DEMENZ: Themenabend der Lebenshilfe am 17. Mai

„Die Anmeldung läuft gut, wir haben nur noch wenige Plätze frei“, informiert Margret Meyer-Brauns von der Angehörigenberatung der Lebenshilfe München. Bei ihr gehen viele Anfragen speziell zu diesem Thema ein, denn eine beginnende Demenz ist nicht leicht erkennbar und zudem kann sie bei Menschen mit Behinderung auch von anderen Beeinträchtigungen ‚überlagert‘ werden.

Darum wird etwa eine umfassende Untersuchung (Diagnostik) gefordert. Es muss klar sein, ob es sich wirklich um eine vorliegende Demenz, eine Depression oder eine andere (innere) Erkrankung handelt. Sie stellen sich mit verändertem Verhalten und Auffälligkeiten dar, die der Laie auf Grund des Alters des Betreuten, vielleicht als Demenz deutet. In mehreren Fachvorträgen gehen PD. Dr. med. Johannes Levin, Dr. Sandra Loosli und Elisabeth Wlasich (Mag. Rer.nat) und Dr. Georg Nübling darauf ein.  

Dem Alter gerecht werden

DEMENZ bedeutet mitunter auch eine Veränderung des Wohn- und Arbeitsumfeldes, um den besonderen Bedarfen von Menschen mit Behinderung nach der Diagnose Demenz gerecht zu werden. Dazu kann es nötig sein, eine ganztägige Betreuung (24 Stunden) in einer Gruppenstruktur mit einem erfahrenen Betreuerteam mit spezieller Ausbildung anbieten zu können. Dazu zählen etwa Angebote für eine sinnvolle und fördernde Tagesstruktur, oder auch ein altersgerechtes Wohnen mit Barrierefreiheit.

Bedarf aus Sicht der Angehörigen

Margret Meyer-Brauns weiß aus vielen Gesprächen, dass die Diagnose DEMENZ für Viele sehr bedrohlich wirkt. „Wie soll man damit umgehen, insbesondere wenn der/die Betroffene eine geistige Behinderung hat“, fragen sich viele Angehörige und Betreuer. „Ebenso erleben Einrichtungen der Behindertenhilfe die letzten Jahre einen starken Zuwachs an betagten Menschen mit Behinderung. Dank guter medizinischer Versorgung leben sie ihren Alltag in hoher Lebensqualität. Wie können wir Lebensqualität sichern wenn er dement wird? Diese Frage gilt es zu beantworten. Der Themenabend mit mehreren Vorträgen soll hierzu Möglichkeiten und Lösungsansätze aufzeigen“, erläutert Margret Meyer-Brauns.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in unserem Artikel:
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2018/03/27/

Beginn der Veranstaltung ist
am 17. Mai um 18.30 Uhr
bei der Geschäftsstelle der Lebenshilfe München
in der St.-Quirin-Straße 13a
Ubahn: U1; Haltestelle St.-Quirin-Platz / Bus: 147/220 / Auto: Anfahrt über Traunsteiner Straße.

Anmeldung unter:

Telefon: 089 69347-130 oder Fax: 089 69347-132
E-Mail: veranstaltungen@lebenshilfe-muenchen.de
Den Flyer zum Themenabend finden sie hier: Demenz_flyer_2018

Ein Kommentar zu “DEMENZ: Themenabend der Lebenshilfe am 17. Mai

  1. Pingback: Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung und bei Menschen mit Down-Syndrom | Lebenshilfe München

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