Rückblick auf das Schuljahr 2018/2019 in der HPT-G unter neuer Leitung

Zufrieden können die Bereichsleitung Esther Wagner und die Einrichtungsleitung Sabine Griebel der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT-G) der Lebenshilfe München in Unterhaching, auf ihr erstes gemeinsames Schuljahr 2018/2019 zurückblicken. Auch wenn es zu Beginn erst einmal darum ging, Vertrauen im Kollegium aufzubauen, gleichzeitig mehrere neue Mitarbeiter*innen einzuarbeiten, Eltern kennen zu lernen, einen Grundstein für eine offene, tragfähige Kommunikation zu legen sowie für Beschäftigte und Kinder verlässliche Strukturen zu schaffen, ist es kontinuierlich gelungen, Verbesserungen zu etablieren.

„Wir sind auf einem sehr guten Weg“ sind sich beide Leitungen einig. In der HPT-G werden 56 Kinder und Jugendliche in derzeit 6 Gruppen heilpädagogisch gefördert und betreut. Die 7. Gruppe konnte aufgrund von Personalengpässen (allgemeiner Fachkräftemangel in München) nur teilweise geöffnet werden. „Trotz dieser Umstände war es uns wichtig, alle 56 Kinder und Jugendlichen bestmöglich zu fördern und zu betreuen, damit die Eltern im Alltag zumindest unter der Woche Entlastung erfahren“, betonen Esther Wagner und Sabine Griebel.

Nachgelegt – Zuwachs an heilpädagogischen und medizinischen Therapeuten

Ein weiterer positiver Schritt ist uns mit der Einstellung von weiteren Therapeuten gelungen. Auch wenn es länger gedauert hat und sich zu Schuljahresbeginn 2018/2019 die Möglichkeit Therapeuten zu finden, zunächst völlig anders dargestellt hatte.

Nachgehört – der offene Austausch mit den Eltern steht bei uns an erster Stelle

Ganz oben auf der Agenda stehen zum einen der Austausch mit den Eltern. Wir pflegen darum eine Kultur der Transparenz. Die Eltern werden über alle Veränderungen im Vorfeld informiert und Rückmeldungen sind uns jederzeit willkommen. Offen ist bei Sabine Griebel auch immer die Tür zum Büro, eine indirekte Aufforderung zum Gespräch. Zum anderen die Durchführung von gemeinsamen Aktivitäten mit Eltern und Kindern. So können wir im vergangenen Schuljahr auf einige Veranstaltungen und Feste zurückblicken, die einen ungezwungenen Austausch ermöglichten.

Unterstützt und begleitet wird Sabine Griebel dabei von der Bereichsleiterin der Kinder und Jugend GmbH der Lebenshilfe München, Esther Wagner. Beide Mitarbeiterinnen tauschen sich intensiv aus und stimmen sich über einzelne Schritte ab, so dass gemeinsam weitere Fortschritte erzielt werden können.

Nachgehakt – die Meinung der Eltern, Kinder und Jugendlichen ist uns wichtig

Die ersten Früchte dieser Teamarbeit machten sich schon in diesem Schuljahr 2018/2019 bemerkbar. Die Eltern spüren, dass die Atmosphäre offener ist, ihre kleinen und großen Anliegen mehr Gehör finden. Zwei Mütter, deren Kinder schon mehrere Jahre in der HPT-G sind, bestätigen dies unisono in einem Telefoninterview. Besonders freut sie, dass nun bald der eigene Snoezelen-Raum zum Entspannen eingerichtet ist, dass man sich deutlich besser informiert fühlt und Strukturen etabliert werden, die den Kindern und Jugendlichen zusätzlich Sicherheit und Orientierung geben.

Auch im Gespräch mit zwei Jugendlichen wird deutlich, dass ihnen die vielen Aktivitäten gut gefallen, sie sich in ihren Gruppen wohlfühlen, von den Betreuern verstanden fühlen und es nie langweilig wird.

Nachgesorgt – Mitarbeiterentwicklung als wichtiges Instrument zur Professionalisierung unserer Arbeit

„Klar ist, dass noch längst nicht alles optimal läuft, aber wir arbeiten daran“, so die beiden Leitungen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Teamentwicklung, an der intensiv gearbeitet wird. So finden jeden zweiten Freitag, neben den wöchentlich stattfindenden Teambesprechungen, Teamintervisionen statt, in denen pädagogische Probleme besprochen und im Rahmen der kollegialen Beratung gemeinsam Lösungen gefunden werden. „Dies ist besonders hilfreich für die neuen Mitarbeiter*innen, schneller an Sicherheit im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen zu gewinnen“, ist sich Sabine Griebel sicher.

Nachgedacht – Neue Wege der Mitarbeitergewinnung

Ein weiterer Meilenstein liegt in der Mitarbeitergewinnung. Auch wenn derzeit der Arbeitsmarkt wie leer gefegt scheint, lässt sich die Lebenshilfe auch hier etwas Neues einfallen. So werden z.B. in den S- und U-Bahnhöfen Giselastraße, Isartor und Lehel demnächst die Stellengesuche auf den Großleinwänden erscheinen und hoffentlich den ein oder anderen dazu bewegen, sich bei uns zu bewerben.

Bereits im Juni und nun auch zum Jahresende werden darüber hinaus Radiospots von „Radio Energy“ darauf aufmerksam machen, dass das Arbeiten bei der Lebenshilfe München ein persönlicher Gewinn für den Einzelnen sein kann.

Nachbesprochen – „Alles wird gut!“

Insgesamt sind sich beide Leitungen, Frau Wagner und Frau Griebel, sehr sicher, dass im neuen Schuljahr die in 2018/2019 geschaffene Basis dazu beitragen wird, eine noch optimalere therapeutische und pädagogisch Förderung der Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten.

Esther Wagner

 

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