Lebenshilfe beim Bowling mit Riverbed Technology

In dieser Jahreszeit kommt die Lebenshilfe München Wohnen GmbH immer häufiger in das Vergnügen, dass sich Unternehmen aus der freien Wirtschaft für die KlientInnen Zeit nehmen, um im Zuge von Social Volunteering-Aktionen einen Mehrwert zu schaffen. Am 11. November hatten KlientInnen und MitarbeiterInnen der Wohngruppen St.-Quirin-Straße großen Spaß beim Bowlen, gemeinsam mit dem Unternehmen Riverbed Technology.

Mit Namensschildern ausgestattet gingen in gemischten Teams KlientInnen, MitarbeiterInnen der Lebenshilfe München Wohnen GmbH und der Firma Riverbed Technology in den Wettkampf, wer mehr Pins zum Fliegen bringt. Die Namensschilder sind für alle Beteiligten wichtig, da es bei so einem sportlichen Event heiß her geht und man die Unterstützung von der Tribüne bei jedem Wurf gebrauchen kann.

Viel Spaß und nicht ganz wichtige Ergebnisse

Schon beim ersten Kennenlernen, also bevor es richtig losging, wurde die Frage der Anrede geklärt. Die Beteiligten waren sich alle sehr schnell einig: „Du“ wäre die richtige Form für diese Veranstaltung. Und so kamen alle Vornamen der Beteiligten auf Namensschilder und die Spiele konnten beginnen. Am Ende waren aber natürlich doch die Ergebnisse unwichtig.

Was bei allen Bowlern hängen blieb war große Freude und schöne Erinnerung an einen Tag voller Action, der mit einem gemeinsamen Essen auf Rechnung der ehrenamtlich Engagierten endete. Die MitarbeiterInnen von Riverbed zeigten sich begeistert, über die gewonnenen Erfahrungen und haben sich schon für das nächste Jahr angekündigt. „Die Freude in den Augen der Bewohner zu sehen, hat mir mehr Freude gemacht als so manches (berufliches) Projekt zu gewinnen“, war sich ein Mitarbeiter von Riverbed sicher.

Die Nähe und Herzlichkeit im Umgang miteinander berührt. Auch wurden an Frau Schladeck, der Verantwortlichen für diesen Social Day von Riverbed, schon Wünsche herangetragen, sich mehrmals im Jahr und unabhängig von der konzernweiten Aktionswoche „riverbed-reach out week“ des Global Players bei der Lebenshilfe München Wohnen GmbH mit ähnlichen Aktionen ehrenamtlich zu engagieren.

Menschen mit einer Behinderung kennen lernen

„Über diesen Wunsch freuen wir uns natürlich sehr und planen gerne mit Riverbed auch in der Zukunft wieder gemeinsame Tage.“ Für Florian Mauch, dem Einrichtungsleiter der Wohngruppen St.-Quirin-Straße sind solche Zusammenkünfte eine Triple-Win-Situation. „Die BewohnerInnen haben eine weitere Möglichkeit Menschen außerhalb ihrer gewohnten Netzwerke kennen zu lernen und nehmen einen sichtbareren Platz in der Wahrnehmung von MitbürgerInnen ein, die ansonsten wenige bis keine Berührungspunkte mit Menschen mit einer Behinderung haben.“ „Wir als Lebenshilfe München“, so Mauch weiter „haben die Möglichkeit, eine Beziehung zu einem Unternehmen der freien Wirtschaft aufzubauen und können eventuell im Lauf der Zeit, den ein oder anderen Menschen gewinnen, der sich mit ehrenamtlichem Engagement möglicherweise auch unabhängig vom Arbeitgeber bei uns einbringen will.“ Den Feedbacks der TeilnehmerInnen der ehrenamtlichen Unterstützer nach, konnten sie auch besondere Gewinne mit nach Hause nehmen. Hier einige Stimmen:

„Die Herzlichkeit hat mich sehr berührt!“
„Danke für diese tolle Erfahrung!“

„Obwohl draußen ein kalter Wintertag war, hat die Wärme, die ich durch die sofortige Akzeptanz und herzliche Begrüßung durch die Gruppe bekam, meinen Tag gemacht. Ich habe auch gelernt, dass es keine Rolle spielt, ob die Bowlingkugel langsam oder schnell rollt, ob man einen „strike“ bekommt oder nicht, denn es stimmt, teilzunehmen und sein Bestes zu geben, ist alles!“

„Es hat mir Spaß gemacht die Menschen kennenzulernen und mit Ihnen Ihre Erfolge beim Bowling zu feiern. Wir haben viel gemeinsam gelacht und dadurch war es für mich ein sehr schöner Tag. Meinen Dank auch an die Betreuer für Ihre Unterstützung.“

Wenn auch Sie Interesse an einem ehrenamtlichen Engagement in einer der Wohngruppen der Lebenshilfe München haben, können Sie sich gerne jederzeit z.B. bei Renè Pfeiffer, Bereichsleiter ‚Wohnen‘ bei der Lebenshilfe München (rene.pfeifer@lebenshilfe-muenchen.de), melden. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig.

 

Noch ein Link:

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„Darum ist es im Wald so schön…“

Diesmal lief es ziemlich rund: schönstes herbstliches Wetter, ein richtiger Reisebus nur für uns und gutgelaunte Kinder und Erwachsene! Unser Ausflug von der HPT der Lebenshilfe München zum Taubenberg hatte viel zu bieten. Gerade aus dem Bus gestiegen, gab es ein entlaufenes Schaf, das wir stoppen mussten: Eltern und Kinder stellten sich in den Weg, bis der Besitzer das Tier wieder auf die Weide gebracht hatte. Der Weg führte uns nun durch den Wald, mit einem Anstieg, der stellenweise richtig steil war und unserer Kondition einiges abverlangte.

Worüber wir uns hierbei gewundert haben: eine richtige schwarze Schlange am Wegrand, die sich nicht bewegte, die aber nicht aus Plastik war. Bei quer liegenden, umgestürzten Bäumen testete manches Kind seine Kletterfreude und die kleinen Bachläufe boten feucht-fröhliche Anregung. Andere durchstreiften den Wald auf der Suche nach Pilzen.

Später wurde eine kurze Pause eingelegt an der Kapelle Nüchternbrunn, dann ging es weiter, durch Wurzeln und Matsch, aber selbst der jüngste Teilnehmer, mit seinen drei Jahren kam gut mit. Oben angekommen luden saftige Wiesen zum Pause machen ein. Die Brotzeit wurde, falls noch vorhanden, verspeist und ein wunderbarer Ausblick entschädigte für die Anstrengung.

Die Kinder hatten Spaß auf dem großen Spielplatz; aber nicht nur das: Ponys, die man streicheln konnte gab es auch. Der Rückweg war, auch wegen der kurzweiligen Unterhaltungen mit Eltern und Großeltern, schnell zu bewältigen. Unten im Ort Osterwarngau gingen wir an einem sehr kleinen, sehr bayrisch anmutenden Freibad vorbei, dessen Becken noch voller Wasser war. Testen wollte es trotzdem niemand. Zufrieden und erschöpft stiegen wir wieder in unseren Bus, der uns nach Unterhaching, zu unserem Ausgangsort brachte.

C.Keim

Liebe Leserinnen und Leser,

dank Ihrer Spende konnten wir diesen Ausflug ermöglichen. Wir freuen uns, wenn wir Unterstützung erhalten. Dabei so nahe wie möglich am Leben und Erleben unserer Kinder zu sein, ist uns wichtig. Sollten Sie eine Spendenidee haben, sind Sie eingeladen, uns anzusprechen. Herzlichen Dank!

Roncalli: kichern, lachen, klatschen aus vollem Herzen

Nein der Elefant war nicht echt, beim genauen Hinsehen lief er auf Menschenbeinen. Und auf das Netz um die Manege wurden Ponys und Goldfische holographisch projiziert.

Der Zirkus Roncalli verzichtet inzwischen ganz auf Tiere, was uns sehr angesprochen hat. Fragen kostet nichts, dachten wir von der HPT der Lebenshilfe München in Unterhaching. So erhielten wir für die Kinder, Betreuerinnen und begleitende Eltern unserer Heilpädagogischen Tagesstätte, Freikarten für den Zirkus Roncalli in München.

Alle Beteiligten der Lebenshilfe München überlegten vorher, wie die Durchführung gut gelingen könnte. Eine riesige Unterstützung erhielten wir dank unseres Beförderungsunternehmens Skrabal und seiner Fahrer. Sie waren bereit, die Kinder über eine Stunde später mitten in München am Leonrodplatz abzuholen und sie wieder sicher Zuhause abzuliefern.

Doch erstmal hieß es für fast 45 Kinder der HPT Unterhaching und mehr als 20 Erwachsene mit der S-Bahn in die Stadt zu fahren, samt Umsteigen am Hauptbahnhof in die Trambahn. Das gelang ohne Manko, so dass wir pünktlich und nach Konfettiregen das zuckerwattenduftige Zirkuszelt betraten und auf den Bänken Platz nahmen.

Was diese Akrobaten so draufhatten, das war „krass“! Etwa die wackeligen Pfosten höher und immer höher stapeln und sich darauf noch in den Handstand oder ins Spagat begeben! Auch außerordentlich bewegliche Frauen turnten auf dem Boden, auf sich drehenden Scheiben, oder in der Luft.

Am meisten Spaß allerdings, so schien es, bereiteten unseren Kindern die Clowns. Wie die sich gegenseitig lautstark, mit lustigen Tönen aus lauten Instrumenten, z.B. einem Dudelsack unterbrachen. Außerdem Missgeschicke, wie Stolpereien und verlorene Hosen. Dann gab es noch „Dietmar“ den (vermeintlichen) Gast, der in die Vorstellung einbezogen wurde, und von dem man lange dachte, dass er aus dem Publikum stammt.

Die Kinder kicherten und lachten aus vollem Herzen, klatschten und stampften mit Begeisterung, wie es nur Kinder können.

Schaurig-Schönes in der HPT Unterhaching

Am Samstag wurde es bei den Kindern der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT) der Lebenshilfe München in Unterhaching richtig gruselig. Bei bestem Herbstwetter feierten wir zum ersten Mal Halloween und alle freuten sich schon auf Süsses oder Saueres. Die Kinder brachten viele Leckereien mit wie Geisterkuchen, Spinnenmuffins und Draculabonbons. Sie fanden ihren Platz auf dem großen Buffettisch und es ging richtig los mit dem großen Schmaus.

Das Schönste aber an Halloween ist das Verkleiden, die Kinder lieben es. Sie wickelten sich mit großem Vergnügen in Toilettenpapier zu Mumien-Monstern ein und beklebten sich mit schaurig schönen Tattoos. Ganz Mutige wurden von unseren Erzieherinnen mit gruseligen Spinnen und kleinen Monstern im Gesicht bemalt. Ein seltener Anblick in der HTP Unterhaching.

Beim Apfelfischen wurde es dann aber noch richtig lustig und manch ein Monstergesicht wurde nass und verschmiert. Zum Abschluss genossen alle Kinder noch auf der Terrasse das wunderschöne Wetter und alle waren sich einig: Schade, dass man nur einmal im Jahr Halloween feiern kann. Aber zum Feiern findet sich bei der Lebenshilfe München sicher wieder ein Grund.

Hilfe und Selbstreflexion am Arbeitsplatz

Eine Analyse der Arbeitssituation (Asita) ist Teil
des Gesundheitsmanagement bei der Lebenshilfe München Wohnen GmbH

Ein Seminar für Führungskräfte der stationären Wohnformen der Lebenshilfe München beschäftigte sich zuletzt mit den Herausforderungen und Chancen von gesundheitsfördernder Führung. Das betraf die Führungskraft selbst, ebenso aber die unterstellten Teams. Das nächste Seminar galt jetzt den MitarbeiterInnen des Ambulant betreuten Wohnens. Coachin Andrea Beese von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), führte mit ihnen eine Arbeitssituations-Analyse (Asita) durch.

Sechs Stunden verbrachten die Teilnehmer zusammen und nutzen die gebotene Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und Analyse ihrer besonderen Arbeitssituation. Anders als im stationären Wohnen sind die MitarbeiterInnen in der Regel als ‚Einzelgänger‘ bei den Klienten und müssen sich selbst organisieren. Sie planen ihre Arbeitswoche gemeinsam mit den einzelnen Klienten, für die sie zuständig sind. In vielen Fällen sind dies Termine am Nachmittag und Abend, wenn die Klienten von ihren Arbeitsplätzen in ihre Wohnungen zurückkehren. Sicherlich bringt der Job mehr Freiheit in der Gestaltung der Arbeitszeit mit sich, doch birgt er dadurch auch Herausforderungen, mit denen Mitarbeitende im stationären Bereich nicht konfrontiert werden. Weiterlesen

Führungskräfte-Workshop zum Gesundheitsmanagement

Erster Führungskräfte Workshop zum Gesundheitsmanagement
bei der Lebenshilfe München Wohnen GmbH

In unserem Artikel „Gesundheits-Förderung in der Lebenshilfe München ist Chefsache“ berichteten wir über den besonderen Fokus der gerade bei der Lebenshilfe München Wohnen GmbH auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter gelegt wird. Die vor zwei Jahren installierte Ebene der Gruppenleitungen innerhalb der Organisationsstruktur der Lebenshilfe München besucht gemeinsam mit den ihnen direkt vorgesetzten Einrichtungsleitungen einen dreigliedrigen Führungskräfte-Workshop. Er steht unter dem Motto: Sich selbst und andere gesund führen – wie gelingt das?

In Kooperation mir der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege fand jetzt der erste ganztägige Workshop statt. Schon bei dem einleitenden Zwiegespräch der beiden Coaches, Andrea Beese und Ruth Reichenbach, war klar: Es wird nicht langweilig werden. Und so kam es dann auch. Weiterlesen

Wohngemeinschaft mit Wanders-Lust auf den Wank

Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust
Auch die Inklusive-Wohngemeinschaft freut sich

Den goldenen Herbst ausnutzend, machte sich die Inklusive-Wohngemeinschaft (WG) der Lebenshilfe München zu einem langen Tagesausflug auf nach Garmisch-Patenkirchen zu einem Wandertag. Das Wochenende begann mit einem gemeinsamen Frühstück in der WG, und so startete die Gruppe gestärkt in den Tag. Danach packten wir unsere Sachen und vom Hauptbahnhof München ging es samt Rucksack und Ausrüstung mit dem Zug nach Garmisch-Patenkirchen. Die halbe Stunde Zeit vor Zugabfahrt nutzten wir noch zum Kauf von fünf Butterbrezen beim Bäcker als Stärkung für zwischendurch. Allein die Hinfahrt war für uns alle ein Erlebnis, da wir die wunderschöne Aussicht auf die Berge genossen. Weiterlesen

SpVgg Unterhaching mit besonderem Training

Regelmäßige Übungseinheiten für
Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung.

Gemeinsam mit der Lebenshilfe München startet die SpVgg Unterhaching im Rahmen des Projekts „HACHING erLEBEN“ eine neue Aktion. In jeder Woche wird donnerstags ein kostenloses Training für Kinder mit geistiger Behinderung unter Aufsicht von Hachinger Jugendtrainer stattfinden. Die Jugendlichen kommen von der Heilpädagogischen Tagesstätte ‚G‘ in Unterhaching. Das Training werden Robert Lechleiter (U 19-Trainer) und Tom Schmeizl (U 13-Trainer) leiten. Haching stellt die Trainingskleidung, die Schuhe werden vom Ausrüstungspartner gesponsert und so wird gelebte Inklusion möglich. Weiterlesen

Startschuss für die Lebenshilfe

Der vom Sportverein ausgerichtete Putzbrunner Herbstlauf ist für die Bewohner der Lebenshilfe-Wohneinrichtung jedes Jahr ein fester Termin. Lange im Voraus freuen sich die Akteure darauf und drehen so manche Trainingsrunde. Zuhause sammeln sich bereits Urkunden, Medaillen und Pokale der letzten Erfolge und auch dieses Jahr wollen die Sportler aus der Wohnstätte 1 in Putzbrunn wieder vorne mit dabei sein. Das seit Jahren schon beständige und bei den Bewohnern sehr beliebte Training dafür findet jeden Freitag unter der Leitung von drei tollen *Ehrenamtlern‘ statt, die selbst Marathonläufer sind. Weiterlesen

Neue Aufgaben für die Lebenshilfen

Fachtagung Wohnen am 26 Oktober

Zu einer Fachtagung, die sich dem Thema „Menschen mit geistiger Beeinträchtigung und (stark) herausforderndem Verhalten“ widmet, treffen sich Vertreter (Vorstände, Geschäftsführer, Bereichs- und Einrichtungsleiter) der Lebenshilfen in Oberbayern am 26. Oktober in Benediktbeuern. In mehreren Treffen bei der Lebenshilfe München wurden die Inhalte vorbereitet und das Planungsteam verständigte sich über die Inhalte, Ausrichtung und Referenten für die Fachtagung.

Eine Intensiv-Pädagogische Betreuung

Das Vorbereitungsteam des Fachtages Wohnen im Besprechungsraum der Lebenshilfe München von rechts vorne: Barbara Dengler, Lars Heimke, Simon Haberkorn, Thomas Gania, René Pfeifer.

Neben Barbara Dengler und Sibylle Fuhlbrügge vom Lebenshilfe Landesverband Bayern, waren auch Thomas Gania (Lebenshilfe Weilheim), Simon Haberkorn (Lebenshilfe Berchtesgadener Land) und Lars Heimke (Lebenshilfe Starnberg) teil der Arbeitsgruppe. Für die Lebenshilfe München nahm Bereichsleiter Wohnen René Pfeifer an den Sitzungen teil. Pfeifer greift auf einen großen spezialisierten Wissens- und Erfahrungsschatz im Bereich intensivpädagogische Betreuung zurück und hat dieses Thema bereits bei der Lebenshilfe München Wohnen GmbH in Bewegung gebracht. Weiterlesen

Auf der Wies’n in Putzbrunn

Wiesnzeit in München – kleines Oktoberfest in Putzbrunn.

Noch bis zum 06. Oktober läuft in München die große ‚Wiesn‘ 2019. Pünktlich zum Auftakt feierten die Bewohner und Mitarbeiter der Lebenshilfe München in Putzbrunn 2019 bereits im dritten Jahr ihr eigenes kleines Oktoberfest. Die Freude darüber ist groß, denn eigentlich würden sie alle gerne mal auf die ‚große Wiesn‘ gehen, doch das sprengt das kleine Taschengeld-Budget und auch die Begleitung wird bei den Menschenmassen ein großes Problem. So also feiert man in Putzbrunn im große Garten und macht sein eigenes Fass auf. Weiterlesen

Gesundheits-Förderung in der Lebenshilfe ist Chefsache

Zu einem ersten Meeting für eine gezielte Gesundheitsförderung der Mitarbeiter trafen sich (von rechts): Wohnbereichsleiter René Pfeifer, Coachin Andrea Beese, Paul Oberhofer, Renate Bauer, Lisa Hasenberger und Julia Knoll. – Fotos: Gerd Spranger

Gesundheits-Förderung ist bei der Lebenshilfe München ein zentrales Thema. Geht es doch in der Betreuung von Menschen mit geistiger Behinderung ganz besonders um dieses Anliegen, die Gesundheit und das Potential jedes Einzelnen zu fördern und zu entwickeln. Aktuell aber sind es die Mitarbeiter des Bereichs ‚Wohnen‘ selbst, wo nach Potential zur Verbesserung gesucht wird. Weiterlesen

Von der Ergotherapeutin zur Heilerziehungspflegerin

Die junge Ergotherapeutin Lisa Hasenberger war in ihrem Beruf bereits sehr erfolgreich. Bei ihrer Arbeit geht und ging es darum, dem Menschen eine bessere Handlungsfähigkeit im Alltag zu ermöglichen und mehr gesellschaftliche Teilhabe. Insgesamt soll eine Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Lisa Hasenberger aber wollte mehr, sich als Fachkraft weiterqualifizieren und bei der Lebenshilfe München eine weitere Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin durchlaufen. Im Sommer hat sie mit Bestnote und Auszeichnung abgeschlossen. Viel Beachtung fand ihre Facharbeit, in der sie sich mit der dialektischen Verhaltenstherapie auseinandersetzte.

Renè Pfeifer, Bereichsleiter ‚Wohnen‘ der Lebenshilfe München, gratuliert Lisa Hasenberger zu ihrem Abschluss mit Auszeichnung.

Beide Ausbildungen sieht sie als ideale Ergänzung zueinander, bei der ein praktischer Bezug nie zu kurz kommt. „Man erlebt unmittelbar und zeitnah, was zuvor, manchmal auch erst später, an theoretischem Grundwissen vermittelt wird. Das macht es so spannend. Dabei sind wir als Mensch ja immer individuelle Persönlichkeiten und Situationen unterscheiden sich immer wieder. Im Zentrum unseres Handelns als Heilerziehungspfleger steht immer der Mensch und unser Anliegen, ihn in seinen Stärken zu fördern.“ Weiterlesen

Teilhabe ganz praktisch vermittelt

2020 greifen Neuerungen aus dem Bundes-Teilhabegesetz mit
bedeutsamen Änderungen in den Wohnstätten der Eingliederungshilfe

Die Bewohner-Vertreter der Lebenshilfe München informierten sich über die Neuerungen durch das Bundes-Teilhabegesetz. Aus allen Einrichtungen (München Land Süd, Stadt West und Stadt Mitte) trafen sich die Heimbeiräte und Bewohnersprecher in der Geschäftsstelle. Sie waren der Einladung von René Pfeifer gefolgt, der alle Bewohnervertreter der Wohnen GmbH über die anstehenden Änderungen ab dem 01. Januar 2020 informieren wollte.

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