MdB Florian Hahn besucht die Frühförderung der Lebenshilfe München in Feldkirchen

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Rainer Hölzgen, Maria-Anna Link, MdB Florian Hahn und Peter Puhlmann in Feldkirchen.

Der vor drei Monaten zum Vorstand der Stiftung Lebenshilfe München gewählte Putzbrunner Bundestagsabgeordnete Florian Hahn besuchte kürzlich die Frühförderung in Feldkirchen. Weitere Einrichtungen der Lebenshilfe München sollen folgen. „Die Lebenshilfe ist zwar für viele ein Begriff, was sich aber wirklich dahinter verbirgt, weiß kaum einer“, erklärt Hahn. Darin sieht der Abgeordnete auch seine Hauptaufgabe, die vielfältige Arbeit der Lebenshilfe sowie das sehr spezialisierte und breit aufgestellte Angebote sichtbar zu machen. 

In Feldkirchen begrüßte Einrichtungsleiterin Maria-Anna Link den CSU-Politiker und Stiftungs-Vorstandsvorsitzenden in Begleitung des Vorstandes Rainer Hölzgen und Geschäftsführer der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann. Nach einem kleinen Rundgang durch die Büros und Therapieräume der Frühförderung in Feldkirchen setzte sich die Gruppe zum Informationsaustausch zusammen. „Was wir jetzt gesehen haben, umfasst nur einen kleinen Teil unserer Arbeit. Zu 80 Prozent sind unsere knapp 40 Mitarbeiter unterwegs, direkt vor Ort bei den betroffenen Familien“, erklärt Maria-Anna Link. Besonders die Frühförderung in Feldkirchen sei durch einen hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund geprägt, was sowohl kulturell wie sprachlich ganz eigene Anforderungen stellt.

„Frühförderung greift von Geburt an, auch wenn Kinder oft erst später zu uns kommen, etwa weil die Eltern aufmerksam werden, ein Arzt, Kitas oder in seltenen Fällen das Jugend- bzw. Sozialamt. Wir betreuen auch Kinder, die von einer Entwicklungsverzögerung bedroht sind“, erklärt Maria-Anna Link. Die Interdisziplinäre Frühförderung Feldkirchen betreut 245 Kinder. ‚Interdisziplinär‘ bedeutet, dass Ärzte, Pädagogen, Therapeuten und Psychologen zusammenwirken – gemeinsam für das Wohl des Kindes. Ein anderer Schwerpunkt der Frühförderung der Lebenshilfe München ist die Kooperation mit dem Verein Harlekin. Hier werden die Eltern bei Frühgeburten sofort unterstützt, vor allem aber, wenn sie aus der Klinik mit ihrem Baby wieder zuhause sind.

Lebenshilfe-Stiftungsvorstandsvorsitzender Florian Hahn nimmt viele Eindrücke aus der Frühförderung Feldkirchen mit. Vor allem möchte er sich dafür einsetzen, dass die interkulturelle Verständigung verbessert wird. Dabei geht es um fehlende Dolmetscher oder um nötige Informationen über die Sozialisation aus den Herkunftsländern. Selbst die aktuell wachsende Problematik in der Begleitung von ‚Flüchtlingskindern‘ wirkt sich auf die Frühförderung der Lebenshilfe München aus: „Hilfe so früh wie möglich ist eine zentrale Forderung, wenn es um Menschen geht, die von Behinderung bedroht sind. Und das kann auch psychische Ursachen haben, etwa das Traumata einer starken psychischen und seelischen Erschütterung wie sie Flucht und Vertreibung mit sich bringen“, so Hahn.

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