Bilder sprechen mehr als Worte

Das große Fest der Lebenshilfe München zur Feier des 60-Jährigen Jubiläums und des neuen Wandbildes Permanus, war auch ein Fest der vielen Begegnungen. Hier einige Fotos und Stimmungsbilder. Zum Ansehen der Galerie auf eins der Fotos klicken. Fotos: Gerd Spranger

Sommerfeeling bei der Lebenshilfe München

Sommerliche Rhthmen bei der Lebenshilfe München mit der Band 'Balashi Steel'.
Sommerliche Rhthmen bei der Lebenshilfe München mit der Band ‚Balashi Steel‘.

Der Sommer ist im Juni mit Temperaturen von über 30 Grad und lauen Nächten endlich zur Hochform aufgelaufen. Es ist genau die richtige Zeit für entspannte Rhythmen, wie sie etwa die Band ‚Balashi Steel’auf die Bühne bringt. Die drei Vollblutmusiker Ron, Helmuth und Humphrey spielten ihre karibischen Rhthmen mit Songs von Bob Marley und Hits von Herry Belafonte jetzt für die Lebenshilfe München gleich in drei Wohneinrichtungen, nämlich in Unterschleißheim, am Willinger Weg und im Garten der St. Quirin-Straße. „Es ist schön wieder Live-Musik zu hören. Ein wenig tanzen, genießen, zuhören und mitsingen. Wir haben dieses Lebensgefühl alle vermisst“, freut sich Harry Zipf, Leiter der OBA der Lebenshilfe München. Und die Bewohner genossen einen entspannten Nachmittag und Abend bei kühlen Getränken und bester Stimmung.

Endlich wieder gute Stimmung und ein Stück gelebte Freiheit nach Monaten der Einschränkungen. Darüber freuen sich auch die Bewohner der Lebenshilfe-Einrichtungen in München.

Mit 66 Jahren da fängt das Leben an! Mit 66 Jahren, da hat man Spaß daran…

Man muss nicht 66 Jahre alt werden um aus der Werkstatt auszuscheiden. 11 Bewohner der Wohnstätte in Putzbrunn sind seit dem letzten Jahr, nach zum Teil 40 Jahren Arbeit in den wohlverdienten Ruhestand gegangen.

Die Jahre 2020/21 sind geprägt von Corona und so ist der Übergang von Arbeit zur Rente zum Teil sehr ruhig und fast unbemerkt von statten gegangen. Nun konnten wir endlich im Garten offiziell die Verabschiedung aus der Werkstatt und den neuen Status „Rentner“ feiern.

Bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, mit vielen Geschenken aus Werkstatt und Wohnheim, tauschten schöne Erinnerungen und Episoden aus dem Arbeitsleben den Platz mit Zukunftsgedanken und Ideen für die nun gewonnene Freizeit.

Struktur für den Tag schaffen

Im Rahmen der Tagesstruktur konnten die Bewohner in den letzten Monaten schon Erfahrungen für den neuen Umgang mit Freizeit sammeln. Bisher war dies Corona- bedingt nur gruppenintern möglich. Die Aussicht, dass ab dem Sommer gruppenübergreifende Angebote stattfinden können, beflügelt sowohl Bewohner wie Mitarbeiter. Mit guter Laune und Aussicht auf Erleichterung der Corona-Einschränkungen kehrten die frischgebackenen Rentner mit ihren Betreuern in die Wohngruppen zurück um sich hier weiter feiern zu lassen.

Renate Bauer

„Alles was Recht ist“

§ “Alles was Recht ist“ Online-Seminar §

Das bewährte Rechts-Seminar der Lebenshilfe München (Angehörigenberatung) findet in diesem Jahr Corona-bedingt in digitaler Form statt. Der Fachanwalt für Sozialrecht Jürgen Greß referiert über wichtige Neuerungen im Sozialrecht. Wie immer sind die Leistungen der Pflegeversicherung und weitere Themen wie Schwerbehindertenausweis, Grundsicherung, rechtliche Betreuung und das Behindertentestament (Vererben zugunsten von Menschen mit Behinderung) auf unserer Agenda.

Das Seminar findet in zwei Blöcken

am 16. April von 16-18 Uhr und
am 17. April von 10-12 Uhr statt.

Die verbindliche Anmeldung ist unter:
veranstaltungen
@lebenshilfe-muenchen.de
möglich.

Die Teilnahmegebühr beträgt
15 € für Mitglieder der Lebenshilfe München und 25 € für Nicht-Mitglieder.

„Wir sehen positiv in die Zukunft, sind mutig und planen ab Juli 2021 Präsenz-Veranstaltungen.

T H E M E N des Online-Seminars:

  • Leistungen der Pflegeversicherung
  • Landespflegegeld
  • Vergünstigungen durch den Schwerbehindertenausweis, Neuerungen 2021
  • Informationen zur Grundsicherung und Kindergeld
  • Praktische Hinweise für die Antragstellung und Durchsetzung von Sozialleistungen
  • Vermögens- und Einkommens-Freibeträge bei Sozialhilfeleistungen,
  • Zuzahlungen der Eltern
  • Rechtliche Betreuung / Vollmacht – Eltern und Geschwister als rechtliche Betreuer
  • Das Behindertentestament – Vererben zugunsten von Menschen mit Behinderung

Zukunftsplanung zum Lebensende: Was will ich?

Niemand redet gerne über seinen eigenen Tod, und dennoch bereiten wir uns darauf vor, wollen die Dinge in unserem Sinne regeln. Neben der finanziellen Vorsorge halten selbst junge Menschen in ‚Patientenverfügungen‘ etwa fest, was sie im Falle eines Unfalles oder einer fortschreitenden Krankheit wünschen. Es sind schwierige Fragen, ob etwa lebensverlängernde Maßnahmen ergriffen werden sollen, in welchen Umfang und über welchen Zeitraum. Ebenso sind heute Palliativstationen in den Kliniken, zur Begleitung auf dem letzten Lebensweg, fest in den Kliniken und Senioreneinrichtungen installiert.

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Münchner Freiwilligenmesse weist online den Weg zum Ehrenamt

Die Münchner Freiwilligen-Messe startet!

  • Um 16.00 Uhr startet sie am 22.01. im Münchner Rathaus
  • Die Homepage der Freiwilligen-Messe geht komplett online.
  • Bei „Jetzt Live“ können Sie live bei der Eröffnung dabei sein.

Seit Jahren hat sich die „Münchner Freiwilligenmesse“ im Kultur- und Bildungszentrum Gasteig mit etwa 6000 Besuchern etabliert. Ehrenamt und Freiwilligkeit sind tragende Säulen in unserer Gesellschaft und gerade in München sind die Möglichkeiten dafür vielfältig. Dieses Jahr aber ist alles anders, die Münchner Freiwilligenmesse wird online abgehalten. Auch die Lebenshilfe München ist mit dabei und hat drei Termine für sich reserviert.

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Weihnachtsbäume für die Wohnstätten

Festlich geschmückt steht der Weihnachtsbaum für Licht und Wärme, für Friede und Freude in unseren Wohnzimmern. Auch in den Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München symbolisiert er Hoffnung, besonders in schweren Zeiten, in denen die Tage kurz sind. Der auch in München ansässige Aufzug- und Fahrtreppen-Hersteller Schindler sponserte der Lebenshilfe München fünf Weihnachtsbäume für die Wohnstätten und dazu noch viel Weihnachtsgebäck. Unser Foto zeigt (von links): Vladislavs Jakubovics und Stefanie Wöller von dem Aufzugunternehmen Schindler Deutschland AG und Peter Puhlmann mit René Pfeifer von der Lebenshilfe München. Sie freuen sich, für Menschen mit geistiger Behinderung ein Stück Freude schenken zu können.

Weniger Termine, kleine Gruppen und Masken

Aus dem Newsletter der Lebenshilfe München

Die Lebenshilfe München arbeitet in vielen Bereichen für das Wohl von Menschen mit Behinderung. Im Hinblick auf ein steigendes Covid19-Infektionsgeschehen erarbeitete die Lebenshilfe für alle Bereiche ein Hygiene- und Sicherheitskonzept. Im ersten Teil informierten wir bereits über die Wohneinrichtungen. Hier der aktuelle Stand aus den anderen Bereichen der Lebenshilfe München:  Weiterlesen

Inklusion und die Arbeitswelt

S A V E   T H E   D A T E  :  28.10.2020 in Aschheim bei München

Allein der Titel des Filmes ‚Utopisches vom Himmelreich‚ ist vielsagend, denn ‚da oben‘ dürfte so manches anders laufen, was wir als Erdenbürger noch als Utopie verstehen. Doch der Hintergrund des Filmes ist ein ganz irdischer. Er widmet sich nämlich der Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung. Es ist ein Film von Stefan Ganter und Peter Ohlendorf und eine Produktion von FilmFaktum und Ganter Film & Medien. Weiterlesen

Was macht die OBA in der Corona-Zeit?

Die Corona-Krise und die damit einhergehenden Einschränkungen haben die ganze Gesellschaft getroffen. Und damit auch die OBA der Lebenshilfe München. Von einen Tag auf den anderen mussten alle Angebote im Freizeit- und Bildungsbereich abgesagt werden. Ziemlich schnell wurde auch klar: die Reisesaison 2020 wird ausfallen. Damit standen die OBA-Mitarbeiter*innen plötzlich vor ungewohnten, unerfreulichen Aufgaben: Stornierungsbedingungen studieren und schweren Herzens Absagebriefe an die Reiseteilnehmer*innen schicken. Aber die OBA hat schnell umgeschaltet auf einen neuen Modus. Im Mittelpunkt stand immer die Überlegung: wie können wir Kontakt halten zu unseren Kunden, die jetzt ohne Schule und Arbeit zu Hause bei ihren Angehörigen oder in ihren Wohngruppen sind?

Die Hauptamtlichen der OBA haben viel telefoniert, mit den Teilnehmer*innen und den Angehörigen. Dabei wurden Probleme und Ängste in Bezug auf die Corona-Krise besprochen, aber es wurde auch viel geratscht und gelacht. Mit den engagierten Ehrenamtlichen wurde ein Einkaufsservice für Familien mit Risikopatienten eingerichtet. Weiterlesen

Der Einkaufsservice der OBA

Cheddarkäse oder Chester?

Hilfe mit dem Einkaufs-Service von FuD und OBA der Lebenshilfe München

Zum ersten Mal in meinem Leben gehöre ich zu einer Risikogruppe. Ich bin knapp 80, habe einen erheblichen Lungenschaden und bin nach zwei Rücken-OPs auf einen Rollator angewiesen. Vielleicht habe ich noch ein paar gute Jahre, aber wenn Corona mich erwischt, bedeutet das für mich sicher das Aus.

Ich lebe allein. An die Maßgabe: „Bleiben Sie zuhause“ würde ich mich sehr gern halten, aber allmählich leert sich der Kühlschrank. Es fehlt vor allem an Obst und Gemüse. Die Familie im Erdgeschoss hat angeboten, mir etwas mitzubringen, falls ich etwas brauche. Auch (jüngere) FreundInnen haben signalisiert, dass sie für mich Besorgungen machen würden. Doch ich zögere. Ich brauche eine Menge; damit möchte ich die Leute, die sich jetzt zwischen Home Office, Home Schooling und Babysitting aufreiben, nicht belasten. Weiterlesen

Medizinische Versorgung für Erwachsene mit Behinderung

Das Team des MZEB im kbo Isar Amper Klinikum München-Ost (von links): Frau Schmied (Organisation und Planung), Dr. Hummel, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Dr. med. Astrid Peters-Weist, Neurologin und ärztliche Leitung des MZEBs.

Erwachsene Menschen mit Behinderung benötigen eine medizinische Versorgung die speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Kinder und Jugendliche mit Behinderung erhalten diese Versorgung bis zum 18.Lebenjahr durch die Sozialpädiatrischen Zentren. Bisher gab es eine große Versorgungslücke in der Versorgung der erwachsenen Menschen mit Behinderung. Die Lebenshilfe München hat bereits vor Jahren mit einer Ganztagesveranstaltung darauf aufmerksam gemacht und immer wieder auf die Schaffung medizinischer Versorgungs-zentren gedrängt. Erst durch den gesetzlich formulierten Anspruch in der UN Konvention (Artikel 25) werden nun zunehmend Zentren geschaffen, die die ambulante medizinische Versorgung sichern. Weiterlesen

Schaurig-Schönes in der HPT Unterhaching

Am Samstag wurde es bei den Kindern der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT) der Lebenshilfe München in Unterhaching richtig gruselig. Bei bestem Herbstwetter feierten wir zum ersten Mal Halloween und alle freuten sich schon auf Süsses oder Saueres. Die Kinder brachten viele Leckereien mit wie Geisterkuchen, Spinnenmuffins und Draculabonbons. Sie fanden ihren Platz auf dem großen Buffettisch und es ging richtig los mit dem großen Schmaus.

Das Schönste aber an Halloween ist das Verkleiden, die Kinder lieben es. Sie wickelten sich mit großem Vergnügen in Toilettenpapier zu Mumien-Monstern ein und beklebten sich mit schaurig schönen Tattoos. Ganz Mutige wurden von unseren Erzieherinnen mit gruseligen Spinnen und kleinen Monstern im Gesicht bemalt. Ein seltener Anblick in der HTP Unterhaching.

Beim Apfelfischen wurde es dann aber noch richtig lustig und manch ein Monstergesicht wurde nass und verschmiert. Zum Abschluss genossen alle Kinder noch auf der Terrasse das wunderschöne Wetter und alle waren sich einig: Schade, dass man nur einmal im Jahr Halloween feiern kann. Aber zum Feiern findet sich bei der Lebenshilfe München sicher wieder ein Grund.

Wohngemeinschaft mit Wanders-Lust auf den Wank

Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust
Auch die Inklusive-Wohngemeinschaft freut sich

Den goldenen Herbst ausnutzend, machte sich die Inklusive-Wohngemeinschaft (WG) der Lebenshilfe München zu einem langen Tagesausflug auf nach Garmisch-Patenkirchen zu einem Wandertag. Das Wochenende begann mit einem gemeinsamen Frühstück in der WG, und so startete die Gruppe gestärkt in den Tag. Danach packten wir unsere Sachen und vom Hauptbahnhof München ging es samt Rucksack und Ausrüstung mit dem Zug nach Garmisch-Patenkirchen. Die halbe Stunde Zeit vor Zugabfahrt nutzten wir noch zum Kauf von fünf Butterbrezen beim Bäcker als Stärkung für zwischendurch. Allein die Hinfahrt war für uns alle ein Erlebnis, da wir die wunderschöne Aussicht auf die Berge genossen. Weiterlesen