Permanus: eine neue starke integrative Botschaft der Lebenshilfe München

Künstler, Prominenz und die Lebenshilfe freuen sich über das neue Wandgemälde „Permanus“, mit dem die Hausfront der Geschäftsstelle von Künstler Martin Blumöhr in einem integrativen Projekt mit 60 Künstlern geschaffen wurde (Bericht folgt). Unser Foto zeigt (v.l.): zwei mitwirkende Künstler des Wandgemäldes, Angela Hofmann und Michael Fodermaier mit Martin Blumöhr. Dr. Gertraud Burkert, Bürgermeisterin a.D. der Stadt München und bis heute langjähriges Mitglied des Kuratoriums der Lebenshilfe München. Vorstand, Geschäftsleitung und Aufsichtsrat der Lebenshilfe München mit René Pfeifer, Andrea Siemen, Peter Puhlmann und Altoberbürgermeister der Stadt München, Christian Ude. Er setzte sich allgemein für die Lebenshilfe ein und im Speziellen bei Charity-Veranstaltungen zu Gunsten der Lebenshilfe. In seiner Ansprache (Bericht folgt) ging er ausführlich auf die ganz allgemeine Bedeutung von Wandgemälden in großen Städten ein und im Besonderen auf das entstandene Lebenshilfe-Kunstwerk Permanus.

Direkt an der stark befahrenen Chiemgaustraße strahlt das neue Wandgemälde „Permanus“ der Lebenshilfe München vorbeifahrende und vorbeigehende Menschen an. „Fast 20 Meter hoch ist das Kunstwerk an der Fassade der Lebenshilfe München. Das Außergewöhnliche an dem haushohen Wimmelbild ist, dass es nicht nur von einem Künstler stammt, sondern von Dutzenden: 60 Menschen haben daran fast drei Monate lang gearbeitet,“ schreibt die Süddeutsche Zeitung in einem Vorbericht. – Fotos: Gerd Spranger

UN-Behinderten-Rechtskonvention: München zieht Bilanz

Vorstand und Geschäftsführer der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann, mit der dritten Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Verena Dietl. Copyright: Michael Nagy / Presseamt München

Die Stadt München hat 2013 ein ganzes Maßnahmenpaket zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) beschlossen. 2019 wurden die Aktionspläne nochmals deutlich erweitert. Insgesamt sind bereits 47 der 81 Projekte und Maßnahmen erfolgreich umgesetzt, davon 80 Prozent aus dem ersten Aktionsplan. Die Lebenshilfe München gestaltete diesen Prozess mit.

Jetzt zog das Sozialreferat München eine Bilanz. Bürgermeisterin Verena Dietl bekräftigt: „Um die Rechte und Freiheiten von Menschen mit Behinderungen zu sichern, arbeiten Stadtverwaltung, Behindertenbeirat und der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte Hand in Hand. Wir haben bereits große Fortschritte erzielt. In Zukunft wollen wir noch weiter an diesem wichtigen Thema arbeiten und deshalb bis spätestens 2025 einen dritten Aktionsplan auflegen.“

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Frühförderung weiter sehr gefragt

Lebenshilfe München eröffnet eigene Stelle
für „Interdisziplinäre Frühförderung“ in Riem

Der Bedarf nach Frühförderung, von den Neugeborenen bis hin zum 7. Lebensjahr, steigt im Coronajahr 2021 spürbar. Ganz allgemein, aber besonders hoch, ist die Nachfrage im Osten von München aus der Messestadt Riem bei der Lebenshilfe München. Sie ist neben Freiham der jüngste Stadtteil der Landeshauptstadt. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Elternverein, die Kinder- und Jugend GmbH der Lebenshilfe München nur wenige Kilometer entfernt in Feldkirchen seit vier Jahrzehnten eine interdisziplinäre Frühförderstelle betreibt. Hier erhalten Familien mit entwicklungsauffälligen und/oder behinderten Kindern ein individuell abgestimmtes Förderangebot. Die Familien und ihre Kleinen werden beratend, therapeutisch und pädagogisch betreut und begleitet.

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Lebenshilfe-Stiftungsvorsitz einstimmig wiederberufen

Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebenshilfe München Florian Hahn, MdB und Stellvertreter Christoph Göbel, Landrat München einstimmig wiederberufen

In der diesjährigen Stiftungsratssitzung, seit langer Zeit in Form einer Präsenzsitzung, standen Neuwahlen des Stiftungsvorstandes und des stellvertretenden Stiftungsvorstandes auf der Tagesordnung der Stiftung Lebenshilfe München. Der Stiftungsrat unter Vorsitz der Aufsichtsratsvorsitzenden des Vereins Lebenshilfe München, Andrea Siemen, beriefen einstimmig Florian Hahn, MdB, als Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes und Christoph Göbel, Landrat Münchens, als seinen Stellvertreter. Als weiterer Stiftungsvorstand des dreiköpfigen Gremiums, wurde bereits letztes Jahr der Geschäftsführende Vorstand der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann, berufen.

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Inklusion mit gutem Essen gestalten

Mit Spannung wurde der Start eines neuen ‚Nachbarschafts-Service‘ in München-Giesing erwartet, ein Inklusions-Projekt der Lebenshilfe München und der Nachbarschaftshilfe Giesing. Mit einem Cateringwagen – ein italienischer Ape – auf drei Rädern, gibt es unter dem Motto „Herz und Schnauze“ jetzt jeden Dienstag schnelle, gesunde, moderne und vor allem leckere Küche mit frischen Zutaten und orientalischen Gewürzen zubereitet. Zum Start gab es Falafel oder Sojageschnetzeltes für 7,90 Euro.

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Durchbruch beim Impfen für pflegende Angehörige

Große Erleichtern gab es bei vielen Eltern von Menschen mit Behinderung, als sich ihnen eine Tür für eine schnelle Impfung öffnete. Grund war die neue Fassung der Corona-Impfverordnung vom 10. März 2021. Sie misst Angehörigen von pflegebedürftigen Kindern und Erwachsenen nun die höchste Priorität zu (§ 2 Abs. 1 Nr. 3 ImpfVO). „Das ergibt sich nicht direkt aus dem Wortlaut, aber aus der Verordnungsbegründung“, erläutert Beate Bettenhausen von der Angehörigenberatung der Lebenshilfe München.

Sie hat in einem Rundschreiben (Text siehe unten) über den Familienunterstützenden Dienst (FuD) der Lebenshilfe Eltern, Angehörige und Betroffene informiert. Wie wichtig die Möglichkeit einer schnellen Impfung ist, erläutert sie jüngst in unserem Gespräch.

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Ein Bechstein-Flügel für die Lebenshilfe München

Bereits der Prägedruck des Flügels verrät aus welcher Zeit er stammt: „Pianoforte-Fabrik von C. Bechstein. Hoflieferant seiner Majestät des Kaisers und Königs, seiner königlichen Hoheit des Prinzen Friedrich Carl von Preußen.“

Die Lebenshilfe München erhielt eine außergewöhnliche Spende, einen 140 Jahre alten Bechstein-Konzertflügel. Wie kam es zu so einer Spende, fragte man sich in der Redaktion und hat bei der Spenderin, Camilla Attenberger-Fino nachgefragt. „Der Flügel stammt von meiner Großmutter Carola Edle Fallot von Gemeiner“, erzählt sie. Sie war in Kirchheim bei München eine bekannte Klavierlehrerin und selbst erinnere ich mich noch an meine Kindheit, als sie bei besonderen Anlässen vorspielte.

Ihr Leben lang unterrichtete sie an der Musikschule, in der VHS oder begleitete selbst ein Kindertheater“, erinnert sich Camilla Attenberger-Fino. Bei ihr steht nun eine räumliche Änderung an und sie findet für den Flügel nicht mehr den richtigen Platz. „So haben wir in der Familie überlegt, was wir mit diesem Erbstück anfangen sollen. Dabei wurde uns klar, dass es Oma gefallen hätte, ihr Instrument aus dem Wohnzimmer wieder mitten in das Leben zu stellen. Es soll möglichst vielen Menschen eine Freude bereiten.“ 

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Weihnachtsbäume für die Wohnstätten

Festlich geschmückt steht der Weihnachtsbaum für Licht und Wärme, für Friede und Freude in unseren Wohnzimmern. Auch in den Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München symbolisiert er Hoffnung, besonders in schweren Zeiten, in denen die Tage kurz sind. Der auch in München ansässige Aufzug- und Fahrtreppen-Hersteller Schindler sponserte der Lebenshilfe München fünf Weihnachtsbäume für die Wohnstätten und dazu noch viel Weihnachtsgebäck. Unser Foto zeigt (von links): Vladislavs Jakubovics und Stefanie Wöller von dem Aufzugunternehmen Schindler Deutschland AG und Peter Puhlmann mit René Pfeifer von der Lebenshilfe München. Sie freuen sich, für Menschen mit geistiger Behinderung ein Stück Freude schenken zu können.

Lebenshilfe München schafft neue Wohnangebote für Menschen mit Behinderung

René Pfeifer, Bereichsleiter ‚Wohnen‘ der Lebenshilfe München vor dem neuen Wohnhaus am Willinger Weg in München. Fotos: Gerd Spranger

Die Lebenshilfe München hat diesen Sommer in Ramersdorf am Willinger Weg ein neues Wohnhaus für 24 Menschen mit Behinderung eröffnet. Es ist das neue Aushängeschild des Elternvereins, denn vom Raumkonzept über die Barrierefreiheit bis hin zum Anspruch auf geräumige Zimmer wurden alle Standards erfüllt, die meisten verfügen noch über einen kleinen Balkon oder eine Terrasse. „Die ersten Überlegungen zur Erneuerung der alten Arztvilla aus den 30er-Jahren, idyllisch und zentral in einer Wohnsiedlung gelegen und seit 1988 Eigentum der Lebenshilfe München, gehen bis auf das Jahr 2012 zurück“, informiert Peter Puhlmann, Vorstand und Geschäftsführer der Lebenshilfe München. 2016 entschied dann ein Architektenwettbewerb über den Neubau. Weiterlesen

HAWE stiftet 4000 Schutzmasken an die Lebenshilfe

Hygiene und Schutzausrüstung kommen in den Einrichtungen der Lebenshilfe München Wohnen GmbH derzeit eine besonders wichtige Rolle zu. Besonders groß ist daher die Freude über eine Spende der HAWE Hydraulik aus Aschheim: 2000 Schutzmasken und 2000 FFP2-Masken konnten die MitarbeiterInnen der Lebenshilfe München entgegennehmen. Dank langjähriger Kundenbeziehungen zu einem namhaften Hersteller in China gelang es HAWE auch, die noch knappen FFP2-Masken zu beziehen. Diese gab das Unternehmen sofort nach Erhalt kostenlos an die Lebenshilfe München weiter. Weiterlesen

Lebenshilfe München sagt DANKE

Ende März startete die Lebenshilfe München einen Aufruf zur Spende von Schutzmasken. Sie sind auch in den Lebenshilfe-Einrichtungen Mangelware. Und doch sind sie in Zeiten des Corona-Virus Covid-19 ein guter Schutz, je mehr Menschen ihn tragen. Bis Ostern wurden 500 Schutzmasken für die Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München gespendet. Die Lebenshilfe München sagt DANKE!

Viele Menschen haben sich beim Nähen von Schutzmasken für die Lebenshilfe München engagiert. Die Masken bieten in Zeiten des Cornona-Virus den Betreuern und Bewohnern der Einrichtungen Schutz vor Ansteckung.  Weiterlesen

Helfen sie der Lebenshilfe mit Schutzmasken

Nähen Sie Schutzmasken für die Lebenshilfe München. Sie werden dringend benötigt!

Am Ende des Artikels finden Sie die Links zum Herstellen der einfachen Schutzmasken.


Es ist die zweite Woche, in der für Bayern eine vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie in Kraft ist. Ministerpräsident Markus Söder hat die Beschränkungen aktuell bis zum 20. April verlängert. Viele von uns müssen sich also auf lange Tage und Wochen einstellen, die wir vorwiegend zuhause verbringen werden. Die Lebenshilfe München richtet nun einen Appell an die Bevölkerung. Helfen Sie mit, Schutzmasken zu spenden, die Vorräte gehen zu Ende und sie fehlen an ‚allen Ecken und Enden‘ für das betreuende Personal in den Wohneinrichtungen der Lebenshilfe. Weiterlesen

Vonovia unterstützt Geschwistertage der Lebenshilfe München

Einen Scheck über 4.500 Euro überreichten (von links): Ekkehart Ehrlich stv. Regionalleiter Süd VONOVIA, Michaele Noß Regionalleiterin München VONOVIA, Janine Venhoff, Referentin Regionalbereich Bayern VONOVIA an Peter Puhlmann Lebenshilfe-München (LHM), Diana Bela-Tomiak LHM und Julia Bader LHM.

München, 02.03.2019 – Geschwister von Kindern mit Behinderung sind durch ihre Lebensumstände nicht zwangsläufig belastet. Es gibt aber Situationen im Alltag, in denen sie womöglich zu kurz kommen oder für ihre Bedürfnisse zu wenig Zeit bleibt. Die Lebenshilfe München bietet einen pädagogischen Rahmen, in dem Kinder und Jugendliche mit Spaß Kontakte zu anderen Geschwistern in der gleichen Lage aufbauen können. Vonovia unterstützt dieses Engagement nun mit einer Spende über 4.500 Euro. Weiterlesen

2000 Euro Spende für neue Kletterwand

„Bewegen heißt Leben“ heißt es im Umfeld von Gesundheit und bewusster Lebensweise. Dieser Spruch soll auf den alt-griechischen Philosophen Heraklit zurück gehen. Dass das mit dem Bewegen aber nicht immer so einfach ist, wird häufig erst bemerkt, wenn ein Handicap auftritt. Sich bewegen bedeutet darüber hinaus auch ein Stück Lebensfreude, wir spüren uns, unseren Körper.

Herr Keil von der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg überreicht an die Lebenshilfe München eine Spende von 2000 Euro für eine Boulderwand in der HPT-Unterhaching. Geschäftsführer Peter Puhlmann dankt für die Hilfe, während die ersten Kinder die neue Wand bereits ausprobieren.

Kinder loten beim Klettern ihre Grenzen aus und definieren sie neu. Sie erleben Erfolge und das steigert das Selbstwertgefühl. Mitverantwortung für andere gehört dabei ebenso zum Lerneffekt wie das erhebende Gefühl, eine Kletterwand bezwungen zu haben. Freude erleben und Freude zu spüren. Weiterlesen