Für eine bessere Zukunft der Lebenshilfe

Gemeinsam prägten sie als Mitglieder des Vorstandes der Lebenshilfe München über viele Jahre hinweg die Entwicklung des Elternvereins; Inge Oberst, Dr. Lothar Schrader und Andreas Ernst. Sie scheiden nun aus dem Vorstand aus, haben sich in den letzten Jahren engagiert, die Lebenshilfe München ‚auf Kurs‘ zu halten. Änderungen brachten etwa Anpassungen des Pflegestärkungs-Gesetzes und das Bundesteilhabe-Gesetz, aber auch Umstrukturierungen innerhalb der Lebenshilfe, um besser auf ein sich änderndes Umfeld reagieren zu können.

Aufsichtsratsvorsitzende Andrea Siemen (l.) und Lebenshilfe-Vorstand Peter Puhlmann (r.) bedanken sich bei Andreas Ernst und Inge Oberst für die gute Zusammenarbeit

Am Längsten engagierte sich Inge Oberst im Vorstand, nämlich seit 2003. Ihr Engagement für die Lebenshilfe München bleibt aber, denn sie ist weiterhin für die Redaktion des L.I.E.S.-Journals tätig und ist Vorsitzende des neuen Ausschusses „Kultur“. Alle drei ausscheidenden Vorstände haben selbst eine erwachsene Tochter, die in den Lebenshilfe-Werkstätten arbeiten oder eine Förderstätte besuchen. Sie wissen, wo das tägliche Leben besondere Anforderungen stellt und um die besonderen Bedarfe von Menschen mit geistiger Behinderung.

Darüber hinaus sind sie in einem forderndem beruflichen Umfeld stark eingebunden, wie etwa Andreas Ernst als Leiter des Qualitätsmanagements bei einem globalen Maschinenbau-Hersteller in München. Für den promovierten Physiker und Rentner, Dr. Lothar Schrader, war es bei seinem Eintritt in den Vorstand 2018 ein zentrales Anliegen, den über viele Jahrzehnte gewachsenen Elternverein (2020 werden es 60 Jahre) hin zu einem modernen Unternehmen zu führen.

Es spricht darum für jeden Einzelnen besonders, wenn es in der Laudatio heißt, „es ist in Ihrer persönlichen Situation nicht selbstverständlich gewesen, ein Vorstandsamt in der Lebenshilfe München zu übernehmen. Sie haben dies aufgrund eines großen Verantwortungsgefühls getan.“ Inge Oberst, Dr. Lothar Schrader und Andreas Ernst brachten nicht nur ihr Fachwissen ein, sondern vor allem sich selbst, ihre Lebenserfahrung und setzten sich über viele Stunden für Familien und Angehörigen von Menschen mit Behinderung, vor allem aber für Menschen mit Behinderung selbst ein.

 

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