Lebenshilfe München hilft bei Down-Syndrom

Am 21. März ist der Welt-Down-Syndrom-Tag 2017

Heute am Welt-Down-Syndrom-Tag, gilt das öffentliche Interesse Menschen, die nur selten in der Öffentlichkeit stehen. Integration scheint durch sehr frühe Hilfe und Förderung, praktisch schon von Geburt an, gelungen zu sein. Inklusion als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft vielleicht noch nicht ganz. Es ist wie mit allen Menschen, die nicht ganz so leistungsstark, nicht ganz so angepasst, nicht ganz so wirtschaftlich erfolgreich sein können. Beim Down-Syndrom ist es das dreifache Vorhandensein des 21. Chromosoms, das Menschen ‚anders macht‘, auch bekannt als Trisomie 21.

Auch im L.I.E.S. – Heft der Lebenshilfe München gibt es immer wieder redaktionelle Hilfen für Menschen mit Down-Syndrom.

In ihrem Anders-Sein aber bereichern Menschen mit Down-Syndrom unser Leben und unsere Gesellschaft. Sie erinnern uns in ihrer unkomplizierten Art und Offenheit häufig daran, was unser Menschsein und unser Leben wirklich ausmacht. Es ist nicht unsere Leistung, die beste Qualifikation, der Erfolg, Ruhm und Reichtum, am Besten alles zusammen. Es ist das Leben selbst, das zählt. Der tiefe Blick, das zaghafte Lächeln, die erfrischende Herzlichkeit, die unkomplizierte Begegnung von Mensch zu Mensch. 

Und doch entscheiden sich neun von zehn Frauen bei der frühen Diagnose ‚Down-Syndrom‘, ihr Kind abzutreiben. Die Frage scheint darum berechtigt, ob behinderte Kinder mit Trisomie 21 einen Platz in unserer Gesellschaft haben, in einer profitorientierten Leistungsgesellschaft. Dem entgegen steht das Recht auf Teilhabe, auf Leben. Auch die Eltern selbst haben Ängste, stehen vor Fragen der Lebensplanung, der Zukunft. Und doch kennt die Lebenshilfe München viele Eltern, die um nichts in der Welt ihr Kind mit Down-Syndrom missen wollen. „Alles was wir an Zeit und Energie in die Förderung unseres Kindes investiert haben, haben wir voll und ganz von ihm zurück bekommen“, berichtete kürzlich eine Mutter.

Eltern, Geschwister, Freunde lernen die besondere Eigenart des Kindes früh schätzen, sie haben eine so fröhliche und offene Art. Bei ihnen muss man nicht immer funktionieren, man sieht und lernt von ihnen die einfachen und selbstverständlichen Dinge zu schätzen. Ein kostbares Gut in unserer Zeit. Es ist darum richtig, den Blick heute, am 21.03.2017, auf Menschen mit Down-Syndrom zu richten. Sie halten uns auf ihre ganz eigene Weise einen Spiegel vor. Wie gehen wir als Menschen und auch als Gesellschaft damit um? Die Lebenshilfe München steht Eltern bei ihren Fragen, oft auch bei ‚behördlichen Wegen‘, aktiv und beratend zur Seite.

Einen interessanten Beitrag
zum Thema finden Sie unter:

http://www.br.de/radio/bayern2/gesellschaft/tagesgespraech/welt-down-syndrom-tag-114.html

Kennen Sie Bobby?
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2015/11/16/ein-mensch-ohne-macke-ist-kacke

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