Glückliche Hühner bei der Lebenshilfe in Putzbrunn

Mit Spannung wurde das seit Wochen angekündigte Projekt „Hühnerstall“ erwartet. Die Bewohner der Lebenshilfe-Wohnstätte wie auch die Teilnehmer in der TENE-Gruppe (Tageseinrichtung für Erwachsene nach dem Erwerbsleben) freuen sich über die neuen Bewohner auf dem Gelände. Ein großes Freilaufgelände wurde eingezäunt und ein richtiger Stall gebaut. Nun also war es so weit, das langersehnte Federvieh konnte einziehen. Mit einem großen Hallo wurden sie von den TENE-Teilnehmern begrüßt, die die Tiere werktags betreuen. Zuerst musste aber der neue Stall noch fertig hergerichtet werden. Alle haben interessiert und engagiert mitgeholfen. Futtersäcke aus dem Auto holen und in den vorbereiteten Tonnen mischen, Hühnertränke zusammenbauen und auffüllen, die Nester mit Stroh auslegen, auf dem Boden Späne ausbringen- und dann war es soweit:

Die Hühner ziehen ein – jedes einzelne Huhn wurde begrüßt, gestreichelt und zum Teil berochen. Insgesamt sind zwölf Hennen und ein Hahn eingezogen. Es ist ein bunt gemischtes Volk…. Laken, Vorwerk, Sussex, Druffler-Hauben, Grünleger, Maran und ein Zwerggockel, der schon gleich den Namen Andi erhält. Es wird noch ein bisserl dauern, bis Eier abgetragen werden können. Da sind alle, auch die Mitarbeiter schon neugierig. Zu Ostern muss dann nicht groß gefärbt werden, denn so bunt wie das Volk ist, werden auch die Eier sein: Weiß, Weiß-Gelblich, Grün, Braun und ein tiefes Rotbraun.

Zunächst durften die Hühner ihr neues Haus inspizieren und wagten sich unter vielen neugierigen Blicken bereits nach zwei Stunden in das neue Gehege. Unter den vielen Sträuchern wurde es gleich heimelig, wenn es auch noch einige Tag dauerte, bis sie sich auch in die äußeren Ecken ihres großen Freigeheges vorwagten.

Natürlich nahmen auch die Bewohner der Förderstätte die „Neuen“ in Augenschein und testete sofort die Haltbarkeit des neuen Zauns. Das hat übrigens auch der Gockel; schon nach einer Stunde war er draußen unterwegs. Das Gras und die Fläche außerhalb ist natürlich, wie bei Kindern, immer schöner als zu Hause. Unter großem Hallo und Gelächter wurde er dann mehrfach zu seinem Volk zurückbegleitet.

Nun kam langsam der Abend und unsere Förderstätten- und Werkstattgänger kamen nach Hause. Unter großem Gelächter der Bewohner haben dann die Mitarbeiter das neue Volk zu Bett gebracht. Diese Prozedur hat sich dann am Dienstagabend fortgesetzt. Seit Mittwoch gehen sie nun schon alleine nach Hause.

Renate Bauer

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