Sporthaus Schuster spendet der Lebenshilfe frühe Weihnachtsfreuden

Das Sporthaus Schuster spendet für die Lebenshilfe München

Das Sporthaus Schuster spendet für die Lebenshilfe München

Eine frühe Weihnachtsfreude bereitete das Sporthaus Schuster der Lebenshilfe München. Waren im Wert von rund 35.000 Euro gingen direkt an Menschen mit geistiger Behinderung. Das ist bei dem bekannten Münchner Sporthaus, seit über 100 Jahren im Zentrum von München angesiedelt, längst zu einer kleinen Tradition geworden. Bei der Lebenshilfe München initiierte das Unternehmen 2011 das erste mobile Sportgeschäft ohne Kasse und jetzt wieder bei der HPT in Unterhaching. In den Jahren zuvor hatte sich das Sporthaus Schuster bereits bei den Lebenshilfen in Starnberg, Bad Tölz, Landsberg, Freising und Erding mit dem mobilen Warenhaus engagiert.  

Dabei werden Waren nicht einfach abgegeben, sondern ein kompletter Service geboten. Von Anfang an dabei sind Harry Hahn (Leiter der Logistik) und Martina Stang. Unermüdlich helfen sie vom Antransport der Ware bis zum Aufbau und bei der Beratung ‚in vielen Kundengesprächen‘. Fleißige Helfer von der Lebenshilfe und der Oberalp Deutschland GmbH unterstützten die Aktion und bescherten frühe Weihnachtsfreuden.

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Die Idee zu diesem einzigartigen Sozialprojekt hatten die Mitarbeiter des Sporthauses Schuster. „Wir verteilen sämtliche Verkaufsmuster und Waren mit kleinen Fehlern an Menschen mit Behinderung, dazu zählt auch Reklamations- bzw. Umtauschware“, erklärt Harry Hahn. Immer aber handelt es sich um hochwertige Markenartikel.

„Menschen mit geistiger Behinderung schauen aber nicht auf die Marke. Ihnen ist es wichtig ‚was Ordentliches‘ zum Anziehen zu haben. Sie können sich bei ihrem kleinen Budget und Taschengeld überdies kaum hochwertige Markenartikel leisten. Wir schenken also doppelte Freude“, freut sich der Logistikleiter. Ähnliche Erfahrungen machen die Mitarbeiter vom Sporthaus Schuster auch bei anderen sozialen Projekten, wie bei der Münchner Tafel, der Flüchtlingshilfe oder bei der Stiftung Sir Edmund Hillary.

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Ebenso begeistert waren Harry Zipf von den Offenen Diensten der Lebenshilfe München und Einrichtungsleiterin Sabine Refle. „Alle Besucher aus unseren Wohngruppen haben für sich schöne Stücke gefunden.“

Ein besonderes Wiedersehen hatten die Mitarbeiter der Oberalp GmbH, die sich im Rahmen eines Socialdays an der Aktion beteiligten. Das Sporthaus Schuster ist einer der ältesten Kunden der Oberalp GmbH, deren Wurzeln am Standort in München (vormals Salewa) weit zurück reichen. Neben Salewa hat das in der fünften Generation geführte Familienunternehmen noch weitere Marken übernommen.

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Alessandro La Blunda, Customer Service Manager bei Oberalp, und Harry Hahn vom Sporthaus Schuster waren sich schnell einig: „Diese Partnerschaft wird vertieft und fortgesetzt. Und auch die Lebenshilfe-Einrichtungen in und um München werden wir weiterhin gerne unterstützen.“ Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München, bedankte sich bei den Helfern und beim Sporthaus Schuster für die großzügige Spende und den persönlichen Einsatz. Besonders beliebt waren in Unterhaching die Trikots von einem großen Münchner Traditionsverein.

Text und Fotos: Gerd Spranger

Teambesprechung für die Aktion in der HPT Unterhaching   –   Text und Fotos: Gerd Spranger

 

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