MdB Hahn: Schule und Heilpädagogische Tagesstätte sind eine Einheit

Vorsitzender der Stiftung Lebenshilfe München
besucht Standort Neuherberg

Sie ist eine der kleinsten Schulen in München, die Silvia-Görres-Schule der Lebenshilfe München an der Neuherberger Straße. Angeschlossen ist eine Heilpädagogische Tagesstätte. Hier werden Kinder von drei bis zwanzig Jahren betreut. Sie durchlaufen die Vor-, die Regel- und eine berufsvorbereitende Schule. Ziel der pädagogischen Arbeit ist es, den Schülern zu einem möglichst selbst bestimmten Leben zu verhelfen und sie entsprechend ihren individuellen Lebens- und Lernvoraussetzungen so intensiv und umfassend wie möglich zu fördern. Es sind junge, meist mehrfach behinderte Menschen.   

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Vorsitzender der Lebenshilfe-Stiftung, MdB Florian Hahn mit (v.l.): Irene Prestele, Sabine Refle, Rainer Hölzgen, Gabriele Rubello und Peter Puhlmann auf dem Spielplatz von Schule und Heilpädagogischem Zentrum der Lebenshilfe München an der Neuherbergstraße. . Foto: Gerd Spranger

Der im Frühjahr gewählte Stiftungsratsvorsitzende, MdB Florian Hahn, hat die Einrichtung kürzlich besucht, um „ein Gefühl für die Lebenshilfe München mit ihren vielen Einrichtungen und Aufgaben zu bekommen“, so der CSU-Politiker.

„Unsere 42 Kinder und Jugendlichen werden ganztägig, auch in der Ferienzeit, von 8 bis 15.30 Uhr betreut“, erläutern Irene Prestele (Schulleitung) und Gabi Rubello (Einrichtungsleitung). „Wir arbeiten eng zusammen, oft übergreifend, wenn ein Kind mal etwas mehr Zeit braucht. Die meisten unserer Mitarbeiter sind sowohl in den Schulbetrieb, wie auch in die Therapie und Betreuung eingebunden.“

Die Anforderungen an die Lehrer, Erzieher und Pädagogen sind hoch. Es gibt kaum Schüler, die sprechen können, sie haben massive Wahrnehmungsstörungen. Die Einrichtung selbst ist großzügig angelegt, mit mehreren Unterrichts- und Therapieräumen. Eine große Aula zählen ebenso dazu wie ein Gemeinschafts- und ein Bettenraum mit speziellen Bettlagerungssystemen. „Die jungen Menschen können nicht den ganzen Tag im Rollstuhl sitzen, sie brauchen die Entlastung und Ruhezeiten“, erklären Irene Prestele und Gabi Rubello.

Zu den Besonderheiten zählt auch ein eigenes Therapiebecken zur Stärkung und Förderung von Muskeln und Bewegungsabläufen. Garten und Spielplatz sind großzügig angelegt. „Nach 30 Jahren ‚Dauerbetrieb‘ der Silvia-Görres-Schule ist es nun an der Zeit für eine neues Licht- und Farbkonzept. Auch Türen und manche Einrichtungsgegenstände müssen erneuert werden“, erläutert Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Puhlmann.

Für MdB Florian Hahn war es eine weitere wertvolle Begegnung mit der Lebenshilfe München auf seiner Rundreise als Vorsitzender der Stiftung durch diverse Einrichtungen. Für ihn ist die enge Zusammenarbeit von Schule und Heilpädagogischer Tagesstätte ein ‚funktionierendes System‘.

Ein Kommentar zu “MdB Hahn: Schule und Heilpädagogische Tagesstätte sind eine Einheit

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