstehen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Pliening bei München und ist mit seiner B2B Multi-Channel Vertriebsstrategie an sieben weiteren Standorten in Deutschland und an vier europäischen Standorten tätig: in Wien, Barcelona, Mailand, Regensdorf in der Schweiz.

Ratioform beliefert europaweit insgesamt mehr als 150.000 Kunden aus unterschiedlichsten Branchen, verfügt über 100.000 Quadratmeter Lagerfläche und setzt jährlich rund 90 Millionen Euro um. Neben dem breiten und tiefen Sortiment an Artikeln unterstützt ratioform Unternehmen vor allem mit maßgeschneiderten Verpackungslösungen und bei der Optimierung von Verpackungsprozessen.

Ratioform wurde 1979 gegründet und ist als Packaging Solution Group (PSG) Teil des Geschäftsbereichs Takkt Europe der Takkt AG, dem führenden B2B Spezialversandhandel für Geschäftsausstattung mit Sitz in Stuttgart und rund drei Millionen Kunden in 25 Ländern.

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Spende von Infineon Technologies für Lebenshilfe

Timo Grassmann erhält für seinen achtjährigen Sohn durch den Familienunterstützenden Dienst (FUD) der Lebenshilfe München Unterstützung und Beratung und so nutzte er einen Award seines Arbeitgebers, die Infineon Technologies um den FUD eine Spende zukommen zu lassen.

Der Preis für den Award waren 1666 Euro, die er einem gemeinnützigen Verein seiner Wahl als Spende zukommen lassen konnte. Er entschied sich für die Lebenshilfe München, die sich seit über 55 Jahren für Menschen mit geistiger Behinderung in Stadt und Landkreis München einsetzt, sie fördert und betreut. Weitere Spenden wurden von der Infineon Technologies an ‚Ärzte ohne Grenzen‘ und an ‚SOS Kinderdorf‘ überreicht.

 

In der Bildmitte zu sehen Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Puhlmann, Timo Grassmann und Harry Zipf von den Offenen Diensten sowie weitere Mitarbeiter von Infineon.

„Es bereitet selbst viel Freude, anderen eine Freude zu bereiten“

Bewohner der Lebenshilfe München lieben Pferde und das Reiten

Viele Bewohner der Einrichtungen der Lebenshilfe München haben ihr kleines Glück tatsächlich auf dem Rücken der Pferde gefunden. Seit einem Jahr nutzen sie immer wieder ein Angebot von Renate Bauer (Dipl. Reittherapeutin SG-TR), die gute Kontakte zu einem kleinen Bauernhof bei München unterhält und hier Therapeutisches Reiten anbietet.

Für Menschen mit geistiger Behinderung ist es ein ganz besonderer Kontakt, denn Tiere kennen keine Vorurteile, sind direkt, zeigen klar was sie wollen und was nicht. Und so ist es selbst für erfahrene Therapeuten immer wieder spannend, die Begegnung zwischen Mensch und Tier zu erleben. Jüngst begleitete Karin Thaumüller eine Gruppe und auch für sie war es eine Premiere.

Die Körpersprache
sendet eindeutige Zeichen

Sie hat sich intensiv um zwei Damen gekümmert, die mehrfach behindert und in ihrer Persönlichkeit sehr gegensätzlich sind. Die eine eher ruhig und zurückhaltend, die andere plappert schon gerne mal drauf los, vor allem wenn sie aufgeregt ist. „Ich war selbst gespannt, wie die zwei Frauen auf die Tiere reagieren, habe ihre Körpersprache genau beobachtet.Von Ängstlichkeit gegenüber den Pferden aber war keine Spur, höchstens ein kleines, vorsichtiges Zögern zu bemerken.“

„Ja, die Damen waren richtig mutig, eine von ihnen ist sogar selbst auf das Pferd geklettert. Es hat auch keine lange ‚Aufwärmphase‘ gebraucht, sie haben schnell zutrauen gefasst.“

Aus sich selbst herausgehen

Die Aufwärmphase hatten sie bei ihrer Ankunft zunächst schon im Stall. Dort hieß es erst einmal bei Stall einstreuen ‚mit anpacken‘, was zwischendurch zu einer ausgelassenen Strohschlacht wurde. Im Hintergrund, in den Boxen, habe die Pferde das Treiben aufmerksam verfolgt.

Interessant war es für Karin Thaumüller mitzuerleben, wie die beiden Frauen bei den Pferden ein ganz anderes Gesicht ihrer Persönlichkeit zeigten. „Die Ruhigere öffnete sich merkbar, lebte richtig auf. Die etwas Aktivere hingegen entspannte sich auf dem Pferd und kam zur Ruhe. Es war schön zu beobachten und zeigte mir sehr eindrücklich, wie sehr die Menschen auf Pferde reagieren.“

Das Umfeld, die Natur und Landschaft genießen

Auch der Esel mit seinen langen Ohren findet viele Freunde

Es war wieder ein harmonischer Ausflug zu dem kleinen Bauernhof, bei dem meistens zwischen vier und acht Personen teilnehmen. Nicht nur die Pferde, auch ein langohriger Esel und andere Tiere sind auf dem Reithof. Die Teilnehmer freuen sich an der ‚freien Umgebung‘, dem ländlichen Umfeld und die vielen neuen Eindrücke, die sie mit nach Hause nehmen können. „Wir haben aus einigen Wohnhäusern der Lebenshilfe München Teilnehmer mit dabei, erzählt Renate Bauer, die in Putzbrunn eine Wohneinrichtung der Lebenshilfe München leitet. Auch Karin Thaumüller ist hier seit Herbst 2015 angestellt. Die gelernte Arzthelferin und Referentin für Erwachsenenbildung hat beruflich aber noch andere Pläne. Sie möchte noch eine Ausbildung zur Heilpraktikerin absolvieren. „Ich liebe meine Arbeit, den Umgang mit Menschen und es bereitet selbst viel Freude, anderen eine Freude zu bereiten,“ erzählt sie.

Lesen Sie auch:

https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2016/08/22/der-umgang-mit-pferden-hilft-menschen-mit-behinderung/

Wer das Projekt Reiten unterstützen möchte,
den Menschen hier ein Stück Freude schenken will,
kann das gerne mit einer Spende an die
Lebenshilfe München tun. Verwendungszweck: Reiten

Kontoverbindung:
Spendenkonto
HypoVereinsbank München
IBAN: DE 90 700 202 705 800 557 005
SWIFT-BIC: HYVEDEMMXXX

Weitere Spendprojekte der Lebenshilfe München finden Sie hier:
www.lebenshilfe-muenchen.de/ihre-hilfe-zaehlt

 

Zuwendungsbestätigung für das Finanzamt

Spenden vermindern das zu versteuernde Einkommen. Die Lebenshilfe München ist durch Bescheid des Finanzamtes für Körperschaften in München als mildtätig anerkannt, so dass Privatpersonen bis zu zwanzig Prozent Ihres zu versteuernden Einkommens beim Finanzamt geltend machen können. Sie erhalten von uns automatisch eine Zuwendungsbestätigung ab einem Betrag von 100,00 €. Wir bitten in diesem Zusammenhang um die vollständige Anschrift.

Für Beträge bis 200,00 € genügen der quittierte Einzahlungsbeleg oder der Kontoauszug (§50 EStDV) zur Vorlage beim Finanzamt.

 

Lebenshilfe München schult für den Notfall

 

Bei der Lebenshilfe München bereitet man die Bewohner auf Notfälle vor und schult in  ‚Erster Hilfe‘.

In elf Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München Wohnen GmbH leben Menschen mit geistiger Behinderung in Wohngemeinschaften zusammen. Die Bewohner bestreiten ihren Lebensalltag größten Teils selbständig. Dazu zählen alltägliche Dinge wie kochen, waschen, einkaufen sich kleiden, eben die 100 wichtigen ‚Kleinigkeiten‘. Im Zusammenleben und im Alltag kann es darüber hinaus immer wieder zu kleinen und größeren Notfällen kommen. Dann heißt es richtig zu handeln und kühlen Kopf zu bewahren.

Um dafür gerüstet zu sein, veranstaltet die Lebenshilfe München alle zwei Jahre zweitägige Erste Hilfe Kurse für ihre Bewohner. Ermöglicht wird dies durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Lebenshilfe München. Die Kurse führt das Medical Rescue College Wolfratshausen durch, für 2017 hat man sogar zwei Gruppen bilden müssen, da das Interesse der Betreuten so hoch war und nur in Gruppen von maximal 15 Teilnehmern trainiert werden kann.

Was ist wichtig bei einem Notfall?

Was also tun, wenn jemand stürzt, sich eine Platzwunde am Kopf zuzieht oder vielleicht gar noch bewusstlos am Boden liegt? „Auf alle Fälle ruhigen Kopf bewahren“, raten die beiden Trainer Susanne und Peter Lanzner. „Die Notfallnummer 112 wählen“, weiß eine der Kursteilnehmer. Was aber kann man ganz praktisch tun, wie kann man den Verunglückten helfen?

Das galt es an diesen Tagen zu üben, den Bewohnern die Scheu vor direkter Hilfe zu nehmen. So lernten Sie zum Beispiel einen Kopfverband anzulegen oder auch einen Bewusstlosen in eine stabile Seitenlage zu bringen. Ebenso muss die Atmung überprüft werden, liegt jemand bewusstlos am Boden. Dafür gibt es gleich drei Möglichkeiten und man sollte sie alle anwenden. Nämlich ein sanfter Griff an den Hals, dann an Mund und Nase hören und fühlen, ob die Atmung noch aktiv ist.

Keine Angst vor Verbänden

Zum Kurs zählte das gesamte Programm der Erste-Hilfe-Maßnahmen bis hin zur Beatmung und Herzdruckmassage. Erich Wolf vom pädagogischen Fachdienst Wohnen engagiert sich immer wieder für diese Kurse. „Einfache Maßnahmen können Leben retten. Und unsere Bewohner sind immer wieder engagiert bei den Kursen, arbeiten mit und lernen viel dabei. Die Konzentrationsfähigkeit mag zwar vereinzelt nicht so ausgeprägt sein, doch die Kursleiter verstehen sich darauf in einfachen Worten, Beispielen und Übungen die Lerninhalte zu vermitteln.“

http://www.stiftung-lebenshilfe-muenchen.de/

Die erste (von zwei) Gruppen hat den Erste-Hilfe-Kurs bei der Lebenshilfe München abgeschlossen. Dafür gibt es dann auch eine Urkunde.

Sixt hilft Lebenshilfe: Kinderlachen und Herzensspenden

Manches Engagement, manche Spenden, haben eine ganz eigene, eine besondere Geschichte. Etwa wenn aus der Devise “Tue Gutes und rede darüber“ ein Herzensanliegen wird, so wie es die Lebenshilfe München durch den Autovermieter SIXT erleben durfte. Ganz am Anfang der Geschichte aber steht ein persönliches Schicksal, nämlich ein junges Elternehepaar mit der Sorge um ihre Tochter. Bei der Geburt lautete die Diagnose ‚Down-Syndrom‘. Ungewissheit, Sorge und Ängste trüben den schönsten Moment im Leben, die Geburt ihrer ersten Tochter. Wird sie mit dieser Beeinträchtigung ein glückliches Leben führen können, und was können wir, die Eltern, für sie tun, können wir was tun? Fragen gehen durch den Kopf, sie legen sich auf das Denken, auf das Gemüt, beeinflussen das ganze Leben.

Gemeinsam schaffen wir das!

Schnell aber sind sich die Eltern einig, stellen sich der Herausforderung mit einem ‚wir schaffen das‘. Mit neuem Mut suchen sie Rat und Hilfe und finden ihn bei der Lebenshilfe München. Die Frühförderung leistet von Anfang an Hilfe, schon im Krankenhaus. Sie zeigen den Eltern Möglichkeiten und Perspektiven auf, nehmen Ängste und Verunsicherung, während das Kleinste medizinisch bestens versorgt ist. Maria-Anna Link koordiniert die Frühfördereinrichtungen der Lebenshilfe München und leitet seit 1989 die Frühförderung in Feldkirchen. Sie erklärt: „Es wirken in der interdisziplinären Frühförderung ganz unterschiedliche Fachrichtungen zusammen, von Psychologen, Pädagogen und Therapeuten bis hin zu Fachärzten. Besonders die Eltern sind eng in die Therapie mit eingebunden. Sie müssen die Behandlung und ihre Ziele verstehen und sie auch in einfachen Übungen zuhause vertiefen und fortführen.“

Frühförderung betreut Zuhause und in Kindergärten

Das Ehepaar Melzer fühlte sich gleich verstanden und sieht heute für ihre kleine Tochter eine gute Perspektive, auch mit Down-Syndrom das Leben ‚zu meistern‘. Für Marcus Melzer rückte die Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung dadurch in den Focus. Allein in und um München sind 100 MitarbeiterInnen der Lebenshilfe München für die Frühförderung unterwegs. Sie betreuen 700 Kinder und ihre Familien an vier Standorten, meist aber mobil in den Kindergärten oder direkt bei den Familien zuhause.

SIXT Executive-Manager Marcus Melzer, Maria-Anna Link und Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München. Die Grafiken im Hintergrund zeigen die komplexe Struktur und die vielfältigen Aufgaben der Lebenshilfe München. „Der Elternverein hat die letzten sieben Jahre einen intensiven Prozess der Professionalisierung durchlaufen“, bekräftigt Peter Puhlmann. / Foto: gsp

Große Spende für die Lebenshilfe München von SIXT. Executive-Manager Marcus Melzer, Maria-Anna Link und Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München. Die Grafiken im Hintergrund zeigen die komplexe Struktur und die vielfältigen Aufgaben der Lebenshilfe München. „Der Elternverein hat die letzten sieben Jahre einen intensiven Prozess der Professionalisierung durchlaufen“, bekräftigt Peter Puhlmann. / Foto: gsp

Als Executive-Manager bei der Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG sah der junge Familienvater dabei nicht nur die persönliche Situation seiner Familie, sondern auch das Unternehmen und die Arbeit der Frühförderung. Auch das firmeneigene CSR-Programm „Tränchen Trocknen“ der Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung setzt sich seit vielen Jahren für das Wohl von Kindern ein, weltweit.

Es war ihm so ein Bedürfnis etwas von der erfahrenen Hilfe zurück zu geben, selbst zu helfen. Es brauchte dazu nicht viel Überzeugungsarbeit, denn die Regine Sixt Kinderhife realisiert und fördert jährlich um die 20 Projekte.

Über die erste Spende über 3300 Euro freut sich bereits Maria-Anna Link und natürlich auch Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München. Für die Frühförderung wird ein kompletter Satz an therapeutischen Spielgerät angeschafft, das thematisch in sechs Koffern geordnet und so auch für den mobilen Einsatz geeignet ist. „Lernen erschöpft sich nicht im medialen drücken von Tasten. Es ist ein ganzheitlicher Prozess zu dem Eindrücke wie fühlen, erfahren, kombinieren, ausprobieren, sehen, riechen und viele andere Dinge mehr zählen. Es ist das natürliche Spielen, wie es Menschenkinder seit Jahrtausenden tun, das uns lernen und verstehen lässt. Der Pertra Komplett-Satz des Herstellers Pedalo bietet dafür umfassendes Spiel-, Lern- und Anschauungsmaterial“, freut sich die Pädagogin.

Peter Puhlmann nutzte die Gelegenheit und gab einen umfassenden Überblick über die Angebote der Lebenshilfe München, die von der Frühförderung bis hin zur Betreuung im Alter reichen. „Der Elternverein hatte und hat immer den Anspruch Menschen mit Behinderung ein Leben lang zu begleiten und zu fördern“, so der Geschäftsführer. Ebenso zeigte er die großen Projekte der Lebenshilfe für das Jahr 2017 auf.

Lesen Sie mehr in unserem aktuellen Blogbeitrag – hier

Wissens-Wertes zu SIXT

SIXT wurde1912 in München von Martin Sixt gegründet.
In dritter Generation ist Erich Sixt heute noch als Vorstandsvorsitzender aktiv,
ebenso seine Frau Regine, die Gründerin der ‚Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung‘.

Mit Alexander und Konstantin Sixt stellt heute die vierte Generation in dem global
agierenden Unternehmen (112 Länder) die Weichen für die Gesellschaft.

2013 geht SIXT an die Börse: Umwandlung in die SIXT AG, in die Rechtsform einer
Europäischen Gesellschaft in die heutige SIXT SE

SIXT in Zahlen (2015):

2,18 MIA Umsatz bei einem Konzernergebnis
von 185,2 Mio und 172.400 Fahrzeugen

SIXT ein Bekenntnis:

„Wir sind ein Familienunternehmen. Mit über 5000 Familienmitgliedern in über 100 Ländern. Und egal, wie groß wir noch werden – wir werden immer mehr Familie, als Unternehmen sein. Denn jede Familie ist einzigartig.“

Links für weitere Informationen finden Sie unter:

Homepage:
https://www.sixt.de/

Kinderhilfe:
http://www.drying-little-tears.com
http://www.regine-sixt-kinderhilfe.de

Trailer:
https://www.youtube.com

Beliebter Blog der Lebenshilfe München

2016 wuchs die Zahl der Aufrufe und Besucher im Blog der Lebenshilfe München zum zweiten Mal in Folge um 20 Prozent. 830 Besucher besuchten im Monat 2000 Seiten. Das sind also je Besuch zwei bis drei Seitenaufrufe. Der Blog wurde demnach nicht einfach nur „angeklickt“, sondern in der Regel auch gelesen und das mit Interesse.

Es freut uns, dass die Lebenshilfe München mit ihren vielen Aktivitäten ‚ankommt‘, sind es häufig doch spezielle Themen abseits des ‚Mainstreams‘. Sie zeigen aber immer wieder das Engagement von Eltern, Ehrenamtlichen und Fachkräften für das Wohl der Menschen.   Weiterlesen

Mitarbeiter von Salesforce helfen der Lebenshilfe

Die Mitarbeiter von Salesforce engagieren sich einmal mehr für die Lebenshilfe München, diesmal bei der Verschönerung zweier Wohneinrichtungen. „Es ist beeindruckend, dass sich die Mitarbeiter des Unternehmens so sehr mit Volunteering Aktionen (Freiwilliges Engagement) einbringen“, freut sich Einrichtungsleiter Paul Oberhofer. Insgesamt spenden die Mitarbeiter des Unternehmens mindesten ein Prozent ihrer gesamten Arbeitszeit für soziale Zwecke.

Die beiden Teams von Salesforce bei der Lebenshilfe München

Die beiden Teams von Salesforce bei der Lebenshilfe München

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Wunsch-Erfüller spenden Weihnachtsfreuden

Große Freude über viele kleine Geschenke (v.l.): Karin Taupert, M.-A. Link, Klaus Taupert, Sabine Wolf, Ralph Taupert.

Große Freude über viele kleine Geschenke (v.l.): Karin Taupert, M.-A. Link, Klaus Taupert, Sabine Wolf, Ralph Taupert.

Für die Brüder Taupert (Klaus & Ralf) war ihr 40. Geburtstag Anlass für eine Zäsur. Es ging und geht ihren Familien gut und sie beschlossen auch für andere Menschen Gutes zu tun. So gründeten Sie eine Stiftung, um auch wirtschaftlich ins Handeln zu kommen. Das war vor acht Jahren.   Weiterlesen

Lebenshilfe München dankt allen Spendern

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Prinzessin Ursula von Bayern, Prinz Leopold von Bayern, Altlandrätin Johanna Rumschöttel und Björn Schalles, Geschäftsführer der SchlaU-Schule.

Für viele Münchner und Prominente zählt das jährliche Benefizkonzert der BMW-Niederlassung München im Advent zu einem der großen kulturellen Höhepunkte des Jahres. Einmal mehr bot die prächtige Jesuitenkirche Sankt Michael auch im Jahr 2016 einen spektakulären Rahmen für den Auftritt des Welttenors Pavol Breslik mit dem Bayerischen Staatsorchester unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Kirill Petrenko. Gänsehautmusik (siehe eigener Bericht).  Weiterlesen

BMW stiftet 80.000 Euro für die Lebenshilfe München

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Prinzessin Ursula von Bayern die Schirmherrin des Konzerts und Peter Mey, Leiter von BMW München, freuen sich über die vielen großzügigen Spenden für Kinder und Jugendliche in München.

Musikalischer Hochgenuss, prominente Gäste und viel Hilfsbereitschaft für Kinder in Not: Am 10. Dezember veranstaltete die BMW Niederlassung München ihr 21. Advents-Benefizkonzert. Rund 1000 Gäste kamen auch in diesem Jahr in die Kirche St. Michael, um dem einzigartigen Ensemble unter der Leitung von Stardirigent Kirill Petrenko, dem international gefeierten Tenor Pavol Breslik, dem Solo-Hornisten Johannes Dengler sowie dem Orchester und dem Kinderchor der Bayerischen Staatsoper zu lauschen, die ein weihnachtliches Programm mit emotionalen Stücken von u.a. Wolfgang Amadeus Mozart, Giacomo Puccini und Alessandro Stradella präsentierten.  Weiterlesen

Helferkreis ermöglicht Musik- und Kunsttherapie

Der Fortbestand der Kunsttherapie in den Wohnstätten der Lebenshilfe München ist für 2017 in Obermenzing gesichert. Eine Spende von 750 Euro aus einem Helferkreis der katholischen Gemeinde „Leiden Christi“ hat in ihrem Adventsbasar das Geld gesammelt. Seit Jahren unterstützt dieser privat initiierte Kreis die Einrichtung der Lebenshilfe München, aber auch das Frauenhaus Bethanien, den Kindergarten und bedürftige Personen im Stadtviertel. Diese Summe wird von der Pfarrei um weitere 250€ aufgestockt, so dass sich die Einrichtung über eine Spende von insgesamt 1000€ freuen kann.

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Sie freuen sich über die Spende (v.l.): Paul Oberhofer, Carmen Loschko, Diethelm Mayr.

Einer der Initiatoren des Helferkreises, der sich seit 24 Jahren für direkte Hilfe vor Ort engagiert, ist Diethelm Mayr. „Wir freuen uns, dass wir mittlerweile mit jedem Adventsbasar über 5000 Euro erwirtschaften können. Das geht, weil wir alle zusammenhalten, alle ehrenamtlich arbeiten und den kirchlichen Gemeinschaftsraum kostenlos nutzen dürfen. Angefangen hatten wir mit einem Erlös von 1200 DM.
2017 will sich der Helferkreis ein letztes Mal zusammenfinden und dann die Arbeit in jüngere Hände legen. „Wir sind bis auf ein paar Ausnahmen alle zwischen 70 und 85 Jahre alt. Für den Adventsmarkt – für wir natürlich sein feierliches Ambiente schaffen – engagieren wir uns schon 14 Tage vorher. Das Einmachen von Marmelade (600 Gläser), das Flechten von Adventskränzen und anderer kleiner Kunstfertigkeiten wird das ganze Jahr über praktiziert“, erzählt Mayr.  Weiterlesen