Zeit, Kapital und Produkte für soziale Projekte

Salesforce unterstützt die Lebenshilfe München

Für einige Firmen ist es selbstverständlich, ihren wirtschaftlichen Erfolg auch mit sozialem Engagement zu verbinden. Salesforce, ansässig in San Francisco und mit deutschem Headquarter in München, pflegt diese Firmenkultur seit der Unternehmensgründung vor 16 Jahren und hat das sogenannte 1-1-1 Modell in der Gründungakte festgeschrieben: „Wir geben ein Prozent unseres Kapitals, ein Prozent unserer Produkte und ein Prozent unserer Zeit an gemeinnützige Organisationen weiter.“ Das bedeutet, dass jedem Salesforce-Mitarbeiter weltweit sechs Arbeitstage zur Freiwilligenarbeit zur Verfügung stehen; sei es, um bei örtlichen Tafeln Essen an Bedürftige und Obdachlose zu verteilen, Kindern Lesen oder Programmieren beizubringen, Schulen in Südostasien, Afrika oder Südamerika zu bauen, oder eben auch um Menschen mit geistiger Behinderung zu unterstützen, wie bei der Lebenshilfe München.   

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Gute Stimmung bei den Salesforce-Mitarbeitern während ihres Einsatzes bei der Lebenshilfe München.

Salesforce überlässt seinen Mitarbeitern die Entscheidung, bei welchen gemeinnützigen Organisationen sie mit Zeit, Kapital und Produkten unterstützen möchten. Der Kontakt zur Lebenshilfe München entstand ebenfalls durch die Initiative einer Mitarbeiterin. Kurzfristig konnte ein erster Einsatz initiiert werden. In der vergangenen Woche starteten so die ersten Arbeitseinsätze im Rahmen eines Volunteer Days. Dabei hatten die Salesforce-Mitarbeiter weder Berührungsängste noch Scheu vor handwerklichen Arbeiten. Es wurden ein Zaun ausgetauscht, Holzplatten angebracht und Post eingetütet. Mit der OBA (Offene Behindertenarbeit) gestaltet man ein eigenes Projekt, bei dem Salesforce im Catering unterstützend tätig ist.

Harry Zipf, Koordinator Offene Dienste bei der Lebenshilfe München, freut sich über soviel Unterstützung. „Nicht nur wir als hauptamtliche Mitarbeiter, sondern vor allem die Kinder und Jugendlichen, sind von so viel Schwung und Elan begeistert.“ Die Kooperation soll weiter vertieft und ausgebaut werden. Gemeinsam mit Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Puhlmann möchte Salesforce ein ‚Lunch & Learn-Treffen‘ organisieren, wo sich Mitarbeiter von Salesforce und der Lebenshilfe München austauschen. Da nicht alle Salesforce-Mitarbeiter bislang Praxis im Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung haben, stellen sich sicher viele Fragen und daher ist es wichtig, diese im Vorfeld zu klären. So können Zeit, Kapital und Produkte gut eingesetzt werden.

Im Rahmen des 1-1-1-Modells unterstützt Salesforce aktuell auch noch bei der Flüchtlingsarbeit in der Bayernkaserne und ein Jugendprojekt des Adelgundenheims in München. Das Unternehmen Salesforce bezeichnet sich selbst als „die führende Cloud-Lösung für Vertrieb, Marketing, Kundenservice, Anwendungsentwicklung, Communities und Data Science“.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.salesforce.com/de/

2 Kommentare zu “Zeit, Kapital und Produkte für soziale Projekte

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