Helden bei der Lebenshilfe

Neues aus der aktuellen L.I.E.S.-Ausgabe

„Die meisten Helden sind kleine Helden, leise Helden, unauffällige Helden, man erkennt sie erst bei genauem Hinsehen oder wenn sie einem unerwartet aus der Patsche helfen. Und daran, dass sie zufriedener, ausgeglichener und fröhlicher wirken als andere.“ – dieses Zitat aus dem Buch von Hannes Jaenicke „Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche. Warum wir dringend Helden brauchen.“, beschreibt genau die Menschen, die in dieser Ausgabe vorgestellt werden, Menschen aus dem Umfeld der Lebenshilfe.   

© Titel: Willis Welt, Verlag Freies Geistesleben 2014

Darunter sind zum Beispiel Eltern von Kindern mit schwerer Behinderung, die oft Übermenschliches leisten müssen. Oder das zu früh geborene Baby, das sich ins Leben kämpfen und schwere Operationen überstehen muss. Auch interessant ist die Frage, warum eine Gruppe oder eine Stiftung das Wort „Helden“ im Namen führt und dann sind da noch die die Geschichten einiger Namensgeber von Schulen und Einrichtungen der Behindertenhilfe, die heute noch Vorbilder und inhaltliche Wegweiser für viele Menschen sind.

Fester Bestandteil des LIES-Journals sind Informationen aus der Lebenshilfe-Werkstatt und der Lebenshilfe München. Neuigkeiten aus dem Verein, der OBA, der Kinder- und Jugend GmbH und der Wohnen GmbH der Lebenshilfe München zeigen die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeitsfelder.

In eine ganz andere Welt begeben wir uns in dem Bericht über Indien im Panorama-Teil. Die Bilder dazu sind von erschreckender Direktheit und deshalb kaum auszuhalten. Sie zeigen Menschen mit Behinderung, die hier tatsächlich gar nicht als Menschen wahrgenommen werden. Fakt ist zwar, dass auch Indien die Behindertenrechtskonvention unterschrieben hat, aber wenn man liest, was dort als Fortschritt im Hinblick auf Barrierefreiheit gilt, dann müssen wir feststellen, dass hier im Grunde noch gar nichts geschehen ist, was das Leben der Schwächsten in der Gesellschaft leichter machen könnte. Ein trauriges Beispiel dafür, dass nicht nur hier bei uns im reichen Europa, sondern weltweit noch viel mehr getan werden müsste, um allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung einen lebenswerten Raum in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen.

Zum Schluss noch ein Hinweis auf einen Artikel im Rechtsdienst. Hier geht um aktuelle Beschlüsse des Bundesgerichtshofs. Sie verfestigen das Selbstbestimmungsrecht von rechtlich Betreuten wenn es um die Person des Betreuers geht.

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