Wohngemeinschaft mit Wanders-Lust auf den Wank

Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust
Auch die Inklusive-Wohngemeinschaft freut sich

Den goldenen Herbst ausnutzend, machte sich die Inklusive-Wohngemeinschaft (WG) der Lebenshilfe München zu einem langen Tagesausflug auf nach Garmisch-Patenkirchen zu einem Wandertag. Das Wochenende begann mit einem gemeinsamen Frühstück in der WG, und so startete die Gruppe gestärkt in den Tag. Danach packten wir unsere Sachen und vom Hauptbahnhof München ging es samt Rucksack und Ausrüstung mit dem Zug nach Garmisch-Patenkirchen. Die halbe Stunde Zeit vor Zugabfahrt nutzten wir noch zum Kauf von fünf Butterbrezen beim Bäcker als Stärkung für zwischendurch. Allein die Hinfahrt war für uns alle ein Erlebnis, da wir die wunderschöne Aussicht auf die Berge genossen.

Wir waren voller Erwartung, denn im Internet hatten wir bereits gelesen: „Vom 1.780 Meter hohen Gipfel vis-à-vis der Zugspitze öffnet sich ein sagenhafter Rundblick auf das Ester-, Ammer-, Karwendel- und Wettersteingebirge, hinunter auf Garmisch-Partenkirchen und ins Loisachtal bis an die Grenzen von München.“ (Link)

Vom Bahnhof in Garmisch-Patenkirchen wanderten wir nun knapp drei Kilometer gemütlich zur Wank-Bergbahn, bewunderten die schönen Häuser, die alte Bergbahn mitten in der Stadt und warfen ein paar Blicke in Schaufenster und Geschäfte. Die Zeit verging schnell und wir unterhielten uns gut bei all den Eindrücken, die wir aufnehmen konnten.

Dann kauften wir gemeinsam die Tickets und fuhren mit der Gondelbahn auf den Panoramaberg Wank, hinauf auf 1780 Meter. Oben ging es auf eine halbstündige Panoramawanderung zum Gipfelkreuz, wo wir den Ausblick auch durch ein Fernrohr genossen. Die Bewohner unterhielten sich ausgelassen mit den anderen Wanderern. Der ein oder andere Witz blieb hierbei natürlich nicht aus. Gemeinsam saßen wir alle auf einer Bank um das schöne Wetter und vor allem die wahnsinnig schöne Sonne zu genießen.

Hungrig von dem bisher langen Tag machten wir uns anschließend auf die Suche nach dem Bergrestaurant welches, wie soll es auch anders sein, leider geschlossen hatte. Deshalb ging es für uns wieder mit der Bahn ins Tal, wo wir das nächste Restaurant aufsuchten. Das Angebot im Restaurant war groß. Zum Schluss war auf unserem Tisch von Käsespätzle über Knödel bis hin zum Krustenbraten alles dabei.

Müde, satt und zufrieden ging es danach zu Fuß zurück zum Bahnhof, von wo wir mit dem Zug zurück in die WG fuhren. Naja zumindest zurück zum Bahnhof nach München. Wir können bestätigen, was auf der Homepage angebpriesen wird: Naturkino auf dem Wank, ein Naturschauspiel für Jedermann.

Vor einem Jahr startete die Inklusive Wohngemeinschaft der Lebenshilfe München. Lesen Sie mehr:
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2018/11/23/eine-inklusive-lebenshilfe-wg-in-obersendling/

 

fbt

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