Gutachten für 221.500 Menschen

Vor eine Herkulesaufgabe war der MDK Bayern (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) 2017 gestellt. Der hat die Versicherten neu einstufen müssen. Seit Jahresbeginn 2017 haben die Pflegefachkräfte des MDK Bayern über 221.521 Menschen nach dem neuen Pflege-Bedürftigkeits-Begriff begutachtet. Davon haben rund 63 Prozent, also über 140.019 Versicherte, erstmals Pflegeleistungen beantragt. Das bewertete Reiner Kasperbauer, Geschäftsführer des MDK Bayern, als großen Erfolg.  

Mehr Versicherte beantragen Leistungen

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der eingegangenen Anträge auf Pflegeleistungen deutlich gestiegen, erläutert Reiner Kasperbauer weiter: „Im Zeitraum Januar bis Dezember 2017 haben wir gegenüber dem Vorjahreszeitraum 8,6 Prozent mehr Anträge erhalten. Dies führen wir nicht zuletzt auf die Änderung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes zurück, nach dem nun mehr Versicherte ein Anrecht auf Pflegeleistungen erhalten.“

85 Prozent mit Pflegegrad

In mehr als 85,8 Prozent der Fälle haben die Gutachter des MDK Bayern einen der fünf neuen Pflegegrade empfohlen. Etwa 40.472 (18,3 Prozent) der Pflegebedürftigen haben den neuen Pflegegrad 1 erhalten und haben somit unter anderem Anspruch auf Beratungsbesuche, Zuschüsse zu Pflegehilfsmitteln oder eine altersgerechte Wohnraumanpassung. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung in Bayern (MDK Bayern) ist der unabhängige sozialmedizinische und pflegefachliche Beratungs- und Begutachtungsdienst von über 10,4 Mio. gesetzlich kranken- und pflegeversicherten Bürgern in Bayern.

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