Neue Leitung des Ambulanten Dienstes der Lebenshilfe

Seit Januar ist Markus Lunk der neue Leiter des ambulanten Pflegedienstes der Lebenshilfe München. Er freut sich sehr, in dem kleinen sympathischen Team neuen Herausforderung zu begegnen. Erfahrungen als Pflegedienstleiter sammelte er die letzten sechs Jahren in zwei Rehakliniken. Sein persönlicher Wunsch war es, mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten, ihnen zu helfen. Zunächst ist das kleine dreiköpfige Team im Süden von München aktiv.  

Markus Lunk leitet seit Januar 2021 den Ambulanten Pflegedienst der Lebenshilfe München

„Anfragen gibt es zwar viele, doch benötigen wir zuerst weitere Fachkräfte um aufzustocken“, erzählt er. Vor dem ersten Besuch von Klienten werden telefonisch zunächst die Bedarfe und die Region abgestimmt. Wenn alles passt, dann wird ein persönlicher Termin vereinbart. Das besondere bei der Ambulanten Pflege der Lebenshilfe München ist der Schwerpunkt auf Menschen mit Behinderung.

„Immer noch versorgen viele Eltern ihre längst erwachsenen Kinder zuhause. Mit den Jahren aber steigen die Anforderungen und hier ist Unterstützung nötig“, erklärt Harry Zipf, Leiter der Offenen Dienste. Für Markus Lunk ist die ambulante Tätigkeit neu. „In stationären Pflegeeinrichtungen ist alles geregelt, die ganze Infrastruktur steht und bei Engpässen hilft Personal aus anderen Abteilungen aus. Die ambulante Pflege stellt nochmals eigene Anforderungen. Man ist alleine vor Ort und verantwortlich für „seinen“ Pflegebedürftigen. Dafür aber ist meist ein familiäres Umfeld vorhanden oder aber – in einigen Fällen – betreuen wir auch Singles. Doch gehen wir immer in das private Umfeld. Manchmal begleiten wir die Menschen, wie etwa beim Besuch eines Arztes.“

Besondere Situationen erkennen und erklären

„Die Einschränkungen und besonderen Anforderungen an die Hygiene (AHA-Regeln) erfordert natürlich zusätzliche Maßnahmen, darauf aber sind die Menschen mittlerweile gut eingestellt“, erzählt der Pflegedienstleister. Allerdings komme es immer wieder zu besonderen Situationen. Markus Lunk erzählt von einem Arztbesuch. „Im Wartezimmer setzt der von uns Begleitete auf einmal seine Maske ab. Auf Nachfrage erklärt er, dass er erst gestern negativ auf Corona getestet wurde und damit keine Gefahr für andere mehr darstelle. Es ist dann nicht immer ganz einfach, Zusammenhänge und Notwendigkeiten zu erklären.“

Beim ambulanten Pflegedienst der Lebenshilfe München sind es die persönliche Nähe und häufig die ‚kleinen Hilfen‘, die den Unterschied ausmachen. Zudem fühlen sich die Menschen in ihrem eigenen persönlichen Umfeld einfach wohler. Es ist ein zentrales Anliegen der Lebenshilfen, Menschen nach dem Wunsch zur Selbständigkeit, wie etwa ein Leben in der eigenen Wohnung, zu unterstützen.

Münchner Freiwilligenmesse weist online den Weg zum Ehrenamt

Die Münchner Freiwilligen-Messe startet!

  • Um 16.00 Uhr startet sie am 22.01. im Münchner Rathaus
  • Die Homepage der Freiwilligen-Messe geht komplett online.
  • Bei „Jetzt Live“ können Sie live bei der Eröffnung dabei sein.

Die Münchner Freiwilligenmesse im Gasteig war immer gut besucht, wie unser Archivfoto aus dem Jahr 2016 zeigt. Foto: Gerd Spranger

Seit Jahren hat sich die „Münchner Freiwilligenmesse“ im Kultur- und Bildungszentrum Gasteig mit etwa 6000 Besuchern etabliert. Ehrenamt und Freiwilligkeit sind tragende Säulen in unserer Gesellschaft und gerade in München sind die Möglichkeiten dafür vielfältig. Dieses Jahr aber ist alles anders, die Münchner Freiwilligenmesse wird online abgehalten. Auch die Lebenshilfe München ist mit dabei und hat drei Termine für sich reserviert.

Ansprechbar bleiben

Die Entwicklung im Ehrenamt ist aufgrund der Corona-Einschränkungen unterschiedlich zu bewerten. Bei der OBA (Offene Behindertenarbeit) etwa fallen viele Termine weg, dennoch muss man ansprechbar und erreichbar bleiben, nach Alternativen suchen. Gerne wird auf Online-Möglichkeiten verwiesen, wie etwa jetzt bei der Freiwilligenmesse, doch nicht alle Menschen sind so zu erreichen. Die jüngere Generation ist in WhatsApp-Gruppen häufig gut vernetzt, kommunizieren über Video (Zoom), ältere Menschen ist dieser Weg meist verschlossen. Zudem benötigen Menschen mit geistiger Behinderung besondere Unterstützung. Gemeinsame Spaziergänge, Ausflüge und sportliche Aktivitäten sind online ebenfalls nicht zu machen.

„Die Leute wollen sich engagieren“

„Die Nachfrage für Engagement im Ehrenamt ist da,“ berichtet Özge Cetin vom FuD (Familienunterstüztender Dienst). „Studentinnen und Studenten etwa haben jetzt mehr Zeit zur Verfügung, weil feste Termine für Vorlesungen aktuell entfallen. Da öffnet sich manches Zeitfenster.“ Und ganz allgemein steigt das Bedürfnis nach persönlichen Kontakten und persönlicher Ansprache.

„Zu den Wohnheimen etwa vermitteln wir Ehrenamtliche für Einkaufsdienste oder zur Betreuung der Bewohner. Und auch wenn die Freizeitangebote still stehen, halten wir Kontakt zu unseren Ehrenamtlichen. Wir zählen weiterhin auf sie und zu gelegentlichen Aktivitäten, wie etwa unsere Plätzchen-Back-Aktion“, erzählt Özge Cetin. Und Harry Zipf, Leiter der OBA ergänzt: „Wenn sich neue Helfer für die OBA melden, was sie auch tun, versuchen wir sie so gut wie möglich einzubeziehen. Aktuell braucht es dabei noch etwas Geduld, bis wir wieder richtig durchstarten können, auch wenn viele gleich mitmachen möchten, etwa bei der Einzelbetreuung über den FUD.“

Wie sich Ehrenamt in Zeiten von Corona-Beschränkungen gestaltet und welche Möglichkeiten es bietet, darüber gibt die „Münchner Freiwilligenmesse“ im Kultur- und Bildungszentrum Gasteig Auskunft, sie startet am 22. Januar. Die neue Internetseite der Messe zeigt jeden Tag Online-Veranstaltungen der Messe-Aussteller. Es sind Live-Vorträge zu sehen und hören, ein ansprechendes kulturelles Rahmenprogramm und die Möglichkeit mit Ausstellern direkt ins Gespräch zu kommen.
Die Lebenshilfe München ist auf der Messe direkt zu erreichen am:

Montag  (27.01.)  von 15 bis 19 Uhr
Mittwoch (29.01) von 09 bis 13 Uhr
Freitag  (31.01.)  von 15 bis 19 Uhr

Die Schwerpunkte der Freiwilligenmesse gliedern sich in: Beratung, Gesundheit, Kinder und Jugend, Kultur, Migration, Senior*innen, Soziales, Umwelt und Tierschutz, Zivilcourage.

Weihnachtsbäume für die Wohnstätten

Festlich geschmückt steht der Weihnachtsbaum für Licht und Wärme, für Friede und Freude in unseren Wohnzimmern. Auch in den Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München symbolisiert er Hoffnung, besonders in schweren Zeiten, in denen die Tage kurz sind. Der auch in München ansässige Aufzug- und Fahrtreppen-Hersteller Schindler sponserte der Lebenshilfe München fünf Weihnachtsbäume für die Wohnstätten und dazu noch viel Weihnachtsgebäck. Unser Foto zeigt (von links): Vladislavs Jakubovics und Stefanie Wöller von dem Aufzugunternehmen Schindler Deutschland AG und Peter Puhlmann mit René Pfeifer von der Lebenshilfe München. Sie freuen sich, für Menschen mit geistiger Behinderung ein Stück Freude schenken zu können.

Weniger Termine, kleine Gruppen und Masken

Aus dem Newsletter der Lebenshilfe München

Die Lebenshilfe München arbeitet in vielen Bereichen für das Wohl von Menschen mit Behinderung. Im Hinblick auf ein steigendes Covid19-Infektionsgeschehen erarbeitete die Lebenshilfe für alle Bereiche ein Hygiene- und Sicherheitskonzept. Im ersten Teil informierten wir bereits über die Wohneinrichtungen. Hier der aktuelle Stand aus den anderen Bereichen der Lebenshilfe München:

OBA und FUD: Treffen im kleinen Kreis

Für die gemeinsamen und begleiteten Aktivitäten der Offenen Behindertenarbeit wird bei jedem Angebot einzeln entschieden, ob es stattfinden kann und wie. Während Veranstaltungen mit mehreren Teilnehmenden, wie etwa die Clubs, leider weiterhin ausfallen, können kleinste Veranstaltungen oder Treffen im Freien weiterhin stattfinden. Die stundenweise Betreuung in der Familie kann unter Einhaltung der Hygieneregeln weiterhin stattfinden. Mit den geltenden Hygiene- und Schutzkonzept /kleine und feste Gruppen) in den Herbstferien auch die Ferienbetreuung durchgeführt werden.

Frühförderstelle: Die letzten warmen Spätherbsttage nutzen

Wetterbedingt können leider nicht mehr so viele Förderstunden draußen stattfinden. Das Frischluftwartezimmer wird auch allmählich wieder nach drinnen verlegt, in der FF Giesing etwa in den Wintergarten, wo kleine Warteinseln für die Familien hergerichtet wurden.

Ansonsten können Eltern und Kinder weiter ins Haus kommen und die Förderkräfte zu den Familien. Auch die Kindergärten und Krippen lassen unsere FrühförderInnen weiterhin herein.

Bereich Kinder und Jugend:
Maskenpflicht jetzt auch für Grundschüler

In den Heilpädagogischen Tagesstätten (HPT) finden weiterhin kleinere Aktivitäten statt. Auch an den Regeln der Notbetreuung (sollte es soweit kommen) wird sich kaum etwas ändern. Neu ist allerdings die Maskenpflicht für alle Schulkinder, also für alle Kinder ab einem Alter von sechs Jahren. Dabei müssen natürlich der Gesundheitszustand und die psychische Verfassung berücksichtigt werden, denn bei einigen Kindern und Jugendlichen lösen die Masken Angst, Atemnot oder Aggressionen aus.

Inklusion und die Arbeitswelt

S A V E   T H E   D A T E  :  28.10.2020 in Aschheim bei München

Allein der Titel des Filmes ‚Utopisches vom Himmelreich‚ ist vielsagend, denn ‚da oben‘ dürfte so manches anders laufen, was wir als Erdenbürger noch als Utopie verstehen. Doch der Hintergrund des Filmes ist ein ganz irdischer. Er widmet sich nämlich der Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung. Es ist ein Film von Stefan Ganter und Peter Ohlendorf und eine Produktion von FilmFaktum und Ganter Film & Medien.

Zum Film-Projekt

Das Experiment begann vor gut zehn Jahren unter Begleitung von zwei Kameras: Neun junge Leute mit geistigem Handicap sollten an der Akademie Himmelreich fit gemacht werden für eine Anstellung in der Gastronomie oder im Hotelbetrieb, mit Verträgen nach Tarifrecht. Eine Dekade später schauen wir den Teilnehmer*innen des ersten Himmelreich-Kurses noch einmal über die Schulter und wollen wissen: Kann dieses Experiment im täglichen Arbeitsleben bestehen?

TERMIN. Mittwoch, 28. Oktober 2020 von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
O R T : DriveIn Autokino München-Aschheim, Münchner Straße 60, 85609 Aschheim

 

Was macht die OBA in der Corona-Zeit?

Die Corona-Krise und die damit einhergehenden Einschränkungen haben die ganze Gesellschaft getroffen. Und damit auch die OBA der Lebenshilfe München. Von einen Tag auf den anderen mussten alle Angebote im Freizeit- und Bildungsbereich abgesagt werden. Ziemlich schnell wurde auch klar: die Reisesaison 2020 wird ausfallen. Damit standen die OBA-Mitarbeiter*innen plötzlich vor ungewohnten, unerfreulichen Aufgaben: Stornierungsbedingungen studieren und schweren Herzens Absagebriefe an die Reiseteilnehmer*innen schicken. Aber die OBA hat schnell umgeschaltet auf einen neuen Modus. Im Mittelpunkt stand immer die Überlegung: wie können wir Kontakt halten zu unseren Kunden, die jetzt ohne Schule und Arbeit zu Hause bei ihren Angehörigen oder in ihren Wohngruppen sind?

Die Hauptamtlichen der OBA haben viel telefoniert, mit den Teilnehmer*innen und den Angehörigen. Dabei wurden Probleme und Ängste in Bezug auf die Corona-Krise besprochen, aber es wurde auch viel geratscht und gelacht. Mit den engagierten Ehrenamtlichen wurde ein Einkaufsservice für Familien mit Risikopatienten eingerichtet. Weiterlesen

Der Einkaufsservice der OBA

Cheddarkäse oder Chester?

Hilfe mit dem Einkaufs-Service von FuD und OBA der Lebenshilfe München

Zum ersten Mal in meinem Leben gehöre ich zu einer Risikogruppe. Ich bin knapp 80, habe einen erheblichen Lungenschaden und bin nach zwei Rücken-OPs auf einen Rollator angewiesen. Vielleicht habe ich noch ein paar gute Jahre, aber wenn Corona mich erwischt, bedeutet das für mich sicher das Aus.

Ich lebe allein. An die Maßgabe: „Bleiben Sie zuhause“ würde ich mich sehr gern halten, aber allmählich leert sich der Kühlschrank. Es fehlt vor allem an Obst und Gemüse. Die Familie im Erdgeschoss hat angeboten, mir etwas mitzubringen, falls ich etwas brauche. Auch (jüngere) FreundInnen haben signalisiert, dass sie für mich Besorgungen machen würden. Doch ich zögere. Ich brauche eine Menge; damit möchte ich die Leute, die sich jetzt zwischen Home Office, Home Schooling und Babysitting aufreiben, nicht belasten. Weiterlesen

Medizinische Versorgung für Erwachsene mit Behinderung

Das Team des MZEB im kbo Isar Amper Klinikum München-Ost (von links): Frau Schmied (Organisation und Planung), Dr. Hummel, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Dr. med. Astrid Peters-Weist, Neurologin und ärztliche Leitung des MZEBs.

Erwachsene Menschen mit Behinderung benötigen eine medizinische Versorgung die speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Kinder und Jugendliche mit Behinderung erhalten diese Versorgung bis zum 18.Lebenjahr durch die Sozialpädiatrischen Zentren. Bisher gab es eine große Versorgungslücke in der Versorgung der erwachsenen Menschen mit Behinderung. Die Lebenshilfe München hat bereits vor Jahren mit einer Ganztagesveranstaltung darauf aufmerksam gemacht und immer wieder auf die Schaffung medizinischer Versorgungs-zentren gedrängt. Erst durch den gesetzlich formulierten Anspruch in der UN Konvention (Artikel 25) werden nun zunehmend Zentren geschaffen, die die ambulante medizinische Versorgung sichern. Weiterlesen

Schaurig-Schönes in der HPT Unterhaching

Am Samstag wurde es bei den Kindern der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT) der Lebenshilfe München in Unterhaching richtig gruselig. Bei bestem Herbstwetter feierten wir zum ersten Mal Halloween und alle freuten sich schon auf Süsses oder Saueres. Die Kinder brachten viele Leckereien mit wie Geisterkuchen, Spinnenmuffins und Draculabonbons. Sie fanden ihren Platz auf dem großen Buffettisch und es ging richtig los mit dem großen Schmaus.

Das Schönste aber an Halloween ist das Verkleiden, die Kinder lieben es. Sie wickelten sich mit großem Vergnügen in Toilettenpapier zu Mumien-Monstern ein und beklebten sich mit schaurig schönen Tattoos. Ganz Mutige wurden von unseren Erzieherinnen mit gruseligen Spinnen und kleinen Monstern im Gesicht bemalt. Ein seltener Anblick in der HTP Unterhaching.

Beim Apfelfischen wurde es dann aber noch richtig lustig und manch ein Monstergesicht wurde nass und verschmiert. Zum Abschluss genossen alle Kinder noch auf der Terrasse das wunderschöne Wetter und alle waren sich einig: Schade, dass man nur einmal im Jahr Halloween feiern kann. Aber zum Feiern findet sich bei der Lebenshilfe München sicher wieder ein Grund.

Wohngemeinschaft mit Wanders-Lust auf den Wank

Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust
Auch die Inklusive-Wohngemeinschaft freut sich

Den goldenen Herbst ausnutzend, machte sich die Inklusive-Wohngemeinschaft (WG) der Lebenshilfe München zu einem langen Tagesausflug auf nach Garmisch-Patenkirchen zu einem Wandertag. Das Wochenende begann mit einem gemeinsamen Frühstück in der WG, und so startete die Gruppe gestärkt in den Tag. Danach packten wir unsere Sachen und vom Hauptbahnhof München ging es samt Rucksack und Ausrüstung mit dem Zug nach Garmisch-Patenkirchen. Die halbe Stunde Zeit vor Zugabfahrt nutzten wir noch zum Kauf von fünf Butterbrezen beim Bäcker als Stärkung für zwischendurch. Allein die Hinfahrt war für uns alle ein Erlebnis, da wir die wunderschöne Aussicht auf die Berge genossen. Weiterlesen

Gastbeitrag: Wahlrecht für alle

Das Wahlrecht ist ein Meilenstein
für Menschen mit Behinderung

Erstmals dürfen 85.000 betreute Menschen mit Behinderung an der Europawahl teilnehmen. Möglich gemacht hat dies ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts im April 2019. Dieter Schroll, seit 1991 Geschäftsführer der Lebenshilfe Berchtesgadener Land, bezeichnet dies als einen Meilenstein und setzt es mit der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) im Jahre 2008 gleich. Weiterlesen

10 Jahre UN-Behinderten-Rechtskonvention in Deutschland

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Termin-Ankündigung: Dienstag, 26. März
L I C H T I N S T A L L A T I O N
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums wird eine Lichtinstallation auf das Rathaus und die Westseite der Frauenkirche projiziert, die Symbole und Begriffe aus der UN-BRK aufgreifen. Die Lichtinstallation wird zwischen 19 Uhr und 22 Uhr gezeigt, anschließend bleiben Rathaus und Frauenkirche farbig bis 0.30 Uhr beleuchtet . Die Inszenierung wird gefördert und realisiert vom Team Veranstaltungstechnik des Kulturreferats.

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„Ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ist immer noch nicht der Normalfall“

Berlin – Am 26. März 2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft. Vieles wurde seitdem auf den Weg gebracht, um Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Doch auch 2019 ist Deutschland noch keine inklusive Gesellschaft.   Weiterlesen

Stiftung der Lebenshilfe im Stiftungs-Frühling

Der MünchnerStiftungsFrühling bezeichnet sich selbst als eine der wichtigsten Städte-übergreifende Stiftungs-Veranstaltung in Deutschland. Seit Jahrhunderten sind Stiftungen die Basis für eine konstruktive gesellschaftliche Mitgestaltung. Wer stiftet, schafft Möglichkeiten und setzt damit den Keim für neue Wege, für Individualität und Selbstbestimmung, für Zukunft.

Der Münchner-Stiftungs-Frühling (MSF) möchte als Impulsgeber fungieren. Wo überall in München leisten Stiftungen einen Beitrag zu einer lebenswerten Gesellschaft? Die Stiftung der Lebenshilfe München ist einer dieser Organisationen und präsentiert sich im Rahmen des Münchner-Stiftungs-Frühling.  Weiterlesen

Termin: Geschwister-Kinder im Focus

Noch Plätze frei: Veranstaltung „Geschwister-Kinder“
am 30. März

In einer Familie den Bedürfnissen aller gerecht zu werden, kann ein Balanceakt sein – besonders, wenn ein Kind eine Behinderung oder chronische Erkrankung hat. Deshalb stehen an dem Infotag die Geschwister im Fokus. ‚Geschwister-Kinder‘ sind jene Kinder, die häufig hinten an stehen wenn es um Zuwendung und Aufmerksamkeit geht, denn ihre Schwester/ ihr Bruder sind eingeschränkt, behindert oder krank. So gilt die Aufmerksamkeit der Eltern dem ’schwachen Glied‘ der Familie – zwangsläufig. Arztbesuche, Therapiestunden, Nachhilfe, besondere Förderung braucht eben ‚jenes andere Kind‘ – und nicht das Geschwister-Kind.  Weiterlesen